MONTAGSFRAGE #49: Wie wichtig ist der Autor eines Buches?

Lange haben die Nachbarn meinen Schrei nicht gehört (s.a. hier): Heute hatten sie wieder das „Vergnügen“. WAS für eine Frage…!

Vorab: Da ich wenig bis nix im Fantasy-Bereich lese, kann ich zwar Antonias Ausführung bzgl. J.K. Rowling und der Harry-Potter-Welt durchaus nachvollziehen, komme allerdings selbst wenig in Verlegenheit diesbezüglich. Meinen Standpunkt zu Prequels bzw. Sequels habe ich zudem schon in MONTAGSFRAGE #34 dargelegt.

Darum: Ich erlaube mir „aus einer anderen Richtung“ auf diese Frage zu schauen und gestatte mir somit einen Perspektivwechsel…!

Natürlich sind viele Parteien am Entstehen eines Buches beteiligt, wobei die Anzahl der Beteiligten variieren kann – je nachdem ob ein renommierter Verlag involviert ist oder ein Autor in Eigenregie veröffentlicht. Aber ich unterstelle einmal, dass selbst der Self-Publisher sein Werk Freunden zur Durchsicht präsentieren wird, bevor er es veröffentlicht. Und somit nimmt jeder, der einen Blick auf dieses Werk wirft, Einfluss. Schlussendlich entscheidet aber nicht das hübsche Cover darüber, ob mir ein Buch gefällt, sondern der Inhalt.

Somit: Der Löwenanteil am Entstehen eines Buches gebührt dem Autor. Sein Talent UND – sofern mir bekannt (!) – seine Persönlichkeit entscheiden bei mir über Gefallen oder Nichtgefallen. Das Buch könnte noch so zauberhaft-phantasievoll, raffiniert konstruiert und/ oder intellektuell anspruchsvoll sein, würde die Geisteshaltung des Autors völlig konträr zu meiner eigenen stehen, würde ich dieses Buch nicht lesen, bzw. ich würde ein schon gelesenes Buch aus meiner Sammlung entfernen (…so auch schon passiert!).

Ich finde es zudem sehr zweifelhaft innerhalb eines erfolgreichen Konzepts einen Autoren gegen einen anderen zu ersetzten. Für mich hat diese Vorgehensweise immer ein bitteres „Geschmäckle“ und stinkt nach Profitgier. Beispiele gefällig? Sehr gerne!

Anfang der 90er Jahre tauchte auf dem Buchmarkt plötzlich eine Fortsetzung zu Margaret Mitchells Roman „Vom Winde verweht“ auf, und ich habe mich gefragt „Wer braucht so etwas?“. „Vom Winde verweht“ habe ich durchaus gerne gelesen und freue mich schon sehr auf die Neu-Übersetzung, die Anfang des kommenden Jahres erscheinen wird. Die Fortsetzung „Scarlett“ wurde von mir keines Blickes gewürdigt…!

Vor einigen Jahren gaben die Erben von Agatha Christie ihr Einverständnis für „neue“ Kriminalromane mit Hercule Poirot aus der Feder von Sophie Hannah. Zur Erklärung: Im Roman „Vorhang“ von 1975 lässt Christie ihren weltberühmten Detektiv sterben. Für mich ein Indiz, dass sie diese Serie als abgeschlossen bzw. vollendet sieht. Mir erschließt sich somit nicht die Sinnhaftigkeit für „neue“ Kriminalfälle mit dem kleinen, pedantischen Belgier – so sehr ich ihn auch liebe und verehre! Welche unbekannten Facetten könnte Mrs. Hannah dieser Figur entlocken, die die „Queen of Crime“ uns nicht schon längst offenbart hätte?

Schimpft mich einen Pedanten, aber Poirot ist nur „echt“ von Christie. Punkt! Aus! Ende!

Was bedeutet es somit im Umkehrschluss? Das Konzept entscheidet über den Erfolg, der Autor ist austauschbar? …eine wahrlich gruselige Vorstellung!

…und wie lautet Eure Meinung zu diesem Thema???


Antonia Leise von „Lauter & Leise“ hat dankenswerterweise DIE MONTAGSFRAGE: Buch-Blogger Vorstellungsrunde wiederbelebt und stellt an jedem Montag eine Frage, die Interessierte beantworten können und zum Vernetzen, Austauschen und Herumstöbern anregen soll! Ich bin gerne dabei!!!

In meinem MONTAGSFRAGE-Archiv findet Ihr Fragen & Antworten der vergangenen Wochen.

MONTAGSFRAGE #48: Erfahrungen mit self-publishing Autoren?

Ein sehr häufig (Vorsicht: Subjektivität!) auftretendes Phänomen unter Buch-Blogger*innen scheint zu sein, dass viele auch das Verlangen in sich verspüren, einen eigenen Roman zu verfassen und greifen zur Verwirklichung dieses Traums zur Möglichkeit der „Selbstveröffentlichung“ – so weit so gut…!

Ein sehr guter Freund veröffentlicht seine Fachbücher zum Thema „Seenotrettung“ in Eigenregie: Ihm war durchaus bewusst, dass renommierte Verlage dieses Thema nicht unbedingt zu ihrem „Favourite“ küren würden. Dafür hat er sich im Laufe der Jahre mit Publizierung auf entsprechenden Foren eine kleine aber feine Anhängerschaft erarbeitet. Und genau das ist es für Self-Publisher: Arbeit! Es gibt keinen renommierten Verlag im Hintergrund, der die Finanzierung, das Lektorat, die Gestaltung des Covers, die Werbung und all die weiteren kleinen Aufgaben übernimmt. Hier ist der Self-Publisher als „Hans Dampf in allen Gassen“ für ALLES selbst verantwortlich! Hochachtung!

Meine persönlichen Erfahrungen mit self-publishing Autoren sind eher überschaubar: Über lovelybooks habe ich an zwei Leserunden, bei denen die Autoren ihre neusten, in Eigenregie publizierten Werke zur Verfügung stellten, teilgenommen.

Im ersten Fall handelte es sich um einen Friesen-Krimi: Der Krimi war flott geschrieben, gefiel mit einer gut durchdachten Handlung und bot überraschende Wendungen. Nur leider empfand ich einige Szenen wie auch Charaktere als wenig ausgearbeitet und mir fehlte etwas mehr »Flair« des Handlungsortes. Der Funke wollte einfach bei mir nicht überspringen! Dies habe ich dem Autor respektvoll mitgeteilt und ihn gebeten, auf eine Rezension von mir freundlichst zu verzichten.

Beim zweiten Mal handelte es sich um eine Anthologie mit Geschichten schwuler Thematik: Diesmal habe ich eine Rezension veröffentlicht und meine Meinung kundgetan. Ich erhielt daraufhin vom Autor eine sowohl nette wie ausführliche Mail in der er mir sehr explizite Fragen stellte, die ich ihm ebenso nett und ausführlich aber auch respektvoll-ehrlich beantwortet habe. Eine weitere Antwort vom Autor blieb aus…!

Ebenso wurde ich durchaus schon direkt – sei es über lovelybooks oder per Mail-Adresse meines Buch-Blogs – von Autoren angesprochen, ob ich Interesse hätte, ihr Werk zu lesen, um es danach selbstverständlich auch zu rezensieren. Ich habe höfflich abgelehnt, da die Themen der Werke nicht meinen Interessengebieten entsprachen. Apropos Interessengebiete: Ich habe manchmal den Eindruck (Vorsicht: Subjektivität!), dass besonders self-publishing Autoren ein wirres Themen-Allerlei in ihren Werken verwursten, getreu dem Motto „Alles, was ich selbst gerne lese, packe ich in einen (!) Roman!“. Da ist dann von einem „young-adult-dark-fantasy-gothic-crime-thriller“ die Rede, und allein das Lesen dieser Bezeichnung überfordert mich schon kolossal…!!!

Prinzipiell ist Self-Publishing ein guter Weg, seinen Traum von einem eigenen Buch zu erfüllen – wenn die Qualität stimmt. Aber da gelten dieselben Regeln wie bei den Verlagsprodukten: Gekauft wird, was gefällt! Ähnliches gilt auch für meinen Blog: Rezensiert wird, was mir gefällt!

Jede/r Buchblogger*in, die/der Interesse an self-publishing Autoren hat, findet Kontakte auf den entsprechenden Internet-Foren, wie z. Bsp. „Buchblogger gesucht!“ auf facebook.

Ich wünsche Euch sowohl „Viel Erfolg!“ als auch „Viel Spaß!“

…und welche Erfahrungen habt Ihr schon mit self-publishing Autoren gemacht?


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MONTAGSFRAGE #47: Kann man Rezensionsexemplare objektiv beurteilen?

Objektivität! Was ist das? – Ach, ist das nicht dieses Dingsbums, bei dem Reinhold Messner glaubte, es im Himalaya gesichtet zu haben: Jeder glaubt, es zu kennen, aber keiner hat es bisher gesehen?

Objektivität! Nein, ich glaube nicht, dass ich bei meinen Rezensionen objektiv bin. Vielmehr, ich bin mir sicher, dass ich es nicht bin. Und dabei ist es völlig unerheblich, ob ich das zu rezensierende Buch selbst gekauft, als Geschenk erhalten oder als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Objektivität! Ich bin eine einmalige Persönlichkeit, die durch ganz individuelle Ereignisse geleitet, eine Vielzahl an Erfahrungen geformt und den Einfluss anderer einmaliger Persönlichkeiten geprägt wurde. All diese Faktoren bestimmen meine Sicht der Dinge, d.h. jeder Mensch trägt sein individuelles Päckchen. Dieses Päckchen ist Fluch und Segen zugleich, gibt es doch vor, mit welchem Blick/ aus welchem Blickwinkel ich (um bei der heutigen Montagsfrage zu bleiben) ein Buch lese. Und bei allem was ich tue, spornt mich der Inhalt des Päckchens entweder an oder bremst mich aus. Glücklicherweise sind wir alle in der Lage, unser persönliches Päckchen mit ein Quentchen Mut ein wenig neu zu packen. Es liegt nur an uns selbst!

Apropos heutige Montagsfrage: Nein, auch ein Rezensionsexemplar beurteile ich nicht objektiv. Aber wenn mir ganz persönlich ein Buch nicht gefällt, bzw. der Funke nicht überspringen will, dann verfasse ich darüber auch keine Rezension – so schon durchaus in der Vergangenheit passiert: Dann erhalten die Mitarbeiterinnen des Bloggerportals von Random House ebenso eine „Absage“, wie ein Autor, der sein Werk in Eigenregie veröffentlicht hat – und dies selbstverständlich mit allem nötigen Respekt und Wertschätzung.

Wobei ich explizit darauf hinweisen möchte, dass ich diese Bücher generell nicht für „schlecht“ halte. Dieses vernichtende Urteil maße ich mir nicht an. Ein Buch, das mir nicht gefällt, kann selbstverständlich den Geschmack eines anderen Lesers durchaus treffen. Darum würde ich auch nie einer positiven Rezension dieses Buches durch einen begeisterten Leser widersprechen. Wer bin ich denn, dass ich die Einschätzung eines anderen Menschen in Frage stelle?

Auch die Toleranz, eine andere Meinung gelten zu lassen, zeugt für mich von Respekt und Wertschätzung.

Objektivität! Vieles wäre einfacher, hätten wir alle einen ähnlichen Fokus. Ja, vieles wäre einfacher aber auch viel langweiliger!

ES LEBE DIE VIELFALT!!!

…und wie schätz Ihr Euch selbst ein? Seid Ihr objektiv?


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MONTAGSFRAGE #46: Können Bücher bei euch das Blut in den Adern gefrieren lassen?

Irgendwie erinnert Antonias heutige Frage an ein vorgezogenes Halloween-Special,…

…dabei meint sie nicht nur die passende Literatur zu diesem „wunderbaren“ (!) „Feiertag“ (!) sondern ob das Lesen von entsprechenden Büchern generell vegetative Reaktionen beim Leser auslösen könnte.

Manchmal braucht es dafür auch nur ein bestimmtes Geräusch: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag lagen mein Mann und ich von der Hitze des Tages ermattet im Bett. Mein Mann schnarchte leise vor sich hin, während ich vergeblich mich bemühte, zur Ruhe zu kommen. Alle Fenster sowie die Balkontür waren weit geöffnet, um möglichst viel Kühle hinein und ebenso viel Wärme hinaus zu lassen. Plötzlich hörte ich das besagte Geräusch, das mir das Blut in den Adern gefrieren lies und dafür sorgte, dass meine Nackenhaare zu Berge standen. Unser Kater war über die geöffnete Balkontür ins Haus gelangt und teilte mir mit seinem unverwechselbar kehligen Gurren mit „Schau mal, was ich dir schönes mitgebracht habe!“. Ich feuerte Stoßgebete Richtung Himmel ab „Bitte, bitte, lass es schon tot sein!“. Meine Gebete wurden zwar erhört, trotzdem zählt die nächtliche Bestattung einer Maus nicht zu meinen favorisierten Beschäftigungen, und die Balkontür blieb in der nächsten Nacht vorsorglich geschlossen. Aber unser Kater sorgte weiterhin für die Seinen: Am Morgen des darauffolgenden Tages lagen drei Geschenke auf dem Balkon sowie ein Geschenk vor der Haustür. Ist unser Kater nicht ein Prachtkerl? Dank ihm müssten wir nie Hunger leiden!

Aber zurück zur eigentlichen Frage: Natürlich kann das Lesen bestimmter Geschichten dazu beitragen, dass beim Leser das Blut in den Adern gefriert. Ebenso sind aber auch alle anderen nur erdenklichen Gefühlsregungen möglich. Lesen versetzt Dich in andere Welten, löst Stimmungen aus, lässt dich mitleiden und mitfühlen, bringt dich zum Lachen oder zum Weinen und weckt längst verschollen geglaubte Erinnerungen. Wünschenswerte Voraussetzung für diese Achterbahn der Gefühle wäre eine entsprechende Disposition des Lesers. Ich besitze diese beschriebene Disposition – und nicht nur beim Lesen. Ich bin, was dieses Thema anbelangt, äußerst empfänglich: Im Kino zerquetsche ich die Hand meines Mannes, da ich die Spannung kaum ertragen kann. In der Oper rinnen mir Träne über die Wangen, da mich die Schönheit des Gesangs so sehr berührt. Beim Hören bestimmter Lieder bessert sich meine Laune sekündlich, und ich verbringe den Tag mit einem Wurm im Ohr. In einer Ausstellung schwelge ich in den Farben des Künstlers,…

…und auch das Lesen kann die komplette Bandbreite an Gefühlen und Regungen bei mir auslösen.

Welche Bücher dies im Einzelnen sind, werde ich Euch (noch) nicht verraten: Einige dieser mir wichtigen Bücher habe ich Euch schon vorgestellt, andere werden zum Ende des Jahres im Rahmen einer besonderen Aktion folgen. Ich hoffe, Ihr mögt Euch bis dahin gedulden!

Gibt es Geschichten, die Euch berühren? Kommt, lasst die Emotionen fließen…!


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MONTAGSFRAGE #45: Auf Urlaub im Buch?

Auch in dieser Woche ist Antonia noch ganz und gar im Urlaubsmodus mit ihrer heutigen Montagsfrage: „Gibt es ein Buch, in dem du gern einmal Sommerurlaub machen würdest?“

So verlockend diese Vorstellung auch wäre, doch ich fürchte, meine Antwort muss „Nein!“ lauten, da es ja bedeuten würde, dass ich in die Handlung integriert und somit an ihr beteiligt wäre.

Aber ich wäre gerne an den Orten, wo die Handlung einiger Romane spielt und würde dann aus sicherer Entfernung einen Blick auf die Hauptpersonen der Romane werfen. In Cornelia Funkes „Herr der Diebe“ würde ich von weitem Bo und Prosper zuwinken, während ich auf dem Markusplatz in Venedig einen sündhaft teuren Cappuccino schlürfe. In Astrid Lindgrens „Ferien auf Saltkrokan“ könnte ich mit Bootsmann den Steg am See „bewachen“ und ansonsten „den Tag als ein Leben“ genießen.

Bei „Mord im Orientexpress“ von Agatha Christie wäre ich geblendet von der Eleganz dieses legendären Fortbewegungsmittels, würde mich absolut „underdressed“ und somit völlig fehl am Platze fühlen, und beim Anblick des größten Detektivs aller Zeiten (Originalton!) wäre ich erstmal sprachlos, hätte aber zu gern von ihm erfahren, wie er seinen „Moustache“ pflegt – sozusagen ein Austausch von Bartträger zu Bartträger.

Würde mir in New York unversehens Holly Golightly aus „Frühstück bei Tiffany“ von Truman Capote über den Weg laufen, wäre ich mit Sicherheit in Bruchteilen einer Sekunde schockverliebt. Während sie auf der Feuerleiter des Mietshauses in der East Side sitzt und völlig gedankenverloren – ohne auch nur zu ahnen, dass ich existiere – auf ihrer Klampfe zupft, könnte ich unentdeckt vom gegenüberliegenden Balkon sie aus der sicheren Ferne anschmachten. Hinterher würde ich bei Joe an der Ecke meinen Liebeskummer im Martini ertränken.

Hätte ich die Gelegenheit, „live und in Farbe“ einen Blick auf die Protagonisten meiner favorisierten Romane werfen zu dürfen, wäre ich schier aus dem Häuschen vor Freude. Aber meinen Sommerurlaub verbringe ich lieber dort, wo ich hingehöre und wo ich Einfluss nehmen kann und darf – in die Geschichten meiner Lieblingsromane gehöre ich definitiv nicht und bin in aller Bescheidenheit völlig zufrieden mit meiner Rolle als Leser!

…und in welcher literarischen Welt würdet Ihr gerne Euren Urlaub verbringen?


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MONTAGSFRAGE #44: Sollte man auf Reisen lesen?

Diesmal schenkt uns Antonia eine richtige Urlaubsfrage, die ich lakonisch beantworten möchte mit einem „Ja, warum denn nicht?!“.

Wobei ich bei der Suche einer optimalen Antwort definitiv nicht der optimale Partner bin. Meine Erfahrungen mit Urlaubsreisen sind eher überschaubar, und in ihrer Vorbereitung spielten Bücher eine eher untergeordnete Rolle. Zudem verbinde ich Berge von Bücher im Urlaubsgepäck immer mit Berge von Sand (=Strand) im Urlaubort, und an den Strand hat es mich noch nie gezogen.

Aufgrund einer entsprechenden körperlichen Disposition empfinde ich extreme Hitze mit der einhergehenden Sonnenbeteiligung als absolut überbewertet. Zudem neigt meine Haut unter Sonneneinstrahlung eher zu einer ungesunden Röte statt zu einer vitalen Bräune. So haben wir uns eher in Richtung Norden begeben und häufig die dänischen Ferienhäuser getestet. Da gab es nichts Schöneres als nach einer ausgiebigen Shoppingtour, Besuche der umliegenden Städte und Dörfer oder einem ausgedehnten Strandspaziergang (Huch! Da ist er ja doch: der Strand!) ins Ferienhaus „heimzukehren“, um sich dann vor dem knisternden Kaminofen bei einem Gläschen Wein in ein gutes Buch zu vertiefen.

Bei unseren Städtetouren fand nie ein Buch seinen Weg in unser Gepäck. Wann hätten wir es auch lesen sollen? Unser Hotelzimmer sah uns nur zur Schlafenszeit wieder. Ansonsten waren wir auf den Beinen, um den Flair der Stadt in uns aufzusaugen und uns in Cafés und Restaurants kulinarisch und in Museen und Theatern kulturell verwöhnen zu lassen. Für Lesen war da keine Zeit!

Jeder hat das Recht, seinen Urlaub ganz individuell für sich zu gestalten! Gibt es da ein Richtig oder Falsch? Ich bin der Meinung: Nein!

…wird ein Urlaub erst mit einem Buch perfekt? Was meinst Du…???


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MONTAGSFRAGE #43: Bücher behalten oder aussortieren?

Sowohl als auch – und zwangsläufig: mehr das Erst- als das Zweitgenannte…!

Wenn ein Buch die Schwelle unseres Hauses überschreitet, stehen seine Chancen ausgesprochen gut, eine Heimat für die Ewigkeit gefunden zu haben. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mir meine Bücher – auch Rezensionsexemplare – sehr bewusst auswähle. Bücher werden von mir sehr bedacht angeschafft, und selbst Rezensionsexemplare werden nicht „in rauen Mengen“ von mir angefordert, nur weil ich es könnte und die Verlockung wahrlich groß ist. Denn was nützt mir ein hoher SuB, wenn ich ihn in diesem Leben höchstwahrscheinlich nicht bewältigen werde. So mache ich in meinem Respekt vor dem gedruckten Wort keine Unterschiede zwischen geschenkten und selbst erworbenen Büchern, zwischen gebrauchten und neuen Büchern.

Womit wir bei meinem Dilemma wären: Irgendwann ist auch der größtmögliche Platz in einem Hause ausgeschöpft! Irgendwann habe auch ich mich – trotz größter Sorgfalt – bei der Wahl meiner Lektüre vergriffen!

Ich kann dann glücklicherweise auch loslassen: Bücher, die ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht nochmals lesen werde, dürfen dann ebenso weiterziehen, wie Bücher, die mir schlicht und ergreifend nicht gefallen haben. Diese Bücher schicke ich dann entweder auf die Reise, wie ich sie in der Montagsfrage #11 schon beschrieben habe, oder sie finden im Freundeskreis eine neue Heimstätte.

Liebe Antonia! Jeder Lese-Indianer, der freiwillig die Umzugskartons packt, seine Bücherregale abbricht und sie in einem neuen Territorium wieder „aufschlägt“, verdient meinen uneingeschränkten Respekt.

Ich bin in meinem Leben (zum Glück) erst 2x umgezogen, und bei jedem Umzug nahmen die Bücherkartons einen immer größer werdenden Teil der Umzugsfracht in Anspruch. Allein bei dem Gedanken, JETZT nochmals umziehen zu müssen, bricht sich bei mir der Angstschweiß hemmungslos Bahn, pocht mein Herz völlig außer Rhythmus gegen meinen Brustkorb und lässt mich Schnappatmung hyperventilieren. Eine solche Horrorvorstellung übertrifft für mich jede Geschichte zu Halloween!

Umzug: Möge dies nie geschehen!!!

…Jäger & Sammler oder Verteiler? Oder doch eher von allem etwas…???


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MONTAGSFRAGE #42: Buch mit Notiz?

Tja, zu dieser Frage werden die Antworten der Bücherfreunde in der Community sicherlich sehr konträr ausfallen. Für die einen kommt es einem Sakrileg gleich, den Stift anzusetzen, um die Seiten eines Buches zu beschriften. Die anderen tun dies mit Freude, um eigene Gedanken zum Gelesenen festzuhalten und sich und der Nachwelt zu erhalten.

Und wie stehe ich dazu? Ich würde mich tendenziell eher zur erstgenannten Kategorie zählen. Meine Bücher sind mir heilig! Da gibt es keine Eselsohren, Knicke im Schutzumschlag oder schiefgelesene Buchrücken – und natürlich auch keine Randnotizen. Dafür sind sie mir zu sehr lieb & teuer (in Emotionen und Euronen gemessen). Zudem mache ich mir beim Lesen nie solche tiefschürfenden Gedanken, die es wert wären, festgehalten zu werden. Vielleicht lese ich aber auch nur die falschen Bücher, oder ich lese zwar die richtigen Bücher, aber in meinem Kopf…(?): Darüber sollte ich mal nachdenken! (Grübel!)

Aber auch bei mir bestätigt die vielzitierte Ausnahme die Regel: Zur Vorbereitung auf eine Lesung greife auch ich zum weichen (!) Bleistift, um mir am Rand eines Textes Notizen zu machen. Dabei gleicht dieser Text eher dem Textbuch eines Schauspielers: Im Laufe der Jahre als Vor-Leser habe ich für mich ganz individuelle Abkürzungen und Zeichen entwickelt, um so während des Vortrags blitzschnell zu erkennen, was gemeint ist. Da wird der Stimmungswechsel ebenso notiert, wie ein theatralisches Seufzen. Für die wohlüberlegte Pause findet sich ebenso ein Zeichen, wie für kleine Regieanweisungen (Gestik, Mimik). Evtl. stelle ich auch einzelne Sätze leicht um, da sie dann natürlicher und somit flüssiger über meine Lippen kommen.

So feile ich recht detailliert an der Betonung und am Ausdruck meines Vortrages. Und dazu brauche ich die hilfreichen Zeichen am Textrand, die ich dort mit einem weichen (!) Bleistift hinterlasse mit der Option, sie rückstandsfrei unter Zuhilfenahme eines Radiergummis wieder entfernen zu können. (Was bisher noch nie passiert ist: Es könnte ja sein, dass ich diesen Text irgendwann irgendwo nochmals vortragen werde!)

…und zu welcher Kategorie würdet Ihr Euch zählen: „Ästhet der jungfräulichen Seiten“ oder „Bleistift-Anarchist“???


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MONTAGSFRAGE #41: Hardcover oder Taschenbuch?

HARDCOVER!

So, Frage beantwortet: Mehr ist bei diesen Außentemperaturen und meinem Z. n. Frühdienst auch nicht möglich…!

Wie bitte? Ihr wollt auch eine Begründung hören?

WEIL ES EINFACH SCHÖNER IST!

So, nun bin ich aber fertig…!

Was soll das bedeuten, diese Antwort reicht Euch nicht?

???

Okay, dann eben eine Antwort in epischer Breite, aber denkt bitte daran: Während Ihr meine Antwort bei (gefühlten) 35°C im Schatten noch lesen müsst, habe ich meinen Soll (=Beantwortung der Frage) schon längst erfüllt, tauche meine Füße in eine Wanne mit eisgekühltem Wasser und schließe meine Hände um ein ebensolches Getränk. Aber Ihr habt es ja so gewollt…!

Wenn ich die Wahl habe, dann greife ich bei einem literarischen Werk deutlich lieber und öfter nach der Hardcover-Variante. Hardcover ist wertiger verarbeitet in Bezug auf die Papier- und Druck-Qualität, sieht mit seinem Leinen-Einband, Lesebändchen und dem Schutzumschlag edler aus, liegt besser in meiner Hand und bietet mir somit auch haptisch das größere Vergnügen. Zudem empfinde ich bei seinem Anblick in meinem Bücherregal die befriedigende Freude des Jägers und Sammlers (mein Auto, mein Haus, mein Hardcover) und präsentiere sie – selbstverständlich wie zufällig – gerne meinem Besuch mit der unausgesprochenen Botschaft „Schaut her! Ich kann es mir leisten!“.

Wobei mir die (überschaubaren) Nachteile gegenüber der Taschenbuch-Ausgabe durchaus bewusst sind: Mal abgesehen von den höheren Anschaffungskosten ist die Hardcover-Version deutlich schwerer und nimmt mehr Platz im Bücherregal ein. Dafür sehen Taschenbücher häufig schon nach dem ersten Lesen wie „hingeschlunzt“ aus: Der Buchrücken biegt sich zusammen wie eine in der Sonne vergessene Scheibe Mortadella gen Himmel. Das Papier überrascht mit einem solch intensiven „Duft“, dass ich lieber an einer Flasche Klebstoff schnüffeln würde und bekommt zudem recht schnell einen dunkleren Farbton „dank“ Sonnenbestrahlung. Das Cover zieren recht schnell unschöne Abstoßungen und Knicke.

Und dieser neumodische Kram mit Namen „Softcover“ ist für mich keine mögliche Alternative zum Hardcover: Das ist doch nix Halbes und nix Ganzes! Wenn ich ein solches Exemplar in der Buchhandlung meines Vertrauens zu Gesicht bekomme, verspüre ich den Impuls, ihm zuzurufen „Na, was willst Du denn mal werden, wenn du groß bist?“, um ihm dann – in Gedanken – in seine nichtvorhandene Wange zu kneifen…!

Darum gibt es auf diese Frage nur eine mögliche Antwort für mich:

HARDCOVER!

…und welche gedruckte Form präferiert Ihr???


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MONTAGSFRAGE #40: Wie geht Representation (nicht)? [Pride Month Edition]

Der Juni ist da, und die LGBT-Community feiert sich, das Leben und die bunte Vielfalt auf den mannigfaltigen CSD-Paraden im Land – und es ist gut so…! Ich selbst werde bei keiner dieser Paraden – weder als Teilnehmer noch als Zuschauer – dabei sein. Nichtsdestotrotz finde ich es von enormer Wichtigkeit, dass wir präsent sind, aber nicht nur einmal im Jahr auf einer Parade sondern 365 Tage im Jahr im Alltag als Teil dieser Gesellschaft. Gerne würde ich hierzu auch auf meinen Beitrag vom 17. Mai verweisen.

Aber wie sieht es eigentlich mit der Präsenz von LGBT-Protagonisten in der Literatur aus? Glücklicherweise gibt es nun wunderbare Kinder- und Jugendbücher, die das „Anderssein“ sehr einfühlsam, wertschätzend und auch witzig thematisieren (als Beispiel für viele möchte ich „Kicker im Kleid“ von David Walliams nennen). Als ich in den 70ern/ Anfang der 80er Jahre ein Kind bzw. Jugendlicher war, gab es solche Bücher nicht. Im Rückblick war mir schon recht früh klar, dass ich „anders“ bin. Ich konnte es als junger Mensch aber nicht benennen, und es gab auch niemanden in meinem sozialen Umfeld, der mir als Vorbild hätte dienen können. Dies hatte zur Folge, dass ich mich häufig ausgeschlossen und einsam fühlte. Ein literarisches Vorbild hätte mir vielleicht in dieser Zeit der Selbstzweifel und -findung helfen können. Im Nachhinein wurde mir klar, dass es in den Werken von Astrid Lindgren und Enid Blyton durchaus versteckte Anklänge an LGBT gab: „Karlsson vom Dach“ ist eine absolute Diva mit einem Hang zur Selbstüberschätzung, und trotzdem ist dieses eingebildete Kerlchen so lustig und liebenswert. Bei den „5 Freunden“ wollte Georgina immer lieber ein Junge sein und machte dies mit kurzen Haaren, Kleidung und der Vermännlichung ihres Namens deutlich. Und dies wurde von ihrem sozialen Umfeld akzeptiert!

Ich finde es außerordentlich beruhigend, dass die heutigen Kinder aus einer Vielzahl literarischer Helden ihr persönliches Vorbild wählen können, und auch die Gesellschaft deutlich offener mit diesen Themen umgeht, als es in meiner Jugendzeit der Fall war. (Machen wir uns nichts vor: Es gibt weiterhin noch viel zutun…!)

Als junger Erwachsener (Ende der 80er/ Anfang der 90er) entdeckte ich dann die Werke von Rita Mae Brown und Armistead Maupin für mich, die – man(n) höre und staune – bei renommierten Verlagen veröffentlicht wurden und somit auch im regulären Buchhandel zu finden waren. Endlich wurde offen über schwul-lesbische Themen geschrieben. Die Romane hatten zudem auch eine literarische Qualität: Sie waren witzig, frivol-erotisch, anrührend, spannend aber nie geschmacklos oder schlüpfrig. Die Werke beider Autor*innen stehen nach wie vor in meinem Bücherregal und werden dort ihren Platz für die Ewigkeit innehaben.

Als mein „Anderssein“ sich normalisierte, stellte ich auch die Suche nach der entsprechenden „anderen“ Literatur ein. Dies geschah durchaus nicht bewusst, sondern spiegelte eher meine eigene Veränderung und die meiner Umwelt wieder. Zur Verdeutlichung möchte ich eine kleine Anekdote erzählen: Vor ca. 7 Jahren war ich auf der Suche nach einem neuen Stamm-Frisör und bin bei Abdul gelandet. Bei meinem 3. oder 4. Besuch – nachdem Abdul erfahren hatte, dass ich schwul bin – startete er seine Frage-Runde und quetschte mich über das Schwulsein im Allgemeinen wie im Besonderen aus. Bemerkung am Rande: Ich begrüße es, wenn meine Mitmenschen mir interessierte Fragen stellen, anstatt dass sie verklemmt ihren Teil denken und dann mit Halbwahrheiten ihre Vorurteile füttern. Am Ende unserer Frage-Antwort-Runde meinte Abdul „Na, da habt ihr doch bestimmt auch viele schwule Freunde!“ Als ich dies verneinte, wirkte er sehr überrascht. Ich erklärte ihm, dass wir unsere Freunde nicht nach der sexuellen Orientierung aussuchen sondern einzig und allein nach Sympathie…!

Und so ist es bei mir auch mit der Literatur: Mir ist es erstmal völlig egal, ob ein Protagonist schwul ist oder nicht. Nimmt die sexuelle Orientierung der Protagonisten Einfluss auf die Handlung? Nein! Dann hat der Hinweis darauf dort auch nichts verloren.

Bei der Wahl meiner Lektüre spielen nur zwei Faktoren eine Rolle: Ich muss den Autor mögen, und mir muss der Roman gefallen. Basta!

P.S.: Mitleid bzgl. meiner Kindheit ist nicht angebracht. Alles hat im Leben seinen Sinn, und alles Erlebte hat mich zu dem Menschen reifen lassen, der heute ausruft:

Ich bin schwul – und das ist auch gut so! 😉

…???


Antonia Leise von „Lauter & Leise“ hat dankenswerterweise DIE MONTAGSFRAGE: Buch-Blogger Vorstellungsrunde wiederbelebt und stellt an jedem Montag eine Frage, die Interessierte beantworten können und zum Vernetzen, Austauschen und Herumstöbern anregen soll! Ich bin gerne dabei!!!

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