[Noch ein Gedicht…] Gustav Falke – SOMMER

Ihr singt von schönen Frühlingstagen,
Von Blütenduft und Sonnenschein,
Ich will nichts nach dem Frühling fragen,
Nein Sommer, Sommer muss es sein.

Wo alles drängt und sich bereitet
Auf einen goldnen Erntetag,
Wo jede Frucht sich schwellt und weitet
Und schenkt, was Süßes in ihr lag.

Auch ich bin eine herbe, harte,
Bin eine Frucht, die langsam reift.
O Glut des Sommers, komm! Ich warte,
Dass mich dein heißer Atem streift.

Gustav Falke

MONTAGSFRAGE #87: Wo befindest du dich gerade in deiner momentanen Lektüre?

Eine simple Antwort zu einer schlichten Frage verspricht an diesem Montag die Hüterin der Montagsfrage Antonia Leise. Einfach einen Blick in die aktuelle Lektüre werfen und Ort und Zeit der Handlung nennen: Fertig!

Auch wenn ich sonst immer behaupte, ich würde keine zwei (oder mehr) Bücher parallel lesen, so hat mich diese Frage eben genau dabei ertappt. Wobei ich meine Beschäftigung mit dem zweiten Buch nicht unbedingt als „lesen“ bezeichnen würde.

Bei dem Roman „Meine Mutter, unser wildes Leben und alles dazwischen“ von Joanna Nadin befinde ich mich noch ziemlich am Anfang der Geschichte auf Seite 60: Es ist der Monat März des Jahres 1978. Die 7-jährige Dido Sylvia Jones lebt nun seit einigen Monaten mit ihrer unkonventionellen Mutter Edie in einem geerbten Haus in einer Kleinstadt in Essex. In diese geordnete, gutbürgerliche Umgebung passen sie ungefähr ebenso perfekt hinein wie Donald Trump in das Amt des Präsidenten der USA. Wobei Dido und Edie deutlich amüsanter sind, und sie in dem verschlafenen Nest für einige Verwirrung sorgen (Okay! Für Verwirrung sorgt Trump auch, aber das Lachen ist mir bei ihm gänzlich vergangen!). „Eigentlich“ sollte die Rezension zu diesem Roman in dieser Woche erscheinen: Leider hatte mich die Hitze der vergangenen Tage nicht nur einfach ausgebremst sondern vielmehr völlig lahmgelegt. Darum bitte ich um ein wenig Geduld…!

Beim zweiten Buch handelt es sich um „Vater und Sohn: Sämtliche Abenteuer“ von E.O. Plauen. Diese reizenden Bildergeschichten schuf Erich Ohser unter Pseudonym und erschienen hauptsächlich zwischen 1934 und 1937 in der Berliner Illustrierten Zeitung. Seine Bildergeschichten sind liebevoll und amüsant, kommen (beinah) ohne Worte aus und machen somit „lesen“ überflüssig. Als Freund und Wegbegleiter von Erich Kästner wird Erich Ohser Euch in naher Zukunft hier auf meinem Blog nochmals begegnen.

…und in welcher Zeit und an welchem Ort steckt Ihr in Eurer Lektüre gerade fest???


Antonia Leise von „Lauter & Leise“ hat dankenswerterweise DIE MONTAGSFRAGE: Buch-Blogger Vorstellungsrunde wiederbelebt und stellt an jedem Montag eine Frage, die Interessierte beantworten können und zum Vernetzen, Austauschen und Herumstöbern anregen soll! Ich bin gerne dabei!!!

In meinem MONTAGSFRAGE-Archiv findet Ihr Fragen & Antworten der vergangenen Wochen.

Literaten im Fokus: Erich Kästner

Im Juli startet „Literaten im Fokus“ in die zweite Runde: Nachdem sich im April alles um Agatha Christie drehte, werde ich nun einen „verschärften“ Blick auf einen unserer großen deutschen Schriftsteller werfen.

Als Einstieg möchte ich Euch gerne mein Kästner-Kurz-Porträt, das vor einem Jahr aus Anlass seines 45. Todestages hier auf diesem Blog erschien, ans Herz legen.

Beginnen werde ich mit „Sonderbares vom Kurfürstendamm: Berliner Beobachtungen“:  Erich Kästners kritisch-ironische Liebeserklärung an Berlin, die er prosaisch und lyrisch zum Ausdruck bringt.

Dann machen wir uns mit „Kästners Berlin: Literarische Schauplätze“ von Michael Bienert auf eine Spurensuche der besonderen Art und folgen seinen Figuren durch die Stadt.

In „Friedrich der grosse Detektiv“ lässt Philip Kerr den großen Meister selbst als Romanfigur auftreten und erzählt die Geschichte von Friedrich, der von seinem Lieblingsbuch „Emil und die Detektive“ nicht genug bekommen kann und zudem das Glück hat, das Erich Kästner sein Nachbar ist. Doch die Bücherverbrennung im Jahre 1933 vernichtete auch „Emil und die Detektive“…!

Erich Kästner war in der Nacht der Bücherverbrennung persönlich dabei, als auch seine Bücher den Flammen zum Opfer fielen: In „Über das Verbrennen von Büchern“ gibt er uns in Reden, Essays und Briefen einen bedrückenden Einblick in diese Zeit.

Erich Ohser war nicht nur Wegbegleiter sondern auch ein guter Freund Kästners, dessen Schicksal unter dem NS-Regime nicht unerwähnt bleiben darf. Unter dem Pseudonym E.O. Plauen schuf er die entzückenden „Vater und Sohn“-Abenteuer.

Ihr Lieben, ich bin mir sicher, dies wird ein literarischer Monat mit spannenden, aufwühlenden, berührenden und erheiternden Momenten. Darauf freue ich mich schon sehr,…

…und Euch wünsche ich viel Vergnügen!

[Rezension] Harald Martenstein – Vom Leben gezeichnet: Tagebuch eines Endverbrauchers

Die Kolumne [von der Kolumne des Drucksatzes, von lateinisch columna ‚Stütze‘, ‚Säule‘] bezeichnet in der Presse einen kurzen Meinungsbeitrag als journalistische Kleinform. Diese Kolumnen erscheinen meist regelmäßig an gleicher Stelle unter dem gleichem Titel und sind vom Umfang begrenzt. Der Autor einer regelmäßig erscheinenden Kolumne wird Kolumnist genannt.

Kolumnen gibt es in der Zwischenzeit wie Sand am Meer und zu unterschiedlicher Thematik: Lifestyle, Kochen, Politik, Kindererziehung, Gesellschaft, Beauty undsoweiterundsofort – das Angebot scheint schier unerschöpflich. Leider kann die gebotene Qualität nicht immer mit der Quantität an Kolumnen mithalten.

Auch Harald Martenstein darf sich somit Kolumnist „schimpfen“: Seit 2002 erscheinen seine Kolumnen in der Wochenzeitung „Die Zeit“. Eine Auswahl wurde 2004 in Form dieses Sammelbands veröffentlicht, und…

…er bietet nicht nur Quantität sondern auch Qualität: Seine satirischen Plaudereien wirken oft so harmlos, so unschuldig, treffen dann aber in ihrer scheinbaren Spitzbübigkeit den Leser schmerzhaft in der Magengrube. Beinah arglos beleuchtet er die Absurditäten unseres Alltags, die oft erst durch ihn ausgeleuchtet im absurden Licht erstrahlen. Ausreichend Themen liefert ihm das Leben auf einem silbernen Tablet: Über Gewichtsprobleme, Sex und Schönheit, über Drogen allgemein und speziell, über Karrieren, Kirchentage und Kriminalität, über Berlin und München, über Literatur allgemein und speziell und sogar über Hitler, Penisvergrößerung und Scientology.

Es darf viel geschmunzelt und auch ein wenig laut gelacht werden. Wobei so manches Lächeln mir im Gesicht gefror. Martenstein bohrt und legt den Daumen in Wunden, von denen ich nicht wusste, dass ich sie habe! Er dehnt die Grenze des Erlaubten, ohne sie zu überschreiten. Aber wer hat festgelegt, was erlaubt ist? Trotzdem war mir die Lektüre nie unangenehm: Ich fühlte mich ertappt aber nicht vorgeführt. Nach einer Schocksekunde konnte ich wieder schmunzeln und unumwunden zugeben „Ja, logisch, völlig gaga!“. Mit scheinbar kindlicher Naivität traut er sich, Konventionen zu hinterfragen und auf ihre Substanz zu überprüfen.

„Martenstein lesen“ heißt, die Banalitäten des Lebens im neuen Licht zu sehen!


erschienen bei Hoffmann und Campe/ ISBN: 978-455094651 / als Taschenbuch erschienen bei Penguin/ ISBN: 978-3328101093

MONTAGSFRAGE: …macht heute Pause!

Liebe Leute!

Die Hüterin unserer Montagsfragen Antonia Leise ist gesundheitlich etwas angeschlagen und braucht dringend ein wenig Zeit zur Regeneration: Ich gönne es ihr von Herzen!

Es bedeutet aber auch, dass es an diesem Montag keine Frage zur Beantwortung gibt. Doch welches Alternativ-Programm bietet sich stattdessen an? Hm, mal überlegen…! Ich könnte endlich mal meinen Stapel mit Unterlagen auf meinem Schreibtisch sortieren. Oder ich durchforste meinen Kleiderschrank und miste die Klamotten, die ich nicht mehr trage, aus. Oder ich widme mich intensiv dem Unkraut in meinen Blumenbeeten vor der Haustür. Oder ich setzte mich mit einem Becher Kaffee und einem Buch aufs Sofa. Oder ich kümmere mich um den Stapel Bügelwäsche, während die Waschmaschine für Nachschub sorgt. Oder ich schwinge den Putzlappen und rücke dem Badezimmer zu Leibe. Oder…!!!

Ratet mal, für welches Alternativ-Programm ich mich schlussendlich endschieden habe. Da kommt Ihr nie drauf! 😉

Lieben Gruß
Andreas

P.S.: In meinem MONTAGSFRAGE-Archiv könnt Ihr gerne meine Antworten vergangener Fragen nochmals nachlesen. Viel Spaß!

[Rezension] Agatha Christie – Das fehlende Glied in der Kette: Poirots erster Fall

15. Juni 2020/ 10:43 Uhr: Es klingelt an der Haustür! Ich öffne. Die Postbotin begrüßt mich freundlich und drückt mir mit einen Lächeln ein Päckchen in die Hand. Der Absender ist der renommierte Verlag „Hoffmann und Campe“ aus meiner Lieblingsstadt Hamburg. Ich bin verdutzt, hatte ich doch kein Leseexemplar angefordert. Flugs wird das Päckchen aufgerissen, und ein Buch zusammen mit einer Karte fällt mir in die Hände:

„Lieber Herr Kück, 
heute möchte ich Ihnen diesen tollen Band ans Herz legen, der im Juli bei uns erscheint. Poirots erster Fall jährt sich in diesem Jahr ja zum 100. Mal.
Ich hoffe, Sie haben viel Freude mit dem Buch. 
Herzliche Grüße
Svenja Schwentker“

Natürlich ist mir bewusst, dass außer mir noch einige weitere Buch-Blogger*innen diese Post erhalten haben. Nichtsdestotrotz fühlte ich mich ein wenig geschmeichelt: Es scheint in Hamburg aufgefallen zu sein, dass hier ein Christie-Fan lebt. Und so gönne ich allen anderen Buch-Blogger*innen von Herzen ebenfalls ihre Post und hoffe, sie haben sich ebenso wie ich darüber gefreut. Liebe Frau Schwentker, herzlichen Dank!!!

So fühlte ich mich nun sanft genötigt, eine Rezension zu verfassen. Wobei ich fürchte, dass es weniger eine Rezension als vielmehr eine Hommage an eine der faszinierendsten Kriminalfiguren geworden ist.

Vor beinah genau 100 Jahren erschien mit dem ersten Roman der damals 30-jährigen Autorin ein kleiner penibler Belgier, der erst 55 Jahre, 33 Romane und etliche Kurzgeschichten später wieder von der Bildfläche verschwinden sollte. Obwohl Agatha Christie ihn in Vorhang: Poirots letzter Fall sterben lies, verschwand er nie gänzlich. Im Gegenteil: In unzähligen Gestalten wurde er wieder und wieder zum Leben erweckt. Schon in der ersten Bühnenfassung einer Poirot-Geschichte spielte im Jahre 1928 niemand geringerer als der Charakter-Mime Charles Laughton den belgischen Privatdetektiv. Einer bis heute anhaltenden Beliebtheit erfreuen sich auch die Verfilmungen aus den 70er Jahren mit großem Staraufgebot: Während Albert Finney in „Mord im Orient-Express“ schon deutliche Züge des literarischen Vorbilds erkennen ließ, spielte Peter Ustinov in den darauf folgenden Filmen durchaus unterhaltsam eher sich selbst. Erst mit der TV-Adaption „Agatha Christie’s Poirot“, die zwischen 1989 und 2013 produziert wurde, stand mit dem brillanten David Suchet ein Schauspieler vor der Kamera, der bis ins Detail der literarischen Vorlage gerecht wurde. Für mich ist dies die beste filmische Umsetzung der Poirot-Geschichten und wurde bisher auch von keiner neueren Verfilmung übertroffen. In ihnen wird Poirot recht unterschiedlich und für mich auch durchaus ambivalent porträtiert: Während im Kino Kenneth Branagh eher den maskulinen Abenteurer mimt, legt John Malkovich ihn für das Fernsehen eher als gebrochene Kreatur an. Aber auch in anderen Medien trat Poirot erfolgreich in Erscheinung u.a. als Comic bzw. Graphic Novel, in Hörspiele und einer japanischen Manga-Serie. Seit einigen Jahren gibt es sogar s.g. „neue“ Fälle von Hercule Poirot, geschrieben von Sophie Hannah und von Agatha Christies Erben autorisiert.

Für mich allerdings begann das literarische Leben von Hercule Poirot mit „Das fehlende Glied in der Kette“ und endete mit „Vorhang“. In beiden Romanen lässt Christie die Handlung aus Sicht von Captain Arthur Hastings für die Leser Revue passieren und wählte dazu einen identischen Handlungsort. So bilden diese beiden Romane eine Klammer und sorgen für eine Einheit der verschiedenen Geschichten und Romane rund um Hercule Poirot. Schon in ihrem Erstlingswerk zeigt die Autorin viele Details, die sie in späteren Werken perfektionierte und die ihren Ruf als „Queen of Crime“ festigten: ein mysteriöser Mord in einem geschlossenen Raum, ein Verdächtiger mit Alibi, interessantes Handlungspersonal, spannender und abwechslungsreicher Plot-Aufbau, ungewöhnliche Erzählperspektive…!

Es ist mir eine Freude, dass diese Jubiläums-Ausgabe nun in gebundener Form vorliegt (…was ich mir für alle Christie-Romane wünschen würde! ACHTUNG: Leiden auf hohem Niveau!). Und so wird dieser ansprechende Band dauerhaft meinen Lesetisch in unserer Mediothek zieren. Dabei ist er in bester Gesellschaft mit „The Mystery oft he Blue Train“ (dt.: „Der blaue Express“) von Agatha Christie. Als Fremdsprachenlegastheniker habe ich mir dieses englische Exemplar selbstverständlich nicht gekauft, um es zu lesen, sondern einzig und allein, weil mir die Aufmachung so sehr gefiel. Zwecks Lektüre greife ich natürlich nach der deutschen Taschenbuch-Ausgabe aus dem Atlantik-Verlag.

So, und nun beende ich endgültig diese schamlose Lobhudelei! 😀


erschienen bei Atlantik/ ISBN: 978-3455008838

Ich danke dem Verlag und besonders Frau Schwentker herzlich für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar!

[Kulturtipps] Juli 2020…

Nun passiert es doch: Meine „Kulturtipps“ gehen in eine erzwungene Pause, da es bedauerlicherweise viel zu wenig gibt, über das ich vorab berichten könnte. Das wenige, das passiert, erblickt häufig so kurzfristig „das Licht der Welt“, dass es in einer so frühzeitigen Vorankündige wie „Kulturtipps“ keine Berücksichtigung mehr finden kann.

ABER es passiert wieder etwas in der Kulturszene: …von Lesungen und Konzerte im Autokino über kleine Ausstellungen in Galerien, und auch ein Besuch in den Museen des Landes lohnt sich allemal. Verschiedenste Initiativen sind entstanden: So wurde Mein OHZ mit Herz gemeinsam vom Landkreis Osterholz und den Gemeinden ins Leben gerufen, um trotz Corona zu zeigen „Hier geht was!“. Ihre Auftaktveranstaltung, das Streaming Konzert mit der Band „Afterburner“ wurde LIVE aus der Stadthalle Osterholz-Scharmbeck übertragen und war ein voller Erfolg!

Die Theater sind leider immer noch geschlossen aber via Internet auch weiterhin auf vielfältiger Weise mit ihrem Publikum in Kontakt. Dies kann natürlich nicht darüber hinweg täuschen, wie sehr mir die LIVE-Atmosphäre fehlt, wie sehr mir die direkte und unmittelbare Auseinandersetzung mit der Kultur fehlt, wie sehr mir die Kultur in all ihren Facetten fehlt.

Für mich ist Kultur ein systemrelevantes und essentielles Gut, das es zu bewahren gilt.

Mein Körper kann ohne Kultur überleben,…

…mein Geist und meine Seele können es nicht!!!


Nanu! Ein Buch-Blogger gibt Kulturtipps! Wie kommt denn das? Die Antwort findet Ihr unter Der Anfang…!

Berücksichtigung finden natürlich hauptsächlich Veranstaltungen in meinem näheren Umfeld. Aber ich bin mir sicher, dass auch in Eurer Nähe viele spannende Veranstaltungen auf Euch warten!

Kleingedrucktes: Die Kulturtipps eines Monats erscheinen in der Mitte des Vor-Monats. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr!

MONTAGSFRAGE #86: Wie sieht eigentlich euer SuB aus, und versucht ihr ihm momentan entgegenzuwirken?

Jaja, der sogenannte Stapel ungelesener Bücher (auch kurz „SuB“ genannt) bietet immer wieder gerne Gesprächsstoff. Glücklicherweise neige ich nicht dazu, dass bei mir ein SuB ins scheinbar Unendliche ausufert. Dafür darf ich aber momentan gleich zwei SuBs mein Eigen nennen:

In SuB Nr. 1 tummeln sich so allerlei Autor*innen mehr oder weniger wild durcheinander, und ihre Werke sind scheinbar wie durch Zauberei bei mir gelandet. Neben den Büchern, die ich schon in MONTAGSFRAGE #39 erwähnt hatte, vergnügen sich in dieser illustren Runde unter anderem auch noch 2 Stouts, 2 Kaiser, 2 Dicker, 2 Wodehouse und 6 Christies. Allen Werken ist gemein, dass der Zeitpunkt ihrer Befreiung aus dem SuB Nr. 1 in einer unbestimmten Zukunft liegt.

SuB Nr. 2 dient mir sozusagen als Zwischenlager für Bücher, die ich wohlweislich vorausschauend für div. Aktionen auf meinem Blog erstanden habe. So finden sich hier die Bücher zu meiner Rubrik (ACHTUNG: sowohl hemmungs- wie auch rücksichtslose Werbung in eigener Sache!) „Literaten im Fokus“, die im nächsten Monat mit Erich Kästner in die zweite Runde geht. Aber auch die Werke weiterer Autor*innen, die in diesem oder auch erst im nächsten Jahr in dieser Rubrik ein Forum bekommen, sind ebenso zu finden, wie die ersten Bücher zur Advents- und Weihnachtszeit, die ich Euch dann gerne unter „Lektüre zum Fest“ auf meinem Blog vorstellen möchte. Im Vergleich zu ihren Artgenossen in SuB Nr. 1 können die Bücher in SuB Nr. 2 sich ziemlich sicher sein, dass sie in absehbarer Zeit gelesen werden. Zudem ist SuB Nr. 2 auch deutlich übersichtlicher als SuB Nr. 1 (s.a. Beweisfotos).

…entgegenzuwirken? Kennt hier irgendjemand ein wirksames Mittel, um der Entstehung eines SuBs in einem Leser-Haushalt entgegenzuwirken? Wenn ja, dann könnt ihr dieses Wissen gerne für Euch behalten: Es interessiert mich nicht! Um „etwas“ entgegenzuwirken, müsste ich mich im Vorfeld von diesem „etwas“ belästigt fühlen. Das tue ich nicht, denn für mich gehört in jedem ordentlichen Leser-Haushalt ein SuB einfach dazu!

Die einzige sinnvolle Maßnahme, um den Ausmaß meines SuBs entgegenzuwirken, lautet für mich…

Lesen! Lesen! Lesen!

…und wie sieht Euer SuB aus: kleine Düne oder großer Berg???


Antonia Leise von „Lauter & Leise“ hat dankenswerterweise DIE MONTAGSFRAGE: Buch-Blogger Vorstellungsrunde wiederbelebt und stellt an jedem Montag eine Frage, die Interessierte beantworten können und zum Vernetzen, Austauschen und Herumstöbern anregen soll! Ich bin gerne dabei!!!

In meinem MONTAGSFRAGE-Archiv findet Ihr Fragen & Antworten der vergangenen Wochen.