[Komödie] Michael McKeefer – CHARLIES WEG / TiO Osterholz-Scharmbeck

Tragikkomödie von Michael McKeefer / Deutsch von Frank-Thomas Mende / Niederdeutsch von Werner Mahlendorf

Premiere: 2. März 2019 / besuchte Vorstellung: 24. März 2019

TiO – Theater in OHZ, Osterholz-Scharmbeck


Inszenierung: Bernd Schröter
Bühne: Heinz Windhorst
Kostüme: Ute Schmonsees


Da erhält Charlie Bock die Diagnose einer lebenslimitierenden Krankheit, und sein Leben steht Kopf: Nur noch wenige Monate bleiben ihm, um zu leben – um endlich richtig (!) zu leben. Wie war sein Leben bisher? Statt selbst ein Schriftsteller zu werden, wurde er ein mittelmäßiger Lektor in einem mittelmäßigen Verlag mit einem mittelmäßigen Gehalt in einer mittelmäßigen Stadt…! Nun fährt er ziellos in seinem mittelmäßigen Auto umher und nimmt scheinbar zufällig einen Anhalter mit: Doch bei Willy ist nichts zufällig. Schon seit Charlies Geburt war er unsichtbar an seiner Seite und hat auf seinen Einsatz gewartet. Nun ist er gekommen: Willy ist Charlies persönlicher Tod und bereit, ihn auf ebendiesen vorzubereiten. Dummerweise stranden die beiden aufgrund einer Panne in einem trostlosen Hotel, das von Nelly nach dem tragischen Unfalltod ihres Mannes allein bewirtschaftet wird. Unterstützung erhält sie vom ansässigen Autoschlosser Theo, der ein ganz persönliches Interesse hat, dass Charlie so schnell wie möglich wieder verschwindet. Zwischen Todes-Sehnsucht und Hoffnung spürt Charlie nun ein für ihn gänzlich neues Gefühl: Er ist verliebt! Und so springt Irmi, seine persönliche Liebe aus den Tiefen seiner Gefühlskommode ans Licht und streut – blind wie ein Maulwurf, im quietsch-pinken Outfit und mit permanenter guter Laune gesegnet – wieder Hoffnung in Charlies trostloses (Rest-)Leben. Tod Willy ist der Verzweiflung nah…!

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Hochachtung für das TiO – Theater in OHZ, das sich als reine Amateur-Bühne immer wieder an neue Herausforderungen wagt. Hochachtung für das Ensemble, das diese Herausforderung annahm und souverän umsetzte. Hochachtung für den Regisseur, der dafür sorgte, dass dieses doch sehr dialoglastige Stück kurzweilig und berührend aber nie sentimental über die Rampe kam.

Wie bei jeder Amateur-Bühne ist es nicht immer selbstverständlich, dass ein Stück in allen Rollen adäquat besetzt werden kann. In diesem Fall ist es gelungen: Karl-Heinz Fürst gibt den eher schlichten Theo mit sehr viel Sympathie, dessen Handeln nur auf der Sorge um und seine Zuneigung für Nelly beruht. Die Nelly von Tina Stelljes ist zwar mehr die handfeste Macherin (die aber auch aufgrund der Umstände machen musste), lässt aber auch leise, verletzliche Töne erkennen. Petra Frerichs scheint als die persönliche Liebe von Charlie ständig unter Strom zu stehen und versprüht eine beinah schon ekelerregende gute Laune, hat zum Glück auch ihre zarten, ruhigen Momente.

Jens Wendelken schafft scheinbar mühelos den (nicht einfachen) Spagat, dass der Zuschauer mit seinem Charlie zwar sehr mitfühlt aber nie Mitleid empfindet. Überzeugend gelingt ihm auch die Darstellung der ersten Krankheitssymptome. Sein verbaler Schlagabtausch mit dem Tod birgt neben der Tragik auch sehr viel Komik – aber wie bei jeder guten Komödie bedingt beides einander!

Carsten Mehrtens glänzt als Willy mit gekonnten Spiel: Sein Tod ist Verführer und Pragmatiker, schonungslos ehrlich und zärtlich umfangend, unterstützend und niederschmetternd, dabei sehr komisch aber nie furchteinflößend! Mehrtens und Wendelken sind perfekt aufeinander eingespielt und liefern eine Darstellung, die sich deutlich über dem Niveau einer Amateur-Bühne befindet!

Etliche Plätze blieben bei den Vorstellungen leer, da einige Besucher aufgrund der „Schwere“ des Stücks den Weg ins TiO scheuten: Ich kann sie nur bedauern, denn ihnen ist das beste Stück der dortigen Saison entgangen. Das TiO hat eindrucksvoll bewiesen, dass die plattdeutsche Sprache alles andere als „platt“ ist.


Am 24. März 2019 war die letzte Vorstellung von CHARLIES WEG und gleichzeitig auch Saison-Ende im TiO – Theater in OHZ. Weitere Infos findet Ihr hier.

[Musical] John Kander – CABARET / Stadttheater Bremerhaven

Buch von Joe Masteroff nach dem Stück Ich bin eine Kamera von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood / Gesangstexte von Fred Ebb / Musik von John Kander / Deutsch von Robert Gilbert / in der reduzierten Orchesterfassung von Chris Walker

Premiere: 23. Februar 2019/ besuchte Vorstellung: 8. März 2019

Stadttheater Bremerhaven/ Großes Haus


Inszenierung: Mark Zurmühle
Musikalische Leitung: Jan-Hendrik Ehlers
Choreographie: Andrea Danae Kingston
Bühne: Eleonore Bircher

Kostüme: Cornelia Schmidt


„Willkommen, Bienvenue, Welcome!„

Clifford Bradschaw tritt auf. Er ist Schriftsteller aus Amerika und auf dem Weg ins Berlin der Weimarer Republik, um dort im pulsierenden Leben der Großstadt endlich die Inspiration für seinen großen Roman zu finden. Auf der großen Leinwand flackern die ersten Bilder und formen sich zu Konturen: Clifford sitzt im Zugabteil und lernt den Devisenschmuggler Ernst Ludwig kennen, der ihm nicht nur eine Bleibe vermittelt sondern auch die Freundschaft anbietet. Clifford nimmt – trotz der Warnung des windigen Conférenciers – beides an,…

…und taucht am Silvesterabend des Jahres 1929 in die dekadente Welt dieser Metropole ein, lernt Nachtclub-Sängerin Sally Bowles kennen und lieben, sieht wie die zarte, späte Liebe seiner Wirtin Fräulein Schneider zum jüdischen Obsthändler Herr Schulz aufgrund der politischen Entwicklungen zerbricht und erkennt die Nationalsozialisten, die immer mehr Einfluss gewinnen, als Bedrohung der Freiheit des Einzelnen und als Zerstörung der Grundfeste der demokratischen Gesellschaft.

Harter Tobak für ein Musical…! „Cabaret“ wird im Spielplan des Stadttheaters Bremerhaven darum auch unter „Schauspiel“ geführt. Und so sind die Hauptrollen (mit einer Ausnahme) aus dem Schauspielensemble besetzt. Zudem wurde auf das große Orchester verzichtet: Die Musik klingt in der Besetzung der 6-Mann-starken Band unter der Leitung von Jan-Hendrik Ehlers darum auch mehr nach Weill/ Brecht als nach Broadway-Sound.

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Während in anderen Inszenierungen das Hauptaugenmerk gerne eher auf Sally Bowles und dem Conférenciers liegt, steht hier der Schriftsteller Clifford Bradshaw im Mittelpunkt und rückt so das Musical näher an seine Vorlage, der Erzählung „Goodbye to Berlin“ von Christopher Isherwood. Henning Bäcker füllt diese Aufgabe bravourös aus. Er trägt diese anspruchsvolle Rolle, ist nicht nur Erzähler – Nein! – er ist der Chronist seiner Zeit: Nah genug, um betroffen zu sein/ fern genug, um ein krankes System zu erkennen! Bäckers Clifford Bradshaw bleibt, trotz aller Ambivalenz und sich den Verlockungen kurzfristig hingebend, das Gewissen des Stücks: Für ihn steht die Menschlichkeit über allem!

Die Sally Bowles von Dorothea Maria Müller (Gast und einziger Musicalprofi im Ensemble) erscheint anfangs als oberflächliches Flittchen, der Spaß (auch am Sex) und die eigene, klägliche Karriere wichtiger zu sein scheinen, als eine ernste Beziehung oder die angespannte politische Atmosphäre. Erst im 2. Akt ändert sich diese Haltung, als Sally schmerzhaft erkennen muss, dass sie selbst für ihr Tun (oder auch Nicht-Tun) verantwortlich ist. Hier hat Dorothea Maria Müller die Gelegenheit nicht nur gesanglich sondern auch schauspielerisch zu glänzen: Ihre Konfrontation mit Cliff ist voller Dramatik und geht unter die Haut. Zudem verfügt Müller über eine tolle Stimme und bringt die Song-Klassiker dank ihrer individuellen Phrasierung zum Blühen.

Sascha Maria Icks wurde unlängst in einem Artikel eines Boulevard-Magazins als „Grande Dame“ des Stadttheater Bremerhaven bezeichnet. Soweit würde ich nicht gehen: Klingt dies doch zu sehr nach nahender Rente, und davon ist sie weit entfernt. Im Gegenteil: Auch in der Rolle des Conférenciers zeigt sie wieder ihre Kunst. Ihr Conférencier ist ein anpassungsfähiges Wesen (sexuell/ politisch) voller Ironie und der diabolische, scheinbar unberührbare Strippenzieher, dem menschliche Schicksale oder politische Entwicklungen „am A…“ vorbei geht. Selten wird diese Rolle von einer Frau verkörpert: Dabei ist sie mit ihrer Ambivalenz, Androgynität und sexueller Flexibilität auf kein Geschlecht festgelegt. Icks ist in guter Gesellschaft: Bei der deutschsprachigen Ur-Aufführung 1970  am Theater an der Wien wurde diese Rolle von der großartigen Blanche Aubry verkörpert.

Isabel Zeumer und Kay Krause als Fräulein Schneider und Herr Schulz glänzen nicht: Sie schimmern nur zart inmitten dieses ganzen grellen Tands und Flitters und berühren darum im Spiel umso mehr. Gerade die Zerstörung dieses kleinen Glücks der älteren Menschen berührt beinah mehr als die große Dramatik zwischen Sally und Cliff.

Jakob Tögel ist schon rein optisch der Vorzeige-Deutsche: groß und blond. Er legt die Rolle des Ernst Ludwig anfangs beinah zu sympathisch an. Er ist der attraktive Verführer, der scheinbar ungefährlich, dafür sexuell sehr aufgeschlossen, das Vertrauen seiner Mitmenschen gewinnt, um dann später die Fratze des Nationalsozialisten zu zeigen.

Mark Zurmühle ist eine aufwühlende Inszenierung gelungen: Der erste Akt plätschert scheinbar belanglos vor sich hin. Das Amüsement steht im Vordergrund. Alles scheint banal! Umso mächtiger treffen das Publikum die Entwicklungen des 2. Aktes und machen betroffen – ähnlich wie die politischen Entwicklungen unserer Gegenwart: erst in Sicherheit wiegen, dann zuschlagen! Einzige (kleine) Wermutstropfen dieser Inszenierung waren für mich die farblos wirkende Choreografie von Andrea Danae Kingston und die wenig individuelle Zeichnung der Kit-Kat-Girls und -Boys (Vielleicht auch so gewollt?).

Eine absolut sehenswerte „Cabaret“-Inszenierung, bei der Schauspiel vor Show steht!

„Life is a Cabaret!„


CABARET wird am Stadttheater Bremerhaven noch bis zum Ende der Spielzeit 2018/19 gezeigt.

[Operette] Emmerich Kálmán – DIE HERZOGIN VON CHICAGO / Stadttheater Bremerhaven

Operette von Emmerich Kálmán / Libretto von Julius Brammer und Alfred Grünwald

Premiere: 9. Februar 2019 / besuchte Vorstellung: 28. Februar 2019

Stadttheater Bremerhaven / Großes Haus


Musikalische Leitung: Hartmut Brüsch
Inszenierung: Felix Seiler
Choreographie: Andrea Danae Kingston
Bühne & Kostüme: Barbara Bloch

Choreinstudierung: Mario Orlando El Fakih Hernández


Wie? Sie waren noch nie in einer Operette? Dann werde ich ihnen mal eben die Handlung skizzieren,…

Sie lernen sich kennen! Sie verlieben sich! Sie trennen sich! Sie finden wieder zueinander! Sie leben glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende! ENDE!

…und diese Zusammenfassung lässt sich auf nahezu ALLE Operetten übertragen!

Aber wer eine Operette wegen der intellektuellen Herausforderung besucht, ist schlicht und ergreifend am falschen Platz. Operette ist bestenfalls ein locker-leichtes Soufflé mit herrlicher Süße und zartem Schmelz (Nährwert: Fehlanzeige, Wohlfühlfaktor: reichlich).

In diesem Fall trafen wir auf Emmerich Kálmáns lang verschollene und darum selten gespielte Operette „Die Herzogin von Chicago“. Wie der Titel es schon erahnen lässt, trifft hier die neue auf die alte Welt, die Moderne auf die Tradition und der Charleston auf den Csárdás. Kálmáns Musik ist voller ironischer Zitate: Ich saß im Publikum und amüsierte mich über die versteckten Anspielungen an seine damaligen Kollegen der E- und U-Musik.

Das Stadttheater Bremerhaven bot in der Inszenierung von Felix Seiler vieles für Auge und Ohr: die Kulissen glitzerten, die Kostüme funkelten, die Sänger*innen „gaben dem Affen Zucker“ (Hier wurde sehr zur Freude des Publikums schamlos übertrieben!), die Tänzer*innen vom Ballett tanzten famos, und das fulminant aufspielende Philharmonische Orchester unter dem Dirigat von Hartmut Brüsch schmachtete durch die wunderbaren Melodien (Schon allein die Ouvertüre hätte ich gerne ein 2. Mal gehört).

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Selten habe ich ein so komödiantisch aufgelegtes Opern-Ensemble gesehen – allen voran das Buffo-Paar mit Victoria Kunze (Prinzessin Rosemarie) und MacKenzie Gallinger (James Jonny Jacques Bondy), während das „seriöse“ Paar bestehend aus Tijana Grujic (Miss Mary Lloyd) und Christopher Busietta (Sándor Boris) sich mit Schmelz durch die Arien sang. Schauspieler John Wesley Zielmann brillierte wieder mit seinem perfekten Timing für Komik. Das Ballett-Ensemble absolvierte in der abwechslungsreichen Choreografie von Andrea Danae Kingston eine Tour de Force und meistert diese mit Bravour!

Mit einer Melodie im Ohr machten wir uns auf den Heimweg: Ob es nun ein Charleston oder ein Csárdás war, ist doch völlig egal. Denn: „…so ein Charleston ist doch gar nix anderes als amerikanischer Csárdás!“

Definitiv: „BEST OF SCHMALZ“


DIE HERZOGIN VON CHICAGO swingt noch bis zum Ende dieser Spielzeit über die Bühne des Stadttheaters Bremerhaven!

[Ausstellung] EINFACH GUT. Design aus Dänemark / Wilhelm Wagenfeld Haus Bremen

Dänisches Design erfreut sich ungebrochen großer Beliebtheit. Doch was macht diese Faszination aus. Die Ausstellung im Wilhelm-Wagenfeld-Haus geht diesem Phänomen auf die Spur und blickt zurück auf 70 Jahre dänischer Design-Geschichte.

„Niemals so avantgardistisch, dass man nicht ordentlich sitzen könnte!“

Bezieht sich diese Aussage ursprünglich auf die vielfältigen Sitzgelegenheiten, könnte dieses Credo auch für alle gezeigten Design-Stücke gelten: Zweckmäßig sollte es sein aber auch ansprechend und formschön. Erschwinglich sollte es sein aber auch gutverarbeitet und von hoher Qualität. So machten die dänischen Designer aus der sprichwörtlichen Not eine Tugend, arbeitete mit den Materialien, die sie vor Ort vorfanden und schufen somit schon ab den 40er Jahren Gegenstände für den täglichen Gebrauch, die weiterhin eine erstaunliche Modernität ausstrahlen.

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Pfauenstuhl, Designer: Hans J. Wegner; Foto: Jürgen Hans

So findet die Stelton-Isolierkanne von Designer Erik Magnussen aus dem Jahr 1976 ebenso ihren Platz in dieser Ausstellung wie das wunderschöne Ess-Service mit dem Dekor „Musselmalet“ (wörtlich übersetzt: muschelgemalt) von der Königlich Dänischen Porzellanmanufaktur „Royal Copenhagen“, das,  erstmals im Jahre 1775 hergestellt, 1885 überarbeitet wurde und seitdem als ur-dänisches Service gilt.

Auch die gezeigten Sitzgelegenheiten ließen mich staunen und weckten meine Begehrlichkeit: Ich stand vor einem originalen Pfauenstuhl und überlegte, wo er am besten in unserer Wohnung zur Geltung kommen könnte.

Bis es soweit ist, werde ich mich mit den erschwinglicheren Designer-Stücken begnügen müssen: Voller Ehrfurcht habe ich mir gerade einen Kaffee aus unserer roten Stelton-Kanne in die Tasse gegossen.


Die Ausstellung EINFACH GUT. Design aus Dänemark ist noch bis zum 22. April 2019 im Wilhelm Wagenfeld Haus in Bremen zu bewundern.

[Revue] Nachdem ich mich hier versammelt habe… – Die tierisch satirische Heinz Erhardt-Revue / Weyher Theater

Bühneneinrichtung: Thorsten Hamer / nach Texten von Heinz Erhardt

Premiere: Datum unbekannt / besuchte Vorstellung: 14. August 2016 / Weyher Theater

Inszenierung: Thorsten Hamer


„Als ich geboren wurde, war ich noch sehr jung…“ 

Das ist er wieder – dieser Schelm – reinkarniert in der Gestalt des Schauspielers Thorsten Hamer!

Hamer tritt auf, und der Saal tobt: Gestik, Mimik, Körperhaltung und Tonfall – alles perfekt ohne aufgesetzt zu wirken. Jeder Satz, jede Anekdote und jeder Kommentar wurde mit Beifall und Gelächter honoriert. Mit seiner Spielfreude steckt er das Publikum erst an und dann in die Tasche.

Nathalie Bretschneider und Marc Gelhart waren als seine Partner in Sketchen und Songs mit Freude dabei – auch wenn sie hin und wieder „nur“ Stichwortgeber waren, damit Hamer seine Kunst dem Publikum kredenzen konnte.

Auch Kevin Kuhlmann am Piano war vor den Streichen von Thorsten Hamer nicht gefeit: So überrascht er – bei aller Professionalität – sich, seine Bühnenpartner und das Publikum mit spontanen Improvisationen, über die er sich selbst am Meisten amüsierte. Wir waren ihm alle verfallen.

„Wer reitet so spät durch Wind und Nacht? Es ist der Vater, es ist gleich acht…“

Als Liebhaber von intelligenten Blödeleien und klugen Sprachspielereien kamen wir bei dieser „tierisch satirischen Heinz Erhardt-Revue“ voll auf unsere Kosten.

Jubel für Heinz Erhardt! Jubel für Thorsten Hamer!


Nachdem ich mich hier versammelt habe… wird unregelmäßig am Weyher Theater gezeigt: Bitte den Spielplan beachten!

[Oper] Wolfgang Amadeus Mozart – DIE ZAUBERFLÖTE / Stadttheater Bremerhaven

Große Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart / Text von Emanuel Schikaneder

Premiere: 3. November 2018 / besuchte Vorstellung: 18. Januar 2019

Stadttheater Bremerhaven / Großes Haus


Musikalische Leitung: Marc Niemann
Inszenierung: Roland Hüve
Bühne & Kostüme: Dorit Lievenbrück

Choreinstudierung: Mario Orlando El Fakih Hernández


„Pa – Pa – Pa – Pa! Pa – Pa – Pa – Pa! Papapapapa – Papapapapa!“

Schikaneder hebt sein Glas zum Mund und nimmt einen Schluck Wein, bevor er weiterspricht: „Ich brauche für mein neues Theater etwas Sensationelles, etwas Einmaliges, etwas noch nie Dagewesenes. Ich will das große Bühnen-Spektakel mit Mörder-Arien und großem Chor, mit Liebe, Leidenschaft und Verzicht, mit verfeindeten Parteien und einem Mutter-Tochter-Konflikt und selbstverständlich mit einer Bomben-Rolle für mich. Handlung? Ach was, Handlung wird überbewertet – ebenso wie die Logik. Wir nehmen einfach von allem das Beste!“ Er klopft Mozart jovial auf die Schulter. „Gell, Wolfl! Du schaffst das schon!“ Dann prostet er ihm voller Zuversicht zu, bevor er das Glas in einem Zug leert…!

Wolfl hat es geschafft,…

…und seitdem zählt diese Oper zu den meistgespielten Werken weltweit. Und von keiner gibt so viele widersprüchliche Interpretationen, die auf der besonderen Dramaturgie begründet sind.

Regisseur Roland Hüve fand auch keine spektakuläre Neu-Deutung, setzte hier und da Akzente und legte seinen Schwerpunkt auf die Beziehungen der handelnden Personen zueinander…

…und verließ sich auf den Zauber der Musik: GMD Marc Niemann schwelgte mit den Philharmonischen Orchester Bremerhaven in Mozarts verschwenderischen Melodien und bereitete seinem Sänger-Ensemble einen Klangteppich, der sie sicher durch die etwas wirre Handlung führte.


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Tijana Grujic glänzte mit zartem Schmelz und berührte mit ihrer Darstellung der Pamina. Christopher Busietta als Tamino verströmte mit leichtem, jugendlichem Tenor jungenhaften Charme.

Marie-Christine Haase meisterte die Mörder-Koloraturen der Königin der Nacht bravourös mit metallenem Timbre und löste damit beim Publikum einen Beifallssturm aus.

Als Sympathieträger Papageno konnte Vikrant Subramanian mit seinem leichten Bariton punkten und gab den liebenswerten Schelm mit sehr viel Witz. Victoria Kunze war als Papagena stückbedingt leider viel zu selten auf der Bühne, nutze dies aber voller Spielfreude und Komik.

Die drei Damen von Judith Kuhn, Patrizia Häusermann und Sünne Peters harmonierten gesanglich ganz wunderbar und amüsierten das Publikum als einen nach Tamino schmachtenden „Fan-Club“.

Besondere Erwähnung verdienen die Kinder Julian, Jacob und Keno vom Knabenchor Unser Lieben Frauen Bremen, die optisch als Wunderkind Mozart gewandet als drei Knaben entzückten und so als eine Art Schutzengel Pamina, Tamino und Papageno in ihrer Mission zur Seite standen. Schön zu sehen, wie Marc Niemann sie fürsorglich im Blick hatte und so sicher durch die anspruchsvolle Partitur führte.

„Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen!„

…nicht bei dieser musikalischen Darbietung: Da kochte mein Herz über vor lauter Wonne!


DIE ZAUBERFLÖTE verzaubert ihre Zuschauer in dieser Spielzeit nur noch am 17.02.2019!

[Musical] Sherman Brüder – MARY POPPINS / Stage Thea­ter an der Elbe in Ham­burg

Musik & Liedtexte von Richard M. und Robert B. Sherman / neue Songs & Liedtexte von  George Stiles und Anthony Drewe / Buch von Julian Fellows / nach den Kinderbüchern von P. L. Travers / Deutsch von Ruth Deny und Wolfgang Adenberg

Premiere: 22. März 2018 / besuchte Vorstellung: 13. Januar 2019 / Stage Thea­ter an der Elbe in Ham­burg


Musikalische Leitung: Roun Zieverink
Inszenierung: Richard Eyre & Sir Matthew Borne
Choreographie: Sir Matthew Borne & Stephen Mear

Bühne & Kostüme: Bob Crowley


Zugegeben: Ich hatte ein wenig Bammel – Bammel, dass es mir nicht gefallen könnte! Ich liebe den Film mit Julie Andrews, Dick Van Dyke, David Tomlinson und Glynis Johns seit meiner Kindheit: Die Melodien kann ich heute noch mitsingen! So saß ich hier im Stage Theater an der Elbe in Hamburg mit einen wundervollen Blick auf den Hafen incl. Elb-Philharmonie und wartete (an-)gespannt auf den Beginn der Vorstellung!

Vorweg: Es war die perfekte Show! – …vielleicht ein wenig zu perfekt?

Obwohl die Handlung vom bekannten Film abwich und einige neue Szenen eingefügt wurden, so erkannte ich doch deutlich „meine“ Mary Poppins wieder. Das Bühnenbild war phantasievoll und farbenfroh: So faltete sich das Heim der Familie Banks auf wie ein Puppenhaus, der graue Park verwandelte sich in Sekunden zu einem bunten Blütenmeer, und zum Tanz der Schornsteinfeger über den Dächern von London qualmten die Schornsteine ihren Dunst in den Sternenhimmel.

„S U P E R C A L I F R A G I L I S T I C E X P I A L I G E T I S C H!“

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Foto: Stage Entertainment

Das Ensemble überzeugte in vielen kleinen Rollen, und die Übergänge liefen präzise wie ein Uhrwerk: Roimata Tempelton als Miss Andrews (herrlich schrill und boshaft), Alex Avenell als Mrs Brill (ruppig mit Herz), Noah Wili als Robertson Ay (liebenswert trottelig) und Maik Lohse als Admiral Boom (ssstolperte übern ssspitzen Ssstein). Hervorheben möchte ich gerne Kaatje Dierks, die mich als Vogelfrau in ihrem gleichnamigen Song sehr bewegte.

Maria Danaé Bansen als Mary Poppins war eine aparte Erscheinung mit sehr schöner Stimme, ließ allerdings ein wenig Persönlichkeit oder auch „Star-Quality“ vermissen (Achtung: Leiden auf hohem Niveau!). Andrea Luca Cotti gab einen witzigen, jungenhaften Bert mit großem Bewegungstalent. Meine Hochachtung galt den Kinderdarstellern Ava und Liam als Jane und Michael Banks, die vom Anfang bis zum Ende in beinah jeder Szene präsent waren und diese Aufgabe mit Bravour meisterten.

Doch die heimlichen Hauptrollen waren für mich George und Winifred Banks, da diese die größte Entwicklung im Stück machten. Livio Cecini und Julia Lißel waren so wunderbar aufeinander eingespielt: Die Geste des einen hatte eine Reaktion der anderen zur Folge…! Dieses berührende Zusammenspiel zweier Schauspieler sorgte bei mir für feuchte Augen.

Dank dieser Beiden wurde eine perfekte Show wahrlich „perfekt“!

„Alles, was wir wollen, kann passieren!“


MARY POPPINS wird bis zum 18. August 2019 im Stage Thea­ter an der Elbe in Ham­burg gespielt!

[Führung] BLICK HINTER DIE KULISSEN / Stadttheater Bremerhaven

Schnappatmung stellte sich bei mir ein, als ich am 7. Dezember des vergangenen Jahres diese Mail bekam:

Lieber Herr Kück,

herzlichen Glückwunsch, Sie haben unsere Gewinnspiel-Frage richtig beantwortet und eine Führung für sich und bis zu fünf Begleitpersonen gewonnen! Überlegen Sie sich gerne einen Termin und melden Sie sich dann wieder bei mir. Von der Uhrzeit her würde es sich zwischen 14 und 18 Uhr anbieten, da in dem Zeitraum in der Regel keine Proben stattfinden und wir dann auch Seiten- und Probebühnen besichtigen können. Die Führung dauert etwa 60 bis 90 Minuten. Ansonsten schlagen Sie mir einfach ein Datum vor und ich gucke dann in unserer Disposition nach, ob es an dem Tag möglich ist.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit!

Herzliche Grüße

Julia Vogel (Volontariat Marketing & Öffentlichkeitsarbeit Stadttheater Bremerhaven)

Vorangegangen war ein Gewinnspiel zum Nikolaustag auf der fb-Seite des Theaters. Die Frage „Zu welcher Produktion gehört dieses weihnachtliche Bühnenbild?“ wurde von mir nicht nur korrekt beantwortet, sondern die Glücksfee war mir zudem außerordentlich gewogen und spielte mein Los in die Finger der Ziehungsberechtigten,…

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Foto: Stadttheater Bremerhaven

…und so standen wir gestern gespannt vor dem Eingang des Theaters und warteten auf den Beginn unserer persönlichen Führung!

Julia Vogel, ihres Zeichens Volontärin in der Abteilung Marketing & Öffentlichkeitarbeit, begrüßte uns und nahm uns mit zu einem Marathon der besonderen Art. Unsere Reise führte uns vom Foyer in den menschenleeren Zuschauerraum, um danach einen ausführlichen Blick  hinter die Kulissen zu werfen.

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Wir…

…waren beeindruckt über die immense Höhe der Seitenbühnen und erkannten Kulissen aus laufenden (Sunset Boulevard) oder gerade abgespielten (Pippi Langstrumpf) Produktionen, um dann im tiefsten Arbeitsplatz Bremerhavens, in der Schlosserei über Sinn & Zweck einer halb-fertigen Metall-Konstruktionen zu rätseln,

…warfen einen Blick in den Ballettsaal, die Garderoben der Sänger und Schauspieler (Glamourfaktor = 0) und auf die Probenbühne,

…bewunderten die Kostüme in der Schneiderei, die Stoffe in der Dekorationsabteilung und machten die Bekanntschaft mit „Manfred“ und seinen Freunden in der Plastik,

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Foto: Stadttheater Bremerhaven

…studierten in der Maske den Schminkplan und warfen einen Blick auf die Applaus-Ordnung in der Inspizienten-Butze auf der Seitenbühne,

…um dann im einsamen Malersaal bei besonderer Beleuchtung über die Kunst des Theatermalers zu staunen und anhand der vorhandenen Modelle der Bühnenbilder eine Antwort auf unser Rätseln in der Schlosserei zu erhalten.

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Dabei ging es treppauf, durch enge Korridore und treppab zur jeweiligen Abteilung, um dann wieder treppauf, durch enge Korridore und treppab zur nächsten Abteilung zu gelangen: Unser Orientierungssinn war völlig verwirrt und stellte seine Funktion ein.

Zum Glück hatten wir mit Julia eine bestens orientierte Führung an unserer Seite, die uns kompetent und sympathisch durch die Abteilungen leitete und unsere Fragen geduldig beantwortete.

Liebe Julia! Herzlichen Dank! Es war großartig!!!

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Dekoratives beim Dekorateur! – Foto: Julia Vogel

Und dabei konnten wir wahrscheinlich – auch nach diesem detaillierten Einblick – nur vage erahnen, wieviel Arbeit, Enthusiasmus, Talent und Können alle Theaterschaffenden einbringen müssen, welche Fülle an Absprachen unter den einzelnen Abteilungen erfolgen muss, bis wir im Publikum den Zauber eines wunderbaren Theaterabends erleben und genießen dürfen!


Das Stadttheater Bremerhaven bietet in unregelmäßigen Abständen immer wieder öffentliche Führungen an: Termine finden sich im aktuellen Spielplan!

[Musical] Jerry Herman – HALLO, DOLLY! / Ohnsorg Theater Hamburg

Musik und Liedtexte von Jerry Herman / Buch von Michael Stewart / nach „The Matchmaker“ von Thornton Wilder / Deutsch von Robert Gilbert / Plattdeutsch von Hartmut Cyriacks und Peter Nissen

Premiere: 27. Mai 2018 / besuchte Vorstellung: 29. Juni 2018 / Ohnsorg Theater Hamburg


Musikalische Leitung & Einstudierung: Stefan Hiller
Inszenierung & Kostüme: Frank Thannhäuser
Choreographie: Jessica Neumann

Bühne: Katrin Reimers


Auch wenn dieses „Kulturelle Kunterbunt“ nun schon ein ½ Jahr zurück liegt und auch nicht mehr am besagten Theater gespielt wird, so war es doch einer meiner schönsten Musical-Momente, den ich bisher erleben durfte und der hiermit nicht in Vergessenheit geraten soll:

Es gab…

…kein schwebendes Kindermädchen, keinen herabstürzenden Kronleuchter, keinen fliegenden Teppich,…

…keine Modernisierung, kein Regie-Schnickschnack, keine spektakuläre Bühnentechnik,…

…und trotzdem saß ich rundum glücklich im Zuschauerraum, habe gelacht und geweint und fühlte meine Seele gestreichelt.


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Das Ohnsorg Theater brachte in der Regie von Frank Thannhäuser diesen Musical-Klassiker zum Glänzen…

…in einem wandlungsfähigen und liebevoll-detailreichen Bühnenbild incl. traumhafter Kostüme,…

…mit der plattdeutschen Sprache, die sich harmonisch in die Dialoge und um die Songtexte schmiegte,

…und dank eines wunderbaren und perfekt aufeinander eingespielten Ensembles (angeführt von der einzigartigen Sandra Keck in der Titel-Rolle, komplettiert mit den Talenten von Till Huster, Christian Richard Bauer, Christin Deuker, Markus Gillich, Tanja Bahmani, Beate Kiupel u.v.m. ), das uns DAS zeigte, was in mancher großen Produktion leider allzu oft hinter der Perfektion verschwindet – ganz viel HERZ! 💖

Wir haben das Theater mit einem wohligen Gefühl im Bauch und mit einem Lied auf den Lippen verlassen – beglückt, beseelt und überreichlich beschenkt!

Vielen, herzlichen Dank!


Das Ohnsorg Theater ist immer für eine Überraschung gut: Plattdeutsch ist alles andere als platt!

[Krimi] William Rose – LADYKILLERS / bremer kriminal theater

Buch von William Rose / Deutsch von Elke Körver und Maria Caleita

Premiere: 9. März 2018 / besuchte Vorstellung: 24. März 2018 / bremer kriminal theater

Inszenierung: Ralf Knapp
Bühne: Ralf Knapp / Heiko Windrath

Kostüme: Bianca Oostendorp


Freudig erregt stimmt Mrs. Wilberforth zu, als ausgerechnet Professor Marcus ihr kleines Zimmer mieten möchte. Denn er und seine drei Freunde frönen der Hausmusik… [ ] …und während die alte Dame sich in den folgenden Tagen den Klängen von Boccherinis Streichquartett hingibt, ahnt sie natürlich nicht, dass die ganze Pracht vom Plattenspieler kommt. Genau so wenig, dass die vier ganz andere Dinge planen als eine Karriere als Musiker. Und erst recht nicht, dass sie selbst in den Plänen der Vier eine ganz zentrale Rolle spielt…!

Schon beim Betreten des Theatersaals beeindruckte die – für b.k.t.-Verhältnisse – große Bühne, die die div. Spielorte im charmanten, windschiefen Hause Wilberforth detailreich wiedergab: Vom Entrée bis zum Salon, von der Küche über das Treppenhaus bis zum Zimmer im 1. Stock bot das b.k.t. das bisher aufwendigste Bühnenbild.

Gerade das Männer-Quartett mit Martin Leßmann, Mark Derichs, Mateng Pollkläsener und Guido Maria Kober – alles alte Bekannte im b.k.t.-Universum – boten eine famose, komödiantische Leistung zwischen Slapstick und nuanciertem Spiel.

Als einzige Frau in diesem männerdominiertem Stück wirkte Nina Arena dagegen leider etwas blass: Als Mrs Wilberforth hätte sie durchaus mehr Profil zeigen und deutlich präsenter sein können.

Wie auch in vergangenen Inszenierungen am b.k.t. machte Regisseur Ralf Knapp aus einer Not eine Tugend und lies die div. Nebenrollen durch die männlichen Darsteller verkörpern. In  schwindelerregender Schnelligkeit hüpften die Herren von der Haupt- in die Nebenrolle (und wieder zurück), dass ich als Zuschauer manchmal erst verzögert diesen Wechsel registrierte.

Trotz kleinerer Längen bot diese Inszenierung uns aber einen amüsant-kurzweiligen Theater-Abend mit reichlich Training für das Zwerchfell.

P.S.: Woran erkennt der geneigte Zuschauer, dass er in einem Theater als Stammgast gilt? Wenn er beim Eintreten von der Theaterleitung mit Namen begrüßt wird!


LADYKILLERS wird am bremer kriminal theater noch bis Ende Dezember 2018 (incl. Silvester-Vorstellungen) gezeigt.