MONTAGSFRAGE #5: Musstest du schon mal ein Buch abbrechen, weil es zu gruselig war?

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Antonia Leise von „Lauter & Leise“ hat dankenswerterweise DIE MONTAGSFRAGE: Buch-Blogger Vorstellungsrunde wiederbelebt und stellt an jedem Montag eine Frage, die Interessierte beantworten können und zum Vernetzen, Austauschen und Herumstöbern anregen soll! Ich bin gerne dabei!!!

In meinem MONTAGSFRAGE-Archiv finden Sie Fragen & Antworten der vergangenen Wochen.


Buch-Blogger Vorstellungsrunde: Musstest du schon mal ein Buch abbrechen, weil es zu gruselig war?

Der Oktober ist da! Er leuchtet entweder wieder in satten Farben in Rot, Orange und Gelb oder betrübt ganz grau in grau. Zudem lauert am Ende des Monats das entbehrliche Import-Fest „Halloween“, und seine Deko lugt jetzt schon um jede Ecke in den Geschäften. Genau die richtige Zeit für gruselige Geschichten, die einen beim Lesen unter die Wolldecke flüchten lassen.

Als ich Antonias heutige Frage lass, war mein erster, spontaner Gedanke: „Was bist Du langweilig!“

Ich lese keine gruseligen Geschichten. Als ich so 16 oder 17 Jahre alt war, war gerade Stephen King bei meinen Klassenkameraden sehr populär. Ich habe tatsächlich ganze 3 Bücher von ihm gelesen (Cujo, Shining und das dritte habe ich vergessen). Aber mir war schon sehr schnell nach dem ersten Roman klar, dass ich kein Fan werde, habe aber trotzdem brav bis zum Ende gelesen. Ich wollte in unserer Clique dazugehören und mitreden können (Was man in der Pubertät eben alles so anstellt, um „hip“ zu sein!).

Danach habe ich nicht unbedingt einen großen Bogen um diese Literatur gemacht, sondern sie schlicht und ergreifend nicht mehr bzw. kaum noch wahrgenommen…!

Dabei gibt es durchaus Berührungspunkte: Mein Mann liebt die skandinavischen Krimis sehr, gerade weil aus den Seiten förmlich das Blut tropft.

Ich greife lieber zu gut konstruierten Krimis mit skurrilen Ermittlern und einer Prise (gerne schwarzem) Humor und flüchte in diesem Monat natürlich ebenso gerne unter die Wolldecke: Becher Tee, Schokolade, ein toller Krimi und – sehr wichtig – mein Kater auf dem Schoss. Wäre doch schlimm, wenn ich einen Roman wegen einem hohen Gruselfaktor vorzeitig abbrechen und somit meinen Kater hochscheuchen müsste. Das könnte ich diesem armen Tier niemals antun?!

So darf ein gewisser Gruselfaktor durchaus vorhanden sein, dürfte mich aber nie zum Abbrechen der Lektüre zwingen!

Nachtrag #1: „Hip“ war ich in der Pubertät nie, und zu den Mitgliedern der damaligen Clique habe ich keinen Kontakt mehr. Dafür bin ich heute einfach nur ICH! 😊

Nachtrag #2: Nachdem ich diesen Text geschrieben hatte, war mein nächster Gedanke: „Langweilig! Ich? Nö!“ 😉


…und welchen Gruselfaktor könnt Ihr ertragen?

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