LADIES of CRIME…

Hach! Das war so schön!

Zum 6. Mal und somit im 6. Jahr durfte ich bei Susanne Bödeker im Carpe Diem zu Gast sein: So lange hält manche Ehe nicht! „Hey Susanne, irgendetwas machen wir richtig!“

Es war gar nicht so einfach, mich nur für zwei Geschichten zu entscheiden: Noch am Tag vor der Lesung stand meine endgültige Wahl nicht fest. Schließlich waren die Krimi-Ladies äußerst produktiv. So beschäftigte ich mich vorab mit Geschichten u.a. von Dorothy L. Sayers, Ruth Rendell, Patricia Highsmith und Christianna Brand.

„Das Rennen gemacht“ haben schlussendlich folgende zwei Autorinnen: Die eine Autorin bringt man nicht unbedingt mit kriminalistischen Werken in Verbindung, und die zweite Autorin durfte bei einer Lesung mit diesem Titel einfach nicht fehlen.

  • Doris Dörrie – Mit Messer und Gabel
  • Agatha Christie – Der Traum vom Glück

Warum wurden es nun diese Geschichten? Weil sie mir gefielen!

Ich tappe bei meiner Vorbereitung auf eine Lesung immer wieder in meine selbstgestellte Falle, indem ich mich frage, was dem Publikum gefallen könnte. Selbstverständlich möchte ich, dass es dem Publikum gefällt, aber DAS Publikum besteht ja schließlich aus vielen Individuen: Ich werde es nicht schaffen, „everybody’s darling“ zu sein („Everybody’s darling is everybody’s depp!“). Also löse ich mich irgendwann von diesem Gedanken und schaue auf mich: Worauf habe ich „Bock“? Ich bin mir sicher, wenn ich etwas mit Freude und aus Überzeugung vortrage, dann wird es auch meinem Publikum gefallen,…

…und auch diesmal gab mir die Reaktion des Publikums Recht!

Ich danke von Herzen Susanne Bödeker und ihrem Team für die tatkräftige Unterstützung: Ihr schafft es immer wieder, dass Eure Gäste sich wohlfühlen.

Einen besonderen Dank sende ich an meine Zuhörer, die mir teilweise schon seit Jahren die Treue halten: Keine Selbstverständlichkeit, die ich sehr zu schätzen weiß!

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„Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde!“ 😉

Bitte vormerken: Meine nächste Lesung im Carpe Diem findet am 23. November 2019 um 16.00 Uhr statt.

Tradition bleibt Tradition!!!

 

STERNENGLANZ & WEIHNACHTSZAUBER…

Große Ereignisse werfen ja bekanntlich ihre Schatten voraus: Die November-Lesung fand noch nicht mal statt, da klopfte die Dezember-Lesung an und verlangte ihre Aufmerksamkeit.

Fotos! Fotos! Fotos! …für die Presse, für die Social Media Plattformen, für dies, für das!

Ich LIEBE Foto-Sessions! Kopf etwas höher, Schultern sinken lassen, nicht so verkrampft gucken, Wirbelsäule durchdrücken, mehr Profil bitte, ein Lächeln wäre auch nicht schlecht…!!!

Und wenn ich schon leiden musste, dann könnt Ihr das auch – hier sind sie, die (besseren) Fotos – denn wie heißt es so schön: Geteiltes Leid ist halbes Leid!

Eines weiß ich mit Sicherheit: Germany Next Topmoppel werde ich nie!

[Lesung] Büchersnack / Buchhandlung „die schatulle“ Osterholz-Scharmbeck

Zugegeben: Eine Lesung im klassischen Sinne war es nun nicht! Aber ich will mal nicht so sein…!

Die Buchhändlerinnen meines Vertrauens hatten heute zum „Büchersnack“ geladen, und dies konnte der interessierte Besucher durchaus wörtlich nehmen. Zu den köstlichen Snacks nach Rezepten aus dem Kochbuch „Einfach gut essen“ von Sarah Britton, die von der gelernten Hauswirtschafterin und passionierten Köchin Traute Steenken gezaubert wurden, kredenzten Sabine und Ute Gartmann uns literarische Appetit-Happen der Herbst-/ Winter-Saison.

Bücher, Bücher und noch mehr Bücher: Mein Lese-Herbst/ -Winter wird vielfältig. Hier eine kleine Auswahl der Bücher, die es in meine engere Wahl geschaft haben und somit auf meine Wunschliste gewandert sind:

Sabine überzeugte mich mit…

  • Christian Berkel – Der Apfelbaum
  • Gil Ribeiro – Lost in Fuesta – Spur der Schatten
  • A.J. Pearce – Liebe Mrs. Bird

Ute machte mich neugierig auf…

  • Isabel Allende – Ein unvergänglicher Sommer
  • Sylvie Schenk – Eine gewöhnliche Familie
  • Mark Thompson – El Greco und ich
  • Francesca Melandri – Alle außer mir

Außer Konkurrenz legten die Schwestern uns das entzückende „SorTIERbuch“ von Ann Cathrin Raab ans Herz: In dieses Buch müssen das liebste Patenkind der Welt und ich unbedingt einen gemeinsamen Blick werfen.

Ich genoss die lockere, unverkrampfte Atmosphäre und die netten Gespräche mit den anderen „Süchtigen“,…

…und, Mädels, Ihr ward sooo pfiffig mit Eurer Terminwahl: Mein Weihnachtsgeld hat kaum eine Chance, es sich auf meinem Konto gemütlich zu machen.


Liebe Leser*innen! Bestimmt bietet auch Eure Buchhandlung „umme Ecke“ tolle Aktionen an: Einfach hingehen und fragen! Buy Local!

 

Wie ich mir selbst einheißte…

„Flavia de Luce – Mord im Gurkenbeet“ von Alan Bradley im Spezialitätengeschäft „Carpe Diem“ in Osterholz-Scharmbeck


An einem lauen Herbsttag wurde eine Idee geboren: Susanne Bödeker vom „Carpe Diem“ ließ anfragen, ob ich mir vorstellen könnte eventuell und vielleicht und außerdem…

Ich konnte, wollte und das Ganze auch noch mit Freude:

15. November 2013: MEINE 1. öffentliche Lesung in MEINER Heimatstadt, bei der MEIN Name ganz oben auf dem Plakat prangte (In der Filmbranche bedeutet es wohl „Ich habe es geschafft!“ 😉). Damit MEINE Nervosität nicht überhandnahm, hatte ich mit „Flavia“ für den sogenannten sicheren (literarischen) Hafen gesorgt.

Nach einer herzlichen Begrüßung der Gäste durch Susanne Bödeker („Susanne, Du warst auch nervös? Ich habe gar nichts bemerkt!“) kamen ihre Mitarbeiterin Janin und ich abwechselnd zum Einsatz:

Janin stellte charmant die neuen Winter-Tees vor und plauderte u.a. über Herkunft und Verarbeitung der Tees. Und während die Gäste den Geschmackssinn trainieren konnten, schärfte ich ihren Gehörsinn mit meiner Lesung aus „Flavia de Luce – Mord im Gurkenbeet“ – der erste Roman aus der Feder von Alan Bradley über diese außergewöhnliche Amateur-Detektivin.

Je mehr ich las, umso mehr schwand meine Nervosität, umso lockerer wurde ich. Am lauten Lachen oder der gespannten Stille merkte ich, dass das Publikum ganz bei mir war und mir folgte. Und ich dachte nur: „Geil!“

Allerdings hatte ich nicht mit der einheizenden Wirkung einiger Kräutertees in Kombination einer wollenden Strickjacke gerechnet. Ein Entkleiden der Jacke kam nicht in Frage, da sich auf dem darunter befindlichen Hemd schon unschöne Flecke gebildet hatten (Mein Fazit: Lesung = luftige Kleidung + stilles Wasser).

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So wirkte ich zeitweilig etwas fiebrig und glänze wie `  ne Speckschwarte. Dafür sah Janin – wie immer – großartig aus!

Es wurde ein so schöner Abend: gemütlich, heiter, stimmungsvoll & ganz entspannt!!!

Wer konnte ahnen, dass an einem Abend im November 2013 eine „Tradition“ geboren wurde, und ich in diesem Jahr nun schon zum 6. Mal bei Susanne Bödeker im „Carpe Diem“ zu Gast sein darf!

„Never change a winnig team!“ 🎖️

LADIES of CRIME…

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Wow! 😯

Ich habe gerade erfahren, dass meine Lesung am 24. November im Carpe Diem ausverkauft ist!

Wow! 😯

Das ging aber schnell…!

Wow! 😯

Ich bin ganz überwältigt, freue mich riesig über diesen tollen Zuspruch…

…und stöbere gerade fleißig in den Werken der Krimi-Ladies. Wobei mir eine Entscheidung, welche Stories letztendlich bei der Lesung von mir vorgetragen werden, sehr schwer fällt: Die Damen sind einfach zu gut!!!

Welche Geschichten es ins „Finale“ geschafft haben, verrate ich an anderer Stelle!

 

 

LADIES of CRIME…

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Diesmal wird es kriminell spannend bei meiner diesjährigen Lesung im „Carpe Diem“. Die Damen der Krimi-Literatur geben sich diesmal ein Stelldichein und haben so ihre eigenen Methoden: perfide, hintergründig und mit weiblicher Intuition…

…am 24. November 2018

…um 16.00 Uhr

…im Spezialitätengeschäft Carpe Diem, Marktstraße 9, 27711 Osterholz-Scharmbeck

Eintritt pro Person: € 10,– . Um eine Anmeldung wird gebeten bei Susanne Bödeker im „Carpe Diem“ (Tel. 04791-9315582).

Die Plätze sind – wie immer – begrenzt, darum lassen Sie sich fix ein Plätzchen reservieren!!!

 

Nun wird es für mich langsam Zeit,…

…mich auf die Bücher zu stürzen. Nun hat das letzte Quartal des Jahres begonnen, zwei Lesungen warten auf mich und möchten mit Inhalt gefüllt werden. Und wie bei jedem Mal, muss ich nur meinen Hintern hochkriegen, um einen Anfang zu finden. Ist der Anfang gefunden, läuft der Rest wie von alleine – naja, beinah!

Doch was genau ist „der Rest“? Was geschieht hinter den Kulissen? Wie bereitet sich ein Vor-Leser auf eine Lesung vor?

Ich bin mir sicher, dass dies von Vor-Leser zu Vor-Leser sehr individuell ist. Gerne verrate ich hier meine Vorgehensweise.

Der Termin für eine abendfüllende Lesung steht schon sehr zeitig fest. Bei den beiden genannten Lesungen war der eine Termin schon vor einem Jahr geblockt, der 2. Termin kam im Januar dazu. Eine rechtzeitige Planung hat durchaus Vorteile: Zeit für Vorgespräche, Kontakt zu Presse und Kooperationspartnern knüpfen, Plakate und Eintrittskarten entwerfen undvielesmehr. Gleichzeitig birgt es auch die Gefahr, sich vorerst entspannt zurückzulegen, da man denkt „Ach, ich habe ja noch sooo viel Zeit!“.

Dann folgt die Suche nach einem Thema für die jeweilige Lesung. Entweder ich habe von vornherein eine zündende Idee oder es folgt spontan und unerwartet eine Eingebung – meistens zu den unmöglichsten Zeiten und in den merkwürdigsten Situationen. So verdanke ich die Idee für eine schaurig-schöne Lesung einem nächtlichen Gang zur Keramikabteilung.

Danach beginnt die Recherche: Wo finde ich ausreichendes Futter für dieses Thema? Entweder ich stöbere in meinem Bücher-Fundus, forsche im Internet, kaufe im Antiquariat oder konsultiere die Buchhändlerinnen meines Vertrauens.

Die Vorbereitung beginnt:

Pro Lesung sammeln sich dann ca. 10-15 Bücher bei mir an und liegen nach Themen geordnet griffbereit und unübersehbar „in meinem Weg“, damit ich auch immer-wieder-und-dauer-haft-und-pene-trant darüber stolpere. Bekomme ich dann endlich den schon oben erwähnten Popo hoch, beginnt das Studium. Die Texte werden „angelesen“ und unter folgenden Kritikpunkten beäugt: Gefällt es mir?/ Springt der Funke über?;  Kann ich daraus was machen?/ Bietet es Potential?; Ist es überhaupt vor-lesbar?/ Nicht jeder Text, der sich interessant liest, ist ebenso zum Vortragen geeignet.

Treffen die genannten Kriterien zu, kommen ca. 10-12 Texte ins „Recall“. Nun lese ich sie ausführlicher, prüfe, wie sie im Kontext mit den anderen Texten harmonieren und stelle eine erste, grobe Reihenfolge zusammen, achte auf den Spannungsbogen oder setzte bewusst Brüche in der Lesung. Dann lese ich die Texte laut und stoppe bei jedem Vortrag die Zeit.

Von den ausgewählten Texten werden einige wieder verworfen – entweder der Zeitumfang der Lesung wird überschritten, oder sie stören den Fluss der Lesung oder schaffen nicht die gewünschte Atmosphäre. Zum Schluss landen 5-8 Texte im Finale.

Nun beginnt meine Arbeit am Text: Ich feile an der Betonung, setzte bewusst Pausen ein, feile am Ausdruck und arbeite die jeweilige Stimmung heraus. Evtl. stelle ich auch einzelne Sätze leicht um, da sie dann natürlicher und somit flüssiger über meine Lippen kommen. Mit einem Bleistift mache ich mir entsprechende Zeichen im Text und notiere mir unterstützende Stichwörter am Textrand. Dabei wird der Text ca. 8-10x laut gelesen, weiter an der Interpretation gefeilt und die Feinheiten im Text weiter herausgearbeitet: ein klassisches Textstudium! 2-3 Tage vor der Lesung lasse ich die Texte in Ruhe, um das Erarbeitete nochmals sacken zu lassen und sie am großen Tag dann „frischer“ vortragen zu können.

Doch damit ist meine Arbeit noch nicht beendet: Schließlich folgt bei meiner Lesung nicht Text auf Text „ohne Punkt und Komma“– Nein! – zwischen den Texten wird lässig-locker-leicht geplaudert. Privat plaudere ich natürlich einfach so vor mich hin, wie jeder andere Laien-Plauderer auch. Bei meiner Lesung plaudere ich selbstverständlich höchst professionell und extrem gut vorbereitet. So fülle ich meine überleitende Moderation mit Biografischen und/oder Kuriosen zum jeweiligen Autor, verrate meine persönliche Bindung zum Text oder plaudere aus dem Nähkästchen eines ambitionierten Vor-Lesers. Und das alles will sehr gut vorbereitet sein…!

Jetzt kann mich nichts mehr schocken! Pustekuchen!

Der Tag X naht:

Ging es mir bis dahin blendend, ändert sich dies schlagartig an DIESEM Tag: Die Nacht zuvor schlafe ich eigentlich immer recht ordentlich. Im Laufe des Vormittags breitet sich ein unangenehmer Druck in meinem Magen aus, an meinen Schläfen spüre ich einen Spannungsschmerz, und meine Blase hat plötzlich ein extrem eingeschränktes Fassungsvolumen.

Wieso denke ich plötzlich an diesen Schlager von Gitte, der sich jetzt geschwürmäßig in meinem Kopf Raum nimmt und mit dem Rhythmus seiner Melodie gegen meine Schädeldecke pocht?

Lampenfieber!

½ Stunde vor Beginn: Mir ist nicht gut! Ich könnte jetzt gemütlich auf dem Sofa liegen. Ach was! Ich MÜSSTE jetzt auf dem Sofa liegen, mich einer Entspannungstechnik hingeben und auf die Wirkung einer doppelten Aspirin warten. Mein vegetatives Nervensystem arbeitet dafür einwandfrei und versorgt mich mit einer überdurchschnittlichen Schweißbildung.

„Warum mache ich diese verdammte Sch….. eigentlich immer wieder?“

½ Stunde nach Beginn: Die Zuhörer haben ihre Plätze eingenommen – viele bekannte & liebe Gesichter, schon nach dem ersten gelesenen Absatz spüre ich…

„Ich hab´ Euch am Haken!“ – geiles Gefühl…

Ende der Lesung: Begeisterung!!!

„Du machst doch im nächsten Jahr wieder eine Lesung, oder?“ Aber natürlich mache ich im nächsten Jahr wieder eine Lesung! Wer könnte daran zweifeln!

Der Vor-Leser verlässt äußerst zufrieden und beglückt aber auch erschöpft die Stätte seines Triumphes!

Gestern hatte ich meinen letzten Einsatz…

…in diesem Jahr für unsere Vorlese-Reihe für Kinder „Zeit für Geschichten“:

Was macht man(n) nicht alles für die Leseförderung,…

…z. Bsp. trotz einer Kehlkopfentzündung vorlesen (Schmerztablette + Lesung kürzen = geht schon).

Meine jungen Zuhörerinnen (diesmal hatten nur Mädchen den Weg in „die schatulle“ gefunden) waren sehr aufmerksam bei der Sache und lauschten gespannt den Abenteuern von Kommissar Gordon und seiner Assistentin dem Mäusemädchen Buffy. Vor einem solchen Publikum zu lesen, macht mir immer ein großes Vergnügen.

Doch danach hieß es für mich wieder: „Klappe halten!“ (…und das fällt mir immer sehr schwer!)

Gestern war es wieder soweit,…

…Melanie Raabe war zum 2. Mal Gast in der Buchhandlung unseres Vertrauens. Für mich als passionierter Vor-Leser kam es einer „Fortbildung“ gleich…

Nicht jeder gute Autor ist auch ein guter Vor-Leser: Diese Erfahrung musste ich leider bei so einigen Lesungen machen – somit kein Wunder, dass viel Hörbücher von Schauspielern eingelesen werden. Im Umkehrschluss kann ein eher mittelmäßiger Roman von einem guten Vor-Leser somit auch aufgewertet werden.

Leider mussten wir auch Lesungen über uns ergehen lassen, wo gefühlt NICHTS stimmte. Ich kann mich noch gut an eine Lesung erinnern, bei der ein – in seiner offensichtlich wahrnehmbaren Langeweile – unsympathisch wirkender Autor aus seinem neusten (Mach-)Werk las, dabei wenig Kontakt zu seinem Publikum suchte (anscheinend dies auch nicht wollte) und in seiner arroganten Selbstüberschätzung demonstrierte, dass DIESE Lesung in DIESER Buchhandlung in DIESEM Kaff absolut unter seinem Niveau sei.

Dies sind die wenigen Momente bei denen ich mir bei einer Lesung eine Pause wünsche, um  (wenigstens theoretisch) dezent verschwinden zu können. Natürlich sind wir höflich geblieben – schließlich befanden wir uns in UNSERER Buchhandlung in UNSEREM Kaff – und haben uns über die schmachtenden Damen in der ersten Reihe amüsiert: Es scheint an dem Gerücht etwas dran zu sein, dass ein gewisser Typ Frau bei Männern auf A….l…er steht!

Spüre ich, dass ein Autor mit Herz bei der Sache ist, Spaß an der Lesung hat und zudem seinem Publikum zugewannt ist, dann schaue ich auch gerne über „Mängel“ im Vortrag hinweg und empfinde es eher als liebenswerte Eigenart einer interessanten Persönlichkeit.

Wenn ein guter Autor aber auch gleichzeitig ein guter Vor-Leser ist, dann wird es himmlisch.

Dann wird aus einer „Fortbildung“ das pure Vergnügen, und ich lausche völlig verzückt meinen VOR-bildern der VOR-lesenden Zunft, wie z. Bsp. Elke Heidenreich, Finn-Ole Heinrich, Reiner Moritz oder…

…Melanie Raabe, die mit ihrem sympathischen Wesen, ihrer erfrischenden, humorvollen Art und einer positiven Ausstrahlung uns wieder einen unterhaltsamen Abend schenkte – auch dank UNSERER Buchhandlung in UNSEREM Kaff. Vielen, herzlichen Dank!

„Bücher kauft man am Scharmbecker Bach, nicht am Amazonas.“ – BUY LOCAL

Zeit für Geschichten…

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ZEIT für GESCHICHTEN – Zeit für etwas Neues…

Unsere neue Vor-lese-Reihe für Kinder geht in die 3. Runde:

Diesmal ermittelt Kommissar Gordon bei ZEIT für GESCHICHTEN. In seinem Wald werden im großen Stil Nüsse gestohlen. Ober er den Fall lösen kann?

…am 21. September 2018

…um 17.00 Uhr

…in der Buchhandlung die schatulle, Bahnhofstraße 98, 27711 Osterholz-Scharmbeck

Eintritt: frei – Meldet Euch vorher an (04791-8585) und seid am Vorlesetag pünktlich nachmittags um 5 hier.