MONTAGSFRAGE #38: Wie bist du zum Lesen gekommen?

Montagsfrage (1)

Bei mir war es das Zusammenspiel mehrerer Faktoren, die ich unter „Warum blogge ich?“ schon beschrieben habe. Darum nehmt es mir bitte nicht übel, dass ich mich bei der heutigen Montagsfrage selbst zitiere:

„Seit meinem 5. Lebensjahr lese ich. Angefangen hat alles damit, dass ich es als kleiner Pöks wahnsinnig spannend fand, wenn mein 7 Jahre älterer Bruder morgens schon zur Schule durfte. Ich musste leider zuhause bleiben, dabei hätte es mich sehr interessiert, was mein Bruder in der Schule so alles erlebt (Mein Bruder hätte mit Freude und äußerst bereitwillig mit mir getauscht!).

So nötigte ich unsere Mutter, mit mir „Schule“ zu spielen. Bei dieser Gelegenheit kam die erste Schul-Fibel von meinem Bruder wieder zum Einsatz und zu neuen Ehren. Ich war fasziniert von den vielen bunten Bildern, wollte aber auch unbedingt die komischen Zeichen neben den Bildern verstehen. Unsere Mutter erklärte mir zwischen Staubsaugen, Abwasch und Mittag kochen (Bitte beachten: Wir befinden uns im Jahr 1974!) die einzelnen Buchstaben, und schon bald konnte ich aus den einzelnen Hieroglyphen erst ganze Worte und dann vollständige Sätze formen, um den Abenteuern von Peter, Ursula, Flocki, Muschi und Igel selbständig zu folgen.

Mit Beginn der Schule ebnete meine LESELUST ein wenig ab und pendelte sich auf Normal-Null ein: Schließlich gab es jetzt mit den Klassenkameraden und Schulfreunden so viel anderes Neues zu entdecken. Bis zum 8. November 1977 – meinem 8. Geburtstag,…

…an diesem „denkwürdigen“ Tag schenkte mir mein Großvater mein erstes „richtiges“ Buch: 5 Freunde im alten Turm. Meine Gedanken damals waren „Wie blöd, das ist ja nichts zum Spielen!“. Aber ich bedankte mich brav, und das Buch landete erstmal unbeachtet auf einem Regal in meinem Kinderzimmer. Beinah täglich fragte Opa „Und? Gefällt Dir das Buch?“, bis meiner Mutter der Kragen platzte, und sie mich anranzte „Nun ließ das Buch, damit Opa endlich Ruhe gibt!“.

Und so lass ich widerwillig die ersten Seiten, tauchte ein in eine Welt voller Abenteuer, und mein Widerwille schwand mit jeder gelesenen Seite. Seitdem verspüre ich diese LESELUST,…

…die im Laufe der Jahre nie geschwunden, vielmehr gewachsen ist. Auch wenn es ein wenig abgedroschen klingt: Lesen bedeutet für mich Leidenschaft! Ich liebe Bücher mit wunderbaren Einbänden, schönem Papier und kunstvollen Illustrationen. Ich liebe den Geruch eines Buches, wenn ich es von der Cellophan-Umhüllung befreit und zum ersten Mal aufgeschlagen habe. Es ist ein haptisches und olfaktorisches Vergnügen – nicht zu vergessen die Auswirkungen des Lesens auf Seele und Geist!“

Ich bin so dankbar, dass ich das Lesen für mich entdeckt habe und zum richtigen Zeitpunkt Menschen an meiner Seite hatte, die dies auch gefördert haben!

…und wie habt Ihr das Lesen für Euch entdeckt? Ich bin gespannt auf Eure Geschichten???


Antonia Leise von „Lauter & Leise“ hat dankenswerterweise DIE MONTAGSFRAGE: Buch-Blogger Vorstellungsrunde wiederbelebt und stellt an jedem Montag eine Frage, die Interessierte beantworten können und zum Vernetzen, Austauschen und Herumstöbern anregen soll! Ich bin gerne dabei!!!

In meinem MONTAGSFRAGE-Archiv findet Ihr Fragen & Antworten der vergangenen Wochen.

Herzlichen Glückwunsch…

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Foto: Kim Wengoborski

Da war die Freude groß: Die Buchhandlung meines Vertrauens „die schatulle“ wurde zum sechsten Mal in Folge vom Landesverband Nord des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur als „Prädikatsbuchhandlung – Partner für Leseförderung“ ausgezeichnet.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Liebe Ute! Liebe Sabine! Liebe Susanne! Liebe Katrin! Lieber Nino! Ich gratuliere Euch von Herzen zu dieser verdienten Auszeichnung, freue mich mit Euch „wie Bolle“ und bin als passionierter Bücherfan so dankbar, Euch in meiner Nähe zu wissen!

Für alle, die sich für die Hintergründe dieser Auszeichnung interessieren, gibt es hier den entsprechenden Zeitungsbericht.

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[Rezension] Ben Aaronovitch – Die Flüsse von London

Dies ist keine Rezension!

Was könnte ich Euch mit einer Rezension noch Neues mitteilen, dass nicht schon längst auf Buch-Portalen und Internet-Foren die div. Rezensierenden mehr als ausführlich mit ihren Rezensionen getan haben? Wie könnte ich Euch diesen Roman noch origineller näher bringen, ohne meine Vor-Rezensierenden zu kopieren und somit deren geistiges Eigentum schamlos zu missbrauchen? Mir fällt nix ein!

Darum erspare ich mir die Mühe, eine Rezension zu verfassen, versuche mich stattdessen, kurz und knapp zu halten und erkläre Euch nur…

a). Worum es in dieser Roman-Reihe eigentlich geht, bzw. womit sie zu vergleichen ist?

und

b). Warum Ihr die Bücher durchaus lesen solltet?

Also…

a). Stellt Euch folgendes vor: Ein etwas naiver aber sympathischer Constable Ben Jones geht bei einem Inspector Tom Barnaby, der einen „besonderen“ Abschluss per Fernstudium an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei absolviert hat, in die Lehre und darf sich seitdem mit allerlei kriminellen Gestalten aus dem Dies- und Jenseits herumschlagen.

und

b). Da ich schon div. Krimis innerhalb einer Serie sammle (und natürlich auch lese), wollte ich „eigentlich“ auf GAR KEINEM FALL mit einer weiteren beginnen. Doch nun nenne ich auch schon den zweiten Band mein Eigen (…und die weiteren, schon erschienenen Bände tummeln sich auf meiner Wunschliste.). Das konnte selbst die mythologisch-angehauchte und völlig unnötige Nebenhandlung nicht verhindern! Ich finde, dies spricht eindeutig für die Qualität des restlichen Romans.

Nur wünschte ich mir ebenfalls einen Zauberspruch, wenigstens um mir mehr Zeit zum Lesen zu erzaubern!!! (Furunculus! – Oh, verdammt, das war der falsche…!)


erschienen bei dtv/ ISBN: 978-3423213417

MONTAGSFRAGE #37: Die Dystopie der Herzen?

Montagsfrage (1)

Als ich die Überschrift der heutigen Montagsfrage las, war ich etwas verwirrt:

Hä! Was hat die anatomisch unübliche Lage eines trotzdem funktionierenden Organs im menschlichen Körper mit einer Frage innerhalb der Buchblog-Community zu tun? (Ihr ahnt es: Der Krankenpfleger in mir hatte sich Luft verschafft.)

Erst nachdem ich Antonias Beitrag gelesen hatte, wurde mir klar, was in diesem Fall mit „Dystopie“ gemeint war. Zur genaueren Definition habe ich zudem „Wikipedia“ bemüht:

„Die Dystopie… …entwirft ein zukunftspessimistisches Szenario von einer Gesellschaft, die sich zum Negativen entwickelt, und stellt somit einen Gegenentwurf zu… …Utopia dar. Häufig wollen die Autoren dystopischer Geschichten mit Hilfe eines pessimistischen Zukunftsbildes auf bedenkliche Entwicklungen der Gegenwart aufmerksam machen und vor deren Folgen warnen. Eine dystopische Gesellschaft ist in der Regel charakterisiert durch eine diktatorische Herrschaftsform oder eine Form repressiver sozialer Kontrolle. Typische Charakteristika einer Dystopie: Dem Individuum ist durch mechanisierte Superstaaten jegliche Freiheit genommen, die Kommunikation der Menschen untereinander ist eingeschränkt oder anderweitig gestört und das Bewusstsein der eigenen Geschichte und/oder eigener Werte gekappt.“

Nein, so etwas lese ich nicht!!! Warum sollte ich dies tun? Das deprimiert mich nur zu sehr!

Womit ich nicht sagen will, dass Literatur nicht aufrütteln und auf Missstände hinweisen soll. Ganz im Gegenteil: Dies ist eine der hehren Aufgaben der Literatur! Literatur ist so vielfältig. Sie weitet meinen Blick und lenkt meine Aufmerksamkeit auf häufig unbeachtete Details. Sie stößt mich auf Ungerechtigkeiten in der Welt und schärft meine Sinne für Recht und Unrecht. Sie bringt meine Seele zum Schwingen und sorgt dafür, dass mein Intellekt arbeitet. Sie unterhält mich im wahrhaft besten Sinne des Wortes!

Aber mich der Endzeitstimmung einer Dystopie hingeben…? Nein, danke! Anteile von Endzeitstimmung habe ich durchaus schon in meinem eigenen Leben verspürt: Das reicht! Lesen nicht mehr nötig!

…???


Antonia Leise von „Lauter & Leise“ hat dankenswerterweise DIE MONTAGSFRAGE: Buch-Blogger Vorstellungsrunde wiederbelebt und stellt an jedem Montag eine Frage, die Interessierte beantworten können und zum Vernetzen, Austauschen und Herumstöbern anregen soll! Ich bin gerne dabei!!!

In meinem MONTAGSFRAGE-Archiv findet Ihr Fragen & Antworten der vergangenen Wochen.

[Rezension] Jan Ranft – Himbeerjoghurt mit Sahne

Was tun, wenn man von vornherein weiß, dass die Rezension, die man verfassen wird, äußerst „durchwachsen“ ausfallen wird? Warum schreibe ich dann trotzdem diese Rezension?

Weil hier ein Autor in vielerlei Weise etwas wagte: Jan Ranft hat viele Idee zusammengetragen und zu einer Anthologie gebündelt. Diese Anthologie wurde zudem von ihm überarbeitet, ergänzt und in Eigenregie veröffentlicht. Hochachtung!

Klingt gut! – und wann kommt nun das „Durchwachsene“? Jetzt!

Jan Ranft versammelt auf 256 Seiten satte 53 Geschichten – sehr kurze Geschichten, die eher wie Anekdoten, die sich Freunde beim Bier in der Kneipe erzählen, anmuten. So hätten den Geschichten „aus der Schwulenwelt“ 2 bis 3 Seiten „mehr“ sehr gut getan: Die Charakterisierung der Personen wäre dann vielleicht weniger oberflächlich und deutlich markanter und individueller ausgefallen. Zudem fehlten mir sowohl eine gewisse Qualität im sprachlichen Ausdruck als auch eine Kreativität in Stil und Sprachmelodie – aber vielleicht fehlten auch hierfür die schon erwähnten 2 bis 3 Seiten „mehr“.

Umso bedauerlicher, da Herr Ranft sehr gute Ideen hat, die es wert sind, mit mehr Aufmerksamkeit erzählt zu werden. Seine Geschichten decken eine enorme thematische Bandbreite ab – Liebesroman, Erotik, Coming-of-Age, Horror, (Schwarzer) Humor, Groteske und Ironie – und hätten das Potential, beim Leser richtig zu zünden. Vielleicht wäre die Hilfe eines Lektors hier von Nutzen gewesen.

Lieber Herr Ranft!

Sie haben so viel gewagt: Neben den schon genannten Punkten haben Sie sich zudem im Rahmen einer Buchverlosung dem Urteil eines selbsternannten Literatur-Kritikers gestellt. Hochachtung! Da haben Sie es mehr als verdient, dass ich mit allem nötigen Respekt ehrlich zu Ihnen bin.

Mit herzlichen Grüßen

Andreas Kück

erschienen bei Books on Demand/ ISBN: 978-3752832563

Ich danke dem Autor herzlich für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar!

[Rezension] Jack London – Mord auf Bestellung

Ivan Dragomiloff hat ein sowohl außer- als auch ungewöhnliches Geschäftsmodel: Seine erfolgreiche Attentatsagentur beseitig unliebsame Mitmenschen sauber, zuverlässig und diskret nach äußerst ethischen und moralischen Kritikpunkten. Nur diejenigen Zeitgenossen, von deren Tod die Menschheit profitieren würde, finden ein vorzeitiges Ende. Der schwerreiche und integre Winter Hall stellt Dragomiloff eine Falle und beauftragt ihn, sich selbst ermorden zu lassen – nichtsahnend, dass er es mit dem Vater der reizenden Grunya zu tun hat. Ein Wettlauf mit der Zeit sowie kreuz und quer durch die amerikanischen Staaten beginnt…!

Zugegeben: Mit Jack London habe ich Werke wie „Wolfsblut“, „Seewolf“ und „Ruf der Wildnis“ assoziiert. Zudem waren meine Versuche, mich diesen Werken in meiner Jugend zu nähern, kläglich gescheitert: Ich empfand sie als schwülstig, langatmig und somit langweilig (Selbst ein Kartoffel zerdrückender Raimund Harmstorf konnte daran nichts ändern.),…

…35 Jahre später „stolpere“ ich nun über diesen Roman, der mich – zu meiner eigenen Überraschung – sehr begeistert hat. Jack London mixte hier aus einer Prise „James Bond“, einem Schuss „Edgar Wallace“ und einem Spritzer „Malteser Falke“ einen äußerst süffigen Cocktail. Besonders schmackhaft empfand ich die Beschreibungen vom Personal der Attentatsagentur: Hier tummeln sich nur hoch-gebildete Wissenschaftler und Gelehrte, die ihre Taten völlig rational rechtfertigen. Gerade die ausführlichen Dialoge und Gespräche dieser Männer zu Ethik und Moral sind sehr vergnüglich zu lesen, ließen mich beim Lesen mehrfach auflachen und waren in ihrer Argumentation so überzeugend, dass ich beinah versucht war, ihre Morde als ethisch vertretbar anzusehen.

London charakterisiert diese Männer durchweg sympathisch und sehr individuell und verhindert so ein Schubladendenken beim Leser: Es gibt kein Schwarz oder Weiß, kein Gut oder Böse…! Selbst der strahlende Held (Winter Hall) und seine liebreizende Angebetete (Grunya) sind irgendwann so tief in dieser Affäre verstrickt, dass die Mauer ihrer Moral zarte Risse bekommt. Am Ende siegt die Gewissheit, dass niemand von ihnen aus diesem Spiel als Sieger hervorgeht.

…eine äußerst erfreuliche Wiederbegegnung mit Jack London, die hoffentlich nicht meine einzige bleibt!

erschienen bei Penguin / ISBN: 978-3328103400

Ich danke dem Verlag herzlich für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar!

MONTAGSFRAGE: Heute mal nicht…!

Montagsfrage (1)

Ihr Lieben!

Unsere rührige Fragestellerin hat es leider sommerlich grippal in die Horizontale gestreckt: Darum gibt es heute leider keine Montagsfrage. Meine Nachbarn werden sie vermissen…!

„Wieso deine Nachbarn?“ werdet Ihr sicher fragen. Ganz einfach: Gerne stoße ich nach dem ersten Lesen der Montagsfrage einen verzweifelten Schrei aus und verfluche mich, die Welt im Allgemeinen und die Fragestellerin im Besonderen. Dann raufe ich mir die Haare, weil ich felsenfest davon überzeugt bin, dass mir zu dieser Frage aber auch so gar nichts einfallen wird, nur um dann – spätestens nach einem kleinen Abstecher Richtung Bücherregale – ungebremst meine geistigen mehr oder weniger sinnigen Ergüsse aus mir heraus sprudeln zu lassen. Am Ende stelle ich fest, dass es doch gar nicht so schlimm war. Da es heute aber keine Montagsfrage gibt, gibt es auch keinen Schrei…!

Allerdings: Meine Nachbarn sind Menschen und somit Gewohnheitstiere, die sich einmal pro Woche an einer akustischen Emission aus meiner Richtung gewöhnt haben und darum die Montagsfrage aufgrund des Fehlens des Schreies vermissen werden. Wahrscheinlich brauchen meine Nachbarn meinen Schrei als Impuls, um nach einem geruhsamen Wochenende beschwingt in eine neue Woche zu starten. Ein Fehlen dieses Schreies könnte zu Verwirrung und Fehlverhalten in der Nachbarschaft führen. Kann ich dies verantworten? Nein!

Darum werde ich mich jetzt ans Fenster stellen und völlig sinnbefreit einen Schrei ausstoßen…!

Aaaaaaaaaarrrrrrrrrrrrrrrrrrrhhhhhhhhh!!!!!!!!!

Hach, das tat gut! Was tut man nicht alles für eine gute Nachbarschaft!

In meinem MONTAGSFRAGE-Archiv könnt Ihr gerne nochmals nachlesen, welche Fragen mich zum Schreien verleitet haben. Viel Spaß!

Lieben Gruß

Andreas

P.S.: Liebe Antonia! Ich wünsche Dir gute Besserung und freue mich – ob mit oder ohne Schrei – auf Deine nächsten Montagsfragen.

[Rezension] Mia Cassany – Wildnis: Wo seltene Tiere und Pflanzen zuhause sind/ mit Illustrationen von Marcos Navarro

In diesem Fall habe ich einen absoluten Fachmann zu Rate gezogen, der dieses Buch auf „Herz und Nieren“ geprüft hat.

Das liebste Patenkind der Welt (3½ Jahre alt) ist ein Fan von Tierbüchern: Auf einem großen Bücherflohmarkt im letzten Jahr stand er (gefühlt) nur 3 Minuten bei den Kinderbüchern, um dann 15 Minuten in der Naturkundeabteilung konzentriert in einem Tieratlas zu blättern. Wer könnte somit besser über dieses Buch urteilen, wenn nicht er?

Sein Urteil war eindeutig: SEHR GUT!

Auf 16 doppelseitigen Farbtafeln zaubert Illustrator Marcos Navarro die Vielfalt und Farbenpracht der Flora und Fauna unserer Erde, und verzaubert mit seinen bezaubernden Bildern die Betrachter: Er zeigt die Tiere und Pflanzen kindgerecht aber ohne sie zu verniedlichen. Zusammen mit Texterin Mia Cassany, die zu den jeweiligen Lebensräumen kurze Beschreibungen beisteuert, umspannt er den Erdball in einem weiten Bogen, beginnend bei den Rainbow Falls auf Hawaii über den tropischen Regenwald von Honduras zum Nationalpark Kahuzi-Biéga im Kongo, um die Reise im Daintree Nationalpark in Australien zu beenden.

Seine Bilder sind wunderbar farbenfroh und harmonisch, dabei spannend anzuschauen und durchaus detailreich. So kann der Betrachter einem Wimmelbuch gleich sich auf die Suche der Tiere machen und Seite für Seite die Anzahl der jeweiligen Art sammeln. Die Lösungen gibt es am Ende dieses Bilder-Buches zusammen mit Kurzbeschreibungen ausgesuchter Tiere und den korrekten Namen aller Tiere. Um zu erfahren, wo sich welche Naturlandschaft findet, wurde diesem Buch eine Weltkarte vorangestellt.

So werden die Kinder spielerisch und phantasievoll für seltene Lebensräume und vom Aussterben bedrohte Tierarten sensibilisiert.

Hier ist ein außergewöhnliches Sach- und Wimmel-Buch entstanden, dass dem liebsten Patenkind der Welt und seinem Patenonkel gleichermaßen Spaß bereitete.


erschienen bei Prestel/ ISBN: 978-3791373843

Ich danke dem Verlag herzlich für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar!