[Blog-Ge-„switch“-er] Mai 2021…

Der Mai geht zu Ende! Die vergangenen Wochen zogen unaufgeregt aber stetig dahin. An meinem neuen Arbeitsplatz, der sich schon gar nicht mehr so neu anfühlt, bin ich nun schon drei Monate lang tätig. Ich spüre irgendwie einen Widerspruch: Es tut sich nichts und doch passiert so viel! Mein Leben verläuft in geregelten Bahnen, es ist strukturiert und „das ist auch gut so“, denn ich genieße diesen Zustand sehr. Gleichzeitig bin ich kreativ wie schon lange nicht mehr: Überall entdecke ich Betreuungsangebote für meine Klienten, beklebe Vasen zum Muttertag, falte Origami-Schmetterlinge zu Pfingsten, biete Spiele an, und wandle sie je nach Fähigkeiten meines Spiel-Partners auch ab. Ich sammle schon Ideen für Sommer, Herbst, Winter/ für Halloween, Nikolaus, Weihnachten, und habe den Freitag als Tag zum Vor-Lesen etabliert…!

Zudem sind es nur noch wenige Tage, dann sind die zwei Wochen Warten nach meiner 2. Corona-Impfung vorbei, und mir ist ein weiterer Schritt in Richtung Normalität vergönnt: Einkaufen, im Straßen-Café sitzend einen Milchkaffee schlürfen oder Essen gehen in der Außengastronomie sind mir dann auch ohne aktuellen Negativ-Test möglich. Die ersten Museen und Galerien ermöglichen nun schon einen Besuch mit Termin, und ich hoffe so sehr, dass die Inzidenzwerte weiter sinken, damit auch ein Theater-, Konzert- oder Kino-Besuch wieder stattfinden kann. Zudem rückt mein Urlaub in greifbarer Nähe: Was mache ich nur mit all dieser vielen Zeit?

Meine hochverehrten Blogger-Kolleg*innen haben ihre Zeit wahrlich genutzt und erfreuten mich (und hoffentlich nun auch Euch) in den vergangenen Wochen mit einigen sehr interessanten Beiträgen. Ich wünsche Euch viel Spaß!


  • Befindet sich das Ausmaß Deiner Leseleidenschaft noch in einem gesunden Rahmen, und nimmt es schon krankhafte Züge an? Mit 30 Anzeichen, dass du büchersüchtig bist ermöglicht uns Manuela Gaißer auf ihrem Blog MYNA KALTSCHNEE (mit einem Augenzwinkern) eine erste Selbsteinschätzung. Auf mich treffen 19 von 30 Punkte zu: Ich muss mir doch keine Sorgen machen, oder?
  • Anlässlich des Indie-Book-Days erschien auf WE READ INDIE eine Liste mit Empfehlungen des Teams. Diese Liste belegt wieder einmal nachdrücklich die Wichtigkeit einer bunten Verlagswelt und repräsentiert eine Vielfalt an Themen, die vielleicht bei großen Verlagen – aufgrund mangelnder Massenkompatibilität – keine Chance zur Veröffentlichung erhalten hätten.
  • 5,3 Mio. Menschen sind in Deutschland an Depressionen erkrankt: Eine erschreckende Zahl! Auf AUFKLAPPEN führt Britta Mathéus das Interview: „Leben ist, Schaden zu nehmen“ mit Journalist und Autor Till Raether, der selbst an Depression erkrankt ist. Es ist ein sehr ehrliches und offenes Interview, das sowohl zum Nachdenken als auch zum Perspektivwechsel anregt
  • Wie entsteht eigentlich so’n Buch? Wenn Ihr Euch auch schon diese Frage gestellt habt, dann kann das Lesen des Beitrags Vom Buch übers Manuskript zu einem neuen Buch sehr erhellend sein: Wolfgang Schiffer gibt uns auf seinem Blog WORTSPIELE einen informativen und detaillierten Einblick.
  • Hatte ich mich nicht gerade eben noch gefragt, was ich in meinem Urlaub mit der vielen Zeit anfange? Ich könnte z. Bsp. die Fragen zu Deine Beziehung zum SUB-Regal, die Tina Werkmeister auf BUCHPFOTE stellt, beantworten. Es wäre bestimmt sehr aufschlussreich: Hoffentlich verkrafte ich so viel „Selbsterkenntnis“…!
  • Na, wenn das keine gelungene Kooperation zwischen einem Buch-Blogger und seiner Stamm-Buchhandlung ist. In Der Kaffeehaussitzer im Schaufenster berichtet Uwe Kalkowski von KAFFEEHAUSSITZER von einer wunderbaren Aktion der Buchhandlung Olitzky-Ruland in Köln-Klettenberg: Ein ganzes Schaufenster nur mit Büchern, die Uwe ausgewählt hat. Hey, Buchhandlung meines Vertrauens, wann kriege ich mein eigenes Schaufenster…???“
  • Juliette Manuela Braatz macht sich auf RECENSIO ONLINE mit Was nervt Euch? mal so richtig Luft und hinterfragt die Ehrlichkeit in der Buchszene. Dabei habe ich von Vorgehensweisen von Bloggern und Autoren erfahren, die mir Naivling bisher nicht bekannt waren.
  • Gabriel Rath berichtet auf seinem gleichnamigen Blog von der ganz und gar wunderbaren Aktion Der Sprung ins kalte Wasser. Wie wir mit den Eisbademeisters 35.000€ für den guten Zweck sammelten, die absolut nachahmenswert ist. Wäre es nicht „kaltes Wasser“ ich wäre sofort dabei. Aber vielleicht könnte ich als Alternative mit der Aktion „warmes Duschen“ an den Start gehen?

Ein kleiner Hinweis am Schluss: Dies ist keine Rubrik, die regelmäßig erscheint. Darum lasst Euch überraschen, wann das nächste [Blog-Ge-„switch“-er] das Licht der Blogger-Welt erblickt…!!! 😊

[Blog-Ge-„switch“-er] März 2021…

Ich schaue aus dem Fenster und bin verstimmt. Irgendwie sorgt das Wetter momentan nicht gerade für ein gleichbleibend freundliches Hoch auf meiner Gute-Laune-Karte: Schnee und Hagel wechseln sich mit Sonnenschein und milden Temperaturen ab. In meinem Kopf höre ich eine imaginäre Lautsprecherdurchsage, wie sie aus großen Möbelhäusern bekannt ist…

„Der kleine April möchte gerne aus dem März abgeholt werden…!“

Zudem tue ich mich auch literarisch momentan etwas schwer. Zwar senkt sich mein Hintern regelmäßig gen Sofa, doch ein parallel ausgeführtes Greifen nach einem Buch bleibt allzu oft aus. Vielmehr überfällt mich – kaum berührt mein Pöter das Polster – eine bleiende Müdigkeit. Es scheint beinah so, als ginge der Winterschlaf nahtlos in eine Frühjahrsmüdigkeit über!

Meine Blogger-Kolleg*innen waren/sind da deutlich aktiver und versprühen mit frühlingshafter Frische ihren jugendlichen Elan (Ich hasse sie dafür!) zu abwechslungsreichen Themen in vielfältigen Beiträgen. Ich wünsche Euch viel Spaß! 😂

  • Anfang des Monats beschäftigten wir uns bei der MONTAGSFRAGE #113 mit dem persönlichen Leseanteil in einer Fremdsprache, der bei mir absolut exakt bei Null Prozent liegt. Als selbsternannter „Fremdsprachenlegastheniker“ gebührt darum mein Dank all den tollen Übersetzer*innen, die es mir ermöglichen, die Vielfalt der Literatur zu genießen. Doch wie genau sieht die Arbeit eines Übersetzers aus? José Aníbal Campos gewährt uns in dem Interview „Archipel“ auf Spanisch auf DEUTSCHER BUCHPREIS BLOG einen Einblick.
  • Bleiben wir bei den Übersetzungen: 2021 scheint DAS Jahr für 1984 zu sein. Ich glaube, kein Roman wurde/wird in diesem Jahr in einer Neu-Übersetzung so häufig wieder-aufgelegt wie dieser. Doch welche Übersetzung ist die beste, oder lassen wir uns eher von den sehr ansprechenden Covern verführen. Florian von KAPITEL 7 hat aus der Fülle der Neu-Übersetzungen – sozusagen stellvertretend für uns – dankenswerterweise eine Auswahl getroffen. Sein Ergebnis verrät er uns in George Orwells 1984 – Die neuen Übersetzungen im Vergleich
  • Tobias Nazemi vom BUCHREVIER wagt das Gedankenkonstrukt 7 Gründe, warum die Leipziger Buchmesse wahrscheinlich nie mehr stattfinden wird und kommt zu erschreckend logischen Schlussfolgerungen, die hoffentlich graue Theorie bleiben. Selbst war ich auf noch keiner Buchmesse, würde aber zu gerne beide besuchen!
  • Ich gehöre ja zu den Lesern, die während der Lektüre keine Musik hören. Früher (vor ca. 20 Jahren) dudelte bei mir immer beim Lesen irgendeine Musik im Hintergrund. Heute könnte ich es nicht mehr ertragen. Doch auch da sind die Vorlieben natürlich recht unterschiedlich: Auf seinem Blog LESESTUNDEN lässt Tobias Zeising uns an seinen ganz persönlichen Erfahrungen zu Bücher und Musik teilhaben.
  • Ich gebe es unumwunden zu: Ich liebe sie, und ich hasse sie! Ich rede hier von Buchreihen, die mich teilweise schon über Jahr(zehnt)e nicht nur begleiten, sondern geradezu gefangen nehmen. So groß meine Freude über jeden neuen Band auch ist, umso trauriger bin ich, wenn dieser ausgelesen ist, und so das Warten von Vorne beginnt. Meine „Schwester im Geiste“ Tina Werkmeister von BUCHPFOTE versucht in „Hunde, die bellen“ – Das Ding mit den Buchreihen diesem Phänomen auf den Grund zu gehen.
  • Als ernsthafter Buch-Blogger verbringe ich die meiste Zeit mit Lesen und – natürlich – anschließend mit dem Verfassen einer Rezension. Außer: Das Buch gefiel mir nicht! Mein Blogger-Kollege Günter Keil vom LITERATURBLOG spricht mir mit Warum ich keine Bücher verreiße so sehr aus der Seele. Warum? Lest bitte selbst…!
  • …und auch Yvonne Steiner-Watzek beschäftigt sich auf LESEHUNGRIG mit der These Unabhängige Meinung zu einem Rezensionsexemplar? Ich gebe es freimütig zu, egal ob Rezensionsexemplar oder selbst erworben – eine unabhängige Meinung kann niemand von mir erwarten. Übrigens: Auch dieses Thema wurde bei der MONTAGSFRAGE #47 von meinen Blogger-Kolleg*innen und mir schon erörtert.

Ein kleiner Hinweis am Schluss: Dies ist keine Rubrik, die regelmäßig erscheint. Darum lasst Euch überraschen, wann das nächste [Blog-Ge-„switch“-er] das Licht der Blogger-Welt erblickt…!!! 😊

[Blog-Ge-„switch“-er] Januar 2021…

Erstaunlich: Das so genannte Neue Jahr hat zwar erst nur einige wenige Tage auf dem Buckel aber fühlt sich für mich gar nicht mehr so neu an. Vielleicht liegt es daran, dass ich den Jahreswechsel arbeitend verbracht habe, und Silvester mir eh ziemlich schnuppe ist. Zudem empfand ich das Böllerverbot als ausgesprochen angenehm: keine übelriechenden Nebelschwaden über der Stadt, kein Dreck auf den Straßen, keine verirrten Raketenreste im Vorgarten, auf dem Dach oder sonst wo…! Der Krach hielt sich somit ebenfalls in Grenzen, und unser Kater konnte diesen Jahreswechsel absolut tiefenentspannt erleben.

Dafür haben meine lieben Blogger-Kolleg*innen in den vergangenen Wochen wieder ordentlich „Krach geschlagen“ und erfreuten mich (und nun hoffentlich auch Euch) wieder mit einigen unterhaltsamen und somit lesens- wie beachtenswerten Beiträgen. Ich wünsche Euch viel Spaß!

  • Wie auch schon zuvor bei „Der Hund der Baskervilles“ von Sir Arthur Conan Doyle gönnt Stefan Heidsiek auf seinem Blog „Crimealley“ mit Das geheimnisvolle Verbrechen in Styles auch dem Erstlingswerk von Agatha Christie eine profunde Rezension incl. (Foto-)Bericht von einem Ortstermin am Schauplatz des Geschehens. Er war leibhaftig dort, wo die Handlung des Romans „Das fehlende Glied in der Kette“ spielt: …mein neidvolles Erblassen (mit einem Stich ins Grünliche) versuche ich gerade mit einer Lage Make-Up zu übertünchen! 
  • Ihr liebt es kriminalistisch?! Dann rate ich Euch, einen Blick auf den Blog „Krimiautoren von Abel bis Zeltserman“ zu werfen. Der Name ist Programm: Schnörkellos aber voller Informationen lädt diese Seite dazu ein, vergessene Krimiautor*innen aufzuspüren und neu für sich zu entdecken. Unter Meine Top-Krimis 2020 war mir nicht ein einziger Autorenname bekannt. Ich fürchte, dass ich eine Menge aufzuholen habe…!
  • Am 5. Januar wäre Friedrich Dürrenmatt 100 Jahre alt geworden: Anlässlich dieses Jubiläums möchte ich mich endlich intensiver mit einem seiner Kriminalromane beschäftigen. Meine Wahl habe ich schon getroffen, und sie fiel weder auf den Roman „Der Richter und sein Henker“ (Schullektüre in der 9. Klasse) noch auf dessen Fortsetzung „Der Verdacht“. Beim Letztgenannten ist mir David Wonschewski auf seinem Blog mit dem Beitrag Absturz auf halber Strecke… zuvorgekommen. Wobei ich zu einem späteren Zeitpunkt beide Romane noch- bzw. erstmals lesen werde, um mir eine eigene Meinung zu bilden!
  • Am Anfang eines jeden Jahres haben Horoskope Hochkonjunktur: Marion Rave von „schiefgelesen“ amüsierte mich mit Dein Bücher-Horoskop für 2021 mit einem Blick in die Sterne der literarischen Art, indem sie aus ihrem reichen Fundus an Rezensionen die passende Lektüre zum jeweiligen Charakter des Sternzeichens auswählte. Ob sie damit richtig liegt, müsst Ihr selbst herausfinden! 
  • Bleiben wir mal bei den guten Vorsätzen zum Neuen Jahr: Viele Menschen setzen sich Ziele, einige erreichen diese, andere erreichen sie nicht. Liegt es vielleicht daran, dass die/der Betreffende ein kleines Plappermäulchen ist? Christoph Wassermann gibt uns auf seinem Blog „Skill Up Your Life“ den Rat Erzähle niemandem von deinen Zielen, denn dann bist Du erfolgreicher. Warum? Lest selbst…!
  • …und dann erreichte mich völlig überraschend am Silvestertag eine Mail von Neal Treadwell, einer der Autoren von LOVING: Männer, die sich lieben, mit der Bitte, ob er meinen Blogbeitrag auf seinem Instagram-Account erwähnen dürfte. Natürlich hat er von mir mit Freude eine Zusage erhalten: Ich fühlte mich geehrt und war auch ein klitzekleines bisschen stolz! 💖 
  • DAS KLEINE „GOODIE“ ZUM SCHLUSS: Da ich in der Nachbarschaft besagter Hansestadt lebe, habe ich sowohl mit Interesse als auch mit Bestürzung den Artikel Tatort Märchen: Das wahre Gesicht der Bremer Stadtmusikanten gelesen, in dem Peer Gahmert und Philipp Feldhusen einen erschütternden Skandal um diese scheinbar lustigen Gesellen aufdecken. Investigativer Journalismus in Reinkultur! 😂

Ein kleiner Hinweis am Schluss: Dies ist keine Rubrik, die regelmäßig erscheint. Darum lasst Euch überraschen, wann das nächste [Blog-Ge-„switch“-er] das Licht der Blogger-Welt erblickt…!!! 😊

[Blog-Ge-„switch“-er] Dezember 2020…

Oh, Jahr 2020, wo bist du nur geblieben? Nur noch wenige Tage bleiben dir vergönnt, und dann bist auch du Geschichte…! Lassen wir uns überraschen, was uns das Neue Jahr bringen mag.

Doch bevor wir uns dem Jahr 2021 zuwenden, gibt es noch einige höchst interessante Beiträge aus diesem Jahr zu beachten, die meine rührigen Blogger-Kolleg*innen „verzapft“ haben. Ich wünsche Euch viel Spaß!

  • Tala T. von „Wortlicht“ fühlte sich von der MONTAGSFRAGE #98 inspiriert, ihre eigenen Gedanken aus Sicht einer Roman schreibenden und Werke anderer Autor*innen rezensierenden Bloggerin zu machen. Dabei verweist sie auf den zwar etwas älteren aber nicht weniger lesenswerten Beitrag Die Buchkritik ist tot. Lang lebe die Buchkritik! von Maria AlMana. Passend zum Thema möchte ich Euch den Beitrag Wie schreibt man eine Rezension? auf „Literaturzeitschrift.de“ nicht vorenthalten.
  • Die „WUB: Woche unabhängiger Buchhandlungen“ ist zwar schon einige Zeit her, aber auch diesmal wurde wieder überzeugend bewiesen, wie vielfältig die Szene ist. Auf dem Literaturblog „Der Leser“ lässt Florian Birnmeyer einige dieser wunderbaren unabhängigen Buchhändler*innen in einem Gespräch zu Wort kommen – sozusagen stellvertretend für alle anderen!
  • Janne Mika widmet ihrem Blog „Lyrebird“ einer spannenden Mischung aus Psychologie, Philosophie und Büchern. Bei meiner Tour über ihre tollen Seiten sind mir besonders folgende Beiträge im Gedächtnis haften geblieben: In Dinner mit Freunden. Wieso das gemeinsame Essen mit Freunden so gut tut erläutert sie, wie sehr wir Menschen als soziale Wesen vom gemeinsamen Essen – mit dem Partner, der Familie oder mit Freunden – profitieren. Mit Das Kind bewahren. Wieso „erwachsen“ langweilig ist animiert sie uns, mehr die Pippi oder den Karlsson in uns zuzulassen und unser Leben u.a. mit mehr Spontanität und Kreativität zu „versüßen“!
  • Stefan Heidsiek widmet sich auf dem Blog „Crimealley“ u.a. seiner großen Leidenschaft: den Romanen von Sir Arthur Conan Doyle. Mit „Mr. Holmes, es waren die Fußspuren eines gigantischen Hundes …“ widmet er sich dem wohl bekanntesten Fall von Sherlock Holmes und liefert zu „Der Hund der Baskervilles“ nicht nur eine detaillierte Rezension sondern begeisterte mich auch mit seinem (Foto-)Bericht von einem Ortstermin am Schauplatz des Geschehens.
  • Abschließend und somit als Credo für Eure Weihnachts-Shopping-Touren bitte ich Euch, den Beitrag Bitte schenkt mir keine Bücher, den Tobias Nazemi vor einiger Zeit auf seinem Blog „buchrevier“ veröffentlicht hat und weiterhin Gültigkeit besitzt, zu lesen. Wenn Ihr ihn beherzigt, bleiben Euch und dem zu beschenkenden Leser Enttäuschungen, Frust und viele Tränen erspart, und ein harmonisches Weihnachtsfest sei Euch gewiss! 😉
  • Als kleines „Goodie“ zum Schluss findet Ihr auf der Seite vom „BuchMarkt“ noch den „anderen Fragebogen“ Wie war ihr Jahr?. Diesmal steht der von mir sehr geschätzte Rainer Moritz Rede und Antwort und erwähnt u.a. auch die Buchhandlung meines Vertrauens.

Ein kleiner Hinweis am Schluss: Dies ist keine Rubrik, die regelmäßig erscheint. Darum lasst Euch überraschen, wann das nächste [Blog-Ge-„switch“-er] das Licht der Blogger-Welt erblickt…!!! 😊

[Blog-Ge-„switch“-er] Oktober 2020…

Wie? Es sind schon zwei Monate her, seit ich das erste [Blog-Ge-„switch“-er] in die unendlichen Weiten der Bloggersphäre geschickt habe? Es fühlt sich aber an, als wäre es erst gestern gewesen!

Mit zunehmendem Alter habe ich das ebenfalls zunehmende Gefühl, dass meine (Lebens-)Zeit an mir vorbeirast, und ich kaum hinterherkomme. Welche wunderbare Leichtigkeit verspürte ich als Kind beim Beginn der Sommerferien: …so viel Zeit! Und bis zu den Herbstferien war es noch sooo lange hin. Heute reibe ich mir erstaunt die Augen und frage mich, warum nun schon wieder Ferien sind. Hatten die Kids nicht gerade erst vor wenigen Tagen noch Sommerferien?

Bevor auch die folgenden Beiträge meiner gestörten Wahrnehmung im Raum-Zeit-Kontinuum des Weltweitenwebs zum Opfer fallen, bitte ich um Eure freundliche Beachtung. Ich wünsche Euch viel Spaß!

  • Tobias Nazemi von „buchrevier“ wirft in Warum ich nicht länger mit Verlagen über Reichweite spreche einen kritischen Blick auf die Entwicklung innerhalb der Buch-Blogger-Szene und gibt Einblicke in die „Ups and Downs“ eines Leser-Alltags. Bei Buchrevier leaks: 2021 kommen die Instabooks versucht er uns in die Irre zu führen und malt ein Zukunfts-Szenario, das ich sicherlich nicht unterstützen würde.
  • Von ‚Mein‘ Deutschland spricht Julia Kratz auf ihrem Blog „Unkraut vergeht nicht …oder doch?“. Sie wirft einen differenzierten Blick auf das, was ihr Heimat bedeutet, und nennt viele Gründe, warum wir dankbar (aber nicht stolz) sein können, in diesem Land leben zu dürfen.
  • Jeder Buch-Fetischist kennt das Problem „zu viele (ungelesene) Bücher“ und weiß keine Lösung. Scheinbar wie durch Zauberhand wächst der SuB in schwindelerregende Höhe. Auf Reni Nürnbergers Blog „RenisBooks“ versucht ihre Mitbloggerin Anna-Sophia Koschitzki in Ungeliebt und Ungelesen (I) dem Problem auf den Grund zu gehen, um uns dann in Ungeliebt und Ungelesen (II) eine Lösung anzubieten. Ob es wirkt? Probiert’s doch mal aus!
  • Erst zarte 5 Monate alt ist der „Lesezentrum Blog“ von Stephanie Affeltranger, und als angehende Bibliothekarin liegt ihr dieses Arbeitsgebiet natürlich besonders am Herzen. So sendet sie in Unterstützt eure BibliothekarInnen! einen Appell an alle Pädog*innen, die Fachkräfte der Schulbibliotheken (sofern vorhanden) ins pädagogische Konzept mehr mit einzubeziehen. Schließlich ist eine Bücherei bzw. eine Bibliothek kein seelenloser Raum, der nur dem Zweck zur Aufbewahrung von Büchern dient. Vielmehr sollte/ kann Die Bibliothek als Ort um „einfach nur zu sein“ genutzt werden.

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[Blog-Ge-„switch“-er] August 2020…

Was für ein sperriges Wort: Aber mir wollte partout nichts Originelleres einfallen. Was ich aber im Grunde damit ausdrücken wollte, ist, dass ich von einem Blog zum nächsten Blog „gehüpft“ bin und mir angeschaut habe, was meine Blogger-Kolleg*innen so alles Interessantes „gezwitschert“ bzw. veröffentlicht haben.

Nun werdet Ihr Euch vielleicht fragen, warum ich dies getan habe?! Die Antwort ist recht simpel: Es ist Sommer, und das legendäre Sommerloch ist da (Zumindest spüre ich temperaturbedingt eine gewisse Leere in meinem Schädel!). Und wie Ihr wisst, lautet meine Devise „Lieber gut geklaut als schlecht selbstgemacht!“.

Dabei würde dies die genannten Beiträge nur unzureichend charakterisieren: Schlussendlich haben sie mir sehr gut gefallen, und da wollte ich sie Euch nicht vorenthalten. Ich wünsche Euch viel Spaß!

  • Andrea Schuster von „Lesen… in vollen Zügen“ schickt uns Lesegrüße aus der Ferne. Urlaub in Zeiten von Corona und dann auch noch mit Kindern: Ja, geht denn das? Ja, es geht! Andrea hat sich zu einem kleinen Roadtrip durch einige, doch sehr unterschiedliche Freizeitparks gemacht (incl. Übernachtung) und hatte natürlich als Buchhändlerin immer die passende Urlaubs-Lektüre zur Hand!
  • Mit dem Unterschied zwischen E und U, zwischen ernster und unterhaltener Literatur musste sich Reni Nürnberger von „RenisBooks“ in Hohe Kunst, Unterhaltungs- oder Trivialliteratur? auseinandersetzten. Den Impuls für diesen Beitrag gaben ihr die div. Begegnungen mit selbsternannten Literaturkennern, die unter Hermann Hesse und Thomas Mann nichts gelten lassen, und alles andere als trivial abkanzeln. Wann werden wir uns endlich vom einengenden Schubladendenken befreien können?
  • Eine eigene, „andere“ Meinung, als die der Nationalsozialisten zu vertreten, war im Dritten Reich lebensgefährlich. Mutige Menschen schafften es mit kreativen Mitteln trotzdem, diese unter das Volk zu bringen. Marion Raven von „schiefgelesen“ gibt uns in Trojaner im Bücherregal einen aufschlussreichen Einblick.
  • Hauke Hader vom „Leseschatz“ hat den neusten Roman von Kristof Magnusson: „Ein Mann der Kunst“ gelesen und klingt in seiner Rezension sehr begeistert. Ich selbst hatte bisher mit noch keinem Werk von Kristof Magnusson das Vergnügen, und das obwohl er schon häufiger in der Buchhandlung meines Vertrauens zu Gast war (immer ohne mich!) und die Buchhändlerinnen meines Vertrauens in den höchsten Tönen von ihm schwärmen (sowohl als auch: Autor & Persönlichkeit). Habe ich da etwa Nachholbedarf…?
  • Marlon Brand hat sich auf seinem Blog „Books are gay as fuck“ der queeren Literatur angenommen und mir mit der Rezension zu Christopher Isherwood – Der Einzelgänger eine Freude bereitet (Zumal ich selbst im Oktober meinen Fokus auf Isherwood lenken werde.). Beim Stöbern in seinen Rezensionen bestand für mich die Gefahr, mich „festzulesen“. Doch ich erhielt dadurch eine Menge Inspiration für zukünftige Lesestunden: Der Blick über den Tellerrand lohnt sich!
  • In [THE STORY BEHIND] DAS SCHWERT IM STEIN entführt uns Gabriela Wendt vom „Buchperlenblog“ wieder in die Welt der wunderbaren Disney-Filme und vergleicht den Film mit der literarischen Vorlage. Im aktuellen Beitrag geht es um „Die Hexe und der Zauberer“, aber viele weitere Disney-Klassiker fanden bei ihr schon Erwähnung.
  • Apropos Netzrückblicke: Uwe Kalkowski blickt nun schon auf Vier Jahre Kaffeehaussitzers Netzrückblick zurück. Seit August 2016 berichtet er jeweils am Ende eines Monats für die Zeitschrift BuchMarkt »über das, was sich in der Literaturblog-Szene getan hat. Von lesenswerten Beiträgen über Diskussionen und Disputen bis zu weiterführenden Linktipps. Subjektiv, handverlesen und rein persönlich ausgewählt ohne Anspruch auf Vollständigkeit – denn eine solche kann es in einer so vielschichtigen und lebendigen Szene gar nicht geben.« …und sogar mein kleiner Blog fand dankenswerterweise in dieser Rubrik schon Erwähnung!

Ein kleiner Hinweis am Schluss: Dies ist keine Rubrik, die regelmäßig erscheint. Darum lasst Euch überraschen, wann das nächste [Blog-Ge-„switch“-er] das Licht der Blogger-Welt erblickt…!!! 😊