[Blog-Ge-„switch“-er] September 2021…

Schwups! – der Sommer ist schon beinah wieder vorbei und ebenso auch meine Probezeit bei meinem „neuen“ Arbeitgeber. Ich habe mich gut eingelebt und fühle mich wohl. Was will man (=ich) mehr? Dafür ziehen sich die Renovierungen unserer beiden Badezimmer etwas in die Länge, da Materialien nicht lieferbar sind, sollten in diesem Monat allerdings (hoffentlich!) beendet sein. Wenn dies der Fall ist, werde ich in einer größeren Duschkabine unter der Regendusche Freudentänze vollführen. 😂

Ansonsten freue ich mich auf die letzten Monate des Jahres, fiebere der kommenden Theater- und Konzert-Saison entgegen, mache Pläne und ordere schon die ersten Eintrittskarten. Zudem werde ich im November drei wunderbar lange Wochen Urlaub haben und die Zeit u.a. nutzen, um Freunde zu treffen, Ausstellungen zu besuchen und zu lesen, lesen, lesen…! 😍

Apropos lesen: Ihr solltet unbedingt die tollen Beiträge meiner hochverehrten Blogger-Kolleg*innen lesen, die ich in den letzten Wochen für Euch (und mich) entdeckt habe. Ich wünsche Euch viel Spaß!


  • Sternchen, Prozente, Punkte – es gibt viele Möglichkeiten, um ein Buch mit einer Wertung zu „schmücken“. Leonie Nitsche von LITERARISCHES geht in 0/5 Sternen diesem Drang auf dem Grund, warum wir so versessen darauf sind, ein komplexes Werk wie ein Buch auf ein simples Wertesystem zu reduzieren. Wird dadurch unser Wunsch nach Überschaubarkeit entsprochen? Oder ist eine Wertung allein über Zahlen nicht von vornherein Makulatur, da jede*r von uns eine ganz individuelle Sicht auf die Literatur hat?
  • Und wieder bin ich über den Blog KAFFEEHAUSSITZER von Uwe Kalkowski gestolpert. Warum muss der Kerl auch immer so interessante Beiträge verzapfen? Unter der Rubrik „Textbausteine“ lässt er uns an seinen Gedanken zu ausgewählten Textstellen aus Büchern teilhaben. Diesmal inspirierte ihn das Zitat Genau dasselbe Leben noch einmal, nur anders. Eine spannende und nachahmenswerte Möglichkeit, sich mit Literatur auseinanderzusetzten…!
  • Ein eingefleischter Bücherwurm hat immer Lust zu lesen, oder? Weit gefehlt…! Herba von UNKRAUT VERGEHT NICHT …ODER DOCH? versucht in Ein Buchwurm in seinem Element den Gründen, die zu Schwankungen in der persönlichen Lesestimmung führen könnten, auf den Grund zu gehen. Mein Tipp bei einem Lese-Tief: totstellen und abwarten, bis es vorbei ist! 
  • Susanne Bader und Pascal Mathéus führen auf AUFKLAPPEN das Interview: Dürfen Frauen über Männer schreiben? mit der Autorin Daniela Engist und befragen sie u.a. über die weibliche Sicht auf männliche Themen und zu ihrem aktuellen Roman.
  • Anlässlich des Jahrestages zum Mauerbau gewehrt uns Lothar Lange von KOHLENSPOTT einen Einblick in seine ganz persönlichen Erinnerungen. Mit August 1961: Mauerbau und der erste Fernseher lässt er die Vergangenheit wieder äußerst lebendig auferstehen.
  • Das LITERATURMAGAZIN BREMEN widmet sich Monat für Monat einem anderen Schwerpunkt in der Literatur. Im Juli war Kriminelles an der Reihe: Lesetipps, Veranstaltungshinweise, ausgesuchte Beiträge – gerne auch mit einem lokalen Bezug zur Hansestadt. Wem die Fiktion nicht mehr genügt, dem möchte ich gerne die Bremer Krimi-Touren ans Herz legen: Eine Stadtführung der besonderen Art auf den Spuren von schweren Jungs und leichten Mädchen!

Ein kleiner Hinweis am Schluss: Dies ist keine Rubrik, die regelmäßig erscheint. Darum lasst Euch überraschen, wann das nächste [Blog-Ge-„switch“-er] das Licht der Blogger-Welt erblickt…!!! 😊

DER [INNOVATIONS-AWARD] …auf alte Freunde und neue Bekanntschaften!

Als ich die Aktion auf dem Buchperlenblog von Gabriela, der Initiatorin dieses Awards, entdeckte, spielte ich schon mit dem Gedanken – auch ohne Nominierung – daran teilzunehmen. Doch dann kam dieses, jenes und welches dazwischen, und die Aktion geriet bei mir zwar nicht in Vergessenheit, rückte allerdings ein wenig in den Hintergrund. Doch da hatte ich die Rechnung ohne meine Schwester im Geiste gemacht: Auf ihrem Blog Buchpfote hat Tina nicht nur die Idee dieser Aktion ganz wunderbar umgesetzt, sie hat dankenswerterweise auch mich nominiert,…

…und da bin ich nun!!!

Doch worum geht es überhaupt bei diesem [INNOVATIONS-AWARD]? Es geht schlicht und ergreifend um eine kollegiale Vernetzung innerhalb der Blogger-Community, damit wir weiterhin sichtbar bleiben und nicht in Vergessenheit geraten. Denn: Es ist hier still geworden – bei mir und auch bei vielen meiner Kolleg*innen – vielleicht zwangsläufig, da wir alle pandemie-bedingt anderen Herausforderungen ausgesetzt sind. Doch gerade in solchen Zeiten brauchen wir motivierende Aktionen wie diese…!

Darum: Macht gerne mit!!!


Natürlich gibt es ein paar Regeln, die es zu befolgen gilt:

  • Nenne den Schöpfer des Awards und setze einen Link auf den Blog. ✔️
  • Nutze den bekannten Header des Awards oder erstelle dir selbst einen. ✔️
  • Danke der Person, die Dich nominiert hat und verlinke ihren Blog in Deinem Post. ✔️
  • Nominiere selbst ein paar Blogger. ✔️
  • Vor allem, hab Spaß daran mitzumachen!!! ✔️✔️✔️

 Für meinen Beitrag gilt:

  • Stelle deinen Blog kurz vor. ✔️
  • Erzähle gern von anderen Formaten/Beiträgen abseits von Rezensionen. ✔️
  • Empfehle einen Blog, den du gern besuchst. ✔️

Wer bin ich?

Mein Name ist Andreas Kück, ich bin 51 Jahre alt, aus Überzeugung verheiratet und lebe mit Kerl & Kater in einer niedersächsischen Kreisstadt in der Nähe von Bremen. Hauptberuflich bin ich als examinierter Krankenpfleger in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung tätig.
Zuerst habe ich versucht etwas Blog-Ähnliches auf facebook zu etablieren, habe aber sehr schnell festgestellt, dass dies nicht das richtige Medium für mich ist bzw. für das, was ich mir vorstelle. Zudem gefielen mir auch teilweise das Niveau und der Umgangston dort nicht. So habe ich mich auf die Suche nach möglichen Alternativen gemacht und dabei einen guten Freund interviewt, der selbst schon einen Blog hatte. So kam es, dass ich am 7. Juli 2018 meinen ersten, (sehr) kleinen Beitrag auf meinem brandneuen Blog veröffentlicht habe.

Auf ein besonderes Buchgenre bin ich nicht spezialisiert, wobei die Krimis einen deutlichen Anteil bei meinen Rezensionen einnehmen. Ansonsten lese ich auch sehr gerne Romane und Erzählungen, taste mich so langsam an die Lyrik heran und muss natürlich als Patenonkel des liebsten Patenkinds der Welt wissen, was bei den Kleinen so »up to date« ist – abgesehen davon, dass ich selbst wunderschöne Kinder- und Jugendbücher über alles liebe. Sogenannte »Splatter-Thriller«, bei denen schon ab dem ersten Absatz das Blut aus den Seiten tropft, lese ich eher selten – ebenso wie Fantasy, Gothic und klassische Liebesromane.

Bei mir kann die geneigte Besucherin/ der geneigte Besucher meines Blogs neben Rezensionen noch eine Menge mehr entdecken: Gedichte, Zitate von Autoren und aus Büchern, Kurz-Portraits von Autoren, Glossen, Beiträge zu besonderen Tagen oder Aktionen und noch eine Menge mehr (s.a. unten).


Fernab der klassischen Rezension…

Montagsfrage (1)

130 (im Wort: einhundertunddreißig) Mal hat Antonia, die Hüterin der MONTAGSFRAGE meine Kolleg*innen und mich mit der Beantwortung einer Frage rund um die Themen Bloggen, Lesen und Literatur herausgefordert. So manches Mal ertönte nach dem ersten Lesen mein verzweifelter MONTAGSFRAGE-Schrei, da ich so spontan nichts aber auch gar nichts mit der Frage anfangen konnte. Doch statt zu resignieren, wird dann immer mein Ehrgeiz geweckt. Schließlich bin ich einer der wenigen Teilnehmer*innen, der ALLE Fragen bisher beantwortet hat (und auch weiter beantworten wird „bis das der Tod…“, aber das ginge hier doch zu weit). So blicke ich Frage für Frage auf mich und mein Leben als Leser, rüttle an den Schubladen meiner Erinnerungs-Kommode, befördere so einiges Verschüttetes an die Oberfläche und reflektiere so mein eigenes Handeln. Liebe Antonia, nochmals meinen herzlichsten Dank für diese Möglichkeit zur Selbstreflektion…!

Blog-ge-switch-er

Ich lese einen Beitrag auf einem Blog, einer Literaturseite, einem Buchportal etc. und denke „Diesen interessanten Artikel musst du dir merken!“. Doch wie stelle ich es am Elegantesten an? Listen anlegen? Karteikarten erstellen? Archive pflegen? Dann kam mir der Gedanke, dass diese Artikel evtl. auch für meine Mit-Blogger*innen von Interesse sein könnten. So war die Idee für [Blog-Ge-„switch“-er] geboren. Zugegeben, es ist ein sperriges Wort. Aber mir wollte partout nichts Originelleres einfallen. Was ich aber im Grunde damit ausdrücken wollte, ist, dass ich von einem Blog zum nächsten Blog „gehüpft“ bin und mir angeschaut habe, was meine Blogger-Kolleg*innen so alles Interessantes „gezwitschert“ bzw. veröffentlicht haben.

kulturtipps

Pandemie-bedingt ist es leider auf dieser Rubrik ruhiger geworden: Keine Kultur, keine Tipps! Es war zum Heulen! Natürlich hoffe ich, dass die Zeiten nun besser werden, und ich so eine reelle Chance habe, diese Rubrik bald wieder mit mehr Inhalt füllen zu können. Was allerdings unabhängig von dieser Rubrik vor und während der Pandemie weiterhin erfolgte, waren meine Beiträge zu Kulturelles Kunterbunt… (sofern welche stattfanden), in denen ich meine Eindrücke von Besuchen bei kulturellen Events wiedergab. Schaut doch mal vorbei!

Literaten im Fokus

Manchmal juckt es mich und ich muss mich kratzen! – will heißen: Manchmal stolpere ich über eine Autorin/ einen Autor und denke „Über diese Person wolltest du schon immer viel mehr erfahren!“. Manchmal gebe ich diesem Drang sogar nach. So wurde die Rubrik Literaten im Fokus geboren. Im Rahmen einer kleinen Retrospektive schaue ich auf das Leben und Wirken dieser Literaten und werfe auch einen Blick auf Zeitumstände und Weggefährten. Es ist eine sehr interessante aber auch zeit- und arbeitsintensive Auseinandersetzung mit Künstler*innen der schreibenden Zunft.

Ich lade gern mir Gäste ein! Be my guest...

Dies ist mein jüngstes Baby, das gerade erst seine ersten zaghaften Schritte gemacht hat, und ich bin dankbar für alle meine Gäste, die diese Schritte gemeinsam mit mir gewagt haben. Die Idee hinter dieser Rubrik ist eigentlich sehr einfach erklärt: Warum soll immer nur ich auf meinem Blog „sabbeln“, wo ich doch tolle Menschen kenne, die so viel Interessanteres zu berichten hätten. Nachdem schon Ute und Carmela zu Wort kamen, wird im September Lars von seinen Erfahrungen als Selfpublisher berichten.

Die Bücher meines Lebens

Besonders das Ende des Jahrs 2019 war sehr bewegend für mich: Ich feierte meinen 50. Geburtstag! Es war für mich an der Zeit, ein Resümee zu ziehen und Entscheidungen zu treffen. Auch einen sehr persönlichen Rückblick auf mein Leben als Leser gönnte ich mir anhand von 14 Büchern, die ich mit größtem Bedacht auswählte und die so zu Recht den Titel Die Bücher meines Lebens tragen dürfen. Es war für mich einerseits emotional aufwühlend und gleichzeitig sehr, sehr schön. Anhand der Bücher konnte ich viele wichtige Stationen meines Lebens benennen, die mir nochmals offenbarten, warum ich der Mensch werden konnte, der ich heute bin…!

Lektüre zum Fest

Hatte ich schon erwähnt, dass ich Weihnachten liebe? Nein! Also: Ich liebe, liebe, liiiiiebe Weihnachten und selbstverständlich auch die passende Literatur. Hach, und es gibt Jahr für Jahr immer so viel Schönes und Neues zu entdecken. Von dieser Ausbeute profitiere ich natürlich auch als Vor-Leser. Und da ich hoffe, dass ich nicht der einzige Weihnachts-Fan in der Blogger-Sphäre bin, bekommt Ihr immer ab Mitte Oktober ein mehrgängiges Menü zur Literatur zum Fest aufgetischt. Bon Appetit!


Wen empfehle ich Euch?

Seit Beginn meiner Blogger-Karriere verfolge ich seinen Blog reisswolfblog und bin ein Fan seiner kompetenten und ausführlichen Rezensionen. Dabei geizt er manchmal nicht mit bissig-ironischen Kommentaren und würzt seine Beiträge auch gerne mit einer Prise „schwarzen Humor“. Doch auch bei ihm meine ich, eine gewisse Trägheit wahrzunehmen.

Lieber Frank!
Vielleicht kann ich Dich hiermit ein wenig aus Deiner Lethargie scheuchen!
Gruß Andreas


Ich gebe den Award weiter an…

…da ich bei jedem einzelnen dieser Blogs, der Meinung bin, dass sie ein wenig mehr Aufmerksamkeit verdient hätten! 

[Blog-Ge-„switch“-er] Mai 2021…

Der Mai geht zu Ende! Die vergangenen Wochen zogen unaufgeregt aber stetig dahin. An meinem neuen Arbeitsplatz, der sich schon gar nicht mehr so neu anfühlt, bin ich nun schon drei Monate lang tätig. Ich spüre irgendwie einen Widerspruch: Es tut sich nichts und doch passiert so viel! Mein Leben verläuft in geregelten Bahnen, es ist strukturiert und „das ist auch gut so“, denn ich genieße diesen Zustand sehr. Gleichzeitig bin ich kreativ wie schon lange nicht mehr: Überall entdecke ich Betreuungsangebote für meine Klienten, beklebe Vasen zum Muttertag, falte Origami-Schmetterlinge zu Pfingsten, biete Spiele an, und wandle sie je nach Fähigkeiten meines Spiel-Partners auch ab. Ich sammle schon Ideen für Sommer, Herbst, Winter/ für Halloween, Nikolaus, Weihnachten, und habe den Freitag als Tag zum Vor-Lesen etabliert…!

Zudem sind es nur noch wenige Tage, dann sind die zwei Wochen Warten nach meiner 2. Corona-Impfung vorbei, und mir ist ein weiterer Schritt in Richtung Normalität vergönnt: Einkaufen, im Straßen-Café sitzend einen Milchkaffee schlürfen oder Essen gehen in der Außengastronomie sind mir dann auch ohne aktuellen Negativ-Test möglich. Die ersten Museen und Galerien ermöglichen nun schon einen Besuch mit Termin, und ich hoffe so sehr, dass die Inzidenzwerte weiter sinken, damit auch ein Theater-, Konzert- oder Kino-Besuch wieder stattfinden kann. Zudem rückt mein Urlaub in greifbarer Nähe: Was mache ich nur mit all dieser vielen Zeit?

Meine hochverehrten Blogger-Kolleg*innen haben ihre Zeit wahrlich genutzt und erfreuten mich (und hoffentlich nun auch Euch) in den vergangenen Wochen mit einigen sehr interessanten Beiträgen. Ich wünsche Euch viel Spaß!


  • Befindet sich das Ausmaß Deiner Leseleidenschaft noch in einem gesunden Rahmen, und nimmt es schon krankhafte Züge an? Mit 30 Anzeichen, dass du büchersüchtig bist ermöglicht uns Manuela Gaißer auf ihrem Blog MYNA KALTSCHNEE (mit einem Augenzwinkern) eine erste Selbsteinschätzung. Auf mich treffen 19 von 30 Punkte zu: Ich muss mir doch keine Sorgen machen, oder?
  • Anlässlich des Indie-Book-Days erschien auf WE READ INDIE eine Liste mit Empfehlungen des Teams. Diese Liste belegt wieder einmal nachdrücklich die Wichtigkeit einer bunten Verlagswelt und repräsentiert eine Vielfalt an Themen, die vielleicht bei großen Verlagen – aufgrund mangelnder Massenkompatibilität – keine Chance zur Veröffentlichung erhalten hätten.
  • 5,3 Mio. Menschen sind in Deutschland an Depressionen erkrankt: Eine erschreckende Zahl! Auf AUFKLAPPEN führt Britta Mathéus das Interview: „Leben ist, Schaden zu nehmen“ mit Journalist und Autor Till Raether, der selbst an Depression erkrankt ist. Es ist ein sehr ehrliches und offenes Interview, das sowohl zum Nachdenken als auch zum Perspektivwechsel anregt
  • Wie entsteht eigentlich so’n Buch? Wenn Ihr Euch auch schon diese Frage gestellt habt, dann kann das Lesen des Beitrags Vom Buch übers Manuskript zu einem neuen Buch sehr erhellend sein: Wolfgang Schiffer gibt uns auf seinem Blog WORTSPIELE einen informativen und detaillierten Einblick.
  • Hatte ich mich nicht gerade eben noch gefragt, was ich in meinem Urlaub mit der vielen Zeit anfange? Ich könnte z. Bsp. die Fragen zu Deine Beziehung zum SUB-Regal, die Tina Werkmeister auf BUCHPFOTE stellt, beantworten. Es wäre bestimmt sehr aufschlussreich: Hoffentlich verkrafte ich so viel „Selbsterkenntnis“…!
  • Na, wenn das keine gelungene Kooperation zwischen einem Buch-Blogger und seiner Stamm-Buchhandlung ist. In Der Kaffeehaussitzer im Schaufenster berichtet Uwe Kalkowski von KAFFEEHAUSSITZER von einer wunderbaren Aktion der Buchhandlung Olitzky-Ruland in Köln-Klettenberg: Ein ganzes Schaufenster nur mit Büchern, die Uwe ausgewählt hat. Hey, Buchhandlung meines Vertrauens, wann kriege ich mein eigenes Schaufenster…???“
  • Juliette Manuela Braatz macht sich auf RECENSIO ONLINE mit Was nervt Euch? mal so richtig Luft und hinterfragt die Ehrlichkeit in der Buchszene. Dabei habe ich von Vorgehensweisen von Bloggern und Autoren erfahren, die mir Naivling bisher nicht bekannt waren.
  • Gabriel Rath berichtet auf seinem gleichnamigen Blog von der ganz und gar wunderbaren Aktion Der Sprung ins kalte Wasser. Wie wir mit den Eisbademeisters 35.000€ für den guten Zweck sammelten, die absolut nachahmenswert ist. Wäre es nicht „kaltes Wasser“ ich wäre sofort dabei. Aber vielleicht könnte ich als Alternative mit der Aktion „warmes Duschen“ an den Start gehen?

Ein kleiner Hinweis am Schluss: Dies ist keine Rubrik, die regelmäßig erscheint. Darum lasst Euch überraschen, wann das nächste [Blog-Ge-„switch“-er] das Licht der Blogger-Welt erblickt…!!! 😊

[Blog-Ge-„switch“-er] März 2021…

Ich schaue aus dem Fenster und bin verstimmt. Irgendwie sorgt das Wetter momentan nicht gerade für ein gleichbleibend freundliches Hoch auf meiner Gute-Laune-Karte: Schnee und Hagel wechseln sich mit Sonnenschein und milden Temperaturen ab. In meinem Kopf höre ich eine imaginäre Lautsprecherdurchsage, wie sie aus großen Möbelhäusern bekannt ist…

„Der kleine April möchte gerne aus dem März abgeholt werden…!“

Zudem tue ich mich auch literarisch momentan etwas schwer. Zwar senkt sich mein Hintern regelmäßig gen Sofa, doch ein parallel ausgeführtes Greifen nach einem Buch bleibt allzu oft aus. Vielmehr überfällt mich – kaum berührt mein Pöter das Polster – eine bleiende Müdigkeit. Es scheint beinah so, als ginge der Winterschlaf nahtlos in eine Frühjahrsmüdigkeit über!

Meine Blogger-Kolleg*innen waren/sind da deutlich aktiver und versprühen mit frühlingshafter Frische ihren jugendlichen Elan (Ich hasse sie dafür!) zu abwechslungsreichen Themen in vielfältigen Beiträgen. Ich wünsche Euch viel Spaß! 😂

  • Anfang des Monats beschäftigten wir uns bei der MONTAGSFRAGE #113 mit dem persönlichen Leseanteil in einer Fremdsprache, der bei mir absolut exakt bei Null Prozent liegt. Als selbsternannter „Fremdsprachenlegastheniker“ gebührt darum mein Dank all den tollen Übersetzer*innen, die es mir ermöglichen, die Vielfalt der Literatur zu genießen. Doch wie genau sieht die Arbeit eines Übersetzers aus? José Aníbal Campos gewährt uns in dem Interview „Archipel“ auf Spanisch auf DEUTSCHER BUCHPREIS BLOG einen Einblick.
  • Bleiben wir bei den Übersetzungen: 2021 scheint DAS Jahr für 1984 zu sein. Ich glaube, kein Roman wurde/wird in diesem Jahr in einer Neu-Übersetzung so häufig wieder-aufgelegt wie dieser. Doch welche Übersetzung ist die beste, oder lassen wir uns eher von den sehr ansprechenden Covern verführen. Florian von KAPITEL 7 hat aus der Fülle der Neu-Übersetzungen – sozusagen stellvertretend für uns – dankenswerterweise eine Auswahl getroffen. Sein Ergebnis verrät er uns in George Orwells 1984 – Die neuen Übersetzungen im Vergleich
  • Tobias Nazemi vom BUCHREVIER wagt das Gedankenkonstrukt 7 Gründe, warum die Leipziger Buchmesse wahrscheinlich nie mehr stattfinden wird und kommt zu erschreckend logischen Schlussfolgerungen, die hoffentlich graue Theorie bleiben. Selbst war ich auf noch keiner Buchmesse, würde aber zu gerne beide besuchen!
  • Ich gehöre ja zu den Lesern, die während der Lektüre keine Musik hören. Früher (vor ca. 20 Jahren) dudelte bei mir immer beim Lesen irgendeine Musik im Hintergrund. Heute könnte ich es nicht mehr ertragen. Doch auch da sind die Vorlieben natürlich recht unterschiedlich: Auf seinem Blog LESESTUNDEN lässt Tobias Zeising uns an seinen ganz persönlichen Erfahrungen zu Bücher und Musik teilhaben.
  • Ich gebe es unumwunden zu: Ich liebe sie, und ich hasse sie! Ich rede hier von Buchreihen, die mich teilweise schon über Jahr(zehnt)e nicht nur begleiten, sondern geradezu gefangen nehmen. So groß meine Freude über jeden neuen Band auch ist, umso trauriger bin ich, wenn dieser ausgelesen ist, und so das Warten von Vorne beginnt. Meine „Schwester im Geiste“ Tina Werkmeister von BUCHPFOTE versucht in „Hunde, die bellen“ – Das Ding mit den Buchreihen diesem Phänomen auf den Grund zu gehen.
  • Als ernsthafter Buch-Blogger verbringe ich die meiste Zeit mit Lesen und – natürlich – anschließend mit dem Verfassen einer Rezension. Außer: Das Buch gefiel mir nicht! Mein Blogger-Kollege Günter Keil vom LITERATURBLOG spricht mir mit Warum ich keine Bücher verreiße so sehr aus der Seele. Warum? Lest bitte selbst…!
  • …und auch Yvonne Steiner-Watzek beschäftigt sich auf LESEHUNGRIG mit der These Unabhängige Meinung zu einem Rezensionsexemplar? Ich gebe es freimütig zu, egal ob Rezensionsexemplar oder selbst erworben – eine unabhängige Meinung kann niemand von mir erwarten. Übrigens: Auch dieses Thema wurde bei der MONTAGSFRAGE #47 von meinen Blogger-Kolleg*innen und mir schon erörtert.

Ein kleiner Hinweis am Schluss: Dies ist keine Rubrik, die regelmäßig erscheint. Darum lasst Euch überraschen, wann das nächste [Blog-Ge-„switch“-er] das Licht der Blogger-Welt erblickt…!!! 😊

[Blog-Ge-„switch“-er] Januar 2021…

Erstaunlich: Das so genannte Neue Jahr hat zwar erst nur einige wenige Tage auf dem Buckel aber fühlt sich für mich gar nicht mehr so neu an. Vielleicht liegt es daran, dass ich den Jahreswechsel arbeitend verbracht habe, und Silvester mir eh ziemlich schnuppe ist. Zudem empfand ich das Böllerverbot als ausgesprochen angenehm: keine übelriechenden Nebelschwaden über der Stadt, kein Dreck auf den Straßen, keine verirrten Raketenreste im Vorgarten, auf dem Dach oder sonst wo…! Der Krach hielt sich somit ebenfalls in Grenzen, und unser Kater konnte diesen Jahreswechsel absolut tiefenentspannt erleben.

Dafür haben meine lieben Blogger-Kolleg*innen in den vergangenen Wochen wieder ordentlich „Krach geschlagen“ und erfreuten mich (und nun hoffentlich auch Euch) wieder mit einigen unterhaltsamen und somit lesens- wie beachtenswerten Beiträgen. Ich wünsche Euch viel Spaß!

  • Wie auch schon zuvor bei „Der Hund der Baskervilles“ von Sir Arthur Conan Doyle gönnt Stefan Heidsiek auf seinem Blog „Crimealley“ mit Das geheimnisvolle Verbrechen in Styles auch dem Erstlingswerk von Agatha Christie eine profunde Rezension incl. (Foto-)Bericht von einem Ortstermin am Schauplatz des Geschehens. Er war leibhaftig dort, wo die Handlung des Romans „Das fehlende Glied in der Kette“ spielt: …mein neidvolles Erblassen (mit einem Stich ins Grünliche) versuche ich gerade mit einer Lage Make-Up zu übertünchen! 
  • Ihr liebt es kriminalistisch?! Dann rate ich Euch, einen Blick auf den Blog „Krimiautoren von Abel bis Zeltserman“ zu werfen. Der Name ist Programm: Schnörkellos aber voller Informationen lädt diese Seite dazu ein, vergessene Krimiautor*innen aufzuspüren und neu für sich zu entdecken. Unter Meine Top-Krimis 2020 war mir nicht ein einziger Autorenname bekannt. Ich fürchte, dass ich eine Menge aufzuholen habe…!
  • Am 5. Januar wäre Friedrich Dürrenmatt 100 Jahre alt geworden: Anlässlich dieses Jubiläums möchte ich mich endlich intensiver mit einem seiner Kriminalromane beschäftigen. Meine Wahl habe ich schon getroffen, und sie fiel weder auf den Roman „Der Richter und sein Henker“ (Schullektüre in der 9. Klasse) noch auf dessen Fortsetzung „Der Verdacht“. Beim Letztgenannten ist mir David Wonschewski auf seinem Blog mit dem Beitrag Absturz auf halber Strecke… zuvorgekommen. Wobei ich zu einem späteren Zeitpunkt beide Romane noch- bzw. erstmals lesen werde, um mir eine eigene Meinung zu bilden!
  • Am Anfang eines jeden Jahres haben Horoskope Hochkonjunktur: Marion Rave von „schiefgelesen“ amüsierte mich mit Dein Bücher-Horoskop für 2021 mit einem Blick in die Sterne der literarischen Art, indem sie aus ihrem reichen Fundus an Rezensionen die passende Lektüre zum jeweiligen Charakter des Sternzeichens auswählte. Ob sie damit richtig liegt, müsst Ihr selbst herausfinden! 
  • Bleiben wir mal bei den guten Vorsätzen zum Neuen Jahr: Viele Menschen setzen sich Ziele, einige erreichen diese, andere erreichen sie nicht. Liegt es vielleicht daran, dass die/der Betreffende ein kleines Plappermäulchen ist? Christoph Wassermann gibt uns auf seinem Blog „Skill Up Your Life“ den Rat Erzähle niemandem von deinen Zielen, denn dann bist Du erfolgreicher. Warum? Lest selbst…!
  • …und dann erreichte mich völlig überraschend am Silvestertag eine Mail von Neal Treadwell, einer der Autoren von LOVING: Männer, die sich lieben, mit der Bitte, ob er meinen Blogbeitrag auf seinem Instagram-Account erwähnen dürfte. Natürlich hat er von mir mit Freude eine Zusage erhalten: Ich fühlte mich geehrt und war auch ein klitzekleines bisschen stolz! 💖 
  • DAS KLEINE „GOODIE“ ZUM SCHLUSS: Da ich in der Nachbarschaft besagter Hansestadt lebe, habe ich sowohl mit Interesse als auch mit Bestürzung den Artikel Tatort Märchen: Das wahre Gesicht der Bremer Stadtmusikanten gelesen, in dem Peer Gahmert und Philipp Feldhusen einen erschütternden Skandal um diese scheinbar lustigen Gesellen aufdecken. Investigativer Journalismus in Reinkultur! 😂

Ein kleiner Hinweis am Schluss: Dies ist keine Rubrik, die regelmäßig erscheint. Darum lasst Euch überraschen, wann das nächste [Blog-Ge-„switch“-er] das Licht der Blogger-Welt erblickt…!!! 😊

[Blog-Ge-„switch“-er] Dezember 2020…

Oh, Jahr 2020, wo bist du nur geblieben? Nur noch wenige Tage bleiben dir vergönnt, und dann bist auch du Geschichte…! Lassen wir uns überraschen, was uns das Neue Jahr bringen mag.

Doch bevor wir uns dem Jahr 2021 zuwenden, gibt es noch einige höchst interessante Beiträge aus diesem Jahr zu beachten, die meine rührigen Blogger-Kolleg*innen „verzapft“ haben. Ich wünsche Euch viel Spaß!

  • Tala T. von „Wortlicht“ fühlte sich von der MONTAGSFRAGE #98 inspiriert, ihre eigenen Gedanken aus Sicht einer Roman schreibenden und Werke anderer Autor*innen rezensierenden Bloggerin zu machen. Dabei verweist sie auf den zwar etwas älteren aber nicht weniger lesenswerten Beitrag Die Buchkritik ist tot. Lang lebe die Buchkritik! von Maria AlMana. Passend zum Thema möchte ich Euch den Beitrag Wie schreibt man eine Rezension? auf „Literaturzeitschrift.de“ nicht vorenthalten.
  • Die „WUB: Woche unabhängiger Buchhandlungen“ ist zwar schon einige Zeit her, aber auch diesmal wurde wieder überzeugend bewiesen, wie vielfältig die Szene ist. Auf dem Literaturblog „Der Leser“ lässt Florian Birnmeyer einige dieser wunderbaren unabhängigen Buchhändler*innen in einem Gespräch zu Wort kommen – sozusagen stellvertretend für alle anderen!
  • Janne Mika widmet ihrem Blog „Lyrebird“ einer spannenden Mischung aus Psychologie, Philosophie und Büchern. Bei meiner Tour über ihre tollen Seiten sind mir besonders folgende Beiträge im Gedächtnis haften geblieben: In Dinner mit Freunden. Wieso das gemeinsame Essen mit Freunden so gut tut erläutert sie, wie sehr wir Menschen als soziale Wesen vom gemeinsamen Essen – mit dem Partner, der Familie oder mit Freunden – profitieren. Mit Das Kind bewahren. Wieso „erwachsen“ langweilig ist animiert sie uns, mehr die Pippi oder den Karlsson in uns zuzulassen und unser Leben u.a. mit mehr Spontanität und Kreativität zu „versüßen“!
  • Stefan Heidsiek widmet sich auf dem Blog „Crimealley“ u.a. seiner großen Leidenschaft: den Romanen von Sir Arthur Conan Doyle. Mit „Mr. Holmes, es waren die Fußspuren eines gigantischen Hundes …“ widmet er sich dem wohl bekanntesten Fall von Sherlock Holmes und liefert zu „Der Hund der Baskervilles“ nicht nur eine detaillierte Rezension sondern begeisterte mich auch mit seinem (Foto-)Bericht von einem Ortstermin am Schauplatz des Geschehens.
  • Abschließend und somit als Credo für Eure Weihnachts-Shopping-Touren bitte ich Euch, den Beitrag Bitte schenkt mir keine Bücher, den Tobias Nazemi vor einiger Zeit auf seinem Blog „buchrevier“ veröffentlicht hat und weiterhin Gültigkeit besitzt, zu lesen. Wenn Ihr ihn beherzigt, bleiben Euch und dem zu beschenkenden Leser Enttäuschungen, Frust und viele Tränen erspart, und ein harmonisches Weihnachtsfest sei Euch gewiss! 😉
  • Als kleines „Goodie“ zum Schluss findet Ihr auf der Seite vom „BuchMarkt“ noch den „anderen Fragebogen“ Wie war ihr Jahr?. Diesmal steht der von mir sehr geschätzte Rainer Moritz Rede und Antwort und erwähnt u.a. auch die Buchhandlung meines Vertrauens.

Ein kleiner Hinweis am Schluss: Dies ist keine Rubrik, die regelmäßig erscheint. Darum lasst Euch überraschen, wann das nächste [Blog-Ge-„switch“-er] das Licht der Blogger-Welt erblickt…!!! 😊

[Blog-Ge-„switch“-er] Oktober 2020…

Wie? Es sind schon zwei Monate her, seit ich das erste [Blog-Ge-„switch“-er] in die unendlichen Weiten der Bloggersphäre geschickt habe? Es fühlt sich aber an, als wäre es erst gestern gewesen!

Mit zunehmendem Alter habe ich das ebenfalls zunehmende Gefühl, dass meine (Lebens-)Zeit an mir vorbeirast, und ich kaum hinterherkomme. Welche wunderbare Leichtigkeit verspürte ich als Kind beim Beginn der Sommerferien: …so viel Zeit! Und bis zu den Herbstferien war es noch sooo lange hin. Heute reibe ich mir erstaunt die Augen und frage mich, warum nun schon wieder Ferien sind. Hatten die Kids nicht gerade erst vor wenigen Tagen noch Sommerferien?

Bevor auch die folgenden Beiträge meiner gestörten Wahrnehmung im Raum-Zeit-Kontinuum des Weltweitenwebs zum Opfer fallen, bitte ich um Eure freundliche Beachtung. Ich wünsche Euch viel Spaß!

  • Tobias Nazemi von „buchrevier“ wirft in Warum ich nicht länger mit Verlagen über Reichweite spreche einen kritischen Blick auf die Entwicklung innerhalb der Buch-Blogger-Szene und gibt Einblicke in die „Ups and Downs“ eines Leser-Alltags. Bei Buchrevier leaks: 2021 kommen die Instabooks versucht er uns in die Irre zu führen und malt ein Zukunfts-Szenario, das ich sicherlich nicht unterstützen würde.
  • Von ‚Mein‘ Deutschland spricht Julia Kratz auf ihrem Blog „Unkraut vergeht nicht …oder doch?“. Sie wirft einen differenzierten Blick auf das, was ihr Heimat bedeutet, und nennt viele Gründe, warum wir dankbar (aber nicht stolz) sein können, in diesem Land leben zu dürfen.
  • Jeder Buch-Fetischist kennt das Problem „zu viele (ungelesene) Bücher“ und weiß keine Lösung. Scheinbar wie durch Zauberhand wächst der SuB in schwindelerregende Höhe. Auf Reni Nürnbergers Blog „RenisBooks“ versucht ihre Mitbloggerin Anna-Sophia Koschitzki in Ungeliebt und Ungelesen (I) dem Problem auf den Grund zu gehen, um uns dann in Ungeliebt und Ungelesen (II) eine Lösung anzubieten. Ob es wirkt? Probiert’s doch mal aus!
  • Erst zarte 5 Monate alt ist der „Lesezentrum Blog“ von Stephanie Affeltranger, und als angehende Bibliothekarin liegt ihr dieses Arbeitsgebiet natürlich besonders am Herzen. So sendet sie in Unterstützt eure BibliothekarInnen! einen Appell an alle Pädog*innen, die Fachkräfte der Schulbibliotheken (sofern vorhanden) ins pädagogische Konzept mehr mit einzubeziehen. Schließlich ist eine Bücherei bzw. eine Bibliothek kein seelenloser Raum, der nur dem Zweck zur Aufbewahrung von Büchern dient. Vielmehr sollte/ kann Die Bibliothek als Ort um „einfach nur zu sein“ genutzt werden.

Ein kleiner Hinweis am Schluss: Dies ist keine Rubrik, die regelmäßig erscheint. Darum lasst Euch überraschen, wann das nächste [Blog-Ge-„switch“-er] das Licht der Blogger-Welt erblickt…!!! 😊

[Blog-Ge-„switch“-er] August 2020…

Was für ein sperriges Wort: Aber mir wollte partout nichts Originelleres einfallen. Was ich aber im Grunde damit ausdrücken wollte, ist, dass ich von einem Blog zum nächsten Blog „gehüpft“ bin und mir angeschaut habe, was meine Blogger-Kolleg*innen so alles Interessantes „gezwitschert“ bzw. veröffentlicht haben.

Nun werdet Ihr Euch vielleicht fragen, warum ich dies getan habe?! Die Antwort ist recht simpel: Es ist Sommer, und das legendäre Sommerloch ist da (Zumindest spüre ich temperaturbedingt eine gewisse Leere in meinem Schädel!). Und wie Ihr wisst, lautet meine Devise „Lieber gut geklaut als schlecht selbstgemacht!“.

Dabei würde dies die genannten Beiträge nur unzureichend charakterisieren: Schlussendlich haben sie mir sehr gut gefallen, und da wollte ich sie Euch nicht vorenthalten. Ich wünsche Euch viel Spaß!

  • Andrea Schuster von „Lesen… in vollen Zügen“ schickt uns Lesegrüße aus der Ferne. Urlaub in Zeiten von Corona und dann auch noch mit Kindern: Ja, geht denn das? Ja, es geht! Andrea hat sich zu einem kleinen Roadtrip durch einige, doch sehr unterschiedliche Freizeitparks gemacht (incl. Übernachtung) und hatte natürlich als Buchhändlerin immer die passende Urlaubs-Lektüre zur Hand!
  • Mit dem Unterschied zwischen E und U, zwischen ernster und unterhaltener Literatur musste sich Reni Nürnberger von „RenisBooks“ in Hohe Kunst, Unterhaltungs- oder Trivialliteratur? auseinandersetzten. Den Impuls für diesen Beitrag gaben ihr die div. Begegnungen mit selbsternannten Literaturkennern, die unter Hermann Hesse und Thomas Mann nichts gelten lassen, und alles andere als trivial abkanzeln. Wann werden wir uns endlich vom einengenden Schubladendenken befreien können?
  • Eine eigene, „andere“ Meinung, als die der Nationalsozialisten zu vertreten, war im Dritten Reich lebensgefährlich. Mutige Menschen schafften es mit kreativen Mitteln trotzdem, diese unter das Volk zu bringen. Marion Raven von „schiefgelesen“ gibt uns in Trojaner im Bücherregal einen aufschlussreichen Einblick.
  • Hauke Hader vom „Leseschatz“ hat den neusten Roman von Kristof Magnusson: „Ein Mann der Kunst“ gelesen und klingt in seiner Rezension sehr begeistert. Ich selbst hatte bisher mit noch keinem Werk von Kristof Magnusson das Vergnügen, und das obwohl er schon häufiger in der Buchhandlung meines Vertrauens zu Gast war (immer ohne mich!) und die Buchhändlerinnen meines Vertrauens in den höchsten Tönen von ihm schwärmen (sowohl als auch: Autor & Persönlichkeit). Habe ich da etwa Nachholbedarf…?
  • Marlon Brand hat sich auf seinem Blog „Books are gay as fuck“ der queeren Literatur angenommen und mir mit der Rezension zu Christopher Isherwood – Der Einzelgänger eine Freude bereitet (Zumal ich selbst im Oktober meinen Fokus auf Isherwood lenken werde.). Beim Stöbern in seinen Rezensionen bestand für mich die Gefahr, mich „festzulesen“. Doch ich erhielt dadurch eine Menge Inspiration für zukünftige Lesestunden: Der Blick über den Tellerrand lohnt sich!
  • In [THE STORY BEHIND] DAS SCHWERT IM STEIN entführt uns Gabriela Wendt vom „Buchperlenblog“ wieder in die Welt der wunderbaren Disney-Filme und vergleicht den Film mit der literarischen Vorlage. Im aktuellen Beitrag geht es um „Die Hexe und der Zauberer“, aber viele weitere Disney-Klassiker fanden bei ihr schon Erwähnung.
  • Apropos Netzrückblicke: Uwe Kalkowski blickt nun schon auf Vier Jahre Kaffeehaussitzers Netzrückblick zurück. Seit August 2016 berichtet er jeweils am Ende eines Monats für die Zeitschrift BuchMarkt »über das, was sich in der Literaturblog-Szene getan hat. Von lesenswerten Beiträgen über Diskussionen und Disputen bis zu weiterführenden Linktipps. Subjektiv, handverlesen und rein persönlich ausgewählt ohne Anspruch auf Vollständigkeit – denn eine solche kann es in einer so vielschichtigen und lebendigen Szene gar nicht geben.« …und sogar mein kleiner Blog fand dankenswerterweise in dieser Rubrik schon Erwähnung!

Ein kleiner Hinweis am Schluss: Dies ist keine Rubrik, die regelmäßig erscheint. Darum lasst Euch überraschen, wann das nächste [Blog-Ge-„switch“-er] das Licht der Blogger-Welt erblickt…!!! 😊