Woche unabhängiger Buchhandlungen…

„Eine Woche lang – vom 31. Oktober bis 7. November 2020 – zeigen sich über 700 unabhängige Buchhandlungen („Indies“) in ganz Deutschland buchstäblich von ihren schönsten Seiten. Es handelt sich um die größte derartige Aktion, die es jemals gab.
Inhabergeführte Buchläden sind nicht wegzudenken aus unseren Städten und Regionen. Ihr Beitrag zum wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben ist von beachtlicher Bedeutung. Das ist für diejenigen, denen diese Bedeutung längst klar ist, ein guter Grund zu feiern – und für alle anderen eine schöne Gelegenheit zu erfahren, dass es es gute Bücher auch ganz in der Nähe gibt.“ Quelle: Homepage WUB

…und ganz bestimmt findet sich eine der 700 Buchhandlungen auch in Eurer Nähe: Schaut dort doch gerne mal vorbei!

Corona-bedingt musste die Buchhandlung meines Vertrauens „die schatulle“ in Osterholz-Scharmbeck ihre geplanten Aktivitäten leider verwerfen bzw. auf das nächste Jahr verschieben in der Hoffnung auf weniger pandemische Zeiten. In einem Ladengeschäft, in dem zur regulären Geschäftszeit nur 10 Kunden gleichzeitig anwesend sein dürfen, lassen sich gewisse Ideen nicht realisieren. Dafür werden sie in dieser Woche „klein und fein“ präsent sein u.a. mit digitalen Lesungen, dem Aussetzen von Büchern und einer Schaufensterausstellung von Buch-Kunst-Objekten der Schüler*innen vom Lernhaus im Campus. Details findet Ihr hier.

Allgemeine Informationen zur WUB verstecken sich hier.

…und: Ich kann nicht oft genug darauf hinweisen:

BUY LOCAL!

🙂

Buchblog-Award 2020…

Die Hüterin der MONTAGFRAGE absolviert gerade einen Klausur-Marathon, und so werden wir für 2 Wochen ohne Fragen und somit auch ohne Antworten auskommen müssen.

Doch dafür nutze ich nun die Gelegenheit, um Euch die Gewinner-Blogs des diesjährigen Buchblog-Awards zu präsentieren, der gestern anlässlich der Frankfurter Buchmesse verliehen wurde. Ausgezeichnet wurden neben einem etablierten Buch-Blog auch der beste Newcomer, sowie der beste Blog einer Buchhandlung und eines Verlages. Während bei den beiden Erstgenannten eine fünfköpfige Jury aus den Finalisten die beiden Sieger kürten, entschied über die besten Buchhandlungs- und Verlagsblogs allein das öffentliche Voting.

Hier sind die Gewinner*innen des Buchblog-Awards 2020:

Ich sende den Sieger*innen meinen…

H E R Z L I C H E N G L Ü C K W U N S C H ! ! !

Weitere Informationen zu den Sieger*innen findet Ihr hier.

Buchblog-Award 2020…

Der Countdown läuft: Bis zum 4. September ist es möglich, seinen Lieblings-Blog für den 4. Buchblog-Award (kurz: #Bubla20) zu nominieren. Wie schon im vergangenen Jahr wird der Buchblog-Award in den Kategorien „Bester Buchblog“, „Bester Newcomer“, „Beste Verlagsblog“ und „Beste Buchhandlungsblog“ vergeben.

Und auch .LESELUST ist diesmal wieder unter den Nominierten und unter der Kategorie „Bester Buchblog“ zu finden. Über jede Stimme würde ich mich sehr freuen, denn ich sehe meine Teilnahme ganz im Geiste der olympischen Spiele: Dabeisein ist alles!

Hier habt Ihr die Möglichkeit, um mich – aber selbstverständlich auch meine Blogger-Kolleg*innen – zu nominieren. Weitere Informationen zum #Bubla20 findet Ihr hier.

Ich bedanke mich herzlich für Eure Nominierung und wünsche Euch viel Spaß beim Stöbern in der bunten Welt der Buch-Blogs!

Liebe Grüße
Andreas

Der Bundesweite Vorlesetag…

…findet trotz (oder: gerade wegen) Corona auch in diesem Jahr am 20. November statt, und es werden noch viele, viele Vorleser gesucht. Habt Ihr Lust?

Das diesjährige Thema lautet „Europa und die Welt“ und ist so abwechslungsreich, vielschichtig und bunt, dass bestimmt eine Menge spannender Vor-Lese-Aktionen dabei herauskommen: Reisen in unbekannte Länder, Kennenlernen von interessanten Kulturen, Gegenüberstellen der Unterschiede und Entdecken der Gemeinsamkeiten. Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, dem Umfang Eurer öffentlichen Lesung allerdings schon: Es gelten natürlich die aktuellen Kontaktbeschränkungen und Hygienerichtlinien. Lohnt es sich unter diesen Bedingungen überhaupt eine (Vor-)Lesung zu initiieren? JA!

Jetzt erst recht! – Besonders in diesen Zeiten brauchen wir das gemeinsame Erleben, das Miteinander, die Freude und die Ablenkung, den kulturellen Input…!

In meinem Kopf schwirren schon einige Ideen wild durcheinander und warten darauf, eindeutige Formen anzunehmen. Dieser kreative Prozess wird erfahrungsgemäß noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Doch sobald sich aus einer diffusen Idee eine konkrete Aktion geformt hat, erfahrt Ihr die Einzelheiten hier auf meinem Blog.

Vielleicht konnte ich Euer Interesse an einer Teilnahme am bundesweiten Vorlesetag wecken. Es würde mich freuen. Eine Anmeldung ist hier möglich: www.vorlesetag.de

…aber selbstverständlich könnt Ihr auch vorlesen, ohne Euch anzumelden – am 20. November und an jedem anderen Tag des Jahres!

Happy Birthday: .LESELUST

Gestern warf ich einen zufälligen Blick in meinen handelsüblichen Buchkalender und mich traf völlig unvorbereitet die Erkenntnis, dass mein Blog und ich heute unseren zweiten gemeinsamen Geburtstag feiern! Ich kann es kaum fassen…

2 Jahre: Das ist nicht viel und gleichzeitig eine ganze Menge. Zumindest kann ich von meinem Blog und mir behaupten, dass wir gemeinsam den Status der Eintagsfliegen erfolgreich überwunden haben.

2 Jahre: 161 Mal habe ich ein Buch in die Hand genommen und es gelesen: 147 Mal veröffentlichte ich unter „Das geschriebene Wort…“ eine Rezension, und 14 Werke schafften es in die „Ruhmeshalle“ von „Die Bücher meines Lebens“. Über die ungezählten Bücher, die ich zu lesen begonnen, enttäuscht und somit unbeendet wieder aus der Hand gelegt habe, werfen wir den Mantel des Vergessens: Besser ist es…!

2 Jahre: 88 Mal habe ich im Rahmen der „Montagsfrage…“ mein Lese-Verhalten reflektiert, Lese-Tipps gegeben, meine Meinung geäußert, Stellung bezogen und „ganz nebenbei“ viel von mir preisgegeben.

2 Jahre: 520 Beiträge sind insg. „on air“ gegangen und füllen die 15 Kategorien meines Blogs. Neben den schon genannten gibt es noch „Alles andere als ernst…“, „Anekdoten-Archiv…“, „Ein Porträt…“, „Eine Geschichte…“, „Herzlichen Glückwunsch…“, „Kulturelles Kunterbunt…“, „Kulturtipps“, „Literarische Helden…“, „Noch ein Gedicht…“, „Plauderei…“, „Termine…“ und seit wenigen Monaten mein neustes Baby „Literaten im Fokus…“.

Das alles ist das, was ich zu diesem Blog beitragen konnte. Aber was wäre dieser Blog ohne Euch, den Leserinnen & Lesern, den Blogger-Kolleginnen und -Kollegen, all den Menschen, die regelmäßig oder auch nur hin & wieder meinem Blog folgen?! Ich schreibe ja nicht im luftleeren Raum ausschließlich für mich, sondern ich lebe von Eurer Resonanz auf das, was ich da zusammen gekritzelt habe. So danke ich Euch von Herzen für das lobende Wort und die konstruktive Kritik, für die impulsgebende Idee und den respektvollen Umgang miteinander.

2 Jahre: Es sind „nur“ 2 Jahre vergangen, in denen doch so viel passiert ist – mit mir, mit uns, mit unserer Welt, in der wir leben. Niemand kann erahnen, wo wir in weiteren 2 Jahren stehen werden.

Aber vorerst freue ich mich auf das nun kommende gemeinsame Jahr…!!!

Herzliche Grüße
Andreas

Ich wünsche Euch von Herzen…

Heute ist Pfingstsonntag. Pfingsten bedeutet „der fünfzigste Tag“, wird somit am 50. Tag nach Ostern gefeiert und ist der letzte Tag der Osterzeit. Es soll daran erinnern, dass der Heilige Geistes den Aposteln erschienen ist, damit sie das Wort Gottes zu allen Völkern bringen. Für die Christen bedeutet dieses Fest ein Neu-Anfang.

„Heiliger Geist“: Das wirkt auf mich manchmal doch sehr abstrakt, nicht greifbar. Wer oder was ist dieser „Heilige Geist“? Welchen Zweck erfüllt er? Wie darf ich ihn mir vorstellen? An sein ikonenhaftes Erscheinungsbild als Taube mit einem Olivenzweig im Schnabel mag/kann ich nicht glauben. Und doch gibt es Momente, da meine ich die Anwesenheit des „Heiligen Geistes“ zu spüren – bei anderen aber auch in mir!

Es sind keine großen weltbewegenden Situationen. Vielmehr sind es eher die kleinen, scheinbar unbedeutenden Begegnungen im zwischenmenschlichen Miteinander, die hoffentlich gleich dem Schmetterlingseffekt nach Lorenz Edward etwas Größeres (aber bitte ohne Chaos) auslösen könnten: der erste Cappuccino nach Wochen bei meinem Stamm-Eiscafé, das Hupen und Winken von Auto zu Auto beim Anblick einer bekannten Person, ein Anruf „nur mal so“, das geduldige Warten bei meinem Bäcker „umme Ekke“.

Ich trete häufiger gerne einen Schritt zurück, um einem anderen Menschen den Vorrang zu lassen. Freundlichkeit vervielfältigt sich, da bin ich mir ganz sicher.

Pfingsten bedeutet Neu-Anfang: Vielleicht ist diese Zeit unsere Chance für einen Neu-Anfang. Lasst sie uns gemeinsam nutzen!

Ich wünsche Euch von Herzen ein frohes Pfingstfest!

Liebe Grüße
Andreas

INTERNATIONALER TAG gegen HOMOPHOBIE…

Ist es tatsächlich erst ein Jahr her, dass ich mich hier an dieser Stelle sehr ausführlich zu dem Thema geäußert habe? Oder ist es eher „schon“ ein Jahr her…! Alles eine Frage der persönliche Sichtweise und des individuellen Empfindens. Braucht es diesen Tag überhaupt noch? Es wurde doch schon so viel erreicht!

Diese Woche hat gezeigt: „Ja! Leider brauchen wir diesen Tag weiterhin!“

Am Donnerstag wurde im Bundestag über die Änderung des Transfusionsgesetzes abgestimmt und diese mit den Stimmen aus CDU/CSU, SPD und AfD abgelehnt. Zur Erklärung: Das Transfusionsgesetz regelt u.a. wer Blut spenden darf, d.h. Männer, die Sex mit Männern haben, dürfen auch künftig erst nach 12 Monaten Sex-Abstinenz Blut spenden.

Ich darf als homosexueller Mann, der seit 20 Jahren eine monogame Beziehung führt, kein Blut spenden, wenn ich nicht vorher eine Erklärung unterschreibe, dass ich seit einem Jahr keinen Sex mehr hatte. Ein heterosexueller Mann, der jedes Wochenende durch Bars und Clubs zieht und „alles pimpert, was nicht bei 3 auf dem Baum ist“ (entschuldigt bitte meine blumige Sprache), braucht diese Erklärung nicht abzugeben. Dabei scheinen die Verantwortlichen ein wichtige Tatsache zu übersehen: Nicht die sexuelle Orientierung schützt vor sexuell übertragbaren Krankheiten! Nur Safer Sex schützt davor! Somit werde ich als schwuler Mann per se unter Generalverdacht gestellt und per Gesetz diskriminiert. Abgesehen davon, dass es niemanden etwas angeht, wann, wie, wie oft, warum und ob ich überhaupt Sex hatte. Wahrung der Intimsphäre, Normalität und Gleichberechtigung sehen für mich anders aus!

Nun könnte eine naive Stimme rufen: „Wozu die Aufregung? Dann lüge doch bzgl. deiner sexuellen Identität!“ Dem möchte ich erwidern: „Warum sollte ich?!“ Innerhalb meiner 50 Lenze gab es Zeiten, da habe ich bzgl. meiner sexuellen Orientierung gelogen und meine wahren Gefühle versteckt. Diese Zeiten waren für mich belastend, erdrückend, einfach schrecklich! Und bei einer dringend benötigten Blutspende, bei der ich freiwillig und unentgeltlich einen Teil von mir geben möchte, um anderen Menschen damit vielleicht helfen zu können, soll ich lügen? Ich werde mich nicht verleugnen! Nie mehr!

Zudem rührt sich mein Rechtsempfinden: Nicht ich habe ein Unrecht begangen! Die Politker*innen, deren Parteinamen sich mit „christlich“ und „sozial“ schmücken, haben diese Ungerechtigkeit zu verantworten und sollten dringend ihr Gewissen prüfen (Naja, und von den „Alternativen“ habe ich nichts anderes erwartet.). Darum…

Diese Woche hat gezeigt: „Ja! Leider brauchen wir diesen Tag weiterhin!“

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Heute ist WELTTAG des BUCHES

„Ein Buch (lateinisch liber) ist nach traditionellem Verständnis eine Sammlung von bedruckten, beschriebenen, bemalten oder auch leeren Blättern aus Papier oder anderen geeigneten Materialien, die mit einer Bindung und meistens auch mit einem Bucheinband (Umschlag) versehen ist. Laut UNESCO-Definition sind (für Statistiken) Bücher nichtperiodische Publikationen mit einem Umfang von 49 Seiten oder mehr.

Zudem werden einzelne Werke oder große Text­abschnitte, die in sich abgeschlossen sind, als Buch bezeichnet, insbesondere wenn sie Teil eines Bandes sind. Das ist vor allem bei antiken Werken, die aus zusammengehörigen Büchersammlungen bestehen, der Fall – Beispiele hierfür sind die Bibel und andere normative religiöse Heilige Schriften, die Aeneis sowie diverse antike und mittelalterliche Geschichtswerke.

Das Buch ist ein Kulturprodukt, das die Überwindung der Illiteralität zur Voraussetzung hat und die Entwicklung der geschriebenen Sprache zur Grundlage nimmt. Seine Verwendung als kommunikatives Mittel setzt eine Schreibkompetenz bzw. Drucktechnik und Lesefähigkeit voraus.

Quelle: Wikipedia

Wow! Und ich Dussel habe das Buch einfach immer nur aufgeschlagen und gelesen…!

Liebes Buch!

Herzlichen Glückwunsch zum Welttag!