[Krimi] William Rose – Ladykillers / bremer kriminal theater

Buch von William Rose / Deutsch von Elke Körver und Maria Caleita

Premiere: 9. März 2018 / besuchte Vorstellung: 24. März 2018 / bremer kriminal theater

Inszenierung: Ralf Knapp
Bühne: Ralf Knapp / Heiko Windrath

Kostüme: Bianca Oostendorp


„Freudig erregt stimmt Mrs. Wilberforth zu, als ausgerechnet Professor Marcus ihr kleines Zimmer mieten möchte. Denn er und seine drei Freunde frönen der Hausmusik… [ ] …und während die alte Dame sich in den folgenden Tagen den Klängen von Boccherinis Streichquartett hingibt, ahnt sie natürlich nicht, dass die ganze Pracht vom Plattenspieler kommt. Genau so wenig, dass die vier ganz andere Dinge planen als eine Karriere als Musiker. Und erst recht nicht, dass sie selbst in den Plänen der Vier eine ganz zentrale Rolle spielt…“

Schon beim Betreten des Theatersaals beeindruckte die – für b.k.t.-Verhältnisse – große Bühne, die die div. Spielorte im charmanten, windschiefen Hause Wilberforth detailreich wiedergab: Vom Entrée bis zum Salon, von der Küche über das Treppenhaus bis zum Zimmer im 1. Stock bot das b.k.t. das bisher aufwendigste Bühnenbild.

Gerade das Männer-Quartett mit Martin Leßmann, Mark Derichs, Mateng Pollkläsener und Guido Maria Kober – alles alte Bekannte im b.k.t.-Universum – boten eine famose, komödiantische Leistung zwischen Slapstick und nuanciertem Spiel.

Als einzige Frau in diesem männerdominiertem Stück wirkte Nina Arena dagegen leider etwas blass: Als Mrs Wilberforth hätte sie durchaus mehr Profil zeigen und deutlich präsenter sein können.

Wie auch in vergangenen Inszenierungen am b.k.t. machte Regisseur Ralf Knapp aus einer Not eine Tugend und lies die div. Nebenrollen durch die männlichen Darsteller verkörpern. In  schwindelerregender Schnelligkeit hüpften die Herren von der Haupt- in die Nebenrolle (und wieder zurück), dass ich als Zuschauer manchmal erst verzögert diesen Wechsel registrierte.

Trotz kleinerer Längen bot diese Inszenierung uns aber einen amüsant-kurzweiligen Theater-Abend mit reichlich Training für das Zwerchfell.

P.S.: Woran erkennt der geneigte Zuschauer, dass er in einem Theater als Stammgast gilt? Wenn er beim Eintreten von der Theaterleitung mit Namen begrüßt wird!


Ladykillers wird am bremer kriminal theater noch bis Ende Dezember 2018 (incl. Silvester-Vorstellungen) gezeigt.

[Glosse] Es klingelt an der Tür…

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„Ich bin ein kleiner König, gib mir nicht zu wenig. Lass` mich nicht so lange steh’n, denn ich muss noch weiter geh’n.“

Mehrere Kinderstimmen leiern die Strophen lieblos runter. Noch bevor der letzte Ton verklungen ist, werden die mitgebrachten Plastiktüten fordernd vorgestreckt.

„Daaas habt ihr aber toooll gemacht!“ jubelt die Verkäuferin und versenkt Süßes in die Tüten der Kinder. Die drehen sich ohne Dank oder Gruß um und verschwinden im Gedränge der Fußgängerzone auf der Suche nach ihren nächsten Opfern. Ein wenig erinnert mich diese Vorgehensweise an Mafia-Methoden, und ich möchte laut aufschreien „Nein! Das habt ihr eben NICHT toll gemacht!“ und für „nicht toll gemacht“ gibt es auch keine Süßigkeiten! Gebt Euch Mühe, dann gibt es den gerechten Lohn! Wie sollen die Gören von heute das sonst lernen? Was soll nur aus den heutigen Kindern werden? Youtuber? Influencer? Beauty-Blogger?

Wo sind die Zeiten geblieben, in denen Kinder mit kreativ-bemalten Gesichtern, selbstgebastelten Kronen und selbstgenähten Jutebeutel von Haus zu Haus gingen und mehrstimmig bei Blockflötenbegleitung 3-5 Weihnachtslieder vortrugen, dann mit dankbarem Blick kauintensive Pfeffernüsse, natürlich gealterte Äpfel aus dem eigenen Garten oder die Vorjahres-Kekse von Oma Hanni in Empfang nahmen. Aus Dankbarkeit/ als Zugabe/ zum Abschied gaben sie noch ein Medley der schönsten Weihnachtslieder zum Besten! Das rührte mein Herz: Da gab ich doch mit Freude gerne und vorallem reichlich!

Doch heutzutage…!!!

So, Schluss damit! Ich mache diesen Wahnsinn so nicht mehr mit! Bei mir gibt es für Nix nichts Süßes mehr.

Ich starte eine radikale Gegenoffensive: Ich habe noch eine alte Ausgabe der Brockhaus Enzyklopädie in 24 Bänden. Die werde ich Band für Band an die vorstelligen Gören verteilen. Da schlage ich gleich 3 Fliegen mit einer Klappe: 1). Bei mir steht die Enzyklopädie nur im Weg und verstaubt. 2). Ich tue etwas für die Bildung der Blagen: Vielleicht lernen sie dann endlich, korrekte Sätze auf facebook zu posten. 3). Dank Handy und Vernetzung klingeln spätestens nach dem 10. verteilten Band keine Kinder mehr an meiner Tür!

Die restlichen Bände der Brockhaus Enzyklopädie schenke ich dem unsympathischen Nachbarsjungen: Er feiert im Mai nächsten Jahres seine Konfirmation!

Alles Gute zum Nikolaus!

[Eine Geschichte…] Susanne Niemeyer – FENSTER ZÄHLEN

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„Stell dich bei Dämmerung vor ein großes Wohnhaus und warte, bis alle Fenster erleuchtet sind.“
Das schlägt mein Adventskalender vor. Jeden Tag gibt er mir eine Aufgabe, eine seltsamer als die andere, aber alle drehen sich ums Warten. Im normalen Leben bin ich eine schlechte Warterin. Ungeduldig. Schnell genervt. Aber das hier, das spricht mich an. Weil es absurd klingt.

Ich versuche es. Stelle mich an eine mittelstarkbefahrene Straße. Es ist dunkel, es ist kalt, es nieselt. Ich lasse die Autos an mir vorbeirauschen. Richte mein Blick auf die Fenster eines Hauses und warte.

Meine Einkaufsliste kommt mir in den Sinn.
Den Regen rieche ich.
Nichts geschieht.
Was tue ich hier?
Trotzdem bleibe ich. Halte die Leere aus.

Gedanken finden mich: Warum ist es so störend, wenn mein Tagesablauf durchkreuzt wird? Wenn ich nichts Sinnvolles tun kann? Wenn ein Loch sich auftut, ein leerer Moment?
Vielleicht würde sich ja die Sehnsucht Raum nehmen. Mich ausbremsen. Eine Lücke finden, klein genug für ein paar Himmelsträume. Und die Vernunft wischte sie nicht weg.

Und plötzlich, während ich da in der Kälte stehe, weiß ich, dass ich auf ganz Anderes, Größeres warte.

Susanne Niemeyer

[Rezension] O. Henry – Das Geschenk der Weisen

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Es gibt Geschichten, die müssen für einen Leser erst reifen, oder vielleicht muss der Leser auch erst für eine Geschichte reifer werden: Als ich vor einigen Jahren meine erste weihnachtliche Lesung vorbereitete, las ich zum ersten Mal diese Geschichte. Damals fand ich sie „nett“…

…nicht mehr, nicht weniger!

Einige Jahre später „stolperte“ ich wieder über diese Geschichte und wurde gefangen von O. Henrys melodischen Sprachstil, von der Schlichtheit seiner Erzählung und von den tiefen Gefühlen, die darin verborgen waren: Zwei junge Menschen überraschen sich gegenseitig mit einem Geschenk zum Weihnachtsfest – wenig spektakulär und gleichzeitig so wunderbar. Selbst beim wiederholten (Vor-)Lesen werde auch ich immer wieder berührt von dieser kleinen Geschichte voller Wärme und Menschlichkeit.

Eine Geschichte, die nun ihren festen Platz in meinem Vorlese-Repertoire zum schönsten Fest des Jahres gefunden hat…

…nicht mehr, nicht weniger – und doch so viel!

erschienen bei Insel/ ISBN: 978-3458194538

…oder siehe auch Lektüre zum Weihnachtsfest vom 28. November 2018

 

MONTAGSFRAGE #14: Was sind für dich die schönsten Weihnachtsbücher?

Montagsfrage (1)

Antonia Leise von „Lauter & Leise“ hat dankenswerterweise DIE MONTAGSFRAGE: Buch-Blogger Vorstellungsrunde wiederbelebt und stellt an jedem Montag eine Frage, die Interessierte beantworten können und zum Vernetzen, Austauschen und Herumstöbern anregen soll! Ich bin gerne dabei!!!

In meinem MONTAGSFRAGE-Archiv finden Sie Fragen & Antworten der vergangenen Wochen.


Buch-Blogger Vorstellungsrunde: Was sind für dich die schönsten Weihnachtsbücher?

Tja, Leute, genau die richtige Frage für einen absoluten Weihnachtsbücher-Fachmann wie mich! Hihihi!

Wobei ich den Begriff „Weihnachtsbücher“ freier interpretiere und somit auch einzelne Weihnachtsgeschichten mit einschließen würde…

Treue Leser*innen meines Blog wird es nicht entgangen sein, dass ich mich gerade mitten in der Vorbereitung zu einer Weihnachts-Lesung befinde, somit ist das Thema „Weihnachtsbücher“ bei mir gerade sehr präsent.

Zudem habe ich gerade eine Rezension zu Lektüre zum Weihnachtsfest veröffentlicht und fürchte, mich hier jetzt zu wiederholen…!

Ach, was soll´  s?

Eine meiner liebsten Weihnachtsgeschichten ist „Der unfolgsame Esel“ von Agatha Christie, die hier „en miniature“ ihr großes Erzähltalent beweist: Sympathische Protagonisten, schelmischer Witz, gekonnter Spannungsbogen und am Ende eine überraschende Wendung mit Stimmungswechsel. Im „Großen“ sprich im Roman können dies viele Autoren, im „Kleinen“ ist es eine außerordentliche Kunst, die Mrs. Christie perfekt beherrschte.

Meine zweite, liebste Weihnachtsgeschichte ist „Das Geschenk der Weisen“ von O. Henry, und als passende Lektüre zu Weihnachten bzw. Neujahr möchte ich Euch gerne „Drei Männer im Schnee“ von Erich Kästner ans Herz legen.

Zu „Das Geschenk der Weisen“ und „Drei Männer im Schnee“ habe ich zufälliger- sowie passenderweise die Rezensionen schon in petto, die morgen bzw. am 3. Januar erscheinen werden.

Darum: „Oh, freued Euch!“ ♫♪♩♬♫♪

In diesem Zusammenhang möchte ich eine Botschaft hinaus zu Euch senden:

LEST! MEHR! VOR!

Nichts ist so stimmungsvoll und schafft so viel Vertrautheit wie Vor-Lesen! Dabei geht es nicht um den perfekten Vortrag: Du bist ungeübt? Macht nix! Trau Dich!

Wer nun denkt „Ach, das ist doch nur was, wenn man Kinder hat!“ NEIN! Ich mache bei jeder meiner Lesungen die Erfahrung, dass erwachsene Menschen plötzlich ganz still werden und andächtig lauschen.

Meine liebe Cousine (wahrscheinlich – neben meinem Mann – mein größter Fan 😉) beschreibt, dass sie beim Zuhören ihre Alltagssorgen vergisst, sich fallen lassen kann und immer eine innere Ruhe verspürt.

Und in dieser, unserer hektischen Zeit braucht hin & wieder jeder Mensch sein kleines, feines Stückchen Ruhe!

LEST! MEHR! VOR!


…und was ist Eure liebste Weihnachts-Lektüre?

Theodor Fontane – VERSE ZUM ADVENT

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.

Theodor Fontane

[Rezension] Sebastian Meschenmoser – Herr Eichhorn und der erste Schnee

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Wetter schlecht: Die Sonne lässt sich kaum blicken, und alles ist „grau in grau“! Ich sehne mich nach einem richtig netten Winter mit Schnee auf den Bäumen und Eisblumen an den Fenstern.

Laune mies: In den letzten Tagen gab es sehr viel zu tun, und ein Ende ist noch nicht in Sicht! Da hilft nur ganz, ganz viel Schokolade, ein Eimer voll mit Anti-Depressiva oder…

…dieses Buch:

Herr Eichhorn will den Winteranfang nicht wie sonst verschlafen, sondern mit seinen Freunden dem Igel und dem Bären warten, bis die erste Schneeflocke fällt. Nur keiner von ihnen weiß, wie eine Schneeflocke aussieht…

…und wieder sitze ich da, erfreue mich an den wundervollen Illustrationen und lache über dieses ungleiche Trio, das es trotz ihrer Unterschiede völlig problemlos schafft, ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Wer braucht nach dieser entzückenden Lektüre noch Schoko oder Anti-Depressiva?

Obwohl: So ein klitzekleines Stückchen Schokolade…!!!

erschienen bei Thienemann/ ISBN: 978-3522458047

Gestern beim Lesen…

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…des Beitrags eines Blog-Kollegen musste ich an folgenden Cartoon denken: einige Striche, ein wenig Farbe, ein paar Worte…

…die Kunst eines Cartoons besteht darin, mit wenig viel auszusagen.

„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seine Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“ Hermann Hesse

So sprach Uwe Kalkowski auf seinem Blog „Kaffeehaussitzer“ mir aus der Seele mit seinem Beitrag Die Präsenz der Bücher,…

…und ich ließ meinen Blick durch unsere Wohnung schweifen und erkannte in jeder Ecke unserer 4 Wände Unübersehbares und Unermessliches unserer Persönlichkeiten wieder: Auf dem Tischchen neben dem Sofa liegt aufgeschlagen die Biografie von Elton John, die mein Mann gerade liest. Auf meiner Seite des Sofas befinden sich ein Winter-Buch mit Geschichten und Gedichten und (wie so häufig) ein britischer Krimi. Auf der Ablage des Couchtisches haben die liebgewonnenen Bildbände (…über Katzen in Frankreich, Audrey Hepburn, Cary Grant, Dichter im Hotel und Jugendstil) ihr dauerhaftes Zuhause.

Im Esszimmer stapeln sich noch die Rezeptbücher zur Weihnachtsbäckerei, die aber bald wieder ihren angestammten Platz im Bügelzimmer einnehmen werden (Ja, auch im so genannten Bügelzimmer stehen bei uns Bücherregale) und in direkter Nachbarschaft mit den Hörbüchern meines Gatten leben. In der Küche stehen die Kochbuch-Klassiker ständig griffbereit neben Pasta-Tellern, Espresso-Tassen & Co. (Mein Angetrauter kocht und backt leidenschaftlich und zum Niederknien!).

Im Arbeitszimmer tummeln sich – neben div. Fachbüchern, denen ich momentan eher wenig Aufmerksamkeit schenke, und Bastel- und Einrichtungsbüchern (Die Deko-Queen in unserer Beziehung bin ich!) – eine Vielzahl an Weihnachtslektüren, die darauf warten, für meine Lesung (wieder-)entdeckt zu werden. Und sowohl im Schlafzimmer als auch im Gästezimmer finden sich Bücher.

Einzig das Badezimmer ist eine absolute Buch-freie Zone.

Doch das Herzstück unserer Leidenschaft für Bücher (sowie auch für Musik und Film) ist unsere selbsternannte „Mediothek“, die mit gut gefüllten Regalen an den Wänden und einem gemütlichen Sessel mitten im Raum einlädt, möglichst lange in ihr zu verweilen.

„Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele.“ Cicero

Unsere Räume haben somit Seele im Überfluß!!!

STERNENGLANZ & WEIHNACHTSZAUBER…

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Ein Esel mit besonderen Fähigkeiten, ein Familienvater mit Hang zur Kritik, ein älteres Paar mit Problemen bei der Mülltrennung, ein junges Paar mit außergewöhnlichen Weihnachtsgaben,…

…sie alle tummeln sich in den Geschichten, die ich für diese Lesung ausgewählt habe:

…am 22. Dezember 2018

…um 19.00 Uhr

…in der Klosterkirche St. Marien, Findorffstraße 16, 27711 Osterholz-Scharmbeck

Eintritt pro Person: € 12,– im Vorverkauf/ € 15,– an der Abendkasse.

Eintrittskarten erhalten Sie in der Buchhandlung „die schatulle“ (Tel.: 04791-8585) und im Gemeindebüro der Kirchengemeinde St. Marien (Tel.: 04791-149630).

Der Erlös dieser Lesung kommt der Renovierung der Friedhofsmauer zugute.

[Rezension] Lektüre zum Weihnachtsfest

Kein anderes christliches Fest betört uns mit seinem Zauber, lässt uns in Erinnerungen schwelgen und die Hoffnung nach dem Wunder der Weihnacht wieder aufleben. Und kein anderes Fest ist prädestiniert für das Lesen und Vor-Lesen wunderschöner Geschichten und das Rezitieren von Gedichten.

Eine kleine Auswahl meiner liebsten Weihnachtsbücher möchte ich darum hier gerne vorstellen:


Frohe Weihnachten: Das grosse NordSüd-Weihnachtsbuch

Auf über 260 Seiten vereint der NordSüd-Verlag seine schönsten Geschichten zum Fest der Liebe: Sonst als Einzel-Bücher erhältlich findet der geneigte Leser hier die Geschichten von Hans de Beer (Der kleine Eisbär rettet die Rentiere), Brüder Grimm (Frau Holle), Erich Kästner (Als der Nikolaus kam), O. Henry (Das Geschenk der Weisen), Hans Christian Andersen (Der Tannenbaum) und vielen weiteren Autoren. Zudem ist dieser Prachtband hervorragend zum gemeinsamen Schmökern mit Kindern geeignet, da es zu jeder Geschichte wunderschöne Illustrationen zu bestaunen gibt.

erschienen bei NordSüd/ ISBN: 978-3314103513


Reclams Weihnachtsbuch/ herausgegeben von Stephan Koranyi

In rotem Leinen gebunden ist dieses Büchlein prallgefüllt mit Geschichten, Liedern und Gedichten von Rafik Schami, Theodor Storm, Axel Hacke, Paul Auster, Wilhelm Busch und vielen mehr. Es schlägt dabei gekonnt eine Brücke zwischen klassischen Schriftstellern und zeitgenössischen Autoren und ist eine Fundgrube zum Vor-Lesen.

erschienen bei Reclam/ ISBN: 978-3150107706


 Agatha Christie – Das Geheimnis des Weihnachtspuddings: Geschichten zum Fest

Dieses aparte Buch beinhaltet 4 Weihnachtsgeschichten der „Queen of Crime“: Neben zwei spannenden Krimis mit Miss Marple und Hercule Poirot und einer charmant-kitschigen Geschichte über einen „Held wider Willen“ findet der Leser auch eine meiner Lieblings-Erzählungen zum Fest „Der unfolgsame Esel“. Diese Erzählung muss ich mindestens 1x pro Saison zu Gehör bringen – bereitwillige „Opfer“ finde ich immer!

erschienen bei Atlantik/ ISBN: 978-3455600551


 Türchen, Tod und Tannenbaum: 24 Weihnachtskrimis von Ostfriesland bis Südtirol/ herausgegeben von Emily Modick

Statt Spekulatius & Tannenduft lieber Mord & Todschlag? Dann sind Sie mit dieser Sammlung hochkarätiger Kurzkrimis bestens bedient!

erschienen bei Knaur/ ISBN: 978-3426518151


Von drauß‘ vom Walde: Die schönsten Weihnachtsgedichte/ herausgegeben von Matthias Reiner

Die Insel-Bücherei begeistert mich immer mit ihren kleinen, feinen bibliophilen Bänden: In diesem Fall wird der Leser mit einer bunten & vielfältigen Mischung an Gedichten erfreut, u.a. von Johann Wolfgang Goethe, Heinrich Heine, Rainer Maria Rilke und Mascha Kaléko.

erschienen bei Insel/ ISBN: 978-3458205029


Freue dich, Weihnacht wird’s bald/ herausgegeben von Joana Bäumer

Statt der obligatorischen Weihnachtskarte könnten Sie auch dieses niedliche Heftchen mit den schönsten Gedichten zum Fest verschicken: Eine Karte wird nach dem Fest nicht mehr beachtet – dieses Heftchen bekommt sicher auch im nächsten Jahr seine verdiente Aufmerksamkeit!

erschienen bei Coppenrath/ ISBN: 978-3649614104


Ich wünsche viel Freude beim Schmöckern, Lesen und Vor-Lesen!