[Gastbeitrag] SELFPUBLISHING. ICH MACH DAS DANN MAL SELBST! von Lars Schmitz-Eggen

Kennt Ihr das auch: Es gibt Menschen, die scheinen schon seit ewigen Zeiten ein Teil Eures Lebens zu sein. So geht es mir mit Lars. Seine Frau Britta und ich sind gefühlt seit der Steinzeit miteinander befreundet, und so blieben auch unseren Männern nichts anderes übrig, als sich anzufreunden. Allerdings haben sie sich nicht nur angefreundet, sondern auch ineinander einen Leidensgenossen gefunden und sich miteinander solidarisch erklärt. Beispiel gefällig? Aber gerne: In den Jahren als Britta und ich exzessiv im Krippenspiel unsere Kirchengemeinde involviert waren, wollte die Beiden doch tatsächlich eine Selbsthilfegruppe für „Krippenspiel-geschädigte Ehepartner“ gründen. Und obwohl Britta und mir diese Solidarität suspekt erschien, und wir alles versuchten, dieses Aufbegehren im Keim zu ersticken, war die Verbundenheit der „unterdrückten Gatten“ stärker. Ihr werdet es sicher schon bemerkt haben: Wir 4 pflegen einen sehr besonderen Humor! 😂

Und selbstverständlich haben wir auch den Entstehungsprozess seines ersten Sachbuches mit Interesse verfolgt. Ich fand seine Entscheidung, ein Buch in Eigenregie zu veröffentlichen und ohne den Background eines Verlages in Anspruch nehmen zu können, sehr mutig. Er verfolgte sein Ziel mit einer bewundernswerten Konsequenz, da er an das Thema glaubte. Neugierig habe ich mich damals immer wieder nach dem Stand der Dinge erkundigt und erfuhr so Details aus dem Verlagswesen, die mir bis dato völlig unbekannt waren. Wir freuten uns so sehr mit ihm, als sein Werk endlich erschien. Für mein Exemplar bat ich um eine Widmung, die er mir natürlich gegeben hat.

Anscheinend scheint „schreiben“ ein ähnlich hohes Suchtpotenzial zu haben wie „lesen“: Lars hat es selbstredend nicht nur bei der Veröffentlichung dieses einen Sachbuchs belassen…! 😉


Wer viel liest, ertappt sich vermutlich früher oder später bei dem Gedanken, selbst einmal ein Buch schreiben zu wollen. Bei mir war das jedenfalls vor über 20 Jahren so. Nun verdiene ich allerdings als Journalist mit dem Schreiben meinen Lebensunterhalt. Insofern klingt der Gedanke an ein eigenes Buch vielleicht nicht ganz so ambitioniert. Konkret wurde der Gedanke bei mir 1997, als ich mich an den Untergang des Hapag-Lloyd-Frachters „München“ erinnerte. Das Schiff sank 1978 während eines Sturms im Nordatlantik unter rätselhaften Umständen. Mancher erinnert sich vielleicht an das Unglück, zu dessen Zeitpunkt ich gerade mal 13 Jahre alt war. 1997 wollte ich jedenfalls die Geschichte noch mal im Detail nachlesen, fand aber kein Sachbuch zu diesem Thema. Dann halt nicht, lese ich was anderes, könnte man meinen. Aus irgendeinem Grund ging ich aber stattdessen in eine Uni-Bibliothek, fand dort einen längeren Aufsatz zum Schicksal der „München“ – und war infiziert. Der Aufsatz enthielt so viele Ansatzpunkte für tiefergehende Recherchen, dass ich an dem Thema dranblieb. Motto: „Wenn’s zu dem Thema kein Buch gibt, dann schreib ich es halt selbst!“

Die folgenden drei Jahre investierte ich einen Großteil meiner Freizeit in Recherchen rund um die „München“. Wochenlang ging ich zum Beispiel im Bremer Staatsarchiv ein und aus. Hier lagen (liegen?) alle Akten zu dem Fall, allerdings für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Dank meines Presseausweises gewährte man mir unter strengen Auflagen Einsicht in die hunderten von Seiten. Kopieren verboten! Mühsam wertete ich Seite für Seite systematisch aus. Neue Details zum „München“-Fall waren für mich wie Schätze, die in mir Endorphine freisetzten und zum Weitermachen anspornten. Ich steckte meine volle Konzentration in den Inhalt dieses Buchs. Wie aus dem Text und einigen wenigen Fotos später einmal ein „richtiges“ Buch würde, daran dachte ich in den drei Jahren kaum. So sprach ich die ersten Verlage auch erst an, als ich der Meinung war, mein Buch sei jetzt (inhaltlich) fertig. Es folgten diverse frustrierende Begegnungen mit Menschen aus der Verlagswelt. Selbst ein klitzekleines Endorphin wäre zwischendurch mal schön gewesen, gab’s aber nicht. Manche fanden das Schicksal der „München“ als Buchthema nicht spannend genug – sprich: sie sahen zu geringe Aussichten auf ausreichende Verkaufszahlen. Andere zeigten sich scheinbar begeistert, erwähnten im Nachsatz aber, dass ich bzw. ein von mir zu findender Sponsor die Druckkosten in fünfstelliger Höhe übernehmen müsste. Einer der namhaftesten Verlage für Schifffahrtsliteratur antwortete mir nicht, sondern griff das Thema selbst auf. Als Schnellschuss brachte er ein reich bebildertes Werk zu „meinem“ Thema heraus. Damit war ich aus dem Rennen. Das Thema war im Handel von einem renommierten Verlag besetzt worden. Alle anderen hatten daraufhin kein Interesse mehr an meiner Buch-Idee. „Sie sind zu spät!“, hieß es sinngemäß. Drei Jahre Arbeit umsonst…?

Der Zufall wollte es, dass damals die Idee der Selbst- bzw. Eigenverlage – neudeutsch Selfpublishing genannt – an Fahrt aufnahm. Auslöser waren günstige neue Druckverfahren, die „Publishing on Demand“ ermöglichten: Ein Buch wird erst gedruckt, wenn es von einem Kunden bestellt worden ist. Dadurch fallen keine Lagerkosten an, und es besteht kein Risiko, sich mit seiner geschätzten Druckauflage zu verkalkulieren. Nachteil: Der Titel steht nicht im Regal eines Buchhändlers, sondern „nur“ im Internet auf den Webseiten der (heute) zahllosen Online-Bookstores. Einer der ersten Anbieter dieses Druckverfahrens in Deutschland war BoD aus der Nähe von Hamburg, heute vielleicht der größte Dienstleister auf diesem Gebiet. Mein „München“-Buch gehörte zu den ersten Titeln, die dank BoD in den Handel kamen. Ich bat eine Kollegin, die sich mit InDesign auskannte, meinen Text und einige Schwarz-Weiß-Fotos so zu layouten, dass es ein Buch ergab. Ich denke, diese äußerliche Beschreibung des Paperbacks würde auch unter den professionellen Augen von Ute Gartmann (Buchhandlung „die schatulle“) bestehen können. Von opulent war es jedenfalls weit entfernt. Und weil vergleichbare Sachbücher im Handel nicht zu finden waren, an denen ich mich hätte orientieren können, legte ich als Verkaufspreis willkürlich 15 Euro fest. Das war gerade so viel, dass mir von jedem verkauften Exemplar knapp zwei Euro als Honorar blieben. Damit war ich unbemerkt in die Rolle eines typischen Selfpublishers gerutscht: recherchieren, schreiben, herstellen, vermarkten, vertreiben und abrechnen. Man muss sich um alles selbst kümmern. So verfasste ich einen kurzen Pressetext, in dem ich mein Buch vorstellte, und schickte ihn mit einer Abbildung des Covers an die maritime Fachpresse und diverse norddeutsche Zeitungen. Dann hieß es warten und geduldig sein. Beißt jemand an? Ja! Einige Redaktionen griffen meine Pressemitteilung auf, und die ersten Bestellungen trudelten ein – die meisten bei BoD, einige auch direkt bei mir zu Hause. Ich wurde mutiger, erweiterte den Kreis der Adressaten und überlegte, wie ich mein Buch in den stationären Handel – sprich: Buchhandlungen – bringen könnte. Auf Schifffahrt spezialisierte Fachbuchhandlungen nahmen mir einige Exemplare als Kommissionsware ab, hier und dort kam mein „München“-Buch auch in die Shops von Schifffahrtsmuseen. In einem Augenblick des Übermuts schickte ich auch der Literaturredaktion des Nachrichtenmagazins „Focus“ ein Rezensionsexemplar. Deren dreizeiliger Hinweis auf meine Neuerscheinung gab dem Buchverkauf einen gehörigen Schub.

Der wirtschaftliche Aspekt stand für mich aber (zum Glück) nicht an erster Stelle. Mir ging’s zunächst nur ums Thema, das mich angefixt hatte. Nach dem Erscheinen merkte ich dann, wie sehr das Thema viele Menschen auch über 20 Jahre nach dem Untergang der „München“ immer noch bewegte: Seeleute und ehemalige Besatzungsmitglieder meldeten sich bei mir noch Jahre nach dem Erscheinen ebenso wie Angehörige der verschollenen Besatzung, Personen, die an der Suche nach der „München“ beteiligt waren, Funker anderer Schiffe, die wenige Stunden vor dem SOS-Ruf mit dem deutschen Frachter Kontakt hatten. Alle hatten das Bedürfnis, mir ihre Erinnerungen rund um die „München“ mitzuteilen und mit mir über das Schiff und die Menschen an Bord zu sprechen. Für mich sind diese Begegnungen das größte Honorar, das ich mir vorstellen kann. Die Erfahrungen, die ich mit meinem „München“-Buch gemacht habe, waren so positiv, sodass weitere Titel zu verschiedenen Themen auf demselben Weg entstanden sind.

Selfpublishing ist für mich seitdem keine Notlösung, sondern eine gleichwertige Alternative zu einem Verlagsvertrag. Mir war es immer wichtig, thematisch ungebunden, ohne Termindruck und verlegerischen Vorgaben zum Inhalt, ohne Verpflichtungen im Rahmen von Marketingmaßnahmen und ohne kurzen Verkaufszeitraum arbeiten zu können. Dafür nahm und nehme ich es in Kauf, mit meinen Titeln nicht automatisch im stationären Handel präsent zu sein und vermutlich eine geringere verkaufte Auflage zu erzielen. Mittlerweile sind alternative Wege der Publikation nichts Ungewöhnliches mehr: Websites, Blogs, Newsletter, Podcasts oder YouTube-Channels machen Autoren unabhängig von Verlagen bzw. Redaktionen und bieten sehr gute Chancen, als Fachmann/-frau thematische Nischen zu besetzen und hochwertigen Inhalt zu publizieren. Selfpublishing gehört in diese Reihe und ist heute keineswegs mehr das, was anfangs – zugegeben – nicht ganz zu Unrecht behauptet wurde: Eine Plattform für von Verlagen abgewiesenen Autoren, die ohne Lektorat, ohne grafischem Sachverstand und ohne professionellem Vertriebsnetzwerk den Buchmarkt zusätzlich verstopfen. Auf diesem alternativen Weg kann man durchaus erfolgreich sein, wobei „Erfolg“ jeder für sich definieren muss. Diverse Dienstleister gibt es heute, die Selfpublisher auf Wunsch begleiten und dabei helfen, am Ende ein Buch vorzulegen, das auch optisch professionellen Ansprüchen genügt.

Lars Schmitz-Eggen


Lars Schmitz-EggenLars Schmitz-Eggen wurde 1965 in Aachen geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend im Raum Köln sowie Luxemburg. Nach Abitur und Zivildienst absolvierte er ein Volontariat im Bastei-Lübbe-Verlag. Ab 1990 war er als Lokalredakteur beim Remscheider General-Anzeiger und der Kölnischen Rundschau tätig. 1994 wechselte er als Redakteur zum Feuerwehr-Magazin in Bremen, ab 1996 war er Chefredakteur des Rettungs-Magazins. Von 1994 bis 1997 studierte er (berufsbegleitend) Kommunikationswissenschaften an der FU Berlin. Seit 2019 ist er als freier Journalist tätig.

Weitere Informationen findet Ihr auch hier.

DER [INNOVATIONS-AWARD] …auf alte Freunde und neue Bekanntschaften!

Als ich die Aktion auf dem Buchperlenblog von Gabriela, der Initiatorin dieses Awards, entdeckte, spielte ich schon mit dem Gedanken – auch ohne Nominierung – daran teilzunehmen. Doch dann kam dieses, jenes und welches dazwischen, und die Aktion geriet bei mir zwar nicht in Vergessenheit, rückte allerdings ein wenig in den Hintergrund. Doch da hatte ich die Rechnung ohne meine Schwester im Geiste gemacht: Auf ihrem Blog Buchpfote hat Tina nicht nur die Idee dieser Aktion ganz wunderbar umgesetzt, sie hat dankenswerterweise auch mich nominiert,…

…und da bin ich nun!!!

Doch worum geht es überhaupt bei diesem [INNOVATIONS-AWARD]? Es geht schlicht und ergreifend um eine kollegiale Vernetzung innerhalb der Blogger-Community, damit wir weiterhin sichtbar bleiben und nicht in Vergessenheit geraten. Denn: Es ist hier still geworden – bei mir und auch bei vielen meiner Kolleg*innen – vielleicht zwangsläufig, da wir alle pandemie-bedingt anderen Herausforderungen ausgesetzt sind. Doch gerade in solchen Zeiten brauchen wir motivierende Aktionen wie diese…!

Darum: Macht gerne mit!!!


Natürlich gibt es ein paar Regeln, die es zu befolgen gilt:

  • Nenne den Schöpfer des Awards und setze einen Link auf den Blog. ✔️
  • Nutze den bekannten Header des Awards oder erstelle dir selbst einen. ✔️
  • Danke der Person, die Dich nominiert hat und verlinke ihren Blog in Deinem Post. ✔️
  • Nominiere selbst ein paar Blogger. ✔️
  • Vor allem, hab Spaß daran mitzumachen!!! ✔️✔️✔️

 Für meinen Beitrag gilt:

  • Stelle deinen Blog kurz vor. ✔️
  • Erzähle gern von anderen Formaten/Beiträgen abseits von Rezensionen. ✔️
  • Empfehle einen Blog, den du gern besuchst. ✔️

Wer bin ich?

Mein Name ist Andreas Kück, ich bin 51 Jahre alt, aus Überzeugung verheiratet und lebe mit Kerl & Kater in einer niedersächsischen Kreisstadt in der Nähe von Bremen. Hauptberuflich bin ich als examinierter Krankenpfleger in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung tätig.
Zuerst habe ich versucht etwas Blog-Ähnliches auf facebook zu etablieren, habe aber sehr schnell festgestellt, dass dies nicht das richtige Medium für mich ist bzw. für das, was ich mir vorstelle. Zudem gefielen mir auch teilweise das Niveau und der Umgangston dort nicht. So habe ich mich auf die Suche nach möglichen Alternativen gemacht und dabei einen guten Freund interviewt, der selbst schon einen Blog hatte. So kam es, dass ich am 7. Juli 2018 meinen ersten, (sehr) kleinen Beitrag auf meinem brandneuen Blog veröffentlicht habe.

Auf ein besonderes Buchgenre bin ich nicht spezialisiert, wobei die Krimis einen deutlichen Anteil bei meinen Rezensionen einnehmen. Ansonsten lese ich auch sehr gerne Romane und Erzählungen, taste mich so langsam an die Lyrik heran und muss natürlich als Patenonkel des liebsten Patenkinds der Welt wissen, was bei den Kleinen so »up to date« ist – abgesehen davon, dass ich selbst wunderschöne Kinder- und Jugendbücher über alles liebe. Sogenannte »Splatter-Thriller«, bei denen schon ab dem ersten Absatz das Blut aus den Seiten tropft, lese ich eher selten – ebenso wie Fantasy, Gothic und klassische Liebesromane.

Bei mir kann die geneigte Besucherin/ der geneigte Besucher meines Blogs neben Rezensionen noch eine Menge mehr entdecken: Gedichte, Zitate von Autoren und aus Büchern, Kurz-Portraits von Autoren, Glossen, Beiträge zu besonderen Tagen oder Aktionen und noch eine Menge mehr (s.a. unten).


Fernab der klassischen Rezension…

Montagsfrage (1)

130 (im Wort: einhundertunddreißig) Mal hat Antonia, die Hüterin der MONTAGSFRAGE meine Kolleg*innen und mich mit der Beantwortung einer Frage rund um die Themen Bloggen, Lesen und Literatur herausgefordert. So manches Mal ertönte nach dem ersten Lesen mein verzweifelter MONTAGSFRAGE-Schrei, da ich so spontan nichts aber auch gar nichts mit der Frage anfangen konnte. Doch statt zu resignieren, wird dann immer mein Ehrgeiz geweckt. Schließlich bin ich einer der wenigen Teilnehmer*innen, der ALLE Fragen bisher beantwortet hat (und auch weiter beantworten wird „bis das der Tod…“, aber das ginge hier doch zu weit). So blicke ich Frage für Frage auf mich und mein Leben als Leser, rüttle an den Schubladen meiner Erinnerungs-Kommode, befördere so einiges Verschüttetes an die Oberfläche und reflektiere so mein eigenes Handeln. Liebe Antonia, nochmals meinen herzlichsten Dank für diese Möglichkeit zur Selbstreflektion…!

Blog-ge-switch-er

Ich lese einen Beitrag auf einem Blog, einer Literaturseite, einem Buchportal etc. und denke „Diesen interessanten Artikel musst du dir merken!“. Doch wie stelle ich es am Elegantesten an? Listen anlegen? Karteikarten erstellen? Archive pflegen? Dann kam mir der Gedanke, dass diese Artikel evtl. auch für meine Mit-Blogger*innen von Interesse sein könnten. So war die Idee für [Blog-Ge-„switch“-er] geboren. Zugegeben, es ist ein sperriges Wort. Aber mir wollte partout nichts Originelleres einfallen. Was ich aber im Grunde damit ausdrücken wollte, ist, dass ich von einem Blog zum nächsten Blog „gehüpft“ bin und mir angeschaut habe, was meine Blogger-Kolleg*innen so alles Interessantes „gezwitschert“ bzw. veröffentlicht haben.

kulturtipps

Pandemie-bedingt ist es leider auf dieser Rubrik ruhiger geworden: Keine Kultur, keine Tipps! Es war zum Heulen! Natürlich hoffe ich, dass die Zeiten nun besser werden, und ich so eine reelle Chance habe, diese Rubrik bald wieder mit mehr Inhalt füllen zu können. Was allerdings unabhängig von dieser Rubrik vor und während der Pandemie weiterhin erfolgte, waren meine Beiträge zu Kulturelles Kunterbunt… (sofern welche stattfanden), in denen ich meine Eindrücke von Besuchen bei kulturellen Events wiedergab. Schaut doch mal vorbei!

Literaten im Fokus

Manchmal juckt es mich und ich muss mich kratzen! – will heißen: Manchmal stolpere ich über eine Autorin/ einen Autor und denke „Über diese Person wolltest du schon immer viel mehr erfahren!“. Manchmal gebe ich diesem Drang sogar nach. So wurde die Rubrik Literaten im Fokus geboren. Im Rahmen einer kleinen Retrospektive schaue ich auf das Leben und Wirken dieser Literaten und werfe auch einen Blick auf Zeitumstände und Weggefährten. Es ist eine sehr interessante aber auch zeit- und arbeitsintensive Auseinandersetzung mit Künstler*innen der schreibenden Zunft.

Ich lade gern mir Gäste ein! Be my guest...

Dies ist mein jüngstes Baby, das gerade erst seine ersten zaghaften Schritte gemacht hat, und ich bin dankbar für alle meine Gäste, die diese Schritte gemeinsam mit mir gewagt haben. Die Idee hinter dieser Rubrik ist eigentlich sehr einfach erklärt: Warum soll immer nur ich auf meinem Blog „sabbeln“, wo ich doch tolle Menschen kenne, die so viel Interessanteres zu berichten hätten. Nachdem schon Ute und Carmela zu Wort kamen, wird im September Lars von seinen Erfahrungen als Selfpublisher berichten.

Die Bücher meines Lebens

Besonders das Ende des Jahrs 2019 war sehr bewegend für mich: Ich feierte meinen 50. Geburtstag! Es war für mich an der Zeit, ein Resümee zu ziehen und Entscheidungen zu treffen. Auch einen sehr persönlichen Rückblick auf mein Leben als Leser gönnte ich mir anhand von 14 Büchern, die ich mit größtem Bedacht auswählte und die so zu Recht den Titel Die Bücher meines Lebens tragen dürfen. Es war für mich einerseits emotional aufwühlend und gleichzeitig sehr, sehr schön. Anhand der Bücher konnte ich viele wichtige Stationen meines Lebens benennen, die mir nochmals offenbarten, warum ich der Mensch werden konnte, der ich heute bin…!

Lektüre zum Fest

Hatte ich schon erwähnt, dass ich Weihnachten liebe? Nein! Also: Ich liebe, liebe, liiiiiebe Weihnachten und selbstverständlich auch die passende Literatur. Hach, und es gibt Jahr für Jahr immer so viel Schönes und Neues zu entdecken. Von dieser Ausbeute profitiere ich natürlich auch als Vor-Leser. Und da ich hoffe, dass ich nicht der einzige Weihnachts-Fan in der Blogger-Sphäre bin, bekommt Ihr immer ab Mitte Oktober ein mehrgängiges Menü zur Literatur zum Fest aufgetischt. Bon Appetit!


Wen empfehle ich Euch?

Seit Beginn meiner Blogger-Karriere verfolge ich seinen Blog reisswolfblog und bin ein Fan seiner kompetenten und ausführlichen Rezensionen. Dabei geizt er manchmal nicht mit bissig-ironischen Kommentaren und würzt seine Beiträge auch gerne mit einer Prise „schwarzen Humor“. Doch auch bei ihm meine ich, eine gewisse Trägheit wahrzunehmen.

Lieber Frank!
Vielleicht kann ich Dich hiermit ein wenig aus Deiner Lethargie scheuchen!
Gruß Andreas


Ich gebe den Award weiter an…

…da ich bei jedem einzelnen dieser Blogs, der Meinung bin, dass sie ein wenig mehr Aufmerksamkeit verdient hätten! 

[Gastbeitrag] ITALIENISCH – DEUTSCH / DEUTSCH – ITALIENISCH. ZWEI HERZEN SCHLAGEN IN MEINER BRUST von Carmela Silvia Sanfilippo

Ist es Schicksal? Manchmal begegnet man einen Menschen und findet ihn spontan sympathisch. So erging es mir mit Carmela, als sie uns (mehrmals) in unserem Stamm-Hotel im Hamburg über den Weg lief. Morgens beim Frühstück fiel mir eine junge Frau im Service-Team auf, die mit ihrer Herzlichkeit für sich einnahm und dank einem enormen Sprachtalent problemlos mit den internationalen Gästen kommunizierte. Da ich ein neugieriges Kerlchen bin, sprach ich sie an. Ich vermutete, dass sie „irgendetwas mit Sprachen“ studiert hätte. Beinah schüchtern gestand sie mir, dass sie ursprünglich Schauspielerin sei. Und wie viele ihrer ebenso talentierten Kolleg*innen gab bzw. gibt es eben auch bei Carmela zwischen den Produktionen immer wieder s.g. Durststrecken, in denen trotzdem gelebt (vielleicht manchmal sogar: überlebt) werden muss.

Über die sozialen Netzwerke blieben wir in Kontakt und nahmen Anteil am Leben des anderen, indem wir „Likes“ verschenkten und mit Kommentaren nicht geizten. Carmela sendete mir immer ein mutmachendes „Toi-Toi-Toi“ zu meinen Lesungen, und ich freute mich mit ihr über jedes Theater- und Film-Projekt, an dem sie beteiligt war. Doch unseren Wunsch, uns in Hamburg wieder zu treffen, konnten wir uns bisher leider nicht erfüllen, da unser Timing bisher denkbar ungünstig war („Gerne“ verpassten wir uns um nur wenige Tage). Und dann erschien Corona auf der Bildfläche, und das Reisen kam vorerst zum Erliegen. Umso mehr freue ich mich nun, dass Carmela sich bereit erklärt hat, einen Gastbeitrag für meinen Blog beizusteuern. Im Vorfeld war sie sehr unsicher, ob ihr schriftstellerisches Talent mir genügen würde. Meiner Meinung nach schätzt sie sich völlig falsch ein: Ich finde ihren Text ganz wundervoll…!


„Zwei Herzen? Ja, natürlich, aber warum nicht auch zwei Seelen?“ Das war das Erste, woran ich gedacht habe, als Andreas mir dieses Thema vorschlug. Ich weiß auch nicht warum! Irgendwie fehlte mir das Wort „Seele“ in diesem Zusammenhang, denn „Seele“ ist nicht gleich „Herz“. Vielleicht hat „Herz“ mit Temperament zu tun, mit Lebhaftigkeit, vor allem, wenn ich an „Herzschlag“ denke. Das Wort „Seele“ verbinde ich eher mit langsamen Gedanken, Gefühlen und einer inneren Stimmung.

Ich schwebe zwischen zwei völlig entgegengesetzten Welten: Sizilien (Das nicht gleich Italien ist!) und Deutschland. Meine Mutter ist im schönen Celle geboren, in der Nähe von Hannover, während mein Vater Sizilianer war, und ein Stipendium für ein Medizinstudium in Hamburg bekommen hatte. Es waren die 60er Jahre: Die beiden hatten sich am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf kennengelernt und wurden ein Paar. Nach einigen Jahren entschied sich mein Vater, zurück in die Heimat zu kehren, um dort einer Tätigkeit als Medizin-Professor an der Universität Catania nachzugehen.

Meine Mutter fuhr einfach nach und blieb bis heute auf der Insel. Vier Kinder sind aus dieser Beziehung entstanden, und alle sind auf Sizilien geboren. Aber die Verbindung zu Deutschland wurde nie schwächer, vor allem für die ersten zwei Kinder, die viel häufiger als die letzten Zwei (Ich bin die Jüngste!) die deutschen Verwandten besuchten. Als Kind und als Mädchen war ich selten in Deutschland, aber meine Mutter sprach Deutsch (das „gute“ Deutsch aus Hannover 😉). Von den Tanten und Großtanten bekamen wir immer die leckere Süßigkeiten aus dem Norden und führten lustige Telefongespräche, in denen sich die zwei Sprachen auf drolligste Weise vermischten.

Ich kam später dazu, eine persönlichere Beziehung zu Deutschland aufzubauen: Zuerst studierte ich Germanistik an der Uni, und nach dem Studium besuchte ich die Theaterschule Aachen für Schauspiel und Regie. Ich lernte Deutschland auf meine eigene Weise kennen und vor allem ganz allein. Seitdem habe ich angefangen, regelmäßig zu „pendeln“. Wenn ich ehrlich bin, und mir kommen dabei wieder die Wörter „Herz“ und „Seele“ in den Sinn, verbinde ich das erste Wort mit „meiner“ Insel und „meinem“ Vulkan, der so mächtig über Catania herrscht, und das zweite Wort mit Deutschland, das in mir ein Gefühl von Ruhe und „Pause machen“ erweckt.

Sizilien – das „Herz“ – bedeutet für mich Chaos, Schmutz, Gewalt, Desorganisation, Arbeitslosigkeit, Mafia und Schlamperei aber auch Schönheit, Geschichte, Fröhlichkeit, Hitze und Liebe. Deutschland – die „Seele“ – steht bei mir für Sauberkeit, Respekt, Ordnung, Organisation, Kälte und Regen, wunderbaren Kuchen und ausgezeichnetes Brot. In Deutschland kann ich mich vom „Inferno“ Siziliens erholen, mir die geweinten Tränen über das Desaster auf der Insel aus dem Gesicht wischen und meiner Seele Gutes tun. Dann aber – nach einer gewissen Weile – muss ich mein Herz wieder stärker schlagen spüren und dem Tempo des Ätnas folgen. Ich möchte wieder laut sprechen und laut schreien und mich bei Wein und Musik treiben lassen.

Und das geht sicherlich immer so weiter bis ans Ende meiner Tage: Solange mein Herz schlägt und meine Seele fühlt…!

Carmela Silvia Sanfilippo


Carmela Silvia SanfilippoCarmela Silvia Sanfilippo zeigte ihr Talent schon in div. Theater-, Film- und Fernsehproduktionen sowohl in Deutschland als auch in Italien. So war sie dort u.a. festes Ensemble-Mitglied der Satire-Show „Metropolitaun“ und spielte Rollen in den beliebten TV-Krimis „Amore criminale“ und „Il commissario Montalbano“. Doch auch auf der Bühne konnte sie Publikum wie Kritiker gleichermaßen begeistern: So wurde ihr 2019 von der Stadt Leonford der „38. Premio Città di Leonforte“ für ihre schauspielerische Leistung im Stück „Una lunga attesta“ verliehen. Mit Gresi e gli altri (Gresi und die Anderen) schuf sie ihre eigene One-Women-Show, in der sie in unterschiedliche Rollen-Typen schlüpft und diese satirisch persifliert. Als Gresi könnt Ihr sie sowohl auf facebook als auch auf instagram bewundern.

Weitere Informationen findet Ihr auch hier.


[Gastbeitrag] DANN EBEN DURCH DIE HINTERTÜR. BUCHHANDEL IN ZEITEN VON CORONA von Ute Gartmann

Wenn ich hier auf meinem Blog von „die Buchhändlerinnen meines Vertrauens“ spreche, dann ist u.a. auch sie damit gemeint: Meine erste Gästin ist Ute Gartmann, die eine Hälfte des dynamischen Schwestern-Duos (Auf diesem Wege: Liebe Grüße an Sabine, die andere Hälfte…!), das die Geschicke in meiner Stamm-Buchhandlung lenkt – und das schon seit Jahrzehnten. Darum kann ich auch nicht mit Gewissheit sagen, wie lange Ute und ich uns schon kennen: Es scheint mir wie eine gefühlte Ewigkeit. Im Laufe dieser Zeit haben wir uns schon bei so manchen Projekten gegenseitig unterstützt, und es war mir immer eine wahre Freude…!


Andreas hat mich gefragt, ob ich was für seinen Blog schreibe – schaut mal…

DANN EBEN DURCH DIE HINTERTÜR… aber das ist nur der zweite Teil des Lebens in der Buchhandlung in Corona-Zeiten – vielleicht auch schon der dritte: Am 17. März 2020 haben wir abends „die schatulle“ abgeschlossen und wussten nicht, wie und ob es am nächsten Tag weiter geht – ein zutiefst trauriges Gefühl, unbeschreiblich – irgendetwas zwischen Ohnmacht, Trauer und Angst. Das einzige, was klar war, dass wir uns alle am nächsten Tag wieder in der Buchhandlung sehen und schauen, was kommt. Strategien haben wir noch am Abend entworfen: Präsenz auf dem Wochenmarkt, Anzeigen schalten, um den Webshop zu bewerben und, und, und…! Und dann kam der besagte Mittwoch: Das Telefon klingelte ununterbrochen, Mails kamen im Viertelstundentakt, Bestellungen über den Webshop purzelten nur so herein. Ein unglaublicher Start in den Lockdown: Wir hatten alle Hände voll zu tun, denn selbst für eine Schullektüre für 1.80 € mussten wir eine Rechnung schreiben. Aber auch darüber hinaus war es der grandiose Wahnsinn: Die Kund*innen verschenkten hohe Gutscheine, schickten über uns dicke Pakete an die Verwandtschaft und die Freunde, orderten Buchgeschenke zu Geburtstagen des ganzen Jahres…! Wir berieten, bestellten, packten, stellten Touren zusammen und radelten abends durch die verschiedenen Quartiere der Stadt. Nachbetrachtend: eine tolle Zeit! Im März 2020: sehr beängstigend…!

Dann das Ende des Lockdowns. Die Osterholzer stürmten unseren Laden. Es war ein Gefühl wie Weihnachten! Und der Lesehunger nahm das gesamte Jahr nicht ab. So viele Leser*innen, die sich auf das lokale Einkaufen zurückbesonnen und Amazon und Co. den Rücken gekehrt haben, die in Zeiten von Homeoffice auf dem Heimweg oder in der Mittagspause nicht bei Thalia einkauften. Kurz: Es war ein Fest für den inhabergeführten Buchhandel! Wäre da nicht Corona: Wir arbeiteten in Teams, damit der Laden nicht schließen müsste, sollte sich eine von uns infizieren. Im Sommer: super/ im Garten liegend/ drei Tage arbeitend/ drei Tage frei! Im Laden: manchmal Stress, weil einfach zwei Personen fehlten. Bis kurz vor Weihnachten fast schon wieder alles normal war (Unsere schicken aus Schweden importierten Einkaufstaschen halfen uns, die „Besucherzahlen“ im Griff zu haben.). Doch dann – dann die Ankündigung des zweiten Lockdowns zum 14.Dezember. Das Grauen – die umsatzstärksten Tage des Jahres ohne Kund*innen im Laden. Aber: gut gegangen dank „click & collect“, denn mit dem Fahrrad hätten wir es im Dezember nicht geschafft. Doch die unglaubliche Treue unserer Kund*innen hat uns auch das überstehen lassen. Weihnachten lagen wir alle erschöpft, zufrieden und demütig auf den Sofas, schlossen alle großartigen Menschen in unseren Jahresrückblick ein und hofften auf 2021. Die ersten zwei Monate waren hart: Winter, wenige Menschen unterwegs, die Stimmung der Republik auf dem Tiefststand – aber (s.o.) DANN EBEN DURCH DIE HINTERTÜR…!

Jetzt haben wir wieder geöffnet, und der Staat hat erkannt, dass Bücher lebensnotwendig sind – wir sind den Lebensmittelläden gleichgestellt und haben Inzidenzwert unabhängig geöffnet. Aber viel wichtiger ist uns: Bücher sind Ihnen wieder viel wichtiger geworden. Sie gestalten Ihre Freizeit mit einem Buch. Sie alle lesen viel mehr, Kinder entdecken Bücher neu und beginnen sie zu lieben. Mußestunden werden wieder mit Büchern verbunden. Wir alle entdecken Welten, die wir wegen Corona nicht bereisen können. Wir treffen neue Freunde zwischen den Seiten, weil wir die realen nicht treffen dürfen/ können. Wir sprengen unseren zurzeit kargen Alltag durch phantastische Erzählungen und bringen Farbe in dieses graue Frühjahr…!

Wir freuen uns auf nicht digitale Lesungen sondern Live-Veranstaltungen, auf Exkursionen, die wir planen, auf Ihr Lachen ohne die Maske vor Ihrem Gesicht,…

…und wir freuen uns, dass Sie uns treu geblieben sind und unsere Anstrengungen und Leistungen schätzen!

Ute Gartmann


Ute GartmannUte Gartmann wurde als jüngste von drei Schwestern in Braunschweig geboren. Nach Abitur Studium incl. 2. Staatsexamen auf „Lehramt“ in Oldenburg. Seit 1987 Mit-Geschäftsführerin in der schwesterlichen Buchhandlung die schatulle, die u.a. mehrfach mit dem „Deutschen Buchhandlungspreis“ und als „Prädikatsbuchhandlung. Partner für Leseförderung“ ausgezeichnet wurde. Hobbies: lesen (na logisch!) wahlweise mit oder ohne Katze (am liebsten: mit Katze), Garten, Urlaub in Sizilien (Heimat ihres Mannes), Sport: Tennis, Laufen, Fitness, Rennrad. Fühlt sich der Stadt Osterholz-Scharmbeck sehr verbunden, die sie sehr mag.


BE MY GUEST… oder ICH LADE GERN MIR GÄSTE EIN!

Ein beliebter Ausspruch meines Gatten in Bezug auf meine Person lautet:

„Gebt ihm ein Stichwort!“

Dieser Ausspruch liegt in der Tatsache begründet, dass in meinem Leben Musik eine immens wichtige Rolle spielt und auch immer spielte. Ich reagiere schon beinah unbewusst auf bzw. mit Musik: Aus dem Radio eines vorbeifahrenden Autos weht der Fetzen eines Schlagers zu mir herüber – noch bevor ich die Straße überquert habe, pfeife ich diesen Evergreen. Während eines Gesprächs fällt der Name einer Serie – einen Augenblick später summe ich die Titelmelodie. Ich gehe an einem Reisebüro vorbei, das in seinem Schaufenster für ein Musical wirbt – innerhalb von Sekunden trällere ich einen Song aus diesem Werk. Ergo:

„Gebt mir ein Stichwort!“

…und ich pfeife, summe oder singe die passende Melodie und merke es meist selbst nicht, dass ich es tue!

So schwirren immer wieder abwechselnd zwei Melodien durch meinen Kopf, wenn ich unseren Esstisch fein eindecke, während mein Gatte am Herd steht, um seine Kochkünste unter Beweis zu stellt: die Arie „Ich lade gern mir Gäste ein!“ aus der Johann Strauß-Operette „Die Fledermaus“ und der Song „Be our guest“ aus dem Disney-Klassiker „The Beauty and the Beast“. In solchen Momenten erwarten wir mit Vorfreude liebe Menschen zum Essen, um gemeinsam mit ihnen einen geselligen entspannten Abend zu verbringen. Leider sind diese Momente in den letzten Monaten sehr rar geworden. Und doch möchte ich mir weiterhin Gäste einladen – wenn schon nicht im realen Leben, dann wenigstens hier auf meinem Block.

In meinem nahen und näheren Umfeld kenne ich so viele tolle, interessante Persönlichkeiten, die ich nun in unregelmäßigen Abständen auf meinem Blog als Gast begrüßen darf und sich hier mit einem Gastbeitrag zu Wort zu melden werden. Die Themen-Auswahl wird dabei ebenso vielfältig sein, wie die Menschen, die diese Beiträge verfassen. Ihr dürft gespannt sein!

Und meinen Gästen rufe ich zu:

Liebe Gäste!
Fühlt Euch herzlich willkommen:
Ich freue mich so sehr, dass Ihr nun hier bei mir seid,
und danke Euch für Euer Erscheinen!
Herzliche Grüße
Euer
Andreas