LESE-HIGHLIGHTS 2024…

Altes Jahr vergeht.
Wange in die Hand gestützt,
blicke ich ihm nach.

Chô-i

So wie der japanische Dichter Chô-i es zwar knapp aber treffend schon vor hunderten von Jahren beschrieben hatte, erging es mir beim Schreiben dieses Beitrags.

Ich schaue auf das Jahr 2024 mit gemischten Gefühlen: Da gab es so manche Krisen bzw. krankheitsbedingte Rückschläge, die mich zum Nachdenken zwingen… (Nein! Ich werde nicht gezwungen. Vielmehr werde ich aufgefordert.) …die mich zum Nachdenken auffordern. Ich empfinde es wahrlich nicht als Zwang. Ich sehe es vielmehr als Chance! Im Neuen Jahr wird es Veränderungen geben: Wie und in welchem Umfang wird sich noch entscheiden. Um langfristig gesund zu bleiben, sollte sich in meinem Leben allerdings einiges ändern.

Doch natürlich gab es nicht nur Krisen: Gottlob wurde ich mit vielen Glücksmomenten – kleinen wie größeren – beschenkt. Ich durfte viel Qualitätszeit mit meinen Herzensmenschen verbringen, erlebte etliche inspirierende Stunden im Theater und Konzert und las einige wunderbare Bücher.

Diese Aspekte meines Lebens werde ich ganz sicher nicht ändern!

Bei der Auswahl der Bücher bin ich mir gänzlich treu geblieben. Die Zeiten, in denen ich dachte, ich müsste hier mit der Vorstellung intellektuell herausfordernder Literatur meine Follower*innen beeindrucken, sind längst passé. Ich lese, was mir gefällt – unabhängig vom Alter des Werkes bzw. für welches Lesealter es ursprünglich vorgesehen war. Es gibt für mich nur eine einzige Voraussetzung: Ich möchte mich unterhalten fühlen!

Und hier sind sie nun endlich, meine Lese-Highlights des Jahres 2024…


Lese-Highlights 2024 - Buchcover


  • Ende Februar wurde der 125. Geburtstag von Erich Kästner gefeiert. Und auch ich ließ es mir nicht nehmen, diesen großartigen Romancier – neben einer kleinen RETROSPEKTIVE – mit Rezensionen zu DAS MÄRCHEN VOM GLÜCK und DAS MÄRCHEN VON DER VERNUFT zu gratulieren. Beide Bücher wurden phantasievoll von Ulrike Möltgen illustriert.
  • Im März tat ich etwas, was längst überfällig war: Es war mir eine große Freude, Heinrich Spoerls „Loblied auf die Schule“ DIE FEUERZANGENBOWLE zu lesen.
  • Ebenfalls im März begeisterte mit Kathrin Aehnlich mit ihrem Roman DER KÖNIG VON LINDEWITZ. Immer wieder schafft sie es, den Menschen im Osten unsere Landes eine Stimme zu geben.
  • Im April hielt ich dann das wunderbare Lese- und Bilderbuch FESTE DER WELT mit den Texten von Joanna Kończak in den Händen, das von Ewa Poklewska-Koziełło ebenso wunderbar illustriert wurde.
  • Der Mai bescherte mir mit DER TWYFORD-CODE von Janice Hallett einen ganz ungewöhnlichen Roman, der komplett aus Transkriptionen von Audiodateien bestand. Spannend!
  • Absolut Entzückendes erwartete mich im August mit SO ZÄRTLICH WAR SULEYKEN von Siegfried Lenz. Dieses kleine ostpreußische Dorf im Masurenland mit seinen liebenswert-kauzigen Menschen war mir schnell ans Herz gewachsen.
  • Im September feierte auch ich den Weltkindertag: Grund genug mich mit MEIN GROSSER MÄRCHENSCHATZ. Das Original aus den 70ern der Brüder Grimm auf eine kleine Zeitreise in meine eigene Kindheit zu begeben.
  • Der September überraschte mich auch mit dem Erzählband MÖCHTE DIE WITWE ANGESPROCHEN WERDEN, PLATZIERT SIE AUF DEM GRAB DIE GIESSKANNE MIT DEM AUSGUSS NACH VORN von Saša Stanišić, das mich so sehr begeistern konnte.
  • Im Oktober wurde es schaurig-schön mit DAS PHANTOM DER OPER von Gaston Leroux in der überzeugenden Neu-Übersetzung Rainer Moritz.
  • Der Oktober blieb weiter spannend, da ich mit Sasha Filipenko und seinem Krimi  DER SCHATTEN EINER OFFENEN TÜR einen sehr interessanten Autor entdeckte.
  • Ende November geschah ein kleines Wunder, das mich selbst überraschte: Mit Agatha Christies HERCULE POIROTS WEIHNACHTEN von Isabelle Bottier (Text) und Callixte (Illustrationen) konnte mich endlich eine Graphic Novel überzeugen.
  • Im Dezember wurde es humorvoll-besinnlich mit den entzückenden Geschichten wie DER GESTOHLENE WEIHNACHTSBAUM von Hans Fallada, zu denen Ulrike Möltgen (wie schon bereits bei Erich Kästner) ihre zauberhaften Illustrationen beisteuerte.

…und das war er wieder, mein Lese-Rückblick auf das Jahr 2024, das wir in wenigen Tagen ad acta legen können. Da bleibt mir nur noch eins:

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2025!

Liebe Grüße
Andreas

SAISON-RÜCKBLICK 2023/2024

Am Ende eines Jahres präsentiert jede*r Buchverrückte gerne die persönlichen LESE-HIGHLIGHTS: Auch ich praktiziere dieses beinah schon traditionelle Ritual mit Freude, da es mir die wunderbare Chance ermöglicht, dass ich die gelesenen Bücher nochmals Revue passieren lassen kann.

Doch einen Rückblick auf eine vergangene Spielzeit hatte ich mir bisher noch nie gegönnt. Dabei ist die Kultur für mich ein so essenzieller Bestandteil meines Lebens, der Einfluss auf mein Wohlbefinden, meine Phantasie, meine Gedanken und meine Emotionalität nimmt.

Auch wenn die Corona-Pandemie in weiter Ferne verschwunden scheint, ist der Besuch einer kulturellen Veranstaltung für mich immer noch nicht zu einer Selbstverständlichkeit geworden, die ich gedankenlos „nebenbei“ konsumiere. Dafür sind mir die Zeiten des Lockdowns, in denen die kulturellen Einrichtungen geschlossen waren, weiterhin sehr präsent in meiner Erinnerung verankert – und werden es vielleicht auch immer bleiben.

Damals war meine Freude einfach zu überwältigend: Ich saß nach dem Lockdown zum ersten Mal wieder in einem Theater. Das Orchester begann die Ouvertüre zu spielen, und mir liefern Tränen über das Gesicht und sammelten sich unter meiner FFP2-Maske. Ich konnte nichts dagegen tun – es passierte einfach…! Ich war so froh und dankbar, endlich wieder Kultur erleben zu dürfen.

Darum schwelge ich nun umso hemmungsloser in Erinnerung an die Glücksmomente der Vergangenheit und hoffe sehr, es mögen in der kommenden Saison noch viele, viele weitere Glücksmomente folgen. Doch hier kommt sie nun, meine kleine, höchst persönliche Hommage an die zurückliegende Saison 2023/2024!

Ich wünsche viel Spaß! 🥰

VORSPANN
1. ERÖFFNUNGSGALA / 2. THEATERFEST / 3. DER ZERBROCHNE KRUG
4. TOSCA / 5. PE WERNER / 6.SEELEN / 7. GODE GEISTER
8. HÄNSEL UND GRETEL / 9. SPAMELOT / 10. MARY ROOS & WOLFGANG TREPPER
11. 1. OSTERHOLZER WINTERLICHTER / 12. DAS DOPPELTE LOTTCHEN
13. NEUJAHRSKONZERT / 14. RUSALKA / 15. DOOD OP REZEPT
16. HELLO, DOLLY! / 17. DIE LUSTIGE WITWE / 18. TANZ DER VAMPIRE
19. DE QUEEN VON QUEKENBÜTTEL / 20. VORLESEWETTBEWERB
21. THE APPLE TREE / 22. DIE VIER JAHRESZEITEN / 23. DER ROSENKAVALIER
24. LANGE NACHT DER KULTUR / 25. DIE 39 STUFEN
ABSPANN

URLAUBSLEKTÜRE 2024

🌞

Sommer, Sonne, Sandstrand…!

In wenigen Tagen beginnen hier in Niedersachsen die Sommerferien und somit begeben sich viele meiner Mitmenschen auf eine urlaubsbedingte Völkerwanderung. Doch bevor es so richtig losgehen kann, stürzen sich einige freiwillig in den Vor-Urlaubs-Stress beim Abarbeiten div. To do-Listen: Da werden Klamotten zurecht gelegt, scheinbar unentbehrliche Utensilien zusammengestellt sowie Papiere und Unterlagen griffbereit platziert. Absprachen mit Nachbarn, Verwandtschaft oder Freunden werden getroffen, damit auch Tiere und/oder Zimmerpflanzen versorgt sind und der Briefkasten regelmäßig geleert wird. Ach, und hat jemand die Zeitung abbestellt? Die To do-Liste weist zu diesem Posten einen beruhigenden Haken auf, was ein erleichterndes Ausatmen zur Folge hat.

Allerdings zweifle ich ernsthaft daran, dass auf wirklich jeder To do-Liste einer der wichtigsten Posten verzeichnet ist:

🔲 sich mit ausreichend Urlaubslektüre in der Buchhandlung des Vertrauens eindecken

Doch was wäre ein Urlaub ohne eine unterhaltsame Urlaubslektüre? Es wäre wie BA ohne AB, wie Hila ohne Voku, wie Doof ohne Dick – genau, es wäre doof.

Ein Urlaub ohne Urlaubslektüre wäre einfach nur doof!

Darum habe ich es mir nicht nehmen lassen, aus den von mir gelesenen Büchern der vergangenen 12 Monate eine kleine, urlaubstaugliche Auswahl zu treffen. Da nehmen die Krimis unübersehbar den deutlich größten Raum ein. Aber ihr müsst zugeben: Krimi und Urlaub passen einfach sensationell gut zusammen!

Urlaubslektüre 2024-1

MORD AUF DER KREUZFAHRT von Nicholas Blake
🌈 EIN SPIEL ZUVIEL von P.D. James
WIE EIN HAUCH IM WIND von Josephine Tey

Urlaubslektüre 2024-2

🌈 NEUN LEBEN von Peter Swanson
LACROIX UND DIE TOTEN VOM PONT-NEUF von Alex Lépic
🌈 DER TWYFORD-CODE von Janice Hallett

Urlaubslektüre 2024-3

LEB WOHL, MISTER CHIPS von James Hilton
🌈 WER BRAUCHT SCHON WUNDER von Anne Müller
SO ZÄRTLICH WAR SULEYKEN von Siegfried Lenz

Und so gibt es neben den eher klassischen bzw. klassisch-angehauchten Kriminalromanen auch drei neuere Werke aus dem Genre der Spannungsliteratur zu entdecken. Trotzdem kann ich euch zu den Krimis auch noch zwei wunderbare Romane bieten, die mir beide – jeder auf seiner ganz besonderen Weise – sehr gefallen haben. Zu meinem letzten Vorschlag gibt es doch tatsächlich noch keine Rezension hier auf meinem Blog: Die Erzählungen in SO ZÄRTLICH WAR SULEYKEN von Siegfried Lenz lese ich gerade selbst, bin aber so begeistert von den entzückenden und warmherzigen Geschichten, dass ich sie euch nicht vorenthalten wollte.

Sowohl bei der Suche als auch bei der Beschaffung dieser oder einer anderen Urlaubslektüre ist Euch mit Freude die Buchhandlung Eures Vertrauens behilflich! 💖

Ich wünsche Euch einen wunderbaren Urlaub
mit viel Spaß beim entspannten Schmökern!!!

🌞

WELTTAG des BUCHES…

HURRA! Heute feiern wir das Medium, ohne dessen Existenz wir als Buch-Blogger*innen keine Daseinsberechtigung hätten. Okay, vielleicht wäre es dann sinniger, die Geburtsstunde des modernen Buchdrucks durch Johannes Gutenberg zu feiern. Da hierfür allerdings kein genaues Datum überliefert wurde, müssen wir eben die Feste feiern, wie sie fallen – getreu dem Motto: Besser als nix! 😉

Und selbstverständlich werde ich mich auch in diesem Jahr an der wunderbaren Aktion ICH SCHENKE DIR EIN BUCH! beteiligen: Abermals stehen zehn Bücher in den Startboxen bereit und warten ungeduldig auf ihre Auswilderung. Dazu habe ich die lieben Kleinen natürlich sicher verpackt und mit einem entsprechenden Etikett versehen.

ALSO: Alle, die heute im Stadtgebiet von Osterholz-Scharmbeck unterwegs sind, sollten die Augen offen halten. Vielleicht läuft Euch ja so ein herr*innen-loses Buch vor die Füße. Dann breitet bitte voller Herzlichkeit Eure Arme aus und schenkt ihm ein neues Heim. Es wird es Euch mit Stunden voller Unterhaltung und Inspiration mannigfach lohnen. 😄


Zudem erlaube ich mir anlässlich dieses außergewöhnlichen Feiertages ein paar Fakten zu veröffentlichen, die informativ, kurios, witzig und manchmal durchaus auch erschreckend sind.

Der WELTTAG DES BUCHES geht auf einen Beschluss der 28. Generalkonferenz der Weltkulturorganisation UNESCO zurück und wurde erstmals im Jahre 1995 gefeiert. Der Tag soll auf die unverzichtbare Rolle des Buches in der Informationsgesellschaft sowie auf die Rechte der Autoren hinweisen. Der 23. April wurde gewählt, weil es sowohl der Todestag von William Shakespeare als auch des spanischen Dichters Cervantes ist.

Doch wann darf sich ein Buch auch Buch nennen? Auch hier liefert die UNESCO eine Definition: Ein Buch ist „eine gedruckte, der Öffentlichkeit zugänglich gemachte, nicht periodische Veröffentlichung mit mindestens 49 Seiten Umfang“. So, nun wisst Ihr Bescheid!

  1. Das Wort „Buch“ lässt sich Sprachforschern zufolge vermutlich auf die Herstellung aus Buchenholz zurückführen
  2. Die Redewendung „Ein Buch aufschlagen“ kommt daher, dass Bücher früher Holzeinschläge hatten, die mit Riemenschließern aus Messing zusammengehalten wurden. Um diesen zu öffnen und das Buch lesen zu können, musste auf den Deckel geschlagen werden.
  3. Das schwerste Buch der Welt wiegt sage und schreibe 210 Kilogramm und erschien im Jahre 1961. Das Werk mit dem Titel „Das Buch der Apokalypse“ entstand unter Beteiligung Salvador Dalís und besteht aus Pergamentseiten.
  4. Das erste auf Schreibmaschine geschriebene und veröffentlichte Buch war „Die Abenteuer des Tom Sawyer“ von Mark Twain. Es entstand auf einer Remington 1874.
  5. Den Rekord bei den aus öffentlichen Bibliotheken gestohlenen Büchern hält das „Guinness Book of Records“, was durchaus einen eigenen Eintrag wert wäre.
  6. Das am längsten ausgeliehene Buch lag 82 Jahre auf einem Dachboden: „Sunshine Sketches of a Little Town“ von Stephen Leacock wurde 1998 in Kanada beim Aufräumen gefunden, nachdem es ein Vormieter 1916 ausgeliehen hatte. Die Mahngebühren in Höhe von 7200 Kanadischen Dollar wurden aus Kulanz erlassen.
  7. Die Hälfte aller Bücher werden von Leuten gekauft, die älter als 45 Jahre sind.
  8. 68 % aller Bücher werden von Frauen gekauft.
  9. Wenn Leser*innen das Interesse an einem Buch verlieren, geschieht das durchschnittlich auf Seite 18.
  10. Wer liest, hat ein zweieinhalbfach geringeres Risiko, an Altersdemenz zu erkranken als Nichtleser.
  11. Lesen fördert die Empathie, die Fähigkeit, Mitgefühl zu empfinden.
  12. Durchschnittlich lesen die Deutschen fünf Bücher pro Jahr.

Der letzte Punkt brachte mich doch zum Grübeln: An alle Nicht-Leser, für die ich Monat für Monat mitlese! Bitte meldet Euch bei mir! Wenn ich schon seit Jahren für Euch mitlese, dann könntet Ihr es mir wenigstens danken z. Bsp. in Form eines Buch-Gutscheins! 😉

VORLESEWETTBEWERB 2023/24: And the winner is…

Wenn ich jetzt – wie in den vergangenen Jahren – meinen Bericht zum Vorlesewettbewerb wieder mit dem bekannten Zitat aus „Dinner for One!“ eröffne, dann könntet Ihr mir durchaus mangelnde Originalität vorwerfen. Zwar beschreibt dieses „The same procedure as every year!“ durchaus die Situation des Abends: Der offizielle Ablauf der Veranstaltung ist Jahr für Jahr identisch. Doch: Irgendwie ist es jedes Jahr auch immer wieder ganz anders…!


Die Kids müssen 2 Runden absolvieren. In der ersten Runde stellen sie innerhalb von 3 Minuten einen Auszug aus ihrem Wahlbuch incl. einer erklärenden Einleitung vor. Die Jury entscheidet dann über Lesetechnik, Textgestaltung und Textverständnis. Bei der zweiten Runde erhalten die Kids einen ihnen unbekannten Text und werden von der Jury in Lesetechnik und Textgestaltung bewertet. Dann zieht sich die Jury zur Beratung zurück, zählt die jeweils vergebenen Punkte zusammen und diskutiert manchmal durchaus kontrovers, bis dann endlich die/der Sieger*in feststeht und bekanntgegeben werden kann.


Soviel zum offiziellen Teil der Veranstaltung, der recht wenig Raum für Abweichungen bietet, nicht bieten darf, da sonst eine Vergleichbarkeit mit den Entscheiden in anderen Landkreisen nicht gewährleistet ist. Und doch sitze ich jedes Jahr voller Freude in der ersten Reihe, mein Klemmbrett mit dem Bewertungsbogen auf dem Schoß, und lausche gespannt den Vorträgen der Kids. Denn genau sie machen jeden Vorlesewettbewerb zu einem einzigartigen Erlebnis.

Da nahm uns Elias mit auf MEIN ABENTEUER ALS SCHUL-NINJA (von Marcus Emerson). Clara erlebte mit DER KLEINE HOBBIT (von J.R.R. Tolkien) viele Abenteuer. Trotz UNTER NULL GRAD (von Ele Fountain) brauchten wir bei Nelle nicht zu frieren. Michelle hatte sich für MEIN LEBEN IN SMILEYS (von Anne Kalicky) entschieden. Luca suchte EIN ZUHAUSE FÜR BRUNHILDE (von Mirjam Müntefering). Luna Marie vergoss WEISSE TRÄNEN (von Kathrin Schrocke). Clemence ging mit GANGSTA-OMA (von David Walliams) auf Diebeszug. Und Juna berichtete uns von CHARLY, MEINE CHAOSFAMILIE & ICH (von Tamsyn Murray).

Auch das Themen-Spektrum hat sich bei den Kinder- und Jugendbüchern im Laufe der Jahre stark erweitert: Neben den allzeit bekannten und beliebten Abenteuer- und Fantasy-Geschichten werden in der Kinder- und Jugendliteratur nun auch der Umgang mit modernen Medien, der Klimawandel und Rassismus thematisiert. Zudem freut es mich immer außerordentlich, wenn auch die Klassiker der Jugendliteratur sich hin und wieder mal blicken lassen und signalisieren: „Hallo! Wir sind noch da!“.

In der Jury war ich in diesem Jahr von zwei „Grünschnäbel“ umrahmt, d.h. meine beiden Mitstreiterinnen waren zum ersten Mal Teil der Jury des Vorlesewettbewerbs. An meiner rechten Seite saß Barbara Arzenscheg, langjährige Leiterin der Gemeindebücherei in Ritterhude, und mir natürlich bekannt, da besagte Bücherei für mich als Kind über Jahre mein literarischer Zufluchtsort war. Auf meiner Linken saß Jule Gogolin, diesjährige Praktikantin in der Buchhandlung „die schatulle“. Ute und Sabine Gartmann hatten schon im vergangenen Jahr die wunderbare Idee, ihre*n jeweilige*n Praktikant*in zu bitten, dieses Amt zu übernehmen. Denn schließlich sind die jungen Leute sowohl bezüglich der Erlebniswelt wie auch altersmäßig näher an den Vorlesenden – als so’n alter Knacker wie ich. 😄

Auch war die Entscheidung der Gartmann-Schwestern gut und richtig, alle Teilnehmenden direkt nach den Vorträgen mit Urkunde, Buch und einem großen Applaus zu beschenken. Erst danach zog sich die Jury zur Beratung zurück, und bei der anschließenden Verkündung gehörte dieser besondere Moment ganz und gar der Siegerin.

Ja, in diesem Jahr gab es eine Siegerin: Clara von Lingen hatte nicht nur ihr Wahl-Buch mit einer tollen Einleitung präsentiert und den ihr bekannten Text abwechslungsreich vorgetragen, auch der Fremd-Text wurde von ihr souverän gemeistert (Stichwort: regenbogenfarbener Wollflusen). Nun darf sie sich verdientermaßen auf Bezirksebene messen.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! 


Hier geht es zu den Zeitungsberichten: OSTERHOLZER ANZEIGER / Osterholzer Kreisblatt

[Event] OSTERHOLZER WINTERLICHTER: …und plötzlich war’s auch schon wieder vorbei!

„Ein Dollar und siebenundachtzig Cent.“

…so begann die vierte und letzte Geschichte, die ich an diesem ereignisreichen Tag vortragen sollte. Danach folgte noch ein besinnliches Orgelkonzert, und dann waren die ersten OSTERHOLZER WINTERLICHTER auch schon Geschichte.

Ich starrte in die Flammen der Altarkerzen, lauschte den Klängen der Orgel, und ein seltsames Gefühl breitete sich in mir aus. Es war eine Mischung aus Erschöpfung, Erleichterung und Ungläubigkeit. Nach etlichen Tagen der Vorbereitung gepaart mit Anspannung fühlte ich mich nun erschöpft. Erleichtert war ich, dass alles, was wir geplant hatten, auch reibungslos klappte und somit keine unvorhersehbar eintretenden Katastrophen ein spontanes Handeln nötig machte. Und nun saß ich hier und konnte es kaum glauben, dass das, worauf wir als Orga-Team seit Februar hingearbeitet hatten, nun vorbei sein sollte. Langsam dämmerte es mir, dass nun wahrscheinlich etwas fehlen würde, und eine Art von Phantomschmerz setzte bei mir ein. Dieses Konglomerat an Empfindungen war in diesem Moment so mächtig, dass sich das Gefühl der Zufriedenheit nicht einstellen wollte bzw. konnte.

Schon am Vortag stand ich in der klirrenden Kälte auf dem Kirchenvorplatz und pimpte den Weihnachtsbaum, der freundlicherweise vom Hausmeister der Gemeinde aufgestellt und mit Lichterketten versorgt wurde, zusätzlich mit einer Vielzahl an roten Schleifen auf. Dann bedeckte ich die kahlen Blumentröge mit Tanne und dekorierte sie mit Holzsterne und Lichterkette. Auch der Kircheninnenraum wurde von mir mit Tanne und Schleifen geschmückt. Da die Kirche ein Ort der Begegnung ist, und sie somit am Nachmittag noch anderweitig genutzt wurde, sollten alle weiteren Vorbereitungen direkt am Tag der Veranstaltung erfolgen.

Am Premierentag schenkte uns der Wettergott leichten Schnee und ansonsten eine wunderbar klirrende Kälte. Schon am Abend zuvor wurden wir mit Schnee erfreut, der die passende stimmungsvolle Kulisse bilden sollte. Schon vor Beginn unseres geplanten Programms schlenderten die ersten Besucher über den Kirchenvorplatz, gönnten sich am Foodtruck eine Leckerei oder wärmten sich bei Kaffee oder Tee in unserem Gemeindecafé auf. Insgesamt zehn Aktionen standen auf unserem Programmzettel. Anscheinend hatten wir bei deren Auswahl den Geschmack der Besucher*innen getroffen: Über ein mangelndes Interesse konnte sich niemand beklagen – weder bei uns, noch bei den anderen Institutionen, von deren tollen Aktionen ich als verantwortlicher Orga-Mufti der Kirchengemeinde St. Marien leider nichts mitbekam.

Schon die erste Kirchenführung durch den Lokal-Historiker Volker Müller war sehr gut besucht. Der entzückende Kindergarten-Chor Mallettissimo lockte natürlich Eltern, Geschwister und sonstige Anverwandte in die Kirche. Das Konzert des Instrumental-Ensembles TonArt löste am Ende beim Publikum begeisternde Rufe nach einer Zugabe aus. Die Autorin Christa Lindemann erfreute bei ihrer Lesung mit drei charmanten Erzählungen – natürlich aus ihrer eigenen Feder. Der Posaunenchor sorgte mit weihnachtlichen Klängen für festliche Stimmung auf dem Kirchenvorplatz und lud beim anschließenden Rudelsingen alle Anwesenden zum Mitsingen ein. An der Orgel überzeugte Utz Weißenfeld mit klassischen Werken, überraschte aber auch mit modernen Interpretationen.


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Passend zur Jahreszeit aber unpassend zu diesem Zeitpunkt kämpfte ich seit Tagen gegen eine beginnende Grippe an und sollte (bis jetzt) als Sieger aus diesem Kampf hervorgehen. Einzig eine belegte Stimme musste ich als Zugeständnis wohl oder übel akzeptieren. So lutschte ich hingebungsvoll GeloRevoice Halstabletten und gurgelte äußerst melodisch mit Salbei-Tee, in der Hoffnung, so meine beiden Mini-Lesungen halbwegs glimpflich zu überstehen. Ich sollte sie überstehen, und das – gemessen an den positiven Rückmeldungen – gar nicht mal sooo schlecht.

Ansonsten stand dieser Tag ganz im Zeichen der Begegnung: Begegnungen mit lieben Freunden, alten Bekannten, neuen Bekannten oder gänzlich Unbekannten, die mich ansprachen und mit denen ich so zwanglos ins Gespräch kam. Da stand ein Herr vor unserer Weihnachtskrippe und starrte auf die Lücke zwischen Maria und Josef. Dann blickte er auf, erkannte an meinem Namensschild, dass ich hier wohl was zu sagen hätte, und es platzte empört aus ihm heraus: „Warum liegt der Jesus nicht in der Krippe?“. Ich lächelte ihn freundlich an und meinte „Würde er da jetzt schon liegen, wäre er eine Frühgeburt!“. Es war dem Herrn deutlich anzusehen, dass er diese Information erstmal verarbeiten musste. Dann schlich sich ein Lächeln auf seine Lippen. „Davon mache ich jetzt ein Foto und schicke es Verwandte in Amerika. Da liegt jetzt schon an jeder Ecke ein Jesus in irgendeiner Krippe!“ sagte er und zückte sein Handy.

Maria und Birgit von unserem Kirchencafé St. Marien hatten am Ende des Tages keinen einzigen sauberen Teller mehr im Schrank: Der Andrang an Besuchern war so enorm, dass zum Abwaschen kaum Zeit blieb. Und auch Britta und Andreas vom Foodtruck MoorKitchen blickten müde aber zufrieden über ihren Tresen und vergaßen nicht anzumerken „Beim nächsten Mal denkt bitte an uns! Wir sind gerne wieder dabei!“.

Beim nächsten Mal: Ja, es wird sicherlich ein nächstes Mal geben. Wann und in welchem zeitlichen Rhythmus wird sich noch klären. Doch die OSTERHOLZER WINTERLICHTER haben nachdrücklich bewiesen, dass sie mehr sind als nur eine Eintagsfliege, mehr als nur ein One-Hit-Wonder.

Doch für dieses Jahr löschte ich vorerst die Kerzen auf dem Altar…!


Ich danke Britta, Marcus, Nadine, Sven, Sabrina, Stephanie, Debbie, Anne, Irmgard und Astrid für die ganz und gar wunderbar kollegiale Zusammenarbeit:

Ihr Lieben, es war mir eine wahre Freude!!!
💖


Auf unserer Homepage sowie auf den Accounts bei facebook und Instagram findet ihr viele, weitere Impressionen von den ersten OSTERHOLZER WINTERLICHTERn…!

[Event] OSTERHOLZER WINTERLICHTER: …die Zielgerade im Visier!

„A – es muss das Fest der Liebe sein,
B – du must Brandschutz versichert sein,
C – es muss mit Baum sein, Päckchenberg und Glühwein
und dann im neuen Jahr muss alles umzutauschen sein.“

…schmachtet Lady Pe aus dem Lautsprecher: Seit dem Besuch des Konzerts meiner liebsten Song-Poetin rotieren ihre Scheiben in allen Playern vom Wohnzimmer über die Bibliothek bis zum Auto. Die Melodie zu L.O.V.E. aus der Feder von Bert Kaempfert hatte sie schon vor einem Jahrzehnt neu bedichtet und aus ihm einen be-swingten Weihnachtssong gemacht. Gibt es einen besseren Soundtrack, um sich auf die schönste Zeit des Jahres einzustimmen? Für mich mit Sicherheit nicht…!

…und natürlich sorgen auch die OSTERHOLZER WINTERLICHTER für mein stetiges Weihnachts-Stimmungshoch: Verwundert schüttle ich den Kopf, wenn ich daran denke, dass mein Stadtteil Osterholz schon in einem Monat im weihnachtlichen Glanz erstrahlen wird. In der Zwischenzeit sind die Flyer an alle Haushalte im Stadtteil verteilt und liegen an vielen Plätzen im gesamten Stadtgebiet aus, die Plakate hängen überall und allerorten, und sogar in div. Print-Medien wurde schon über uns berichtet.

Doch Zeit zum Luft holen bleibt kaum, denn schließlich folgt nun „nach der Pflicht die Kür“: Wir müssen uns Gedanken über den Aufbau vor Ort machen, vorhandene Utensilien und Materialien überprüfen und evtl. neu besorgen, das Raum- bzw. Deko-Konzept erarbeiten, Absprachen mit Helfer*innen treffen undnochsovielesmehr…! Denn wie so oft sind es die Kleinigkeiten, die die meiste Arbeit verursachen und entsprechend Zeit in Anspruch nehmen. Doch genau da fängt es an, mir besonders viel Spaß zu machen: Ich liebe die Detailarbeit!

Unsere wunderbare Homepage ist mit Informationen üppig angewachsen und somit prall gefüllt, und auch auf den Accounts bei facebook und Instagram gibt es für euch immer wieder Neues zu entdecken. So hoffe ich sehr, dass das, was ihr dort erfahrt, sooo sehr eure Neugier weckt und ihr euch in einem Monat auf den Weg macht zu den OSTERHOLZER WINTERLICHTERn…! 💖


Die OSTERHOLZER WINTERLICHTER finden am 2. Dezember 2023 von 11.00 bis 19.00 Uhr zwischen Bördestraße, Findorffstraße und Klosterplatz in 27711 Osterholz-Scharmbeck statt.

[Event] OSTERHOLZER WINTERLICHTER: …und weiter geht’s!

„I’m dreaming of a white Christmas…!“

…wird Michael Bublé mit seiner samtenen Stimme mir bald wieder ins Ohr säuseln. Und ich freue mich schon so sehr darauf, dann bald höchst offiziell mich der Weihnachtsmusik ausliefern und hingeben zu dürfen. Dabei bin ich seit meinem Engagement im Orga-Team der OSTERHOLZER WINTERLICHTER schon das ganze Jahr über in einer latenten Weihnachtsstimmung.

Vor genau einem Monat habe ich euch an eben dieser Stelle einen ersten Zwischenbericht zu unserem Event OSTERHOLZER WINTERLICHTER präsentiert, und in der Zwischenzeit ist so viel passiert…!

Neben unserer wundervollen Homepage gibt es nun auch Accounts auf facebook und Instagram. Tolle Flyer und Plakate (s.a. unten) wurden designt und mehrfach überarbeitet, bis sie endlich in den Druck gehen konnten, um dann rechtzeitig „überall und nirgends“ auf unsere OSTERHOLZER WINTERLICHTER hinzuweisen. So viele schöne Preise für unsere Tombola sind schon eingetrudelt, und auf unseren To-do-Listen prangen schon viele, viele Häkchen aber natürlich auch noch etliche offene Posten.

Plakat OSTERHOLZER WINTERLICHTER

Jede*r aus dem Orga-Team bringt sich mit so viel Kreativität und Können, Wissen und Zeit dort ein, wo Unterstützung benötigt wird. Dabei sind wir uns „erschreckend“ einig. Jede*r respektiert und schätzt die Kompetenzen der anderen Team-Mitglieder. Konstruktive Kritik ist erwünscht und wird auch gefordert. Dabei sind wir so entspannt uneitel, will sagen: Niemand hält sich und seine Institution für das Beste, Geilste und Größte!

Doch der schönste Nebeneffekt ist und bleibt dabei, dass zahlreiche Kontakte geknüpft werden, die so für eine Vernetzung im Stadtteil sorgen. Kleines Beispiel gefällig? Aber gerne! Gemeinsam mit meiner lieben Freundin Britta bin ich für die Gestaltung des kulturellen Programms zuständig, dass wir am 2. Dezember in der Klosterkirche St. Marien mit Freude präsentieren werden. Dort wird u.a. auch der Chor eines benachbarten Kindergartens ein Konzert geben. Damit die Kids vorab ein wenig die Scheu verlieren, statt in ihrer Kita-Gruppe plötzlich in einem viel größeren Raum singen zu müssen, habe ich die kleinen Sängerinnen und Sänger gemeinsam mit der Kita-Leiterin eingeladen, bei uns in der Kirche zu proben. Für zwei Termine im November haben wir uns nun schon verabredet: Ich freue mich sehr!

Wie schon erwähnt: Vieles haben wir bereits erreicht, einiges ist noch zu tun. Doch auch dies werden wir gemeinsam mit Spaß und Elan meistern.

In vier Wochen hört ihr von mir weitere Neuigkeiten von den OSTERHOLZER WINTERLICHTERn…! 💖


Die OSTERHOLZER WINTERLICHTER finden am 2. Dezember 2023 von 11.00 bis 19.00 Uhr zwischen Bördestraße, Findorffstraße und Klosterplatz in 27711 Osterholz-Scharmbeck statt.

[Event] OSTERHOLZER WINTERLICHTER: Ein Zwischenbericht…!

„I Have a Dream“

…könnte Sabrina gedacht haben, als ihr die Idee zu einem weihnachtlichen Event kam. Ob sie dabei wirklich die flammende Rede von Martin Luther King im Sinn hatte, kann ich nur vermuten, da Fakten mir nicht überliefert sind. Als Ökologin ist sie u.a. auch bei der Museumsanlage Osterholz aktiv und erlebt so tagtäglich das pulsierende Treiben in diesem urbanen Lebensraum… Ach, das glaubt mir ja eh keiner! 😉

Der Stadtteil Osterholz scheint innerhalb der Kreisstadt Osterholz-Scharmbeck immer etwas stiefmütterlich behandelt zu werden. Während in Scharmbeck die Infrastruktur deutlich ausgeprägter ist und sich die Festivitäten über das Jahr verteilen, liegt Osterholz im Dornröschen-Schlaf, aus dem er gefühlt nur einmal im Jahr zum Erntefest erwacht.

Anfang des Jahres 2023 lief Sabrina dann mit Marcus ein ihr bis dato unbekannter Mann über den Weg, von dem sie nur wusste, der kennt sich sowohl aus als auch in OHZ „Gott und die Welt“. Aus dem ersten Gespräch wuchs der Impuls, einen Aufruf über facebook zu starten, um Ideen zu sammeln und Mitstreiter zu generieren. Viele, viele Menschen meldeten sich und boten ihre Hilfe an. Doch wie so häufig bei solchen Projekten wechselte die anfängliche Euphorie zur ernüchternden Erkenntnis, dass das Planen und Umsetzen eines solchen Events mit sehr, sehr viel Arbeit verbunden ist. So trennte sich schnell die vielbemühte Spreu vom Weizen und übrig blieb als Orga-Team (Ja, auch ich bin selbstverständlich dabei!) eine Gruppe von motivierten Menschen, die die Freude eint, etwas für „ihren“ Stadtteil bewegen zu wollen.

Im Februar trafen wir uns zum ersten Mal, um die Ideen zusammenzutragen und eine erste Strategie zu entwickeln. Weitere Treffen sollten folgen, und langsam kristallisierte sich aus der Fülle an Einzel-Ideen ein Gemeinschafts-Event heraus. Unser Grundgedanke war…

Wir präsentieren uns gemeinsam als einen 
lebens- und liebenswerten Stadtteil, der viel zu bieten hat.

Denn hinter der scheinbaren ruhigen Fassade verbirgt sich ein Stadtteil mit vielfällten Angeboten, und die gilt es sichtbar zu machen. Neben der Museumsanlage und der Kirchengemeinde St. Marien konnte mit dem Deutschen Roten Kreuz noch eine weitere große Institution des Stadtteils ins Boot geholt werden, denen sich eine Vielzahl an kleineren Einrichtungen, Geschäften aber auch Privatpersonen anschlossen.

Dabei war es uns im Orga-Team wichtig, dass die Angebote gut gebündelt werden, damit keine gegenseitige Konkurrenz entsteht, z. Bsp. konzentrieren sich der Weihnachtsbasar und die Kinderaktionen auf das Gelände der Museumsanlage, während in der Klosterkirche St. Marien ein buntes kulturelles Programm mit Lesungen, Konzerten und Führungen angeboten wird.

Orga-Team OSTERHOLZER WINTERLICHTER - Foto Christa Neckermann

Im Mai traten wir dann an die Öffentlichkeit, stellten unsere Idee vor und luden zu einem offenen Austausch ein, bei dem auch die Damen und Herren der Presse geladen waren (entsprechende Zeitungsartikel sollten folgen). Die Resonanz war durchweg positiv. Es schien beinah so, als hätten die Menschen auf eine solche Gelegenheit gewartet.

Seitdem werkeln wir fleißig: Es werden Absprachen getroffen, Programme erstellt, Homepage und Flyer entworfen, rechtliche Grundlagen erfragt und vieles mehr. Doch der schönste Nebeneffekt dabei ist, dass zahlreiche Kontakte geknüpft werden, die so für eine Vernetzung im Stadtteil sorgen.

Wir haben schon eine ganze Menge auf den Weg gebracht, einiges, wie z. Bsp. die Homepage, befindet sich noch im „work in progress“. Aber schon jetzt lässt es sich erahnen,…

…OSTERHOLZER WINTERLICHTER wird ein absolut buntes und ganz und gar wunderbares Event, dass es so weder in Osterholz noch in Scharmbeck bisher gegeben hat!

Freut euch drauf! Ich tue es! 💖


Die OSTERHOLZER WINTERLICHTER finden am 2. Dezember 2023 von 11.00 bis 19.00 Uhr zwischen Bördestraße, Findorffstraße und Klosterplatz in 27711 Osterholz-Scharmbeck statt.