MONTAGSFRAGE #115: Literarischer Osterausflug. Welche Bücher eignen sich besonders für eine Flucht aus der Realität?

Ihr Lieben! Ich begrüße Euch herzlich endlich wieder zu einer MONTAGSFRAGE und hoffe, Ihr hattet bisher ein ganz wundervolles Osterfest. Dem Drang, dem Alltag real zu entfliehen, um neue Länder zu erkunden, können wir momentan leider nur sehr eingeschränkt nachgeben. Aber zum Glück gibt es – neben Filmen und TV-Serien – ganz wunderbare Lektüren, die uns in unserer Fantasie auf weit entfernte Kontinente, in fremde Galaxien oder sogar zu magischen Welten entführen könnten. Nun bin ich selbst weder der Typ, der die Genre Fantasy oder Horror bevorzugt noch einen Hang zu weiten Reisen verspürt. „Weiter“ bedeutet für mich nicht zwangsläufig „besser“, und so bleibe ich auch gerne literarisch auf einem vertrauten Terrain.

Nun liegen seit einiger Zeit zwei Krimis sichtbar und somit griffbereit auf meinem Couchtisch und locken mich, eine imaginäre Reise nach Frankreich bzw. England anzutreten.

Im letzten Jahr habe ich etwas vorgegriffen, indem ich den dritten Fall als erstes gelesen habe, um ihn Euch für „Lektüre zum Fest“ vorstellen zu können. Dieser gefiel mir allerdings so außerordentlich gut, dass ich beim Bücherstöbern in der Buchhandlung meines Vertrauens nicht widerstehen konnte. Auch beim ersten Fall Lacroix und die Toten vom Pont Neuf von Alex Lépic alias Alexander Oetker rechne ich mit einem spannenden aber unaufgeregten Kriminalroman, wo die Ermittlungen den pfiffigen Commissaire Lacroix durch die Straßen und Gassen der Seine-Metropolen führen und Cafés und Brasserien einladen, eine kulinarische Pause einzulegen. Ich erhoffe mir, dass die Handlung mich mit Witz und Charme in ein Paris ohne Corona entführt, mich von einem Bummel zu den „Bouquinisten“ am Ufer der Seine träumen und somit eine gehörige Portion Savoir-vivre erahnen lässt….! (Seufz!)

Der Krimi Mord in Sussex von John Bude ist vor kurzem erst (wieder-)erschienen. Dank einiger rühriger Verlage gibt es für Fans wie mir immer wieder einige Krimi-Klassiker aus der s.g. goldenen Ära zu entdecken. In diesem Fall ist die Handlung – wie es der Titel schon verrät – an der Südküste Englands angesiedelt. Vor meinem inneren Auge sehe ich mich schon durch eines der urigen Seebäder schlendern, genüsslich ein Eis schlecken, während die Musik der Karussells des nahen Jahrmarktes vom Wind über die See getragen wird. Oder ich mache barfuß einen Spaziergang am Strand, wo die warmen Wellen des Meeres meine Füße umspielen, und die Schreie der Möwen an den majestätischen Felsen der Steilküste widerhallen. Wie blöd nur, dass immer ausgerechnet in einem solch idyllischen Setting ein Mord verübt wird und somit im denkbar unpassenden Augenblick eine Leiche auftaucht. So’ne Leiche kann mir aber auch das schönste Urlaubsfeeling verleiten. Sehr rücksichtslos von so’ner Leiche…! (Grummel!)

…und in welchen literarischen Sphären verschlägt es Euch? Verratet mir gerne Eure Reise-Ziele!


Antonia Leise von „Lauter & Leise“ hat dankenswerterweise DIE MONTAGSFRAGE: Buch-Blogger Vorstellungsrunde wiederbelebt und stellt an jedem Montag eine Frage, die Interessierte beantworten können und zum Vernetzen, Austauschen und Herumstöbern anregen soll! Ich bin gerne dabei!!!

In meinem MONTAGSFRAGE-Archiv findet Ihr Fragen & Antworten der vergangenen Wochen.

2 Kommentare zu „MONTAGSFRAGE #115: Literarischer Osterausflug. Welche Bücher eignen sich besonders für eine Flucht aus der Realität?

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