[Blog-Ge-„switch“-er] Oktober 2020…

Wie? Es sind schon zwei Monate her, seit ich das erste [Blog-Ge-„switch“-er] in die unendlichen Weiten der Bloggersphäre geschickt habe? Es fühlt sich aber an, als wäre es erst gestern gewesen!

Mit zunehmendem Alter habe ich das ebenfalls zunehmende Gefühl, dass meine (Lebens-)Zeit an mir vorbeirast, und ich kaum hinterherkomme. Welche wunderbare Leichtigkeit verspürte ich als Kind beim Beginn der Sommerferien: …so viel Zeit! Und bis zu den Herbstferien war es noch sooo lange hin. Heute reibe ich mir erstaunt die Augen und frage mich, warum nun schon wieder Ferien sind. Hatten die Kids nicht gerade erst vor wenigen Tagen noch Sommerferien?

Bevor auch die folgenden Beiträge meiner gestörten Wahrnehmung im Raum-Zeit-Kontinuum des Weltweitenwebs zum Opfer fallen, bitte ich um Eure freundliche Beachtung. Ich wünsche Euch viel Spaß!

  • Tobias Nazemi von „buchrevier“ wirft in Warum ich nicht länger mit Verlagen über Reichweite spreche einen kritischen Blick auf die Entwicklung innerhalb der Buch-Blogger-Szene und gibt Einblicke in die „Ups and Downs“ eines Leser-Alltags. Bei Buchrevier leaks: 2021 kommen die Instabooks versucht er uns in die Irre zu führen und malt ein Zukunfts-Szenario, das ich sicherlich nicht unterstützen würde.
  • Von ‚Mein‘ Deutschland spricht Julia Kratz auf ihrem Blog „Unkraut vergeht nicht …oder doch?“. Sie wirft einen differenzierten Blick auf das, was ihr Heimat bedeutet, und nennt viele Gründe, warum wir dankbar (aber nicht stolz) sein können, in diesem Land leben zu dürfen.
  • Jeder Buch-Fetischist kennt das Problem „zu viele (ungelesene) Bücher“ und weiß keine Lösung. Scheinbar wie durch Zauberhand wächst der SuB in schwindelerregende Höhe. Auf Reni Nürnbergers Blog „RenisBooks“ versucht ihre Mitbloggerin Anna-Sophia Koschitzki in Ungeliebt und Ungelesen (I) dem Problem auf den Grund zu gehen, um uns dann in Ungeliebt und Ungelesen (II) eine Lösung anzubieten. Ob es wirkt? Probiert’s doch mal aus!
  • Erst zarte 5 Monate alt ist der „Lesezentrum Blog“ von Stephanie Affeltranger, und als angehende Bibliothekarin liegt ihr dieses Arbeitsgebiet natürlich besonders am Herzen. So sendet sie in Unterstützt eure BibliothekarInnen! einen Appell an alle Pädog*innen, die Fachkräfte der Schulbibliotheken (sofern vorhanden) ins pädagogische Konzept mehr mit einzubeziehen. Schließlich ist eine Bücherei bzw. eine Bibliothek kein seelenloser Raum, der nur dem Zweck zur Aufbewahrung von Büchern dient. Vielmehr sollte/ kann Die Bibliothek als Ort um „einfach nur zu sein“ genutzt werden.

Ein kleiner Hinweis am Schluss: Dies ist keine Rubrik, die regelmäßig erscheint. Darum lasst Euch überraschen, wann das nächste [Blog-Ge-„switch“-er] das Licht der Blogger-Welt erblickt…!!! 😊

[Blog-Ge-„switch“-er] August 2020…

Was für ein sperriges Wort: Aber mir wollte partout nichts Originelleres einfallen. Was ich aber im Grunde damit ausdrücken wollte, ist, dass ich von einem Blog zum nächsten Blog „gehüpft“ bin und mir angeschaut habe, was meine Blogger-Kolleg*innen so alles Interessantes „gezwitschert“ bzw. veröffentlicht haben.

Nun werdet Ihr Euch vielleicht fragen, warum ich dies getan habe?! Die Antwort ist recht simpel: Es ist Sommer, und das legendäre Sommerloch ist da (Zumindest spüre ich temperaturbedingt eine gewisse Leere in meinem Schädel!). Und wie Ihr wisst, lautet meine Devise „Lieber gut geklaut als schlecht selbstgemacht!“.

Dabei würde dies die genannten Beiträge nur unzureichend charakterisieren: Schlussendlich haben sie mir sehr gut gefallen, und da wollte ich sie Euch nicht vorenthalten. Ich wünsche Euch viel Spaß!

  • Andrea Schuster von „Lesen… in vollen Zügen“ schickt uns Lesegrüße aus der Ferne. Urlaub in Zeiten von Corona und dann auch noch mit Kindern: Ja, geht denn das? Ja, es geht! Andrea hat sich zu einem kleinen Roadtrip durch einige, doch sehr unterschiedliche Freizeitparks gemacht (incl. Übernachtung) und hatte natürlich als Buchhändlerin immer die passende Urlaubs-Lektüre zur Hand!
  • Mit dem Unterschied zwischen E und U, zwischen ernster und unterhaltener Literatur musste sich Reni Nürnberger von „RenisBooks“ in Hohe Kunst, Unterhaltungs- oder Trivialliteratur? auseinandersetzten. Den Impuls für diesen Beitrag gaben ihr die div. Begegnungen mit selbsternannten Literaturkennern, die unter Hermann Hesse und Thomas Mann nichts gelten lassen, und alles andere als trivial abkanzeln. Wann werden wir uns endlich vom einengenden Schubladendenken befreien können?
  • Eine eigene, „andere“ Meinung, als die der Nationalsozialisten zu vertreten, war im Dritten Reich lebensgefährlich. Mutige Menschen schafften es mit kreativen Mitteln trotzdem, diese unter das Volk zu bringen. Marion Raven von „schiefgelesen“ gibt uns in Trojaner im Bücherregal einen aufschlussreichen Einblick.
  • Hauke Hader vom „Leseschatz“ hat den neusten Roman von Kristof Magnusson: „Ein Mann der Kunst“ gelesen und klingt in seiner Rezension sehr begeistert. Ich selbst hatte bisher mit noch keinem Werk von Kristof Magnusson das Vergnügen, und das obwohl er schon häufiger in der Buchhandlung meines Vertrauens zu Gast war (immer ohne mich!) und die Buchhändlerinnen meines Vertrauens in den höchsten Tönen von ihm schwärmen (sowohl als auch: Autor & Persönlichkeit). Habe ich da etwa Nachholbedarf…?
  • Marlon Brand hat sich auf seinem Blog „Books are gay as fuck“ der queeren Literatur angenommen und mir mit der Rezension zu Christopher Isherwood – Der Einzelgänger eine Freude bereitet (Zumal ich selbst im Oktober meinen Fokus auf Isherwood lenken werde.). Beim Stöbern in seinen Rezensionen bestand für mich die Gefahr, mich „festzulesen“. Doch ich erhielt dadurch eine Menge Inspiration für zukünftige Lesestunden: Der Blick über den Tellerrand lohnt sich!
  • In [THE STORY BEHIND] DAS SCHWERT IM STEIN entführt uns Gabriela Wendt vom „Buchperlenblog“ wieder in die Welt der wunderbaren Disney-Filme und vergleicht den Film mit der literarischen Vorlage. Im aktuellen Beitrag geht es um „Die Hexe und der Zauberer“, aber viele weitere Disney-Klassiker fanden bei ihr schon Erwähnung.
  • Apropos Netzrückblicke: Uwe Kalkowski blickt nun schon auf Vier Jahre Kaffeehaussitzers Netzrückblick zurück. Seit August 2016 berichtet er jeweils am Ende eines Monats für die Zeitschrift BuchMarkt »über das, was sich in der Literaturblog-Szene getan hat. Von lesenswerten Beiträgen über Diskussionen und Disputen bis zu weiterführenden Linktipps. Subjektiv, handverlesen und rein persönlich ausgewählt ohne Anspruch auf Vollständigkeit – denn eine solche kann es in einer so vielschichtigen und lebendigen Szene gar nicht geben.« …und sogar mein kleiner Blog fand dankenswerterweise in dieser Rubrik schon Erwähnung!

Ein kleiner Hinweis am Schluss: Dies ist keine Rubrik, die regelmäßig erscheint. Darum lasst Euch überraschen, wann das nächste [Blog-Ge-„switch“-er] das Licht der Blogger-Welt erblickt…!!! 😊