MONTAGSFRAGE #75: Habt ihr im Moment mehr oder weniger Zeit zum Lesen?

Die heutige Montagsfrage kann ich mit einem schlichten und pragmatischen „weder/noch“ beantworten.

Mein Leben verläuft (noch) in verhältnismäßig normalen Bahnen: Ich gehe nach wie vor in gewohnter Weise meiner Arbeit nach, kümmere mich um Haushalt und Garten und tätige die Einkäufe des täglichen Bedarfs. Auch das tägliche Füttern der .LESELUST-Seite auf facebook mit Inhalt bindet eine gewissen Zeit.

Nebenbei mache ich mir schon Gedanken bzgl. der Oster-Präsente für Familie und Freunde und habe diesbezüglich schon die ersten Gutscheine bei den ortsansässigen Geschäften geordert.

Durchaus fehlen mir die regelmäßigen Besuche von Theater, Konzert, Kino u.v.m., und ich versuche dies mit einem Klick auf die div. kulturellen Online-Seiten zu kompensieren.

Was ich allerdings nur mäßig kompensieren kann (und da helfen Telefonate auch nur bedingt), sind Treffen mit lieben Menschen. Ich bin eben der soziale Typ und brauche den direkten Kontakt mit meiner Familie und meinen Freunden. Der Gedanke, dass dieser Zustand vielleicht noch Wochen anhält, lässt mich durchaus schwindlig werden. Aber aufgeben und jammern wären definitiv keine Optionen für mich. Da heißt es eher „Arschbacken zusammenkneifen und durch…!“

Doch dass die Langeweile mich nun schier überrollt und zum vermehrten Lesen animiert, kann ich nun nicht behaupten.

…und wie sieht es bei Euch aus: Lese-Flut oder Lese-Flaute???


Antonia Leise von „Lauter & Leise“ hat dankenswerterweise DIE MONTAGSFRAGE: Buch-Blogger Vorstellungsrunde wiederbelebt und stellt an jedem Montag eine Frage, die Interessierte beantworten können und zum Vernetzen, Austauschen und Herumstöbern anregen soll! Ich bin gerne dabei!!!

In meinem MONTAGSFRAGE-Archiv findet Ihr Fragen & Antworten der vergangenen Wochen.

7 Kommentare zu „MONTAGSFRAGE #75: Habt ihr im Moment mehr oder weniger Zeit zum Lesen?

    1. Moin Elli,

      danke der Nachfrage! Ja, auch mein Mann gehört zu einer „systemrelevanten“ Berufsgruppe: Als Heilerziehungspfleger in einer Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderung ist Home-Office natürlich nicht möglich. Aber es hat auch Positives: So sind wir beide unabhängig voneinander aus dem Haus, und die Gefahr, dass wir uns irgendwann ganz fürchterlich auf den Geist gehen, wird dadurch deutlich minimiert! 😉

      Liebe Grüße retour
      Andreas

      Liken

  1. Lieber Andreas,

    zuerst einmal ein Danke an dich und deinem Mann. Ihr gehört zu den Menschen, die das „System“ aufrecht erhalten udn ich weiß aus dem näheren Umfeld, dass in Pflege und Medizin viele Mitarbeiter an ihre Grenzen kommen. mehr als so schon.

    Wie du weißt, lese ich nicht mehr, seit Monaten eher weniger. Aber wie du schon gesagt hast, das wird sich schon eingrooven.
    Das Home office steigert meine leselust jedenfalls nicht, es ist eher demotivierend, wenn man seine pappenheimer, sprich die Kollegen, nicht um sich hat. Ich hätte es nie gedacht, aber ich will mein Großraumbüro wieder haben. Genug Mimimi.

    Lass uns die Zeit so gut es geht überstehen und unseren Alltag halbwegs aufrecht erhalten.

    Liebe Grüße
    Tina

    Gefällt 1 Person

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