[Blog-Ge-„switch“-er] Mai 2021…

Der Mai geht zu Ende! Die vergangenen Wochen zogen unaufgeregt aber stetig dahin. An meinem neuen Arbeitsplatz, der sich schon gar nicht mehr so neu anfühlt, bin ich nun schon drei Monate lang tätig. Ich spüre irgendwie einen Widerspruch: Es tut sich nichts und doch passiert so viel! Mein Leben verläuft in geregelten Bahnen, es ist strukturiert und „das ist auch gut so“, denn ich genieße diesen Zustand sehr. Gleichzeitig bin ich kreativ wie schon lange nicht mehr: Überall entdecke ich Betreuungsangebote für meine Klienten, beklebe Vasen zum Muttertag, falte Origami-Schmetterlinge zu Pfingsten, biete Spiele an, und wandle sie je nach Fähigkeiten meines Spiel-Partners auch ab. Ich sammle schon Ideen für Sommer, Herbst, Winter/ für Halloween, Nikolaus, Weihnachten, und habe den Freitag als Tag zum Vor-Lesen etabliert…!

Zudem sind es nur noch wenige Tage, dann sind die zwei Wochen Warten nach meiner 2. Corona-Impfung vorbei, und mir ist ein weiterer Schritt in Richtung Normalität vergönnt: Einkaufen, im Straßen-Café sitzend einen Milchkaffee schlürfen oder Essen gehen in der Außengastronomie sind mir dann auch ohne aktuellen Negativ-Test möglich. Die ersten Museen und Galerien ermöglichen nun schon einen Besuch mit Termin, und ich hoffe so sehr, dass die Inzidenzwerte weiter sinken, damit auch ein Theater-, Konzert- oder Kino-Besuch wieder stattfinden kann. Zudem rückt mein Urlaub in greifbarer Nähe: Was mache ich nur mit all dieser vielen Zeit?

Meine hochverehrten Blogger-Kolleg*innen haben ihre Zeit wahrlich genutzt und erfreuten mich (und hoffentlich nun auch Euch) in den vergangenen Wochen mit einigen sehr interessanten Beiträgen. Ich wünsche Euch viel Spaß!


  • Befindet sich das Ausmaß Deiner Leseleidenschaft noch in einem gesunden Rahmen, und nimmt es schon krankhafte Züge an? Mit 30 Anzeichen, dass du büchersüchtig bist ermöglicht uns Manuela Gaißer auf ihrem Blog MYNA KALTSCHNEE (mit einem Augenzwinkern) eine erste Selbsteinschätzung. Auf mich treffen 19 von 30 Punkte zu: Ich muss mir doch keine Sorgen machen, oder?
  • Anlässlich des Indie-Book-Days erschien auf WE READ INDIE eine Liste mit Empfehlungen des Teams. Diese Liste belegt wieder einmal nachdrücklich die Wichtigkeit einer bunten Verlagswelt und repräsentiert eine Vielfalt an Themen, die vielleicht bei großen Verlagen – aufgrund mangelnder Massenkompatibilität – keine Chance zur Veröffentlichung erhalten hätten.
  • 5,3 Mio. Menschen sind in Deutschland an Depressionen erkrankt: Eine erschreckende Zahl! Auf AUFKLAPPEN führt Britta Mathéus das Interview: „Leben ist, Schaden zu nehmen“ mit Journalist und Autor Till Raether, der selbst an Depression erkrankt ist. Es ist ein sehr ehrliches und offenes Interview, das sowohl zum Nachdenken als auch zum Perspektivwechsel anregt
  • Wie entsteht eigentlich so’n Buch? Wenn Ihr Euch auch schon diese Frage gestellt habt, dann kann das Lesen des Beitrags Vom Buch übers Manuskript zu einem neuen Buch sehr erhellend sein: Wolfgang Schiffer gibt uns auf seinem Blog WORTSPIELE einen informativen und detaillierten Einblick.
  • Hatte ich mich nicht gerade eben noch gefragt, was ich in meinem Urlaub mit der vielen Zeit anfange? Ich könnte z. Bsp. die Fragen zu Deine Beziehung zum SUB-Regal, die Tina Werkmeister auf BUCHPFOTE stellt, beantworten. Es wäre bestimmt sehr aufschlussreich: Hoffentlich verkrafte ich so viel „Selbsterkenntnis“…!
  • Na, wenn das keine gelungene Kooperation zwischen einem Buch-Blogger und seiner Stamm-Buchhandlung ist. In Der Kaffeehaussitzer im Schaufenster berichtet Uwe Kalkowski von KAFFEEHAUSSITZER von einer wunderbaren Aktion der Buchhandlung Olitzky-Ruland in Köln-Klettenberg: Ein ganzes Schaufenster nur mit Büchern, die Uwe ausgewählt hat. Hey, Buchhandlung meines Vertrauens, wann kriege ich mein eigenes Schaufenster…???“
  • Juliette Manuela Braatz macht sich auf RECENSIO ONLINE mit Was nervt Euch? mal so richtig Luft und hinterfragt die Ehrlichkeit in der Buchszene. Dabei habe ich von Vorgehensweisen von Bloggern und Autoren erfahren, die mir Naivling bisher nicht bekannt waren.
  • Gabriel Rath berichtet auf seinem gleichnamigen Blog von der ganz und gar wunderbaren Aktion Der Sprung ins kalte Wasser. Wie wir mit den Eisbademeisters 35.000€ für den guten Zweck sammelten, die absolut nachahmenswert ist. Wäre es nicht „kaltes Wasser“ ich wäre sofort dabei. Aber vielleicht könnte ich als Alternative mit der Aktion „warmes Duschen“ an den Start gehen?

Ein kleiner Hinweis am Schluss: Dies ist keine Rubrik, die regelmäßig erscheint. Darum lasst Euch überraschen, wann das nächste [Blog-Ge-„switch“-er] das Licht der Blogger-Welt erblickt…!!! 😊

4 Kommentare zu „[Blog-Ge-„switch“-er] Mai 2021…

  1. Lieber Bruder im Geiste,

    geregelte Bahnen mag ich – das bedeutet oft Ausgeglichenheit. Ausgeglichenheit hängt oft mit Zufriedenheit zusammen. Natürlich ist nicht jeder so gestrickt, aber ich versteh dich. Mir geht es momentan ähnlich.

    Ich gratuliere dir, dass du ein glücklicher Geimpfter sein darfst. Bis jetzt hatte ich leider kein Glück. Ich denke, daran bin ich selbst schuld. hätte ich doch nicht erst vor 2-3 Wochen mit dem Gedanken gespielt, endlich mal anzufangen einen Termin zu bekommen. Naja, jammern hilft wenig. Ich versuch weiter mein Glück im Impfterminroulette.

    Danke dir fürs Verlinken. Ich hoffe, du fällst bei der Beantwortung der Fragen nicht aus allen Wolken. *lach
    AUf jeden Fall kann es zum Umsortieren der Regale führen, nur als kleine Vorwarnung.

    Liebe Grüße
    Tina

    Gefällt 1 Person

    1. Moin Schwester im Geiste,

      ja, nach einer aufregenden Zeit tut es mir sehr gut, wenn mal wieder als schön ruhig und geregelt läuft. Ein Leben nur unter Anspannung wäre mir definitiv auf Dauer zu anstrengend.

      Ich bin so froh, dass ich schon geimpft bin. Auch wenn ich dieses Privileg nur dem Umstand verdanke, dass ich als Krankenpfleger zu den s.g. systemrelevanten Berufen zähle…!

      Wie? Umsortieren der Regale? Das würde bei mir ja überhaupt kein Ende nehmen…! (Kreisch!) 😂

      Ganz liebe Grüße retour
      Andreas

      Gefällt mir

      1. Systemrelevant bin ich angeblich auch. Hat mir bis jetzt aber nix genützt. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

        Ja, Bücherregale umsortieren. Manchmal kommt man auf solche Ideen. Ein Projekt der Superlative für dich? *grins

        Ein schönes Wochenende

        Gefällt 1 Person

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