Herzlichen Glückwunsch: 3 Jahre .LESELUST

Ihr Lieben!

Es gibt heute wieder einen Grund zum Feiern:

Mein Blog und ich feiern nun schon unseren dritten gemeinsamen Geburtstag…!

3 Jahre: Ist es zu fassen? Wo ist nur die Zeit geblieben? Was ist in diesen drei Jahren alles bei mir/ mit mir passiert? Drei Mal habe ich einen neuen Arbeitsplatz für mich gesucht, gefunden und somit drei Mal den Arbeitgeber gewechselt: …ein Umstand, der mir so gar nicht entspricht, da ich die Kontinuität dem unsteten (Arbeits-)Leben vorziehe. Doch manchmal sollte es wohl so sein, wie es dann gekommen ist. Und dann ist es auch gut so…! Doch was ist – zumindest in den letzten zwei Jahren – alles nicht bei mir passiert: Meine letzte Lesung liegt 30 Monate zurück: Dieser Umstand schock mich doch, und ich hoffe, dass ich dies in absehbarer Zeit ändern kann.

3 Jahre: 209 Mal habe ich ein Buch in die Hand genommen, es gelesen und meine Meinung darüber öffentlich geäußert. Neben diesem Blog sind einige meiner Rezensionen wieder auf facebook und erstmals auf instagram erschienen. Wenn es so weiter geht, gibt es irgendwann doch meinen eigenen Youtube-Kanal, und ich mutiere noch zum hippen Influencer.

3 Jahre: 127 Mal habe ich eine MONTAGSFRAGE beantwortet. Dabei klopfe ich mir selbst stolz auf die Schulter, da ich vermute, dass ich einer der wenigen Teilnehmer*innen bin, der alle bisher gestellten Fragen beantwortet hat. Und ich sende ein herzliches Dankeschön an die Hüterin der MONTAGSFRAGE und an alle anderen Mit-Blogger*innen, die sich immer wieder so kreative Fragen rund um das Lesen und die Literatur einfallen lassen.

3 Jahre: 709 Beiträge haben das Licht der Blogger-Welt erblickt und bevölkern die vielfältigen Kategorien meines Blogs. Neben den etablierten Kategorien fällt mir doch hin und wieder auch eine neue Rubrik ein: Hatten im letzten Jahr „Literaten im Fokus…“ und „Blog-Ge-„switch“-er“ Premiere, so ging in diesem Jahr „Be my guest…“ mit dem ersten Gastbeitrag von Ute Gartmann, der Buchhändlerin meines Vertrauens, an den Start. Auf den zweiten Beitrag könnt Ihr Euch für morgen freuen: Schauspielerin Carmela Silvia Sanfilippo vereint in sich – dank ihrer Eltern – die deutsche Gründlichkeit mit sizilianischem Temperament. Oder vielleicht war es auch umgekehrt, aber lest doch selbst. Und so einige weitere Gäste haben ihr Kommen schon angekündigt…!

Doch so ein Geburtstag ist nicht nur eine wunderbare Möglichkeit, Gratulationswünsche in Empfang zu nehmen, sondern auch, mich bei Euch zu bedanken. Ihr alle folgt diesem Block – mal lauter, mal leiser – und schenkt ihm Eure Aufmerksamkeit. Ihr nehmt Euch die Zeit und lest meine – mal mehr, mal weniger – gelungenen geistigen Ergüsse. Mir ist durchaus bewusst, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist, und ich danke Euch dafür von Herzen.

So freue ich mich umso mehr auf ein weiteres gemeinsames Jahr mit ganz viel .LESELUST…!!!

Herzliche Grüße

Andreas

INTERNATIONALER TAG gegen HOMOPHOBIE…

Ja, hallo, da ist er ja wieder! Wie schnell doch so’n Jahr vergeht! Und wie erschreckend, dass es immer noch diesen Tag bedarf, um auf Missstände und Ungerechtigkeiten aufmerksam machen zu müssen.

In diesem Jahr gibt es anlässlich dieses hohen „Feiertages“ (!) keinen eigens von mir verfassten Text. Getreu meinem Motto „Lieber gut geklaut als schlecht selbstgemacht!“ habe ich mir einen etwas älteren Text von Standup-Comedian, Autor und Moderator Markus Barth, den er schon im Jahre 2017 auf seiner fb-Seite (O-Ton: „Hier ist die gute Seite des Internets.“) veröffentlichte, gemopst. Da ich den Meister höchstoffiziell um Erlaubnis gefragt habe, ist es auch kein richtiger Diebstahl sondern vielmehr ein Ausborgen: Der besagte Text ist a). immer noch gut und b). immer noch zutreffend (leider)…!


Ich habe gerade fünf Minuten Zeit, da dachte ich, ich könnte mal eben die Homophobie abschaffen. Also, los geht’s, die beliebtesten Sätze, die wichtigsten Antworten:

  • „Homosexualität ist nicht natürlich.“ Da wir ja auch von der Natur geschaffen, und nicht von Einhorn-Aliens auf der Erde abgesetzt wurden, kann man getrost sagen: Doch, 100% natürlich.
  • „Das ist gegen meine Kultur.“ Egal aus welcher Kultur du kommst: Das ist garantiert gelogen. Informier dich mal richtig, nimm dann alle Homosexuellen und ihre Werke aus deiner Kultur raus, und schau, was dann noch übrig bleibt. Das wird ne traurige Veranstaltung!
  • „Das ist gegen meine Religion.“ Dann ist leider deine Religion das Problem, nicht die Homosexualität. Homosexualität ist real, echt, nachweisbar. Gott dagegen… na ja, schwierige Geschichte! Warum also Religionen kritiklos akzeptieren und Homosexualität nicht?
  • „Ich bin halt so erzogen.“ Ich dagegen bin so erzogen, dass man nur freitags Fisch isst, kein Leitungswasser trinkt und das „A-Team“ nicht schaut, weil es eine fürchterlich gewaltverherrlichende Serie ist. Solche Erziehungsregeln kann man irgendwann hinterfragen und verwerfen. Das ist ehrlich gesagt der ganze Spaß am Erwachsenwerden.
  • „Mir geht’s ja nur um den Schutz der Kinder.“ Super, mir auch. Aber Homosexualität hat nichts mit Kindern zu tun. Das ist Pädophilie. Davor sollte man Kinder schützen. Und vor Eltern, die den Unterschied nicht kennen.
  • „Man muss Homosexualität verbieten, damit Familien gegründet werden und die Gesellschaft erhalten bleibt.“ Der Anteil von Schwulen und Lesben in einer Gesellschaft ist immer gleich groß, egal, ob man Homosexualität erlaubt oder verbietet. Niemand wird heterosexuell, nur weil Homosexualität in seinem Land verboten ist – er oder sie flüchtet sich höchstens in eine Scheinehe. Verbote, Verfolgung und Schikane sorgen also nicht für mehr Kinder, sondern nur für mehr unglückliche Menschen.
  • „Das ist eine persönliche Entscheidung.“ Haha, schön wär’s! Kurz gefragt: wenn du dich entscheiden könntest, ob du dich als Teenager genau wie all deine Freunde/Freundinnen zum ersten Mal in ein Mädchen/einen Jungen verliebst, oder ob du jahrelang daneben hockst und dich nicht traust, irgendjemandem zu sagen, wie du dich wirklich fühlst – wofür würdest du dich wohl entscheiden? Eben.
  • „Ich hab ja nichts dagegen, aber muss man das so in die Öffentlichkeit tragen?“ Du hast erst dann nichts dagegen, wenn du’s auch in der Öffentlichkeit aushältst.

So. Alles geklärt? Wunderbar. Wenn alles klappt, wie ich es mir vorstelle, brauchen wir dann ja schon nächstes Jahr keinen Internationalen Tag gegen Homophobie mehr. Denn:

„Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!“ (Hannibal, Das A-Team)

Markus Barth

🌈

WELTTAG des BUCHES: Ich schenke Dir ein Buch…

Die Tasche ist beinah gepackt: Einige Bücher warten nun darauf, neue Besitzer*innen zu erhalten! Der heutige WELTTAG des BUCHES steht unter dem Motto „Ich schenke Dir ein Buch!“, und so habe ich sieben Bücher ausgewählt, die sich heute auf eine noch unbekannte Reise begeben werden. Dabei werde ich die Bücher nicht persönlich „vis-à-vis“ an die neue Eigentümerin/ den neuen Eigentümer übergeben, sondern sie werden von mir an strategisch günstigen Stellen ausgewildert – sozusagen „Bookcrossing ohne Registrierung“!

Zwar erfahre ich dadurch wohl nie, wohin sie ihre Reise führte und ob sich die Finderin/ der Finder über ihren Fund freute. Aber ist dies nicht immer das Opfer, das gebracht werden muss, wenn eine Spezies ausgewildert und somit der freien Natur überantwortet wird? So schicke ich meine Bücher in der Hoffnung fort, dass sie Menschen begegnen, die sie ebenso zu schätzen wissen, wie ich es zuvor tat.


WELTTAG des BUCHES: 12 interessante Fakten zu Büchern…

Heute zum WELTTAG des BUCHES erlaube ich mir, ein paar Fakten zu veröffentlichen, die informativ, kurios, witzig und manchmal durchaus auch erschreckend sind.

Der Welttag des Buches geht auf einen Beschluss der 28. Generalkonferenz der Weltkulturorganisation UNESCO zurück und wurde erstmals im Jahre 1995 gefeiert. Der Tag soll auf die unverzichtbare Rolle des Buches in der Informationsgesellschaft sowie auf die Rechte der Autoren hinweisen. Der 23. April wurde gewählt, weil es sowohl der Todestag von William Shakespeare als auch des spanischen Dichters Cervantes ist.

Doch wann darf sich ein Buch auch Buch nennen? Auch hier liefert die UNESCO eine Definition: Ein Buch ist „eine gedruckte, der Öffentlichkeit zugänglich gemachte, nicht periodische Veröffentlichung mit mindestens 49 Seiten Umfang“. So, nun wisst Ihr Bescheid!

  1. Das Wort „Buch“ lässt sich Sprachforschern zufolge vermutlich auf die Herstellung aus Buchenholz zurückführen
  2. Die Redewendung „Ein Buch aufschlagen“ kommt daher, dass Bücher früher Holzeinschläge hatten, die mit Riemenschließern aus Messing zusammengehalten wurden. Um diesen zu öffnen und das Buch lesen zu können, musste auf den Deckel geschlagen werden.
  3. Das schwerste Buch der Welt wiegt sage und schreibe 210 Kilogramm und erschien im Jahre 1961. Das Werk mit dem Titel „Das Buch der Apokalypse“ entstand unter Beteiligung Salvador Dalís und besteht aus Pergamentseiten.
  4. Das erste auf Schreibmaschine geschriebene und veröffentlichte Buch war „Die Abenteuer des Tom Sawyer“ von Mark Twain. Es entstand auf einer Remington 1874.
  5. Den Rekord bei den aus öffentlichen Bibliotheken gestohlenen Büchern hält das „Guinness Book of Records“.
  6. Das am längsten ausgeliehene Buch lag 82 Jahre auf einem Dachboden: „Sunshine Sketches of a Little Town“ von Stephen Leacock wurde 1998 in Kanada beim Aufräumen gefunden, nachdem es ein Vormieter 1916 ausgeliehen hatte. Die Mahngebühren in Höhe von 7200 Kanadischen Dollar wurden aus Kulanz erlassen.
  7. Die Hälfte aller Bücher werden von Leuten gekauft, die älter als 45 Jahre sind.
  8. 68 % aller Bücher werden von Frauen gekauft.
  9. Wenn Leser*innen das Interesse an einem Buch verlieren, geschieht das durchschnittlich auf Seite 18.
  10. Wer liest, hat ein zweieinhalbfach geringeres Risiko, an Altersdemenz zu erkranken als Nichtleser.
  11. Lesen fördert die Empathie, die Fähigkeit, Mitgefühl zu empfinden.
  12. Durchschnittlich lesen die Deutschen fünf Bücher pro Jahr.

Der letzte Punkt brachte mich doch zum Grübeln: An alle Nicht-Leser, für die ich Monat für Monat mitlese! Bitte meldet Euch bei mir! Wenn ich schon seit Jahren für Euch mitlese, dann könntet Ihr es mir wenigstens danken z. Bsp. in Form eines Buch-Gutscheins! 😉

Ich wünsche Euch von Herzen…

Hallo Leute!

Wie schon im letzten [Blog-Ge-„switch“-er] erwähnt, fällt es mir gerade sehr schwer, mich mit Literatur zu beschäftigen. Irgendwie fühle ich mich etwas erschöpft und befinde mich in einem Lese-Tief. Doch die Erfahrung hat mich gelehrt, dass auch diese Zeit vergehen wird, und ich hinterher wieder voller Elan durchstarten werde. Erzwingen lässt sich nichts: Warum es demnach versuchen?

Aus dem Grund werde ich mir eine kleine Auszeit vom Bloggen gönnen: Bis einschließlich Ostern müsst Ihr nun leider so gänzlich ohne meine geistigen Ergüsse auskommen. Ich weiß, es ist viel verlangt, aber – Tschakka! – Ihr schafft es. 😉

So bleibt mir nur noch eins…

Ich wünsche Euch von Herzen ein wunderbares Osterfest!

Liebe Grüße
Andreas

Vorlesewettbewerb 2020/21: And the winner is…

„Same procedure as every year!“ – der Vorlesewettbewerb ruft, und ich folge…!

Tatsächlich: „Same procedure as every year?“ – Nein, ganz sicher nicht!

Nicht nur, dass es keine Veranstaltung in der Buchhandlung „die schatulle“ gab, auf der sich die Sieger*innen aus den jeweiligen Schulen der Jury präsentieren und sich Familie, Freunde und Verwandte der Vorlesenden drängeln. Aufgrund des Lockdowns und der damit verbundenen Schließung der Schulen fanden sich leider nur drei Teilnehmer*innen für den Kreisentscheid. Bei dieser sehr übersichtlichen Anzahl der Teilnehmenden wurde auch die Jury entsprechend abgespeckt: Es gab nur mich!

Und so saß ich zu einer völlig ungewohnten Zeit für einen Vorlesewettbewerb an einem Montagmorgen vor meinem PC, öffnete den Link, den ich von den Buchhändlerinnen meines Vertrauens erhalten hatte, und starrte auf den Bildschirm, denn natürlich standen die Vorlese-Beiträge mir nur digital zur Verfügung.

Statt zwei Durchgänge pro Lesenden gab es nur einen Durchgang: Der Vortrag eines unbekannten Textes blieb den Kids diesmal erspart. Lisa Marie vom Gymnasium Ritterhude entführte mich nach „Animox: Die Stadt der Haie“ von Aimee Carter, Santino von der IGS Osterholz-Scharmbeck las aus „Der geheime Kontinent“ von Thilo, und Maria Lara vom Gymnasium Osterholz-Scharmbeck hatte sich für „Alter John“ von Peter Härtling entschieden.

Wenn ich gekonnt wie ich gewollt hätte, dann hätte ich alle Kids zur nächsten Etappe des Wettbewerbs geschickt. Doch leider musste ich mich entscheiden: Nachdem ich mir die Beiträge jeweils zwei Mal angesehen hatte (wenigstens ein Vorteil gegenüber einer Live-Lesung), stand meine Entscheidung fest, und meine Wahl fiel auf Santino von der IGS Osterholz-Scharmbeck. Herzlichen Glückwunsch!

So sehr ich mich über die Teilnahme dieser drei tollen Kinder auch freute, umso mehr bedauerte ich sie auch, da ihnen in diesem Corona-Jahr die Erfahrung eben jener Live-Lesung fehlt: kein vorheriges Lampenfieber, kein erleichtertes Aufatmen nach Beendigung des Vortrags, kein gespanntes Warten auf die Entscheidung der Jury, keinen Foto-Termin mit der Presse, keinen ausführlichen Bericht in den örtlichen Zeitungen,…! Das alles (und noch viel mehr) gehört bei einer Teilnahme am Bundesweiten Vorlesewettbewerb einfach dazu!

Ich bin wirklich dankbar für die technischen Errungenschaften, die uns in diesen verrückten Zeiten vieles ermöglichen. Trotzdem war dieses Verfahren für mich kein gleichwertiger Ersatz für die Veranstaltungen der Vorjahre. Vielmehr war es eine notwendige Alternative, die ich (selbstverständlich) Corona-bedingt akzeptierte. Doch mir fehlte diese besondere Atmosphäre! Zudem habe ich meine beiden Mit-Jurorinnen vermisst: die anregenden Gespräche, das nette Beisammensein, das Fachsimpeln und Diskutieren,…!

Denn: Das alles (und noch viel mehr) gehört für mich als Jury-Mitglied zum Bundesweiten Vorlesewettbewerb einfach dazu! 😉

INTERNATIONALER TAG der MUTTERSPRACHE…

„Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen.“ Johann Wolfgang von Goethe

Meine Muttersprache ist Deutsch: Ich spreche in Deutsch. Ich denke in Deutsch. Ich fühle in Deutsch.
Die Muttersprache von Murat ist auch Deutsch: Er spricht in Deutsch. Er denkt in Deutsch. Er fühlt in Deutsch.
Die Muttersprachen von Carmela sind Italienisch und Deutsch: Sie spricht in Italienisch und Deutsch. Sie denkt und fühlt mehr in Deutsch. Doch schimpfen kann sie am besten auf Italienisch.
Die Muttersprache von Semira ist Syrisch: Sie spricht in Syrisch. Sie denkt in Syrisch. Sie fühlt in Syrisch. Seit sie bei uns lebt, lernt sie die unbekannte Muttersprache, damit diese hier in der neuen Heimat auch ein Stück zu ihrer Muttersprache werden kann.

Sprache verbindet, und Sprache trennt. Sprache dient der Verständigung, und Sprache kann distanzieren. Sprache ist wunderschön, und Sprache ist brutal und verletzend. Es liegt an jeder und jedem einzelnen von uns, wieviel Macht wir der Sprache geben. Oder vielmehr: Welche Macht wir ihr zugestehen. Geben wir ihr die Macht, andere Menschen zu erniedrigen und zu diffamieren. Oder geben wir ihr die Macht, Verständnis füreinander zu wecken und Friede zu stiften.

Die deutsche Sprache ist poetisch, sinnlich und kraftvoll. Unsere Dichter und Denker haben Weltliteratur erschaffen und bewiesen, dass unsere Muttersprache an Vielfalt schier unerschöpflich scheint. Die deutsche Sprache kann aber ebenso hart und erdrückend sein. Aber sie hat die Macht, dass wir mit ihr genau die passenden Worte finden, um auf Menschen zuzugehen, sie kennenzulernen und mit ihnen Freundschaft zu schließen.

Es liegt an uns. Wir haben die Wahl!

Neues Jahr, neues Glück, neue Ideen…

…wohl eher nicht! Eher ist es ein erleichtertes Aufatmen, dass das letzte Jahr nun der Vergangenheit angehört. Wobei es sich hierbei wohl eher um eine kurze Verschnaufpause handelt, da seine Auswirkungen noch weit in dieses Neue Jahr hinein reichen werden! Doch wir sind nun einen großen Schritt weiter als noch vor zwölf Monaten, die Impfungen haben begonnen, und so bin ich frohen Mutes…!

…im letzten Jahr musste ich aus bekannten Gründen auf meine geliebten Lesungen verzichten und hoffe, dass ich vielleicht zum Ende des Jahres wieder als Vor-Leser aktiv werden kann. Ebenso würde ich mir wünschen, dass der Vorlesewettbewerb weiterhin stattfindet: Ich stände als Jury-Mitglied sehr gerne wieder zur Verfügung!

…dafür stapeln sich momentan erfreulich wenige Rezensionsexemplare auf meinem SuB, und so dürfte es auch gerne bleiben. Dieser Zustand fühlt sich momentan so herrlich entspannt an: Alle anderen Bücher aus dem SuB kann ich zwecks Rezension lesen, muss es aber nicht. Doch mir ist durchaus bewusst, dass dieser Zustand nur vorübergehender Natur ist, da ich schon einen neugierigen Blick (Okay, es waren mehrere Blicke…!) in die Frühjahrsvorschauen der Verlage geworfen habe…

…und bin (natürlich!) fündig geworden: Lauter reizende alte Damen von Agatha Christie (Atlantik/ 2. Februar), Der Name seiner Mutter von Roberto Camurri (Kunstmann/ 24. Februar), Als wär das Leben so von Rainer Moritz (Oktopus/ 25. Februar), Die Tode meiner Mutter von Carla Haslbauer (NordSüd/ 18. März), Mord in Sussex von John Bude (Klett-Cotta/ 20. März), Betty von Georges Simenon (Kampa/ 15. April) und Der französische Gast von Dorothy Whipple (Kein & Aber/ 11. Mai).

…hier auf meinem Blog wird es vorerst in gewohnter Manier weitergehen, d.h. die bekannten und (hoffentlich) beliebten Kategorien werden Euch auch weiterhin durch die Monate begleiten. Auch die im letzten Jahr eingeführte Rubrik „Literaten im Fokus“ wird weitergeführt. Wie versprochen hole ich im April meine kleine Retrospektive über den britischen Autor Christopher Isherwood nach, bevor wir im August gemeinsam einen Blick auf Leben und Werk der legendären Dorothy Parker werfen (Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr! 😉)

…wie es kulturell weitergeht? Ich habe keine Ahnung – geschweige denn, dass ich es wagen würde, eine Prognose abzugeben. Keine einzige Eintrittskarte ziert momentan unsere Pin-Wand: Das gab es so noch nie! Ich würde es mir so sehr wünschen, dass Theater, Museen, Kinos etc. endlich aus ihrem erzwungenen Winterschlaf erwachen dürften. Die Kultur fehlt mir so sehr!!!

…und nach wie vor freue ich mich sehr auf die vielfältigen Begegnungen auf unterschiedlichen Wegen mit lieben Menschen – natürlich alles im Rahmen der Corona-Vorgaben! Diese Begegnungen sind mir immens wichtig: Ohne den Halt dieser besonderen Menschen hätte ich das vergangene Jahr bedeutend trüber empfunden! Herzlichen Dank!

Bleibt bitte ALLE gesund!

F R O H E S   N E U E S   J A H R

Liebe Grüße
Andreas

Bücher zu verschenken…

Das Fest der Liebe naht: Viele von uns haben schon die ersten Weihnachtsgeschenke besorgt, sie liebevoll verpackt und sind schon voller Vorfreude, sie endlich der Familie und den Freunden überreichen zu dürfen (selbstverständlich absolut Corona-konform). Und auch ich habe einige Geschenke (= Bücher), die ich gerne an interessierte Leser*innen weitergeben möchte. „Bookcrossing“ einmal anders…! 😉

Was müsst Ihr tun? Nicht viel: Verratet mir einfach in einem Kommentar unter diesem Beitrag welches Buch Ihr Euch wünscht!

Folgende Bücher liegen auf dem Gabentisch bereit und warten auf ihren Umzug in ein neues Bücherregal:

  • Joanna Nadin – Meine Mutter, unser wildes Leben und alles dazwischen; erschienen als Hardcover bei Limes (2020)
  • Michael Cunningham – Ein wilder Schwan/ mit Illustrationen von Yuko Shimizu; erschienen als Taschenbuch bei btb (2019)
  • Martín Caparrós – Väterland, erschienen als Hardcover bei Wagenbach (2020)
  • Matt Haig – Ein Junge namens Weihnacht/ mit Illustrationen von Chris Mould, erschienen als Hardcover bei dtv (2015)
  • Gabriele Borgmann – Venus AD; erschienen als Hardcover bei PalmArtPress (2019)
  • Maria Lang – Tragödie auf einem Landfriedhof; erschienen als Hardcover bei btb (2013)

Gemäß meinem Motto „Lieber gut geklaut als schlecht selbstgemacht!“ habe ich mir diese wunderbare Idee bei Anna vom „buchpost“ abgeschaut. Ich selbst bekam vor kurzem von ihr ein Buch geschenkt. Nochmals: Herzlichen Dank!

Vorlesewettbewerb 2019/20: Das Finale…

Seit einigen Jahren bin ich ja nun selbst ein kleiner Teil der großen Gemeinschaft beim Vorlesewettbewerb, indem ich als Mitglied der Jury hier bei uns auf Kreisebene in Erscheinung trete. In diesem Jahr mussten die jeweiligen Entscheide unter erschwerten Bedingungen stattfinden, und es ist bewundernswert, dass sich davon alle beteiligten Kinder weder entmutigen noch beeinflussen ließen.

Und so fanden auch schon die Landesentscheide in digitaler Form statt, die unsere heutigen Finalist*innen bravourös gemeistert haben: 16 Kids aus 16 Bundesländern stellen sich heute mutig der Jury, bzw. ihre vorab aufgezeichneten Beiträge werden heute erstmals der Jury präsentiert. In diesem Jahr besteht die Jury aus Schauspielerin Hanna Binke, dem letztjährigen Bundessieger Anton Naab und der Hörbuchverlegerin Angelika Schaack, die auch den Juryvorsitz inne hat.

Damit alle Kids möglichst identische Voraussetzungen vorfanden, um ihre Beitrage zu realisieren, wurde zur jeweiligen Schule eine spezielle Box mit Kamera und Mikrofon geschickt, die die Beiträge kontaktlos aber höchst professionell aufnahm. Ich bin mir sicher, dass dabei ganz außergewöhnliche Beiträge entstanden sind, die wir heute ab 14:30 Uhr hier bewundern können,…

…und ich drücke Anna, Anton, Antonia, Emil, Hannah, Jaron, Johan, Johanna, Jonna, Josefine, Laura, Lucie, Meliya, Niklas, Samuel und Sina ganz fest die Daumen, gönne jede*m von ihnen den Sieg und wünsche ihnen von Herzen…

TOI – TOI – TOI