MONTAGSFRAGE #41: Hardcover oder Taschenbuch?

HARDCOVER!

So, Frage beantwortet: Mehr ist bei diesen Außentemperaturen und meinem Z. n. Frühdienst auch nicht möglich…!

Wie bitte? Ihr wollt auch eine Begründung hören?

WEIL ES EINFACH SCHÖNER IST!

So, nun bin ich aber fertig…!

Was soll das bedeuten, diese Antwort reicht Euch nicht?

???

Okay, dann eben eine Antwort in epischer Breite, aber denkt bitte daran: Während Ihr meine Antwort bei (gefühlten) 35°C im Schatten noch lesen müsst, habe ich meinen Soll (=Beantwortung der Frage) schon längst erfüllt, tauche meine Füße in eine Wanne mit eisgekühltem Wasser und schließe meine Hände um ein ebensolches Getränk. Aber Ihr habt es ja so gewollt…!

Wenn ich die Wahl habe, dann greife ich bei einem literarischen Werk deutlich lieber und öfter nach der Hardcover-Variante. Hardcover ist wertiger verarbeitet in Bezug auf die Papier- und Druck-Qualität, sieht mit seinem Leinen-Einband, Lesebändchen und dem Schutzumschlag edler aus, liegt besser in meiner Hand und bietet mir somit auch haptisch das größere Vergnügen. Zudem empfinde ich bei seinem Anblick in meinem Bücherregal die befriedigende Freude des Jägers und Sammlers (mein Auto, mein Haus, mein Hardcover) und präsentiere sie – selbstverständlich wie zufällig – gerne meinem Besuch mit der unausgesprochenen Botschaft „Schaut her! Ich kann es mir leisten!“.

Wobei mir die (überschaubaren) Nachteile gegenüber der Taschenbuch-Ausgabe durchaus bewusst sind: Mal abgesehen von den höheren Anschaffungskosten ist die Hardcover-Version deutlich schwerer und nimmt mehr Platz im Bücherregal ein. Dafür sehen Taschenbücher häufig schon nach dem ersten Lesen wie „hingeschlunzt“ aus: Der Buchrücken biegt sich zusammen wie eine in der Sonne vergessene Scheibe Mortadella gen Himmel. Das Papier überrascht mit einem solch intensiven „Duft“, dass ich lieber an einer Flasche Klebstoff schnüffeln würde und bekommt zudem recht schnell einen dunkleren Farbton „dank“ Sonnenbestrahlung. Das Cover zieren recht schnell unschöne Abstoßungen und Knicke.

Und dieser neumodische Kram mit Namen „Softcover“ ist für mich keine mögliche Alternative zum Hardcover: Das ist doch nix Halbes und nix Ganzes! Wenn ich ein solches Exemplar in der Buchhandlung meines Vertrauens zu Gesicht bekomme, verspüre ich den Impuls, ihm zuzurufen „Na, was willst Du denn mal werden, wenn du groß bist?“, um ihm dann – in Gedanken – in seine nichtvorhandene Wange zu kneifen…!

Darum gibt es auf diese Frage nur eine mögliche Antwort für mich:

HARDCOVER!

…und welche gedruckte Form präferiert Ihr???


Antonia Leise von „Lauter & Leise“ hat dankenswerterweise DIE MONTAGSFRAGE: Buch-Blogger Vorstellungsrunde wiederbelebt und stellt an jedem Montag eine Frage, die Interessierte beantworten können und zum Vernetzen, Austauschen und Herumstöbern anregen soll! Ich bin gerne dabei!!!

In meinem MONTAGSFRAGE-Archiv findet Ihr Fragen & Antworten der vergangenen Wochen.

MONTAGSFRAGE #40: Wie geht Representation (nicht)? [Pride Month Edition]

Der Juni ist da, und die LGBT-Community feiert sich, das Leben und die bunte Vielfalt auf den mannigfaltigen CSD-Paraden im Land – und es ist gut so…! Ich selbst werde bei keiner dieser Paraden – weder als Teilnehmer noch als Zuschauer – dabei sein. Nichtsdestotrotz finde ich es von enormer Wichtigkeit, dass wir präsent sind, aber nicht nur einmal im Jahr auf einer Parade sondern 365 Tage im Jahr im Alltag als Teil dieser Gesellschaft. Gerne würde ich hierzu auch auf meinen Beitrag vom 17. Mai verweisen.

Aber wie sieht es eigentlich mit der Präsenz von LGBT-Protagonisten in der Literatur aus? Glücklicherweise gibt es nun wunderbare Kinder- und Jugendbücher, die das „Anderssein“ sehr einfühlsam, wertschätzend und auch witzig thematisieren (als Beispiel für viele möchte ich „Kicker im Kleid“ von David Walliams nennen). Als ich in den 70ern/ Anfang der 80er Jahre ein Kind bzw. Jugendlicher war, gab es solche Bücher nicht. Im Rückblick war mir schon recht früh klar, dass ich „anders“ bin. Ich konnte es als junger Mensch aber nicht benennen, und es gab auch niemanden in meinem sozialen Umfeld, der mir als Vorbild hätte dienen können. Dies hatte zur Folge, dass ich mich häufig ausgeschlossen und einsam fühlte. Ein literarisches Vorbild hätte mir vielleicht in dieser Zeit der Selbstzweifel und -findung helfen können. Im Nachhinein wurde mir klar, dass es in den Werken von Astrid Lindgren und Enid Blyton durchaus versteckte Anklänge an LGBT gab: „Karlsson vom Dach“ ist eine absolute Diva mit einem Hang zur Selbstüberschätzung, und trotzdem ist dieses eingebildete Kerlchen so lustig und liebenswert. Bei den „5 Freunden“ wollte Georgina immer lieber ein Junge sein und machte dies mit kurzen Haaren, Kleidung und der Vermännlichung ihres Namens deutlich. Und dies wurde von ihrem sozialen Umfeld akzeptiert!

Ich finde es außerordentlich beruhigend, dass die heutigen Kinder aus einer Vielzahl literarischer Helden ihr persönliches Vorbild wählen können, und auch die Gesellschaft deutlich offener mit diesen Themen umgeht, als es in meiner Jugendzeit der Fall war. (Machen wir uns nichts vor: Es gibt weiterhin noch viel zutun…!)

Als junger Erwachsener (Ende der 80er/ Anfang der 90er) entdeckte ich dann die Werke von Rita Mae Brown und Armistead Maupin für mich, die – man(n) höre und staune – bei renommierten Verlagen veröffentlicht wurden und somit auch im regulären Buchhandel zu finden waren. Endlich wurde offen über schwul-lesbische Themen geschrieben. Die Romane hatten zudem auch eine literarische Qualität: Sie waren witzig, frivol-erotisch, anrührend, spannend aber nie geschmacklos oder schlüpfrig. Die Werke beider Autor*innen stehen nach wie vor in meinem Bücherregal und werden dort ihren Platz für die Ewigkeit innehaben.

Als mein „Anderssein“ sich normalisierte, stellte ich auch die Suche nach der entsprechenden „anderen“ Literatur ein. Dies geschah durchaus nicht bewusst, sondern spiegelte eher meine eigene Veränderung und die meiner Umwelt wieder. Zur Verdeutlichung möchte ich eine kleine Anekdote erzählen: Vor ca. 7 Jahren war ich auf der Suche nach einem neuen Stamm-Frisör und bin bei Abdul gelandet. Bei meinem 3. oder 4. Besuch – nachdem Abdul erfahren hatte, dass ich schwul bin – startete er seine Frage-Runde und quetschte mich über das Schwulsein im Allgemeinen wie im Besonderen aus. Bemerkung am Rande: Ich begrüße es, wenn meine Mitmenschen mir interessierte Fragen stellen, anstatt dass sie verklemmt ihren Teil denken und dann mit Halbwahrheiten ihre Vorurteile füttern. Am Ende unserer Frage-Antwort-Runde meinte Abdul „Na, da habt ihr doch bestimmt auch viele schwule Freunde!“ Als ich dies verneinte, wirkte er sehr überrascht. Ich erklärte ihm, dass wir unsere Freunde nicht nach der sexuellen Orientierung aussuchen sondern einzig und allein nach Sympathie…!

Und so ist es bei mir auch mit der Literatur: Mir ist es erstmal völlig egal, ob ein Protagonist schwul ist oder nicht. Nimmt die sexuelle Orientierung der Protagonisten Einfluss auf die Handlung? Nein! Dann hat der Hinweis darauf dort auch nichts verloren.

Bei der Wahl meiner Lektüre spielen nur zwei Faktoren eine Rolle: Ich muss den Autor mögen, und mir muss der Roman gefallen. Basta!

P.S.: Mitleid bzgl. meiner Kindheit ist nicht angebracht. Alles hat im Leben seinen Sinn, und alles Erlebte hat mich zu dem Menschen reifen lassen, der heute ausruft:

Ich bin schwul – und das ist auch gut so! 😉

…???


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MONTAGSFRAGE #39: Welches Buch liegt schon ewig auf dem SuB und wird einfach nicht gelesen?

Montagsfrage (1)

Ihr Lieben! Vorab möchte ich Euch noch einen wunderbaren Pfingstmontag wünschen: Nutzt den Tag für die vielen schöne Dinge des Lebens, die vielleicht im alltäglichem Einerlei etwas stiefmütterlich behandelt werden. Und natürlich gibt es auch heute – trotz (oder gerade wegen) Feiertag – eine Montagsfrage zu beantworten.

Vielleicht sollte ich für alle, die mit der Abkürzung „SuB“ nichts anfangen können, diese kurz erklären: Mit „SuB“ ist nichts Geringeres als der „Stapel ungelesener Bücher“ gemeint, der sich bei jedem Literatur-Enthusiasten zwangsläufig ansammelt.

„Zwangsläufig“ aufgrund eines Phänomens, das jede passionierte Leserin und jeder passionierte Leser kennt: Es gab nicht nur ein Buch – Nein! – Es gab einige Bücher, die MUSSTE ich unbedingt haben. Da gab es keinen Aufschub, kein Warten, kein Wünschen zu Weihnachten, Geburtstag oder Hochzeitstag. Diese Bücher sollten es sein – und zwar SOFORT! Warum? Weil ich sie zu dem besagten Zeitpunkt „heiß begehrt“ habe. Nun stehen sie seit einiger Zeit (grob geschätzt: 3-8 Jahre) in meinem Bücherregal auf dem unteren Brett bei all den anderen ungelesenen Büchern und warten auf ihre Wieder-Entdeckung.

Auch dieses Phänomen kennt jede passionierte Leserin und jeder passionierte Leser: Wann ich welches Buch lese ist von vielen Faktoren abhängig – die richtige Stimmung, der richtige Zeitpunkt, das richtige Licht, die richtige Konstellation der Sterne mit ihrem Einfluss auf Ebbe und Flut und ob ein abnehmender, zunehmender oder gleichbleibender Mond nachts am Himmel steht. 😃 Kurz gesagt: Es muss passen!

Bei diesen Werken hat es bisher leider noch nicht „gepasst“. Darum schlummern sie auch noch auf meinem „SuB“:

  • Matthias Brandt: Raumpatrouille – erschienen bei Kiepenheuer&Witsch/ ISBN: 978-3462045673
  • Antonia Muñoz Molina: Die Augen eines Mörders – erschienen bei Rowohlt/ ISBN: 978-3498043971
  • Ulrich Tukur: Die Spieluhr – erschienen bei Ullstein/ ISBN: 978-3550080302
  • Moritz Rinke: Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel – erschienen bei Kiepenheuer&Witsch/ ISBN: 978-3462041903
  • Harper Lee: Wer die Nachtigall stört… – erschienen bei Rowohlt/ ISBN: 978-3498038083

Natürlich kann ich weder zum Inhalt, noch darüber, ob mir die Bücher schlussendlich wirklich gefallen, etwas sagen: Ich habe sie ja noch nicht gelesen. Wenn ich sie gelesen habe, hole ich dies sehr gerne nach – so in 3-8 Jahren. 😉

…und welche literarischen Schätze schlummern noch auf Eurem SuB???


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MONTAGSFRAGE #38: Wie bist du zum Lesen gekommen?

Montagsfrage (1)

Bei mir war es das Zusammenspiel mehrerer Faktoren, die ich unter „Warum blogge ich?“ schon beschrieben habe. Darum nehmt es mir bitte nicht übel, dass ich mich bei der heutigen Montagsfrage selbst zitiere:

„Seit meinem 5. Lebensjahr lese ich. Angefangen hat alles damit, dass ich es als kleiner Pöks wahnsinnig spannend fand, wenn mein 7 Jahre älterer Bruder morgens schon zur Schule durfte. Ich musste leider zuhause bleiben, dabei hätte es mich sehr interessiert, was mein Bruder in der Schule so alles erlebt (Mein Bruder hätte mit Freude und äußerst bereitwillig mit mir getauscht!).

So nötigte ich unsere Mutter, mit mir „Schule“ zu spielen. Bei dieser Gelegenheit kam die erste Schul-Fibel von meinem Bruder wieder zum Einsatz und zu neuen Ehren. Ich war fasziniert von den vielen bunten Bildern, wollte aber auch unbedingt die komischen Zeichen neben den Bildern verstehen. Unsere Mutter erklärte mir zwischen Staubsaugen, Abwasch und Mittag kochen (Bitte beachten: Wir befinden uns im Jahr 1974!) die einzelnen Buchstaben, und schon bald konnte ich aus den einzelnen Hieroglyphen erst ganze Worte und dann vollständige Sätze formen, um den Abenteuern von Peter, Ursula, Flocki, Muschi und Igel selbständig zu folgen.

Mit Beginn der Schule ebnete meine LESELUST ein wenig ab und pendelte sich auf Normal-Null ein: Schließlich gab es jetzt mit den Klassenkameraden und Schulfreunden so viel anderes Neues zu entdecken. Bis zum 8. November 1977 – meinem 8. Geburtstag,…

…an diesem „denkwürdigen“ Tag schenkte mir mein Großvater mein erstes „richtiges“ Buch: 5 Freunde im alten Turm. Meine Gedanken damals waren „Wie blöd, das ist ja nichts zum Spielen!“. Aber ich bedankte mich brav, und das Buch landete erstmal unbeachtet auf einem Regal in meinem Kinderzimmer. Beinah täglich fragte Opa „Und? Gefällt Dir das Buch?“, bis meiner Mutter der Kragen platzte, und sie mich anranzte „Nun ließ das Buch, damit Opa endlich Ruhe gibt!“.

Und so lass ich widerwillig die ersten Seiten, tauchte ein in eine Welt voller Abenteuer, und mein Widerwille schwand mit jeder gelesenen Seite. Seitdem verspüre ich diese LESELUST,…

…die im Laufe der Jahre nie geschwunden, vielmehr gewachsen ist. Auch wenn es ein wenig abgedroschen klingt: Lesen bedeutet für mich Leidenschaft! Ich liebe Bücher mit wunderbaren Einbänden, schönem Papier und kunstvollen Illustrationen. Ich liebe den Geruch eines Buches, wenn ich es von der Cellophan-Umhüllung befreit und zum ersten Mal aufgeschlagen habe. Es ist ein haptisches und olfaktorisches Vergnügen – nicht zu vergessen die Auswirkungen des Lesens auf Seele und Geist!“

Ich bin so dankbar, dass ich das Lesen für mich entdeckt habe und zum richtigen Zeitpunkt Menschen an meiner Seite hatte, die dies auch gefördert haben!

…und wie habt Ihr das Lesen für Euch entdeckt? Ich bin gespannt auf Eure Geschichten???


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MONTAGSFRAGE #37: Die Dystopie der Herzen?

Montagsfrage (1)

Als ich die Überschrift der heutigen Montagsfrage las, war ich etwas verwirrt:

Hä! Was hat die anatomisch unübliche Lage eines trotzdem funktionierenden Organs im menschlichen Körper mit einer Frage innerhalb der Buchblog-Community zu tun? (Ihr ahnt es: Der Krankenpfleger in mir hatte sich Luft verschafft.)

Erst nachdem ich Antonias Beitrag gelesen hatte, wurde mir klar, was in diesem Fall mit „Dystopie“ gemeint war. Zur genaueren Definition habe ich zudem „Wikipedia“ bemüht:

„Die Dystopie… …entwirft ein zukunftspessimistisches Szenario von einer Gesellschaft, die sich zum Negativen entwickelt, und stellt somit einen Gegenentwurf zu… …Utopia dar. Häufig wollen die Autoren dystopischer Geschichten mit Hilfe eines pessimistischen Zukunftsbildes auf bedenkliche Entwicklungen der Gegenwart aufmerksam machen und vor deren Folgen warnen. Eine dystopische Gesellschaft ist in der Regel charakterisiert durch eine diktatorische Herrschaftsform oder eine Form repressiver sozialer Kontrolle. Typische Charakteristika einer Dystopie: Dem Individuum ist durch mechanisierte Superstaaten jegliche Freiheit genommen, die Kommunikation der Menschen untereinander ist eingeschränkt oder anderweitig gestört und das Bewusstsein der eigenen Geschichte und/oder eigener Werte gekappt.“

Nein, so etwas lese ich nicht!!! Warum sollte ich dies tun? Das deprimiert mich nur zu sehr!

Womit ich nicht sagen will, dass Literatur nicht aufrütteln und auf Missstände hinweisen soll. Ganz im Gegenteil: Dies ist eine der hehren Aufgaben der Literatur! Literatur ist so vielfältig. Sie weitet meinen Blick und lenkt meine Aufmerksamkeit auf häufig unbeachtete Details. Sie stößt mich auf Ungerechtigkeiten in der Welt und schärft meine Sinne für Recht und Unrecht. Sie bringt meine Seele zum Schwingen und sorgt dafür, dass mein Intellekt arbeitet. Sie unterhält mich im wahrhaft besten Sinne des Wortes!

Aber mich der Endzeitstimmung einer Dystopie hingeben…? Nein, danke! Anteile von Endzeitstimmung habe ich durchaus schon in meinem eigenen Leben verspürt: Das reicht! Lesen nicht mehr nötig!

…???


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MONTAGSFRAGE: Heute mal nicht…!

Montagsfrage (1)

Ihr Lieben!

Unsere rührige Fragestellerin hat es leider sommerlich grippal in die Horizontale gestreckt: Darum gibt es heute leider keine Montagsfrage. Meine Nachbarn werden sie vermissen…!

„Wieso deine Nachbarn?“ werdet Ihr sicher fragen. Ganz einfach: Gerne stoße ich nach dem ersten Lesen der Montagsfrage einen verzweifelten Schrei aus und verfluche mich, die Welt im Allgemeinen und die Fragestellerin im Besonderen. Dann raufe ich mir die Haare, weil ich felsenfest davon überzeugt bin, dass mir zu dieser Frage aber auch so gar nichts einfallen wird, nur um dann – spätestens nach einem kleinen Abstecher Richtung Bücherregale – ungebremst meine geistigen mehr oder weniger sinnigen Ergüsse aus mir heraus sprudeln zu lassen. Am Ende stelle ich fest, dass es doch gar nicht so schlimm war. Da es heute aber keine Montagsfrage gibt, gibt es auch keinen Schrei…!

Allerdings: Meine Nachbarn sind Menschen und somit Gewohnheitstiere, die sich einmal pro Woche an einer akustischen Emission aus meiner Richtung gewöhnt haben und darum die Montagsfrage aufgrund des Fehlens des Schreies vermissen werden. Wahrscheinlich brauchen meine Nachbarn meinen Schrei als Impuls, um nach einem geruhsamen Wochenende beschwingt in eine neue Woche zu starten. Ein Fehlen dieses Schreies könnte zu Verwirrung und Fehlverhalten in der Nachbarschaft führen. Kann ich dies verantworten? Nein!

Darum werde ich mich jetzt ans Fenster stellen und völlig sinnbefreit einen Schrei ausstoßen…!

Aaaaaaaaaarrrrrrrrrrrrrrrrrrrhhhhhhhhh!!!!!!!!!

Hach, das tat gut! Was tut man nicht alles für eine gute Nachbarschaft!

In meinem MONTAGSFRAGE-Archiv könnt Ihr gerne nochmals nachlesen, welche Fragen mich zum Schreien verleitet haben. Viel Spaß!

Lieben Gruß

Andreas

P.S.: Liebe Antonia! Ich wünsche Dir gute Besserung und freue mich – ob mit oder ohne Schrei – auf Deine nächsten Montagsfragen.

MONTAGSFRAGE #36: Tolle Bücher, starke Mütter – Welche Mutter in einem Buch ist dir besonders im Gedächtnis geblieben?

Montagsfrage (1)

…und wieder schallt ein Schrei lautstark durch unser Haus: Ich schreie montags sehr gerne – besonders nachdem ich die Montagsfrage von Antonia gelesen habe und das Gefühl mich beschleicht, wieder völlig überfordert zu sein. So, zu Ende geschriene: Nun folgt mein obligatorischer Gang zum Bücherregal…!

Mütter! Mütter! Überall tummeln sich Mütter in der Literatur! Ich musste nur genau hinsehen:

In Astrid Lindgrens Werk spielen die Mütter eine immens wichtige Rolle. Natürlich stehen immer die starken Kinderfiguren im Mittelpunkt der Handlung, aber was wären sie ohne ihre Mütter…? Dabei drängen sie sich nie auf: Mit einer Selbstverständlichkeit nehmen sie die Rolle der Mutter ein – ohne Firlefanz und Brimbamborium, ohne große Worte – und stehen ihrer Frau. Ohne die bedingungslose Liebe seiner Mutter, die auch immer einen Blick hinter seine Taten wirft, würde Michel aus dem Schuppen nicht mehr rauskommen. Und Pelle konnte nur ausziehen, da er sich unbewusst dem Rückhalt seiner klugen Mutter sicher war, die ihn ziehen ließ, damit er seine ersten, kleinen Schritte zur Selbständigkeit machen konnte.

Auch Erich Kästner schuf besondere Mutter-Figuren. Bei „Pünktchen und Anton“ stellte er zwei Mütter-Typen nebeneinander: Auf der einen Seite haben wir Frau Pogge, die in erster Instanz von Beruf Direktors-Gattin ist und weder für ihren Mann noch für ihre Tochter Pünktchen viel Interesse aufbringt. Auf der anderen Seite haben wir Frau Gast, die Mutter von Anton, die sich trotz Krankheit und geringem Einkommen nicht unterkriegen lässt und auf ihren Anton stolz ist „wie Bolle“. Oder lasst uns einen Blick auf „Das doppelte Lottchen“ werfen: Welche große Trauer musste Frau Körner (geschiedene Palfy) über Jahre still ertragen, indem sie ein Kind ihrem geschiedenen Mann überlassen musste, ohne dass sie auch nur ein Wort darüber verlieren durfte. Und auch in Kästners  Erwachsenen-Werk „Drei Männer im Schnee“ taucht „am Rande“ eine Mutter-Figur auf: Frau Hagedorn, ihres Zeichens Mutter von einem der Männer im Schnee, hat es trotz Witwendasein und kleiner Rente geschafft, ihrem Sohn das Studium zu ermöglichen, das ihn zwar hochgebildet aber zur Zeit der Geschichte bedauerlicherweise auch ohne Anstellung sein ließ. Lässt sich diese patente Frau von diesem Umstand entmutigen? Nein! Stattdessen bietet sie in ihrer Wohnung Zimmer zur Untermiete an.

In Victor Hugos Epos „Die Elenden“ opfert sich die einfache Fabrikarbeiterin Fantine, um ihrer Tochter Cosette ein besseres Leben und somit eine vorteilhaftere Zukunft zu ermöglichen. Nachdem herauskommt, dass sie ein uneheliches Kind hat, verliert sie ihre Arbeit in der Fabrik. Um die Unterbringung ihrer Tochter bei den Wirtsleuten Thénardier zu finanzieren, verkauft sie erst ihr Amulett, dann Haar und Zähne und zum Schluss ihren Körper. Sie kämpft für ihre Tochter mit aller ihr zur Verfügung stehender Kraft bis zu ihrem Tod und stirbt ohne noch einmal ihr Kind in die Arme schließen zu können. Großes, zu Herzen gehendes Drama…!

Aber nicht nur die Mütter – ob nun in der Literatur oder im realen Leben – sind in der Verpflichtung, auf die Kinder zu achten:

Liebe Erwachsene dort draußen! Wir alle haben eine immense Verantwortung gegenüber unseren Kindern – egal ob als Eltern, Freunde, Verwandte, Nachbarn, Lehrer oder (wie in unserem Fall) als Paten. Wir alle legen den Grundstein für die Zukunft unserer Kinder. Wir alle nehmen Einfluss auf die Entwicklung unserer Kinder. Gebt Acht!

Astrid Lindgren hat es 1978 in ihrer Rede anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels so treffend und wahr formuliert. Hier ein kleiner Auszug ihrer Rede:

Ein Kind, das von seinen Eltern liebevoll behandelt wird und das seine Eltern liebt, gewinnt dadurch ein liebevolles Verhältnis zu seiner Umwelt und bewahrt diese Grundeinstellung sein Leben lang. Und das ist auch dann gut, wenn das Kind später nicht zu denen gehört, die das Schicksal der Welt lenken. Sollte das Kind aber wider Erwarten eines Tages doch zu diesen Mächtigen gehören, dann ist es für uns alle ein Glück, wenn seinen Grundhaltung durch Liebe geprägt worden ist und nicht durch Gewalt. Auch künftige Staatsmänner und Politiker werden zu Charakteren geformt, noch bevor sie das fünfte Lebensjahr erreicht haben – das ist erschreckend, aber es ist wahr.

 Jenen aber, die jetzt so vernehmlich nach härterer Zucht und strafferen Zügeln rufen, möchte ich das erzählen, was mir einmal eine alte Dame berichtet hat. Sie war eine junge Mutter zu der Zeit, als man noch an diesen Bibelspruch glaubte, dieses „Wer die Rute schont, verdirbt den Knaben“.

 Im Grunde ihres Herzens glaubte sie wohl gar nicht daran, aber eines Tages hatte ihr kleiner Sohn etwas getan, wofür er ihrer Meinung nach eine Tracht Prügel verdient hatte, die erste in seinem Leben. Sie trug ihm auf, in den Garten zu gehen und selber nach einem Stock zu suchen, den er ihr dann bringen sollte. Der kleine Junge ging und blieb lange fort. Schließlich kam er weinend zurück und sagte: „Ich habe keinen Stock finden können, aber hier hast du einen Stein, den kannst du ja nach mir werfen.“

 Da aber fing auch die Mutter an zu weinen, denn plötzlich sah sie alles mit den Augen des Kindes. Das Kind musste gedacht haben, „Meine Mutter will mir wirklich weh tun, und das kann sie ja auch mit einem Stein.“

 Sie nahm ihren kleinen Sohn in die Arme, und beide weinten eine Weile gemeinsam. Dann legte sie den Stein auf ein Bord in der Küche, und dort blieb er liegen als ständige Mahnung an das Versprechen, das sie sich in dieser Stunde selber gegeben hatte: „NIEMALS GEWALT!“

Die komplette Rede findet Ihr hier!

Irgendwie habe ich jetzt einen Kloß im Hals: Woher kommt der nur? Ich glaube, ich koche mir erstmal einen Salbei-Tee. Prost!

…???


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MONTAGSFRAGE #35: Was macht eine gute Buchhandlung aus?

Montagsfrage (1)

Uih, Antonia, ganz dünnes Eis! Ich kann mich noch sehr gut an die hitzigen Diskussionen hier unter den Blogger-Kolleg*innen erinnern, die ihren Unmut über verstaubte Buchhandlungen, arrogante Buchhändler*innen und unflexiblen Service kundgetan haben,…

…und ich habe mit Betroffenheit und Unverständnis diese Beiträge gelesen:

  • Betroffenheit für die Menschen, die eine solch negative Erfahrung in einer Buchhandlung erleben mussten.
  • Betroffenheit für die jeweilige Buchhandlung, die, gefangen in ihrer intellektuellen Blase, nicht ihr Potenzial erkennt.
  • Unverständnis für die Menschen, die aufgrund einer negativen Erfahrung, den gesamten Buchhandel verteufeln.
  • Unverständnis für die jeweilige Buchhandlung, die es nicht schafft, eine verbindliche Kundenbindung herzustellen.

Frisch nach Osterholz-Scharmbeck zugezogen und auf der Suche nach einer zu mir passenden Buchhandlung, war auch ich nicht vor unangenehmen Situationen in einer Buchhandlung gefeit. Was habe ich getan? Ich habe freundlich lächelnd diese besagte Buchhandlung verlassen, mich einer anderen Buchhandlung zugewandt, diese dann (nach einer eingehenden Prüfung) zur „Buchhandlung meines Vertrauens“ gekürt, und was soll ich Euch sagen:

Sie ist es bis heute!!!

Nur was macht diese Buchhandlung zur „Buchhandlung meines Vertrauens“? Es sind ganz viele Einzelteile, die dann das große mich überzeugende Ganze bilden.

Die Buchhandlung meines Vertrauens…

  • …bietet div. Aktionen (Autor*innen-Lesungen, Exkursionen, Vorlesewettbewerb, Welttag des Buches, „einschließen lassen“, Bundesweiter Vorlesetag, Woche der unabhängigen Buchhandlungen, ungewöhnliche Werbe-Ideen) an, auf die ich per Mail-Newsletter hingewiesen werde,
  • …ist offen für neue Ideen (Zeit für Geschichten, Lesen an ungewöhnlichen Orten, Kooperationen mit anderen Geschäften und Vereinen etc.),
  • …zeigt Internet-Präsenz (Homepage mit Shop, Facebook, Instagram, YouTube),
  • …sorgt für Vielfalt in meinem Heimatort.

Aber neben diesen, eher formalen Gründen spielt für mich das Zwischenmenschliche eine immens wichtige Rolle. So sind meine Buchhändlerinnen und ich in der Zwischenzeit so vertraut miteinander, dass wir uns duzen und durchaus auch über Privates plaudern. Zudem machen sie mich regelmäßig darauf aufmerksam, wenn meine Lieblingsautor*innen wieder etwas Neues veröffentlicht haben, ohne dass ich sie darum gebeten habe – einfach weil sie wissen, was ich gerne lese. Auch bekomme ich unkomplizierte Unterstützung bei meinen Lesungen, indem sie den Kartenvorverkauf übernehmen oder mit einem Büchertisch vor Ort sind.

Aber der wichtigste Grund ist für mich, dass ich mich in ihrem Laden wohl fühle. Ich muss mich nicht verstellen und werde nicht anhand meiner Buchauswahl be- bzw. verurteilt. Zudem überraschen sie mich immer wieder mit außergewöhnlichen Büchern, die ich nicht gesucht habe, die mich aber dann dort finden, denn…

Bücher kauft man am Scharmbecker Bach, nicht am Amazonas.

…wo sind Eure Lobhudeleien auf den Buchhandel? Ich erwarte sie mit Spannung!


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MONTAGSFRAGE #34: Prequel oder Sequel?

Montagsfrage (1)

Spontaner Ausruf: Weder noch!

Es hat sich mir nie die Notwendigkeit erklärt, warum es bei einem „in sich geschlossenem“ literarischen Werk ein „davor“ und/oder ein „danach“ geben muss – sofern beides nicht von Anfang an geplant und somit Teil dieses „in sich geschlossenem“ Werkes ist!

Die Harry-Potter-Heptalogie ist ohne Zweifel großartig (Ich liebe sie!): Ich verspüre aber weder die Neugierde noch das Bedürfnis, zu erfahren, was es mit Grindel-dingsbums auf sich hat, und welche fabel-dudideldumdei Kreaturen sonst noch im verbotenen Wald hausen. Zudem habe ich oft den Eindruck, dass weder die Prequels noch die Sequels an die Qualität des Originals heranreichen und somit als Marketingstrategie nur den Hunger der Fans „nach mehr“ befriedigen und für meine Begriffe nichts anderes sind als weitere Produkte im weiten Meer des Merchandisings. Es macht zudem den Anschein, dass das Buch-Genre „Fantasy“ am ehesten von diesem Phänomen betroffen ist. Und da sich meine „Fantasy“-Erfahrung mit „Harry Potter“ auch schon erschöpft hat, dümpelt meine obige Äußerung absolut vorurteilsreich im Nebel der Subjektivität…!!!

Da lobe ich mir doch meine Krimi-Autoren, die von Anfang an kein Hehl daraus machen, dass ich als Leser noch viele, viele Verbrechen von ihnen zu erwarten habe. Was wäre mein Leben ohne Miss Marple, Hercule Poirot, Kommissar Maigret, Flavia de Luce, Dr. Siri und Cormoran Strike? Ärmer!!!

Und somit kann ich selbstverständlich alle Fantasy-Leser verstehen, die sich „ein mehr“ ihrer präferierten Held*innen wünschen!

Moment mal! Irgendwie habe ich jetzt den Eindruck, ich hätte mir selbst widersprochen! Ach, egal! Bei meiner genialen Persönlichkeit kann ich mir Widersprüchlichkeiten absolut erlauben: Was interessiert mich mein Geschwafel von eben! 🤣

…mit oder ohne Pre- und Sequel?


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Die Oster-MONTAGSFRAGE #33: Buch mit Hase…?

Montagsfrage (1)

Auch am Ostermontag bleibt uns die Montagsfrage (zum Glück) nicht erspart, und wie könnte es auch anders sein, dreht es sich heute im weitesten Sinne um den Hasen in der Literatur…!

Natürlich habe ich schon etwas von „Die Häschenschule“ oder von Beatrix Potters „Peter Hase“ gehört (und nie gelesen). Der Hase „an sich“ und der Osterhase im Besonderen stehen nicht unbedingt im Zentrum meines literarischen Interesses. Da bieten andere Tiere mir ein weitaus größeres Identifikationspotenzial: Zur Katze „an sich“ hätte ich lang & schlapp und rauf & runter so einiges in gedruckter Form zu bieten. Da stapeln sich Lyrik und Prosa, Bildbände, sowie Sach- und Fachbücher in Regalen und auf Tischen…! Aber leider ist der Hase das bevorzugte Tier zum Osterfest und nicht die Katze, obwohl mein Kater durchaus ein sehr ausgeprägtes Talent zur Brut besitzt und dabei mit einer konstanten Leistung zu überzeugen versteht…!

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Während ich zur Advents- und Weihnachtszeit mit vielfältigen Geschichten über Engel, Jesu Geburt, Nikolaus, Weihnachtsmann, Christkind und Co. KG aufwarten kann, geht das Osterfest mir – zumindest literarisch – so ziemlich am Pöter vorbei. Dabei musste ich zu meiner eigenen Überraschung feststellen, dass ein Büchlein mit Geschichten und Gedichten zum besagten Fest schon seit einigen Jahren in einem Regal meiner umfangreichen Bibliothek steht und steht und steht…!

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Da ist das Neue noch nicht von ab, aber zumindest hatte ich das Büchlein schon von seiner Cellophanhülle befreit: So ein Langohr will ja auch atmen!!!

Obwohl: Wo ich es jetzt eh schon aus dem Regal gekramt habe, da könnte ich ja auch einen klitzekleinen Blick hineinwerfen…!

…Hang zum Hasen??? Ja! oder Nein!


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