DER [INNOVATIONS-AWARD] …auf alte Freunde und neue Bekanntschaften!

Als ich die Aktion auf dem Buchperlenblog von Gabriela, der Initiatorin dieses Awards, entdeckte, spielte ich schon mit dem Gedanken – auch ohne Nominierung – daran teilzunehmen. Doch dann kam dieses, jenes und welches dazwischen, und die Aktion geriet bei mir zwar nicht in Vergessenheit, rückte allerdings ein wenig in den Hintergrund. Doch da hatte ich die Rechnung ohne meine Schwester im Geiste gemacht: Auf ihrem Blog Buchpfote hat Tina nicht nur die Idee dieser Aktion ganz wunderbar umgesetzt, sie hat dankenswerterweise auch mich nominiert,…

…und da bin ich nun!!!

Doch worum geht es überhaupt bei diesem [INNOVATIONS-AWARD]? Es geht schlicht und ergreifend um eine kollegiale Vernetzung innerhalb der Blogger-Community, damit wir weiterhin sichtbar bleiben und nicht in Vergessenheit geraten. Denn: Es ist hier still geworden – bei mir und auch bei vielen meiner Kolleg*innen – vielleicht zwangsläufig, da wir alle pandemie-bedingt anderen Herausforderungen ausgesetzt sind. Doch gerade in solchen Zeiten brauchen wir motivierende Aktionen wie diese…!

Darum: Macht gerne mit!!!


Natürlich gibt es ein paar Regeln, die es zu befolgen gilt:

  • Nenne den Schöpfer des Awards und setze einen Link auf den Blog. ✔️
  • Nutze den bekannten Header des Awards oder erstelle dir selbst einen. ✔️
  • Danke der Person, die Dich nominiert hat und verlinke ihren Blog in Deinem Post. ✔️
  • Nominiere selbst ein paar Blogger. ✔️
  • Vor allem, hab Spaß daran mitzumachen!!! ✔️✔️✔️

 Für meinen Beitrag gilt:

  • Stelle deinen Blog kurz vor. ✔️
  • Erzähle gern von anderen Formaten/Beiträgen abseits von Rezensionen. ✔️
  • Empfehle einen Blog, den du gern besuchst. ✔️

Wer bin ich?

Mein Name ist Andreas Kück, ich bin 51 Jahre alt, aus Überzeugung verheiratet und lebe mit Kerl & Kater in einer niedersächsischen Kreisstadt in der Nähe von Bremen. Hauptberuflich bin ich als examinierter Krankenpfleger in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung tätig.
Zuerst habe ich versucht etwas Blog-Ähnliches auf facebook zu etablieren, habe aber sehr schnell festgestellt, dass dies nicht das richtige Medium für mich ist bzw. für das, was ich mir vorstelle. Zudem gefielen mir auch teilweise das Niveau und der Umgangston dort nicht. So habe ich mich auf die Suche nach möglichen Alternativen gemacht und dabei einen guten Freund interviewt, der selbst schon einen Blog hatte. So kam es, dass ich am 7. Juli 2018 meinen ersten, (sehr) kleinen Beitrag auf meinem brandneuen Blog veröffentlicht habe.

Auf ein besonderes Buchgenre bin ich nicht spezialisiert, wobei die Krimis einen deutlichen Anteil bei meinen Rezensionen einnehmen. Ansonsten lese ich auch sehr gerne Romane und Erzählungen, taste mich so langsam an die Lyrik heran und muss natürlich als Patenonkel des liebsten Patenkinds der Welt wissen, was bei den Kleinen so »up to date« ist – abgesehen davon, dass ich selbst wunderschöne Kinder- und Jugendbücher über alles liebe. Sogenannte »Splatter-Thriller«, bei denen schon ab dem ersten Absatz das Blut aus den Seiten tropft, lese ich eher selten – ebenso wie Fantasy, Gothic und klassische Liebesromane.

Bei mir kann die geneigte Besucherin/ der geneigte Besucher meines Blogs neben Rezensionen noch eine Menge mehr entdecken: Gedichte, Zitate von Autoren und aus Büchern, Kurz-Portraits von Autoren, Glossen, Beiträge zu besonderen Tagen oder Aktionen und noch eine Menge mehr (s.a. unten).


Fernab der klassischen Rezension…

Montagsfrage (1)

130 (im Wort: einhundertunddreißig) Mal hat Antonia, die Hüterin der MONTAGSFRAGE meine Kolleg*innen und mich mit der Beantwortung einer Frage rund um die Themen Bloggen, Lesen und Literatur herausgefordert. So manches Mal ertönte nach dem ersten Lesen mein verzweifelter MONTAGSFRAGE-Schrei, da ich so spontan nichts aber auch gar nichts mit der Frage anfangen konnte. Doch statt zu resignieren, wird dann immer mein Ehrgeiz geweckt. Schließlich bin ich einer der wenigen Teilnehmer*innen, der ALLE Fragen bisher beantwortet hat (und auch weiter beantworten wird „bis das der Tod…“, aber das ginge hier doch zu weit). So blicke ich Frage für Frage auf mich und mein Leben als Leser, rüttle an den Schubladen meiner Erinnerungs-Kommode, befördere so einiges Verschüttetes an die Oberfläche und reflektiere so mein eigenes Handeln. Liebe Antonia, nochmals meinen herzlichsten Dank für diese Möglichkeit zur Selbstreflektion…!

Blog-ge-switch-er

Ich lese einen Beitrag auf einem Blog, einer Literaturseite, einem Buchportal etc. und denke „Diesen interessanten Artikel musst du dir merken!“. Doch wie stelle ich es am Elegantesten an? Listen anlegen? Karteikarten erstellen? Archive pflegen? Dann kam mir der Gedanke, dass diese Artikel evtl. auch für meine Mit-Blogger*innen von Interesse sein könnten. So war die Idee für [Blog-Ge-„switch“-er] geboren. Zugegeben, es ist ein sperriges Wort. Aber mir wollte partout nichts Originelleres einfallen. Was ich aber im Grunde damit ausdrücken wollte, ist, dass ich von einem Blog zum nächsten Blog „gehüpft“ bin und mir angeschaut habe, was meine Blogger-Kolleg*innen so alles Interessantes „gezwitschert“ bzw. veröffentlicht haben.

kulturtipps

Pandemie-bedingt ist es leider auf dieser Rubrik ruhiger geworden: Keine Kultur, keine Tipps! Es war zum Heulen! Natürlich hoffe ich, dass die Zeiten nun besser werden, und ich so eine reelle Chance habe, diese Rubrik bald wieder mit mehr Inhalt füllen zu können. Was allerdings unabhängig von dieser Rubrik vor und während der Pandemie weiterhin erfolgte, waren meine Beiträge zu Kulturelles Kunterbunt… (sofern welche stattfanden), in denen ich meine Eindrücke von Besuchen bei kulturellen Events wiedergab. Schaut doch mal vorbei!

Literaten im Fokus

Manchmal juckt es mich und ich muss mich kratzen! – will heißen: Manchmal stolpere ich über eine Autorin/ einen Autor und denke „Über diese Person wolltest du schon immer viel mehr erfahren!“. Manchmal gebe ich diesem Drang sogar nach. So wurde die Rubrik Literaten im Fokus geboren. Im Rahmen einer kleinen Retrospektive schaue ich auf das Leben und Wirken dieser Literaten und werfe auch einen Blick auf Zeitumstände und Weggefährten. Es ist eine sehr interessante aber auch zeit- und arbeitsintensive Auseinandersetzung mit Künstler*innen der schreibenden Zunft.

Ich lade gern mir Gäste ein! Be my guest...

Dies ist mein jüngstes Baby, das gerade erst seine ersten zaghaften Schritte gemacht hat, und ich bin dankbar für alle meine Gäste, die diese Schritte gemeinsam mit mir gewagt haben. Die Idee hinter dieser Rubrik ist eigentlich sehr einfach erklärt: Warum soll immer nur ich auf meinem Blog „sabbeln“, wo ich doch tolle Menschen kenne, die so viel Interessanteres zu berichten hätten. Nachdem schon Ute und Carmela zu Wort kamen, wird im September Lars von seinen Erfahrungen als Selfpublisher berichten.

Die Bücher meines Lebens

Besonders das Ende des Jahrs 2019 war sehr bewegend für mich: Ich feierte meinen 50. Geburtstag! Es war für mich an der Zeit, ein Resümee zu ziehen und Entscheidungen zu treffen. Auch einen sehr persönlichen Rückblick auf mein Leben als Leser gönnte ich mir anhand von 14 Büchern, die ich mit größtem Bedacht auswählte und die so zu Recht den Titel Die Bücher meines Lebens tragen dürfen. Es war für mich einerseits emotional aufwühlend und gleichzeitig sehr, sehr schön. Anhand der Bücher konnte ich viele wichtige Stationen meines Lebens benennen, die mir nochmals offenbarten, warum ich der Mensch werden konnte, der ich heute bin…!

Lektüre zum Fest

Hatte ich schon erwähnt, dass ich Weihnachten liebe? Nein! Also: Ich liebe, liebe, liiiiiebe Weihnachten und selbstverständlich auch die passende Literatur. Hach, und es gibt Jahr für Jahr immer so viel Schönes und Neues zu entdecken. Von dieser Ausbeute profitiere ich natürlich auch als Vor-Leser. Und da ich hoffe, dass ich nicht der einzige Weihnachts-Fan in der Blogger-Sphäre bin, bekommt Ihr immer ab Mitte Oktober ein mehrgängiges Menü zur Literatur zum Fest aufgetischt. Bon Appetit!


Wen empfehle ich Euch?

Seit Beginn meiner Blogger-Karriere verfolge ich seinen Blog reisswolfblog und bin ein Fan seiner kompetenten und ausführlichen Rezensionen. Dabei geizt er manchmal nicht mit bissig-ironischen Kommentaren und würzt seine Beiträge auch gerne mit einer Prise „schwarzen Humor“. Doch auch bei ihm meine ich, eine gewisse Trägheit wahrzunehmen.

Lieber Frank!
Vielleicht kann ich Dich hiermit ein wenig aus Deiner Lethargie scheuchen!
Gruß Andreas


Ich gebe den Award weiter an…

…da ich bei jedem einzelnen dieser Blogs, der Meinung bin, dass sie ein wenig mehr Aufmerksamkeit verdient hätten! 

[Gastbeitrag] ITALIENISCH – DEUTSCH / DEUTSCH – ITALIENISCH. ZWEI HERZEN SCHLAGEN IN MEINER BRUST von Carmela Silvia Sanfilippo

Ist es Schicksal? Manchmal begegnet man einen Menschen und findet ihn spontan sympathisch. So erging es mir mit Carmela, als sie uns (mehrmals) in unserem Stamm-Hotel im Hamburg über den Weg lief. Morgens beim Frühstück fiel mir eine junge Frau im Service-Team auf, die mit ihrer Herzlichkeit für sich einnahm und dank einem enormen Sprachtalent problemlos mit den internationalen Gästen kommunizierte. Da ich ein neugieriges Kerlchen bin, sprach ich sie an. Ich vermutete, dass sie „irgendetwas mit Sprachen“ studiert hätte. Beinah schüchtern gestand sie mir, dass sie ursprünglich Schauspielerin sei. Und wie viele ihrer ebenso talentierten Kolleg*innen gab bzw. gibt es eben auch bei Carmela zwischen den Produktionen immer wieder s.g. Durststrecken, in denen trotzdem gelebt (vielleicht manchmal sogar: überlebt) werden muss.

Über die sozialen Netzwerke blieben wir in Kontakt und nahmen Anteil am Leben des anderen, indem wir „Likes“ verschenkten und mit Kommentaren nicht geizten. Carmela sendete mir immer ein mutmachendes „Toi-Toi-Toi“ zu meinen Lesungen, und ich freute mich mit ihr über jedes Theater- und Film-Projekt, an dem sie beteiligt war. Doch unseren Wunsch, uns in Hamburg wieder zu treffen, konnten wir uns bisher leider nicht erfüllen, da unser Timing bisher denkbar ungünstig war („Gerne“ verpassten wir uns um nur wenige Tage). Und dann erschien Corona auf der Bildfläche, und das Reisen kam vorerst zum Erliegen. Umso mehr freue ich mich nun, dass Carmela sich bereit erklärt hat, einen Gastbeitrag für meinen Blog beizusteuern. Im Vorfeld war sie sehr unsicher, ob ihr schriftstellerisches Talent mir genügen würde. Meiner Meinung nach schätzt sie sich völlig falsch ein: Ich finde ihren Text ganz wundervoll…!


„Zwei Herzen? Ja, natürlich, aber warum nicht auch zwei Seelen?“ Das war das Erste, woran ich gedacht habe, als Andreas mir dieses Thema vorschlug. Ich weiß auch nicht warum! Irgendwie fehlte mir das Wort „Seele“ in diesem Zusammenhang, denn „Seele“ ist nicht gleich „Herz“. Vielleicht hat „Herz“ mit Temperament zu tun, mit Lebhaftigkeit, vor allem, wenn ich an „Herzschlag“ denke. Das Wort „Seele“ verbinde ich eher mit langsamen Gedanken, Gefühlen und einer inneren Stimmung.

Ich schwebe zwischen zwei völlig entgegengesetzten Welten: Sizilien (Das nicht gleich Italien ist!) und Deutschland. Meine Mutter ist im schönen Celle geboren, in der Nähe von Hannover, während mein Vater Sizilianer war, und ein Stipendium für ein Medizinstudium in Hamburg bekommen hatte. Es waren die 60er Jahre: Die beiden hatten sich am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf kennengelernt und wurden ein Paar. Nach einigen Jahren entschied sich mein Vater, zurück in die Heimat zu kehren, um dort einer Tätigkeit als Medizin-Professor an der Universität Catania nachzugehen.

Meine Mutter fuhr einfach nach und blieb bis heute auf der Insel. Vier Kinder sind aus dieser Beziehung entstanden, und alle sind auf Sizilien geboren. Aber die Verbindung zu Deutschland wurde nie schwächer, vor allem für die ersten zwei Kinder, die viel häufiger als die letzten Zwei (Ich bin die Jüngste!) die deutschen Verwandten besuchten. Als Kind und als Mädchen war ich selten in Deutschland, aber meine Mutter sprach Deutsch (das „gute“ Deutsch aus Hannover 😉). Von den Tanten und Großtanten bekamen wir immer die leckere Süßigkeiten aus dem Norden und führten lustige Telefongespräche, in denen sich die zwei Sprachen auf drolligste Weise vermischten.

Ich kam später dazu, eine persönlichere Beziehung zu Deutschland aufzubauen: Zuerst studierte ich Germanistik an der Uni, und nach dem Studium besuchte ich die Theaterschule Aachen für Schauspiel und Regie. Ich lernte Deutschland auf meine eigene Weise kennen und vor allem ganz allein. Seitdem habe ich angefangen, regelmäßig zu „pendeln“. Wenn ich ehrlich bin, und mir kommen dabei wieder die Wörter „Herz“ und „Seele“ in den Sinn, verbinde ich das erste Wort mit „meiner“ Insel und „meinem“ Vulkan, der so mächtig über Catania herrscht, und das zweite Wort mit Deutschland, das in mir ein Gefühl von Ruhe und „Pause machen“ erweckt.

Sizilien – das „Herz“ – bedeutet für mich Chaos, Schmutz, Gewalt, Desorganisation, Arbeitslosigkeit, Mafia und Schlamperei aber auch Schönheit, Geschichte, Fröhlichkeit, Hitze und Liebe. Deutschland – die „Seele“ – steht bei mir für Sauberkeit, Respekt, Ordnung, Organisation, Kälte und Regen, wunderbaren Kuchen und ausgezeichnetes Brot. In Deutschland kann ich mich vom „Inferno“ Siziliens erholen, mir die geweinten Tränen über das Desaster auf der Insel aus dem Gesicht wischen und meiner Seele Gutes tun. Dann aber – nach einer gewissen Weile – muss ich mein Herz wieder stärker schlagen spüren und dem Tempo des Ätnas folgen. Ich möchte wieder laut sprechen und laut schreien und mich bei Wein und Musik treiben lassen.

Und das geht sicherlich immer so weiter bis ans Ende meiner Tage: Solange mein Herz schlägt und meine Seele fühlt…!

Carmela Silvia Sanfilippo


Carmela Silvia SanfilippoCarmela Silvia Sanfilippo zeigte ihr Talent schon in div. Theater-, Film- und Fernsehproduktionen sowohl in Deutschland als auch in Italien. So war sie dort u.a. festes Ensemble-Mitglied der Satire-Show „Metropolitaun“ und spielte Rollen in den beliebten TV-Krimis „Amore criminale“ und „Il commissario Montalbano“. Doch auch auf der Bühne konnte sie Publikum wie Kritiker gleichermaßen begeistern: So wurde ihr 2019 von der Stadt Leonford der „38. Premio Città di Leonforte“ für ihre schauspielerische Leistung im Stück „Una lunga attesta“ verliehen. Mit Gresi e gli altri (Gresi und die Anderen) schuf sie ihre eigene One-Women-Show, in der sie in unterschiedliche Rollen-Typen schlüpft und diese satirisch persifliert. Als Gresi könnt Ihr sie sowohl auf facebook als auch auf instagram bewundern. Weitere Information findet Ihr auch hier.


Herzlichen Glückwunsch: 3 Jahre .LESELUST

Ihr Lieben!

Es gibt heute wieder einen Grund zum Feiern:

Mein Blog und ich feiern nun schon unseren dritten gemeinsamen Geburtstag…!

3 Jahre: Ist es zu fassen? Wo ist nur die Zeit geblieben? Was ist in diesen drei Jahren alles bei mir/ mit mir passiert? Drei Mal habe ich einen neuen Arbeitsplatz für mich gesucht, gefunden und somit drei Mal den Arbeitgeber gewechselt: …ein Umstand, der mir so gar nicht entspricht, da ich die Kontinuität dem unsteten (Arbeits-)Leben vorziehe. Doch manchmal sollte es wohl so sein, wie es dann gekommen ist. Und dann ist es auch gut so…! Doch was ist – zumindest in den letzten zwei Jahren – alles nicht bei mir passiert: Meine letzte Lesung liegt 30 Monate zurück: Dieser Umstand schock mich doch, und ich hoffe, dass ich dies in absehbarer Zeit ändern kann.

3 Jahre: 209 Mal habe ich ein Buch in die Hand genommen, es gelesen und meine Meinung darüber öffentlich geäußert. Neben diesem Blog sind einige meiner Rezensionen wieder auf facebook und erstmals auf instagram erschienen. Wenn es so weiter geht, gibt es irgendwann doch meinen eigenen Youtube-Kanal, und ich mutiere noch zum hippen Influencer.

3 Jahre: 127 Mal habe ich eine MONTAGSFRAGE beantwortet. Dabei klopfe ich mir selbst stolz auf die Schulter, da ich vermute, dass ich einer der wenigen Teilnehmer*innen bin, der alle bisher gestellten Fragen beantwortet hat. Und ich sende ein herzliches Dankeschön an die Hüterin der MONTAGSFRAGE und an alle anderen Mit-Blogger*innen, die sich immer wieder so kreative Fragen rund um das Lesen und die Literatur einfallen lassen.

3 Jahre: 709 Beiträge haben das Licht der Blogger-Welt erblickt und bevölkern die vielfältigen Kategorien meines Blogs. Neben den etablierten Kategorien fällt mir doch hin und wieder auch eine neue Rubrik ein: Hatten im letzten Jahr „Literaten im Fokus…“ und „Blog-Ge-„switch“-er“ Premiere, so ging in diesem Jahr „Be my guest…“ mit dem ersten Gastbeitrag von Ute Gartmann, der Buchhändlerin meines Vertrauens, an den Start. Auf den zweiten Beitrag könnt Ihr Euch für morgen freuen: Schauspielerin Carmela Silvia Sanfilippo vereint in sich – dank ihrer Eltern – die deutsche Gründlichkeit mit sizilianischem Temperament. Oder vielleicht war es auch umgekehrt, aber lest doch selbst. Und so einige weitere Gäste haben ihr Kommen schon angekündigt…!

Doch so ein Geburtstag ist nicht nur eine wunderbare Möglichkeit, Gratulationswünsche in Empfang zu nehmen, sondern auch, mich bei Euch zu bedanken. Ihr alle folgt diesem Block – mal lauter, mal leiser – und schenkt ihm Eure Aufmerksamkeit. Ihr nehmt Euch die Zeit und lest meine – mal mehr, mal weniger – gelungenen geistigen Ergüsse. Mir ist durchaus bewusst, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist, und ich danke Euch dafür von Herzen.

So freue ich mich umso mehr auf ein weiteres gemeinsames Jahr mit ganz viel .LESELUST…!!!

Herzliche Grüße

Andreas

[Rezension] frankophile Samtpfoten

Katzen in Frankreich.JPG

Sie schnurren, maunzen und räkeln sich. Will man sie streicheln, fahren sie ihre Krallen aus. Sie gelten als unberechenbar, dennoch ist ihre Beziehung zum Menschen eine Erfolgsgeschichte…

„Wenn du ihre Zuneigung verdient hast, wird eine Katze dein Freund sein, aber niemals dein Sklave.“ Théophile Gautier


Auf Samtpfoten durch Paris von Olivia Snaije/ mit Fotografien von Nadia Benchallal

Dieses Buch handelt natürlich über Katzen: Es sind aber ganz besondere Katzen! In ihrem Reich sind sie Stars! Denn sie haben sich ein Reich gewählt, indem sie Stars sein dürfen. „Zu Besuch bei den Katzen der schönsten Brasserien, Hotels und Boutiquen“ lautet der Untertext zu diesem Bildband.

Dieses Buch handelt natürlich über Katzen: Gleichzeitig ist es aber auch ein charmanter Shopping-Guide für Paris.

So wird jede Katzenpersönlichkeit mit einer persönlichen und sehr individuell gestalteten Visitenkarte vorgestellt und mit wunderschönen Fotos in ihrem „natürlichen Umfeld“ portraitiert. Gleichzeitig ist es eine Verbeugung über Paris mit seinen Künstlern, seiner historischen Architektur und seinen kleinen, individuellen und inhabergeführten Läden.

erschienen bei Knesebeck/ ISBN: 978-3868737547


Katzen – Französische Landsitze und ihre Bewohner von Rachael McKenna

Das Betrachten der Fotos in diesem Bildband würde ich als „Balsam für die Seele“ bezeichnen: So schön, so stimmungsvoll, so anrührend, so atmosphärisch, so verführerisch,…

Rachael McKenna ist mit ihren Fotos eine Verbeugung vor dem Wesen der Katze gelungen. Dabei spielt natürlich auch die Wahl ihrer Locations eine nicht unerhebliche Rolle am Gelingen ihrer Fotos: Pompöses steht neben Schlichtheit und Vergänglichkeit, Kultur steht neben dem Wilden und Ungezähmten,…

Beim Blättern in diesem wunderschönen Bildband vergesse ich immer alles um mich herum: Darum liegt er auch griffbereit auf meinem Couchtisch.

erschienen bei Knesebeck/ ISBN: 978-3868733747


„Ich habe die Philosophen und die Katzen studiert, doch die Weisheit der Katzen ist letztlich um ein weites größer.“ Hippolyte Taine

Leider stand mir kein Foto einer Katze aus Frankreich zur Verfügung: Aber die überraschende Begegnung einer lieben Freundin mit einer Katze in ihrer Heimat Italien ist doch ebenso schön, oder?

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Foto: Carmela Silvia Sanfilippo